22 Leuchttürme für den Ernstfall: Landkreis baut Schutznetz auf
- Fritz-Redaktion

- vor 17 Stunden
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Landkreis Cloppenburg. Der Landkreis Cloppenburg hat gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden ein flächendeckendes Netz von 22 sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürmen eingerichtet. Diese sollen im Fall eines länger andauernden Stromausfalls oder anderer Krisenlagen als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen – etwa zur Informationsbeschaffung, für Erste Hilfe oder zum Aufladen medizinischer Geräte.
Die erste Beschilderung wurde jetzt in Cloppenburg am Medienzentrum an der Bahnhofstraße angebracht; der zugehörige Leuchtturm entsteht am Clemens-August-Gymnasium (CAG). Drei landkreiseigene Standorte – die Elisabethschule in Friesoythe, das Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg und das Copernicus-Gymnasium in Löningen – sind bereits mit Einspeisepunkten für Notstromaggregate ausgestattet.
Betrieben werden die Leuchttürme im Ernstfall von ehrenamtlichen Kräften, unter anderem vom DRK, der DLRG sowie der psychosozialen Notfallversorgung. Ziel ist es, Einsatzkräfte wie Feuerwehr und THW zu entlasten.
Die Standorte verteilen sich über das gesamte Kreisgebiet: In Barßel (Dreifeldsporthalle), Bösel (BIB-Arena und Sporthalle Petersdorf), Cappeln (Oberschule), Cloppenburg (CAG und Nebenhalle der Münsterlandhalle), Emstek (Oberschule), Essen (Sporthalle Bevern und Turnhalle am Hasestadion), Friesoythe (Elisabethschule), Garrel (Oberschule sowie Grundschulen Beverbruch und Falkenberg), Lastrup (Oberschule), Lindern (Grund- und Oberschule), Löningen (Maximilian-Kolbe-Schule und Copernicus-Gymnasium), Molbergen (Sporthalle) sowie im Saterland (Sporthallen Ramsloh, Scharrel, Strücklingen und Sedelsberg).
Eine kreisweite Übung ist für den 14. November 2026 geplant. Ergänzend informiert eine Katastrophenschutz-Broschüre die Bevölkerung über Vorsorge und Verhalten im Ernstfall.


