Suchergebnisse
610 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Krone auf, Klang an!Wenn in Bösel die Heide wackelt
Regiert das Böseler Schützenvolk ein Jahr lang: Der Schützenthron mit Thomas und Silke Freke, Königin Silke und König Reinhold Fischer sowie Kerstin und Manfred Seppel nebst Ludger Lapke als Adjutant (von links). Fotos: Martin Pille Bösel (pi). Der Schützenfestsonntag in Bösel ist immer der große Tag des Jugendkönigsthrones, dem sogar Vereinschef Martin Oltmann Meldung machen musste. Souverän ließ seine Hoheit Leonard Bley (15) von der 3. Kompanie „die Augen links nehmen und rühren“. Mit auf den Thron genommen hatte er als seine Prinzgemahlin Milla Hackstette (15) und im Throngefolge Elli Looschen (13) und Bruder Erik Bley (13). Viele Kinder und Jugendliche kamen im Parkstadion zusammen, um den Jugendkönig über Bösels Straßen zur Proklamation ins Parkstadion zu begleiten. Und das mit bunten Girlanden und Fähnchen, die Vereinsfahne vorweg und flankiert mit viel "Bumsfallera und Tschingderassassa" von gleich drei Musikformationen: Das NSO, die Musikkapelle Falkenberg und das Kolping-Blasorchester Friesoythe gaben alles. Aber nicht nur sie: Aus allen Himmelsrichtungen marschieren die Kompanien in Richtung Parkstadion und formierten sich dort zum Schützenbataillon. Auch die Gastvereine aus Thüle und Petersdorf traten an und wurden lautstark begrüßt. Alle Kompanie- und Vereinschefs warteten dabei zum Gaudi fröhlich winkender Zuschauer mit abenteuerlichen und lautstarken Stärkemeldungen an den Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins, Martin Oltmann, auf. Freuen sich auf ein Jahr der Jugend-Regentschaft (von rechts): Jugendkönig Leonard Bley, Milla Hackstette als Prinzgemahlin und die Nebenkönige Elli Looschen und Erik Bley Der Schützenfestmontag gehörte dann dem neuen König Reinhold Fischer mit Königin Silke und dem Thron mit Silke und Thomas Freke sowie Kerstin und Manfred Seppel nebst Ludger Lapke als Adjutant. „Es lebe der König“: Unter dem Beifall und den Hochrufen des Schützenbataillons überreichte der Schützenchef dem Königspaar die Insignien gekrönter Häupter. Jeder Zoll ein monarchischer Würdenträger, rief Fischer als erste Amtshandlung den wichtigsten Grundsatz seiner absolutistischen Herrschaft aus: Er wünsche sich viel Besuch auf dem Thron. Im Laufe des Nachmittags und Abends zeigte sich, dass das Schützenfest immer noch das „Fest der Feste“ in Bösel ist. Die Besucher nahmen die Einladung des Königs wörtlich und kamen in Scharen. Kaum eine Minute war der Thron ohne Gäste, und die Mundschenken hatten alle Hände zu tun, die Weinflaschen zu entkorken, denn gefeiert wurde „bis die Heide wackelt“.
- Einbruch, Vandalismus und Auffahrunfall im Nordkreis
Symbolbild: Adobe Stock Einbruch auf Campingplatz in Thülsfelde Thülsfelde. Unbekannte Täter sind in der Nacht zu Sonntag in ein Bürogebäude eines Campingplatzes an der Seeblickstraße in Thülsfelde eingebrochen. Nach Angaben der Polizei verschafften sich die Täter zwischen 0.40 Uhr und 0.50 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude und entwendeten Wertgegenstände. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine Angaben vor. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Telefon 04491/93390 zu melden. Fenster am Sperrwerk beschädigt Thülsfelde. Zu einer Sachbeschädigung kam es zwischen Freitag und Sonntag am Sperrwerk in der Straße Am Stau in Thülsfelde. Nach Polizeiangaben beschädigte ein bislang unbekannter Täter mehrere Fenster des Gebäudes. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 5.000 Euro. Die Polizei Friesoythe hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter Telefon 04491/93390 entgegen. Auffahrunfall in Ramsloh – 51-Jährige leicht verletzt Ramsloh. Bei einem Auffahrunfall im Bereich der B72-Abfahrt Ramsloh/Scharrel ist am Sonntagabend eine 51-jährige Autofahrerin aus dem Saterland leicht verletzt worden. Nach Mitteilung der Polizei wollte die Frau gegen 18 Uhr von der Bundesstraße nach rechts auf die Hauptstraße abbiegen. Eine nachfolgende 33-jährige Autofahrerin erkannte die Situation nach Polizeiangaben zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Wagen auf. Die 51-Jährige wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
- CDU-Infostand in Altenoythe
Altenoythe. Der CDU-Ortsverband Altenoythe-Edewechterdamm und der CDU-Stadtverband Friesoythe bieten am Samstag (25. Juli) von 8 bis 10 Uhr bei Glup in Altenoythe ihren nächsten Infostand an. Mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Jann Christian Hegewald, Rats- und Vorstandsmitgliedern stehen die Christdemokraten allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern dort Rede und Antwort.
- Viel Lärm, wenig Klarheit
Ein Kommentar von Julius Höffmann Wer wird neuer Chef im Friesoyther Rathaus? Der Wahlkampf spitzt sich zu. Foto: höf Kommunalpolitik lebt vom Streit. Aber sie lebt auch davon, dass am Ende noch erkennbar ist, worüber eigentlich gestritten wird. Genau das droht in Friesoythe verloren zu gehen. Aus einer Debatte über ein Grundstück, einen Mietvertrag und die Zukunft des Grünen Hofs ist ein Schlagabtausch geworden, in dem sich Begriffe wie Diskriminierung, Lüge, Wahlkampfmanöver und Machtmissbrauch gegenseitig überbieten. Die Vorwürfe werden schärfer, die Fronten härter – der Erkenntnisgewinn hält sich dagegen in Grenzen. Das eigentliche Problem ist nicht, dass sich Politik streitet. Das ist ihr Wesen. Problematisch wird es, wenn jede Erklärung sofort als politisches Kalkül gelesen wird und jede Reaktion nur den nächsten Vorwurf provoziert. Dann entsteht eine Spirale, in der nicht mehr Argumente zählen, sondern Deutungen. Gerade in der Kommunalpolitik ist das riskant. Hier kennen sich die Beteiligten, arbeiten oft über Jahre zusammen und treffen Entscheidungen, die das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen betreffen. Der Bürgermeisterwahlkampf hat erkennbar begonnen. Umso wichtiger wäre es, dass er nicht die Sachpolitik verdrängt. Denn wenn am Ende nur noch über den Streit gesprochen wird, haben alle Seiten verloren.
- Garage in der Burgstraße in Brand
Die Feuerwehr Friesoythe war mit vier Fahrzeugen in der Burgstraße im Einsatz. Foto: Jens Kotte Friesoythe. Am Samstagvormittag wurde die Feuerwehr Friesoythe um 9:51 Uhr in die Burgstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Garage bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zudem auf eine angrenzende Hecke sowie einen Baum übergegriffen. Durch das schnelle und gezielte Vorgehen der Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und auf den betroffenen Bereich begrenzt werden. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude wurde erfolgreich verhindert. Zur Unterstützung wurde vorsorglich die Feuerwehr Altenoythe nachalarmiert. Die Feuerwehr Friesoythe war mit vier Fahrzeugen und rund 20 Einsatzkräften im Einsatz. Die DRK-Bereitschaft Friesoythe stand während des Einsatzes vorsorglich zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Polizei aufgenommen.
- Trampolin brennt auf dem Schulhof
Die Friesoyther Feuerwehr konnte im Pappelweg in Friesoythe ein Übergreifen der Flammen auf ein Carport verhindern. Foto: Jens Kotte Friesoythe. Am Donnerstagabend ist im Pappelweg in Friesoythe eine Baumreihe auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses in Brand geraten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer gegen 19 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache aus. Die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Carport. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Streit im Straßenverkehr endet mit Körperverletzung Friesoythe. Ein Streit im Straßenverkehr ist am Donnerstagabend in Friesoythe in eine körperliche Auseinandersetzung ausgeartet. Wie die Polizei mitteilte, gerieten gegen 23 Uhr auf der Bahnhofstraße zwei 19-Jährige aus Cloppenburg und dem Saterland mit zwei Männern im Alter von 33 und 36 Jahren aus Friesoythe aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung erlitt der 33-jährige Friesoyther Gesichtsverletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt derzeit zum genauen Ablauf und den Hintergründen des Vorfalls. Bodentrampolin auf Schulhof brennt Sedelsberg. Auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sedelsberg ist am Donnerstagmittag ein Bodentrampolin in Brand geraten. Das Feuer wurde gegen 13.40 Uhr entdeckt. Die Freiwillige Feuerwehr Scharrel löschte den Brand und verhinderte eine weitere Ausbreitung. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
- Grüne Bösel: Bislang nicht für Kandidaten Burtz ausgesprochen
Bösel. Die Grünen in Bösel haben eine aus ihrer Sicht missverständliche Berichterstattung über die Bürgermeisterkandidaten richtiggestellt. Entgegen des Eindrucks, der im Artikel entstanden sei, habe sich die Partei bislang nicht für den Bürgermeisterkandidaten Christoph Burtz ausgesprochen, betont Ratsherr Sascha Rühl. Zudem weisen die Grünen darauf hin, dass der Kandidat angekündigt habe, Gespräche mit den anderen Parteien führen zu wollen. Diese Gespräche hätten bislang jedoch nicht stattgefunden. "Daher unterstützen wir seine Kandidatur auch nicht, freuen uns aber auf das angekündigte Gespräch."
- Hitze im Tierpark: Wenn Alpakas duschen und Otter Eis bekommen
Wie wär`s mit Gemütlichkeit: Der Zoologische Leiter des Tierparks, Markus Miller, und die zutraulichen Kattas verwöhnen sich in der Mittagshitze mit einer Portion Eis. Foto: Tier- und Freizeitpark Thüle/Martin Pille Thüle. Auch im Thüler Tier- und Freizeitpark herrschen jetzt zeitweise tropische Temperaturen. Deshalb werden die Tiere in diesen Tagen von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern besonders sorgfältig beobachtet und verwöhnt. Bei Hitze hilft – wie bei den Menschen - besonders viel trinken –oder eine kalte Dusche. Einen großen Bedarf nach Abkühlung haben unter den vielen Tieren auch die Schneeeulen mit ihrem Nachwuchs, die aus der arktischen Tundra stammen. Da reicht eine normale Wasserspritze für eine kleine Dusche, die sie geduldig genießen. Für die Alpakas, die aus den südamerikanischen Anden stammen, ist das nicht genug. Für die Herde wird dann extra ein Wasserschlauch angeschlossen. „Den meisten Tieren machen die hohen Temperaturen nicht viel aus“, erläutert Park-Chefin Alexandra Grothaus, „aber begeistert sind sie auch nicht“. Grundsätzlich liebten Tiere den Sommer wie die Menschen auch, sie gingen nur vernünftiger als die Menschen damit um, eben gemächlicher. Sie folgen ihrem eigenen Rhythmus, suhlen sich wie die Kune-Kune-Schweine in kühlen Schlamm, bewegen sich sonst nicht viel und legen sich einfach nur in den Schatten. Grothaus: „In den heißen Mittagsstunden halten sie gerne eine mehrstündige Siesta und werden dann am Abend und in den Dämmerungsstunden wieder aktiver“. Die Tierpfleger haben eine erfrischende Überraschung heute auch noch für die Zwergotter bereit. Für sie kredenzen sie heute Eisbombe mit Fleisch und Weintrauben. Und Eis gibt es an heißen Tagen auch für die Kattas. Mit dem Eistrick, so der zoologische Leiter Markus Miller, soll die ausgeschwitzte Flüssigkeit ausgeglichen werden: „Außerdem haben sie eine schöne Beschäftigung“. Der Wasserverbrauch steigt in diesen heißen Tagen überall im Zoo rapide an, denn alle Tiere müssen häufiger am Tag mit frischem und kühlem Wasser versorgt sein. Auch damit die Otter in regelmäßig sauerstoffreichem Wasser tauchen können. „Alle Kamelarten bekommen bereits ihr Winterfell, da müssen wir sie dann mehrmals am Tag mit dem Wasserschlauch abspritzen“, erklärt Grothaus. „Eis essen mit Alpakas ist nicht so prickelnd“, schmunzelt sie, da hilft nur der Schlauch. Auch wenn’s gemütlich wäre.
- FFW fordert Entschuldigung – Bürgermeister spricht von „Wahlkampfmanöver“
Die Kommunalwahl rückt näher, die politischen Debatten gewinnen an Schärfe. Foto: höf Friesoythe. Nach der Ratssitzung zum Grünen Hof verschärft sich die politische Auseinandersetzung. Die FFW ( Freie Friesoyther Wähler) erhebt in mehreren Pressemitteilungen schwere Vorwürfe gegen Verwaltung und CDU, Bürgermeister Sven Stratmann weist diese auf Anfrage von fritz-online schriftlich als unbegründet zurück. Nachdem FFW-Sprecher Olaf Eilers Verwaltung und CDU vorgeworfen hatte, ihn wegen seiner Kandidatur politisch unter Druck setzen und ihn aus seiner barrierefreien Wohnung drängen zu wollen, spricht Stratmann von einem „Wahlkampfmanöver“ und einer bewusst falschen Darstellung der tatsächlichen Geschehnisse. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht ein städtische Wohnhaus am Grünen Hof. Eilers, der aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, bewohnt dort gemeinsam mit seiner Partnerin und deren beiden Töchtern eine barrierefrei umgebaute Wohnung. FFW: Politischer Druck auf Bürgermeisterkandidaten Nach Darstellung der FFW werde unter einem fadenscheinigen Vorwand versucht, Eilers und seine Familie aus der Wohnung zu drängen, um das Grundstück künftig für die Planungen am Grünen Hof zu nutzen. Die Diskussion im Stadtrat habe eine rücksichtslose Verwaltungspraxis offenbart. Eilers spricht von Diskriminierung und wirft CDU und Verwaltung vor, privaten Wohnraum für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Bürgermeister Stratmann widerspricht dieser Darstellung bereits grundsätzlich. „Diese Darstellung ist komplett frei erfunden und entspricht nicht der Wahrheit.“ Er betont, weder sei eine Kündigung des Mietverhältnisses beabsichtigt noch habe es jemals entsprechende Planungen gegeben. Streit über den ursprünglichen Zweck des Grundstücks Ein weiterer Streitpunkt betrifft den Ankauf des Grundstücks durch die Stadt. CDU-Ratsherr Rasmus Braun hatte erklärt, das Gebäude sei ursprünglich zur möglichen Erweiterung der benachbarten Kindertagesstätte erworben worden. Eilers bestreitet dies. Die Verwaltung wolle die Fläche lediglich als Ersatzspielplatz nutzen, um Fehler der eigenen Parkplatzplanung zu beheben. Dass die CDU dieses Vorgehen unterstütze, sei ein „politischer Tiefpunkt“. Auch diesem Vorwurf widerspricht Stratmann deutlich. „Auch diese Darstellung ist komplett frei erfunden und entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit.“ Nach seinen Angaben sei bereits im Verwaltungsausschuss 2020 ausdrücklich beschlossen worden, das Grundstück als potenzielle Erweiterungsfläche für die Kita zu erwerben. Das entsprechende Protokoll sei für alle Ratsmitglieder einsehbar. Mietvertrag sorgt für weiteren Streit Nach Auffassung von Eilers spreche bereits der Mietvertrag gegen die Darstellung der Stadt. Dieser enthalte ausdrücklich die Möglichkeit, die Wohnung entsprechend seiner Behinderung umzubauen. Für Eilers ist deshalb klar: „Ein solcher Vertrag wird nicht geschlossen, wenn die Stadt vorhat, die Mieter nach wenigen Jahren wieder vor die Tür zu setzen.“ Stratmann hält dagegen, die Umbauklausel sei lediglich im gegenseitigen Einvernehmen aufgenommen worden, damit Eilers das ursprünglich nicht barrierefreie Gebäude an seine Bedürfnisse anpassen könne. Der übrige Vertrag entspreche einem üblichen Mietvertrag. Streit um den Ordnungsruf Zusätzlich wirft die FFW dem Bürgermeister vor, seine Kompetenzen überschritten zu haben. Nach Ansicht von Eilers sei ein Ordnungsruf ausschließlich der Ratsvorsitzenden vorbehalten, nicht jedoch dem Bürgermeister. Eilers beantragte deshalb, der Rat solle feststellen, dass Stratmann unzulässig gehandelt habe. Zudem kündigte er eine Prüfung durch die Kommunalaufsicht an. Stratmann stellt den Ablauf anders dar. Er habe keinen formellen Ordnungsruf ausgesprochen, sondern lediglich erklärt, dass bei entsprechender Zuständigkeit ein solcher angezeigt gewesen wäre. Dies sei Aufgabe der Ratsvorsitzenden gewesen. Hintergrund seien aus seiner Sicht die von Eilers verwendeten Formulierungen wie „schäbig“ und „intransparent“ gegenüber der Stadtverwaltung gewesen. Forderungen beider Seiten Während die FFW eine öffentliche Entschuldigung des Bürgermeisters fordert und weitere rechtliche Schritte prüft, sieht Stratmann keinerlei Anlass dazu. „Herr Eilers wünscht sich eine Entschuldigung des Bürgermeisters und sagt zum wiederholten Male nicht wofür. Der Grund ist aus meiner Sicht eindeutig: Es gibt keinen sachlichen Grund.“ Der Bürgermeister wirft Eilers vielmehr vor, den politischen Stil im Rat verlassen zu haben. Die Sitzung sei bis zu dessen Wortmeldung sachlich verlaufen. Persönliche Angriffe gegen Eilers habe es weder von ihm noch von Mitarbeitern oder anderen Ratsmitgliedern gegeben.
- Wiesenbrand: Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Wohnhäuser
Feuerwehr und Polizei erkundeten den Brandort. Foto:s Jens Kotte Friesoythe. Am Mittwoch, 15. Juli , wurde die Feuerwehr Friesoythe zu einem gemeldeten Heckenbrand in den Neuenkampsweg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche in Brand geraten war. Aufgrund der engen Bebauung bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf angrenzende Wohnhäuser ausbreitet. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Im Bereich der Brandstelle wurden mehrere bereits abgebrannte Zigaretten gefunden. Zur Klärung der Ursache war auch die Polizei vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wurden an der Brandstelle mehrere Zigarettenreste gefunden. 🚭 Appell der Feuerwehr: Bitte entsorgen Sie Zigaretten niemals achtlos in der Natur oder aus dem Fahrzeug. Selbst vermeintlich erloschene Glutreste können insbesondere bei trockener Vegetation Brände auslösen und erhebliche Sachschäden oder Gefahren für Menschen verursachen.








