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  • Unbekannte stehlen Kennzeichen

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. In der Nacht zum Freitag ist es im Friesoyther Ortsteil Altenoythe zu einem Kennzeichendiebstahl und einer Sachbeschädigung gekommen. Nach Angaben der Polizei entwendeten bislang unbekannte Täter zwischen 01:40 Uhr und 01:50 Uhr in der Beethovenstraße das hintere Kennzeichen eines abgestellten schwarzen VW Golf. Zudem wurde eine Balkonleiste eines Wohnhauses mutmaßlich durch einen Feuerwerkskörper beschädigt. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Dienststelle in Friesoythe zu melden. Nur wenige Stunden später ereignete sich ein Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Friesoythe. Gegen 00:55 Uhr war ein 37-jähriger Autofahrer auf der Böseler Straße unterwegs, als sein Fahrzeug vermutlich aufgrund einer Ölspur ins Schleudern geriet. Der Wagen kollidierte mit einem Straßenbaum, überschlug sich anschließend und kam schließlich auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zudem wurde eine Reinigung der Fahrbahn veranlasst. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt.

  • K 316 in Ramsloh wird saniert – Kreisverkehr ab Montag voll gesperrt

    Die Hauptstraße in Ramsloh wird ab Montag saniert, der Kreisverkehr wird voll gesperrt. Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg . Der Landkreis Cloppenburg saniert in Ramsloh (Gemeinde Saterland) die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 316 (Hauptstraße). Die Vollsperrung des Kreisverkehrs (K 316) wird am Montag (20. April) eingerichtet. Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Beginnen sollen die Arbeiten am Kreisverkehr in Ramsloh. Die Vollsperrung umfasst die Fahrbahn des Kreisverkehrsplatzes sowie die Bereiche bis zur Kirchenstraße und in der Marktstraße bis einschließlich Hausnummer 4 inklusive der Fußwege. Im Anschluss erfolgt der 2. Bauabschnitt zwischen der Kirchstraße und dem LIDL-Markt. Der 3. Bauabschnitt erstreckt sich vom LIDL-Markt bis kurz hinter der Feuerwehr in Ramsloh. Die Sperrung des Kreisverkehrsplatzes wird voraussichtlich 14 Tage in Anspruch nehmen. Für die Sanierungsarbeiten im zweiten und dritten Bauabschnitt sind ebenfalls jeweils zwei Wochen Bauzeit eingeplant. Die Erreichbarkeit der Verbrauchermärkte bleibt dabei durchgehend erhalten. Im Fahrbahnbereich wird die vorhandene Asphaltdeckschicht rund vier Zentimeter abgefräst und neu aufgebracht. Im Bedarfsfall wird die darunterliegende Tragschicht als Schadstelle ausgetauscht. Der Landkreis Cloppenburg investiert in diese Fahrbahnsanierung der Kreisstraße 316 rund 200.000 Euro (brutto). Die Umleitung für die K 316 (Hauptstraße) erfolgt über die Straßen Am Ostermoor (K 318), Wittensander Straße und Hauptstraße (L 829 und B 438) bis nach Rhauderfehn, weiter über die Langholter Straße (L 30 und K 58) sowie den Langholter Weg (K 316) und umgekehrt. Während der Sperrung des Kreisverkehrsplatzes erfolgt eine zweite Umleitung in südliche Richtung über die Hauptstraße bis nach Scharrel, den Raiffeisendamm und die Straße Am Ostermoor (K 318) und umgekehrt. Für die Radfahrer wird für jede Bauphase eine separate Umleitung ausgewiesen. Der Landkreis Cloppenburg bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis während der Bauarbeiten.

  • Kirchenmusiker Reigadas verlässt St. Marien Friesoythe

    Verlässt St. Marien Friesoythe: Kirchenmusiker Carlos Reigadas. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). Carlos Reigadas verlässt die St. Marien Gemeinde Friesoythe. Wie der Kirchenmusiker mitteilte, werde er zum 1. September neuer Regionalkantor in Düren. Er freue sich auf seine vielfältigen Aufgaben in der nordrhein-westfälischen Kreisstadt, aber Friesoythe zu verlassen, falle ihm schwer. „Meine Aufgaben hier haben mir sehr viel Freude bereitet“, sagt der 53-Jährige und verweist vor allem auf die „reiche Chorlandschaft.“ Mit den Sängerinnen und Sängern zusammenzuarbeiten, sei stets gewinnbringend und inspirierend gewesen und „hier steckt noch jede Menge Potenzial“, zeigt sich der Organist für die Zukunft zuversichtlich. Knapp fünf Jahre war er in St. Marien tätig und bereicherte das geistliche und kulturelle Leben.   Die Region Düren (Pastoraler Raum), in die er nun wechselt, zählt zum Bistum Aachen. Der Dienstsitz wird an der Wallfahrtskirche St.-Anna in der Kreisstadt mit rund 90 000 Einwohnern sein. Reigadas wird die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und Orgeldiensten übernehmen. Darüber hinaus wird er Chöre leiten, einen Kinderchor aufbauen und eigene kirchenmusikalische Projekte (Orchester- und Chorprojekte) initiieren. Er wird für Lehrtätigkeitenin der C-Ausbildung und im Basiskurs Orgel zuständig sein und als Fachberaterder Kirchengemeinden sowie der haupt- und nebenberuflichen Kirchenmusiker fungieren.   Reigadas wuchs in Nordhessen auf, studierte Kirchenmusik und Dirigieren (Kapellmeisterstudium) und erlernte von namhaften Ausbildern seinen Beruf. Nach Stationen in Plön, Hilden und Dülmen trat er im Oktober 2021 die Stelle in St. Marien an. Seine Chöre und Weggefährten habe er bereits persönlich über seinen Weggang informiert.

  • Theater Laboratorium ausverkauft

    Paveł Möller-Lück gehört zu den bekannten Schauspielern des Ensemble, das am Sonntag in Friesoythe auftritt. Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Die Vorstellung des Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, um 19 Uhr im Forum am Hansaplatz ist ausverkauft. Es sind nur noch vorbestellte Tickets an der Abendkasse erhältlich. Gespielt wird „Hänsel & Gretel“ als ungewöhnliche „Familienaufstellung nach L. Haslinger“ mit Pavel Möller-Lück, Jule Schöbel und Sören Wieker – eine Mischung aus Märchen, Erinnerung und absurdem Theater.

  • Freie Friesoyther Wähler (FFW) stellen ambitioniertes Programm vor

    Einen Austritt aus der Friesoyther Eisenbahngesellschaft fordern die Freien Friesoyther Wähler. Foto: Laing Friesoythe. Mit einem umfassenden Programm gehen die Freien Friesoyther Wähler (FFW) in die kommende Stadtratswahl. In einer Pressemitteilung benennt die Wählergemeinschaft konkrete Projekte und spart zugleich nicht mit Kritik an bestehenden Strukturen. Ein zentraler Streitpunkt ist die Friesoyther Eisenbahngesellschaft (FEG), die die FFW als finanzielles Risiko sehen. Sprecher Olaf Eilers findet deutliche Worte und bezeichnet das Projekt als "Millionengrab". Die Forderung ist klar: Die Stadt soll aus der FEG ausscheiden. Die freiwerdenden Mittel wollen die FFW gezielt investieren – etwa in eine seit Jahrzehnten diskutierte Radfahrer- und Fußgängerbrücke über den Küstenkanal in Kampe. „Die Bürgerinnen und Bürger in Kampe warten seit mehr 30 Jahren auf eine sichere Möglichkeit zur Überquerung des Küstenkanals. Dieses Warten soll ein Ende haben“, so Eilers. Ein weiteres Großprojekt ist die Kläranlage in Mehrenkamp. Diese sei längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und müsse dringend saniert und erweitert werden. Die Kosten für eine zusätzliche Reinigungsstufe und den Ausbau werden nachFFW-Angaben auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzt. Trotz erheblicher Fördermittel bleibe ein bislang nicht kalkulierter Millionenbetrag bei der Stadt hängen – Geld, das aktuell fehle. Auch im Bildungsbereich sieht die FFW Handlungsbedarf. Zwar habe die Stadt in den vergangenen Jahren in Schulen investiert, doch reiche dies nicht aus. Noch immer würden Schülerinnen und Schüler – etwa in Altenoythe – in Containerklassen unterrichtet. Die Wählergemeinschaft fordert: „Neubauten statt Notlösungen.“ Neben großen Infrastrukturprojekten setzt die Initiative auch auf Verbesserungen im Alltag der Bürger. Dazu gehören der Ausbau des Radwegenetzes, neue Wohn- und Gewerbegebiete in allen Ortsteilen sowie mehr Bürgerbeteiligung, etwa bei Straßenausbauplanungen. Im Gesundheitsbereich schlagen sie ein Ärztehaus nach dem „Büsumer Modell“ vor, um dem Mangel an Landärzten zu begegnen. Familienpolitisch fordern die FFW in ihrem Schreiben eine stärkere Berücksichtigung berufstätiger Eltern. Die Betreuungszeiten in Krabbelgruppen und Kindertagesstätten müssten sich stärker an den Lebensrealitäten orientieren. Die Bedeutung des Ehrenamts unterstreichen die FFW mit Blick auf die Feuerwehr. Neben moderner Ausstattung planen sie den Neubau von Feuerwehrhäusern in Friesoythe und Markhausen. Ziel sei es, die Einsatzkräfte auch künftig bestmöglich zu unterstützen. Finanzpolitisch positioniert sich die Wählergemeinschaft klar: Eine Erhöhung der Grundsteuer lehnen sie ab. Diese dürfe nicht genutzt werden, um etwa Straßenausbaubeiträge zu ersetzen. Zugleich fordert sie eine aktivere Wirtschaftspolitik. Die Ansiedlung neuer Unternehmen, die Nutzung von Leerständen und ein stärkeres Standortmarketing müssten deutlich intensiviert werden. Dafür sei auch eine personelle und strukturelle Stärkung des Rathauses notwendig. Nachfragen: olaf@eilers-kampe.de

  • Von Bienen-Diebstahl bis Steinwurf auf fahrendes Auto

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe: Unbekannte stehlen Bienenvölker Unbekannte Täter haben zwischen Montag, 13. April, 16 Uhr, und Dienstag, 14. April, 14.45 Uhr, mehrere Bienenvölker sowie Bienenzargen von einem Feld am Neuscharreler Weg im Ortsteil Neuscharrel gestohlen. Die Polizei spricht von einem gezielten Diebstahl und bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 04491/93390 zu melden. Friesoythe: Steinwurf auf fahrendes Auto Wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei nach einem Vorfall am Dienstag, 14. April. Ein Autofahrer meldete gegen 15.30 Uhr, dass sein Fahrzeug auf dem Niedersachsenring von der Seite mit einem Stein beworfen wurde. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Kurz darauf, gegen 16 Uhr, gingen weitere Hinweise ein: Mehrere Kinder sollen im Bereich des Niedersachsenrings mit Steinen geworfen haben. Als die Polizei eintraf, konnten jedoch keine Personen mehr festgestellt werden. Auch in diesem Fall werden Zeugen gebeten, sich zu melden. Sedelsberg: Sporthalle beschädigt In Sedelsberg haben Unbekannte mehrere Fensterscheiben einer Sporthalle in der Straße „Zur Sporthalle“ beschädigt. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag, 10. April, 13 Uhr, und Sonntag, 12. April, 10 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Scheiben vermutlich mit kleineren Steinen beworfen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei im Saterland unter 04498/923770 entgegen. Barßel: Schwerer Unfall bei Überholmanöver Barßel. Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, 14. April, sind zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte eine 25-jährige Autofahrerin aus Friesoythe gegen 8.30 Uhr von einer Grundstückseinfahrt nach rechts auf die Loher Straße einbiegen. Dabei übersah sie nach Polizeiangaben offenbar einen 46-jährigen Autofahrer aus dem Saterland, der gerade zum Überholen angesetzt hatte. Es kam zur Kollision, infolgedessen das Fahrzeug des Mannes von der Fahrbahn abkam und frontal gegen zwei Bäume prallte. Der 46-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die 25-Jährige wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt.

  • Abschied am Wasser: Wenn Geschichte leise die Tür schließt

    Am Sonntag, 26. April, öffnet das Strandhotel Dittrich zum letzten Mal seine Türen. Foto: Höffmann Thülsfelder Talsperre . Ein Hauch von Wehmut liegt über dem Deich, wo Generationen von Gästen das Kommen und Gehen der Wellen begleitet haben: Das Strand-Hotel Dittrich schließt seine Türen – für immer. Das bestätigte Inhaber Andreas Dittrich im Gespräch mit Fritz-online . Nach 74 Jahren verabschiedet sich ein Ort, der weit mehr war als nur ein Hotel. Er war Treffpunkt, Rückzugsort, Lieblingsplatz. Wie Andreas Dittrich weiter mitteilte, geht das gesamte Areal – samt Restaurant, Café und Campingplatz – in neue Hände über. Die Käufer, die Familie Wilken, stammen aus der unmittelbaren Nachbarschaft und sind selbst seit Jahren fest in der Gastro- und Tourismusszene rund um die Talsperre verwurzelt. Mit Erfahrung in Campingplätzen und Tinyhäusern bringen sie beste Voraussetzungen mit, um die Geschichte dieses Ortes weiterzuführen. Vieles deutet darauf hin, dass das Gelände auch künftig ein lebendiger Anziehungspunkt für Erholungssuchende bleibt. Die Wurzeln der Familie Dittrich reichen zurück bis ins Jahr 1946, als der Großvater mit einem kleinen Kiosk den Grundstein legte – bescheiden, aber voller Tatkraft. Es folgten das Strandcafé an der Straße „Zum Strand“ (in der Nähe des heutigen Aktionsplatzes) und schließlich, 1952, der Kauf des Strand-Hotels durch Alfred und Anni Dittrich. Mit Leidenschaft und Ausdauer formten sie daraus einen überregional bekannten Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Auch Sohn Andreas wuchs in diese Welt hinein: als Gastgeber, Organisator – und wenn nötig sogar als Koch. Sein Vater Alfred blieb bis ins hohe Alter aktiv, führte das benachbarte Strandcafé mit unermüdlicher Hingabe, bis er 2019 im Alter von 92 Jahren verstarb. Nun endet diese lange Familiengeschichte dort, wo sie einst begann: am Wasser. Am Sonntag, 26. April, öffnet das Strand-Hotel Dittrich ein letztes Mal seine Türen – für einen Abschied, der sicher viele Erinnerungen wachrufen wird.

  • Beschluss gefasst: Friesoyther Schützengilde wird zum Verein

    Aufstellung zum Empfang des Magistrats der Stadt Friesoythe. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Friesoyther Schützengilde vollzieht einen strukturellen Wandel: Aus der traditionsreichen Gemeinschaft soll ein eingetragener Verein werden. Nach weiteren Infomationen der Fritz-Redaktion wurde ein entsprechender Beschluss am Dienstagabend von Mitgliedern sowie Magistrat und Offizierskorps gefasst. Mit der Neuausrichtung geht auch die Erarbeitung einer neuen Satzung einher. Diese soll erst nach der Eintragung ins Vereinsregister veröffentlicht werden. Hintergrund des Vorhabens, das bereits vor Jahrzehnten diskutiert wurde, ist vor allem der Wunsch nach klaren rechtlichen Strukturen. Durch die Vereinsgründung werde ein verbindlicher Rechtsrahmen geschaffen, heißt es. Dieser solle der Verantwortung von Offizieren und Magistrat Rechnung tragen und zugleich gewährleisten, dass Traditionen, Heimat- und Kulturpflege sowie der Schießbetrieb langfristig abgesichert und rechtssicher organisiert werden. Einen ähnlichen Anlauf hatte es bereits in den 1990er-Jahren gegeben. Damals brachte der frühere Stadtdirektor Wilhelm Habrock die Umwandlung der Gilde in eine kommunale Stiftung oder einen Verein ins Gespräch. Der Vorschlag sorgte für kontroverse Debatten – sowohl innerhalb der Gilde als auch in der Politik – und wurde letztlich von den Schützen abgelehnt.

  • Weniger Unfälle, aber mehr Opfer

    Polizeistatistik 2025: Weniger Unfälle, aber mehr Opfer. Foto: Archiv Pille Kreis Cloppenburg . Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta registrierte im Jahr 2025 insgesamt 7024 Verkehrsunfälle – 31 weniger als im Vorjahr (7055). Trotz dieses leichten Rückgangs zeigt sich eine gegenläufige Entwicklung: Die Zahl der Unfälle mit schweren und tödlichen Folgen ist angestiegen, heißt es in einem Pressebericht. Die Fakten: Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang Im Jahr 2025 ereigneten sich 22 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang, bei denen insgesamt 26 Menschen ihr Leben verloren. Im Vorjahr waren es 17 Unfälle mit 20 Todesopfern. Damit ist ein spürbarer Anstieg zu verzeichnen. Von den tödlichen Unfällen entfielen 13 auf den Landkreis Cloppenburg und 9 auf den Landkreis Vechta. Hauptursache war in den meisten Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsverstößen und einem missglückten Überholmanöver. Besonders tragisch war ein Unfall am 8. Januar 2025 auf der B 401, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Verkehrsunfälle mit leicht und schwer verletzten Personen Die Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Verletzungen ist ebenfalls gestiegen: 187 Unfälle führten zu 210 Schwerverletzten (2024: 160 Unfälle, 201 Schwerverletzte). Auch hier zählt überhöhte Geschwindigkeit zu den häufigsten Ursachen. Bei Unfällen mit leicht verletzten Personen wurde ebenfalls ein Anstieg verzeichnet. Insgesamt 1073 Unfälle führten zu 1434 Leichtverletzten. Hauptursache war hier vor allem die Missachtung der Vorfahrt. Verkehrsunfallursachen Nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der zentralen Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. In 29 von 77 aufgeklärten Fällen war sie ausschlaggebend. Weitere Ursachen sind Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Vorfahrtsmissachtungen. Bei Unfällen mit leichten Verletzungen steht die Missachtung der Vorfahrt an erster Stelle, gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit und dem Einfluss berauschender Mittel. Risikogruppe junge Fahrende Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren stellen nach Angaben der Polizei weiterhin die größte Risikogruppe dar. 169 Verkehrsunfälle mit Verletzten wurden in dieser Altersgruppe registriert, gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen mit 151 Unfällen. Ursachen sind häufig überhöhte Geschwindigkeit, mangelnde Fahrpraxis sowie Fehleinschätzungen. Auch Alkohol- und Drogenkonsum spielen eine Rolle. Die Polizei setzt hier verstärkt auf Präventionsarbeit und gezielte Ansprache von Fahranfängern. Symbolbild: Adobe Stock Ein besonderes Präventionsprojekt verdeutlicht die Folgen schwerer Unfälle eindrucksvoll: In einem Bühnenformat berichten Einsatzkräfte und Betroffene von ihren Erfahrungen – durchschnittlich 113 Personen sind an der Bewältigung eines schweren Verkehrsunfalls beteiligt. Risikogruppe Rad-/Pedelec-Fahrende Rad- und Pedelec-Fahrende bleiben aufgrund fehlender Schutzsysteme besonders gefährdet, so die Einschätzung der Polizei. 2025 wurden 579 Unfälle mit ihrer Beteiligung registriert (2024: 589). Dabei kamen 5 Menschen ums Leben, 55 wurden schwer und 375 leicht verletzt. Unfallursache berauschende Mittel Alkohol und Drogen zählen weiterhin zu den gefährlichsten Risikofaktoren im Straßenverkehr. 2025 wurden 154 Unfälle unter Alkoholeinfluss registriert, bei denen 73 Menschen verletzt wurden. Besonders auffällig ist der Anstieg drogenbedingter Unfälle: Ihre Zahl hat sich mit 24 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (10) mehr als verdoppelt. Verkehrsunfallflucht In 1314 Fällen entfernten sich Beteiligte unerlaubt vom Unfallort – das entspricht nahezu jedem fünften Unfall. Die Aufklärungsquote lag bei 39,3 % und damit auf einem konstant hohen Niveau. Verkehrsbeteiligung E-Scooter Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern steigt weiter an. 2025 wurden 99 Unfälle registriert (2024: 41, 2023: 29). In 7 Fällen kam es zu schweren, in 64 zu leichten Verletzungen. Wildunfälle Mit 1643 Fällen machen Wildunfälle rund 23 % des Gesamtunfallgeschehens aus. Glücklicherweise blieb es meist bei Sachschäden: Nur ein Unfall führte zu schweren, 12 zu leichten Verletzungen. Baumunfälle Die Zahl der Baumunfälle stieg deutlich von 137 auf 181. In knapp 60 % der Fälle kam es zu Personenschäden. Dabei wurden 5 Menschen getötet, 28 schwer und 75 leicht verletzt. Verkehrssicherheitsarbeit für das Jahr 2026 Für das Jahr 2026 setzt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta klare Schwerpunkte in der Verkehrssicherheitsarbeit: Geschwindigkeit Fahrtüchtigkeit (Alkohol und Drogen) Radverkehr Risikobehaftetes Verhalten im Straßenverkehr Missachtung der Vorfahrt Neben verstärkten Kontrollen bleibt die Präventionsarbeit ein zentraler Baustein, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Fazit der Polizei Trotz leicht rückläufiger Gesamtzahlen zeigt die Entwicklung bei schweren und tödlichen Unfällen eine klare Tendenz nach oben. Überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Vorfahrtsverstöße bleiben die größten Gefahren im Straßenverkehr. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta wird daher weiterhin konsequent auf Kontrollen, Prävention und Aufklärung setzen, um diesen Risiken wirksam zu begegnen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

  • Friesoythe feiert den Frühling – Maitage im neuen Format

    Friesoyther Maitage: Zum verkaufsoffenen Sonntag am 26. April werden wieder mehrere Tausend Gäste erwartet. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Friesoyther Maitage starten in diesem Jahr nicht wie in den Vorjahren am Freitag, sondern am Samstag, 25. April, um 16 Uhr.  HGV-Chef Frank Hanneken und Bürgermeister Sven Stratmann eröffnen das Event auf der Alten Mühlenstraße, wo auch eine Bühne aufgebaut wird. Zum Programm der Maitage gehören Live-Musik, das Street-Food-Festival am Hansaplatz sowie der verkaufsoffene Sonntag am 26. April. Garniert mit zahlreichen Aktionen auf den Straßen für die ganze Familie. Kompakt und bewusst gestrafft Wie Hanneken mitteilt, sei es der Wunsch der HGV-Mitglieder gewesen, das Programm zu komprimieren und von drei auf zwei Tage zu verkürzen. Der Maibaum wird nicht am Freitag, sondern am Samstag an der Alten Mühlenstraße aufgestellt.  Mehrere Gruppen sorgen während der Eröffnungsfeier für Unterhaltung, darunter die Einradgruppe aus Ellerbrock und die Tanzgruppe aus Markhausen.  Für Kinder gibt eine Verlosung und kleine Überraschungen. Live-Musik für den nahtlosen Übergang Für Live-Musik sorgt das Duo Amina & Gerrit, die bereits in Friesoythe aufgetreten sind und für Stimmung bei Jung und Alt gesorgt haben. „Wir wollen mit Live-Musik für alle nahtlos in das Abendprogramm übergehen“, erklärt der HGV-Vorsitzende. Verkaufsoffener Sonntag Der verkaufsoffene  Sonntag steht dann die Innenstadt ganz im Zeichen des Einkaufens und Erlebens: Die Friesoyther Geschäftsleute öffnen ihre Türen  und locken mit attraktiven Sonderangeboten und besonderen Aktionen. Entlang der Aktionsmeile erwartet die Besucher zudem ein buntes Rahmenprogramm mit vielfältigen Angeboten für die ganze Familie – ein Wochenende, das Genuss, Geselligkeit und Frühlingsfreude auf besondere Weise verbindet. Genuss pur: Street Food An beiden Tagen jeweils von 11 bis 21 Uhr, dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art freuen. Mitten in Friesoythe verwandelt sich der Hansaplatz erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Genießer: Rund 15 Foodtrucks und Stände laden dazu ein, sich auf eine geschmackliche Reise rund um den Globus zu begeben. Von herzhaften Klassikern über kreative Streetfood-Kreationen bis hin zu exotischen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das vom Friesoyther Stadtmarketing  organisierte Festival knüpft an den großen Erfolg des Vorjahres an und entwickelt sich weiter zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender.

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