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- Mit Hund, Haltung und heißem Grill: Vier Pfoten und 365 Angebote
Neu im Team: Bildungswerk-Hund und „Feel-good-Managerin“ Maya stellt mit Jessica Kaltinski, Nicola Fuhler und Barbara Hardenberg (von links) das druckfrische Programm für 2026 vor. Foto: cl Von Claudia Wimberg Friesoythe . Maya ist „Feel-good-Managerin“ auf vier Beinen und neu im Team. Wer will, wird von der zehn Monate alten Hundedame im Friesoyther Bildungswerk herzlich begrüßt und kann Freundschaft schließen. Von ihrer besten Seite zeigt sich die junge Lady auch im druckfrischen Programm, in dem sie wie alle Kolleginnen und Kollegen mit Foto und Funktion offiziell vorgestellt wird. Besitzerin und Mitarbeiterin Jessica Kaltinski freut sich über Mayas rasante Karriere vom Büro- zum Bildungswerk-Hund und hat sich schon mal für den „Hundeleinen-Workshop“ angemeldet, der im August im Gebäude an der Kirchstraße stattfindet. Der Kursus im Bereich Kreativität ist einer von insgesamt 365 Angeboten, über die das Team auf rund 160 Seiten informiert. „16 mehr als im Vorjahr“, informiert Vorständin Nicola Fuhler und zeigt sich mit der Auswahl der vergangenen Saison mehr als zufrieden. „Wir mussten mangels Resonanz wenig absagen und soll es auch in diesem Jahr bleiben.“ Polit-Talk zur Bürgermeisterwahl Die Stadt Friesoythe steht 2026 im Wahljahr. Im September wird eine neue Bürgermeisterin oder ein neuer Bürgermeister gewählt. Bis dahin soll über die Kandidaten, ihre Inhalte sowie wichtige kommunale Themen in einem „Polit-Talk“diskutiert werden, der unter der Leitung des selbstständigen Journalisten Julius Höffmann (Höffmann Medien) ab dem 20. Januar startet und alle zwei Wochen stattfinden soll. Zur Podiumsdiskussion mit den Bewerbern lädt das Bildungswerk dann am 17. August ein, die ebenfalls von Höffmann moderiert wird. Frauen stärken – finanziell und mental Frauen und Finanzen können zum Problem werden, wenn sie sich nicht auskennen. „Immer noch eine Männerdomäne, der wir begegnen wollen“, betont Mitarbeiterin Barbara Hardenberg und verweist auf Fragen zur Rente und Altersvorsorge, auf die es unter der Rubrik Gesellschaft kompetente Antworten gibt. „Mein Lieblingsthema“, verrät Nicola Fuhler, als es um die „Wim Hof Methode“ und damit um innere Stärke und Ruhe durch Kälte und die Kraft der Atmung geht. Dabei erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Theorie, sondern können in der Praxis selbst ins Eisbad einsteigen. Yoga bleibt, Grillkurse kommen Große Resonanz erfahren die Treffen zum Thema Schulbegleitung, bei der „unsere Vermittlungsquote bei rund 80 Prozent liegt“, erklärt die Vorständin, bevor Jessica Kaltinski auf die Sprachkurse überleitet, zu denen jetzt auch Spanisch gehört. Im „starken Bereich“ Gesundheit, Ernährung und Bewegung bleibt Yoga „ein Dauerbrenner“. Ins Leben gerufen werden soll darüber hinaus ein Diabetes-Gesprächskreis und ebenfalls noch nie da gewesen sind Grillkurse, damit Steaks, Burger oder Pizza über dem Feuer besonders gut gelingen. Spiel, Austausch und Übernachtung Premiere feiert auch die „lange Nacht der Spiele“ am 2. Februar, bei der Familien mit Kindern jeden Alters eingeladen sind, mit ihren Spielen ins Bildungswerk zu kommen. Wer Lust hat, kann mit eigener Isomatte und Schlafsack dort übernachten und sich mit einem Frühstück am nächsten Morgen verwöhnen lassen. Wer alleinerziehend ist oder sich so fühlt, ist das ganze Jahr über zu einem regelmäßigen Austausch eingeladen, der Erziehung und Familie, Finanzen und Freizeit thematisiert. KI, Klima und Böden im Fokus Praxisnah lässt es sich in die Welt der Künstlichen Intelligenz eintauchen, die den digitalen Alltag erleichtern kann. Nicht zuletzt stehen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie die Frage, warum Böden im Raum Cloppenburg so vielfältig sind, als neue Seminare zu den zahlreichen alt bewährten auf dem Programm. Info: Druckfrisch liegt das neue Programm in verschiedenen Geschäften, Banken, Institutionen im gesamten Stadtgebiet aus. Über den neuen WhatsApp-Service sind alle Kurse auch kompakt abrufbar. Gutscheine sind jederzeit erhältlich.
- Applaus für Engagement: SV Petersdorf feiert Rot-Weiße Nacht
Der 1. Vorsitzende des SV Petersdorf, Johannes Timmermann (rechts) und sein Stellvertreter Christoph Drees (links) zeichnete Matthias Lanfer als „Sportler des Jahres“ aus. Blumen gab es für Ehefrau Jessika Lanfer. Foto: pi Von Martin Pille Petersdorf. Festlich, lebendig und bestens gelaunt: Mit einer stimmungsvollen „Rot-Weißen Nacht“ hat der SV Petersdorf im Saal Bley seinen Sportlerball gefeiert. Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter Vereinsmitglieder, die der 1. Vorsitzende Johannes Timmermann im Laufe des Abends vornahm. Besonderen Applaus erhielt Matthias Lanfer, der vom Vorsitzenden als „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Lanfer sei dem Verein seit seiner Jugend eng verbunden, habe nahezu alle Mannschaften durchlaufen und bringe sich mit großem Engagement in der Jugendarbeit ein. Als zuverlässiger Torwart und hilfsbereiter Teamplayer sei er stets zur Stelle, wenn Unterstützung gebraucht werde. „Seine Bodenständigkeit und sein Einsatz machen ihn zu einem echten Vorbild im Verein“, betonte Timmermann bei der Übergabe der Trophäe. Eine weitere Auszeichnung ging an Thimo Ruppel für seine Arbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Er hat die Vereinswebsite www.sportverein-petersdorf.de grundlegend neu gestaltet und war gemeinsam mit Andrea Tangemann maßgeblich an der Erstellung der Festschrift zum Jubiläum 2024 beteiligt. Ebenfalls geehrt wurde das Organisationsteam des Weihnachtsbaumverkaufs um Guido Runden. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Aktion auf dem Sportplatz zu einem festen Termin entwickelt und sich über den reinen Verkauf hinaus zu einem kleinen Weihnachtsmarkt etabliert.
- Friesoythe auf gutem Kurs – Stadt wächst, Schulden sinken
Friesoythe . Die Stadt Friesoythe blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Aktuelle Zahlen aus den Bereichen Bevölkerung, Standesamt, Feuerwehr, Bildung, Soziales, Freizeit und Finanzen zeigen eine weiterhin positive Entwicklung der Stadt und ihrer Ortschaften, heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Daten für 2025 seien teilweise vorläufig, da das Geschäftsjahr noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Bevölkerungsentwicklung Die Einwohnerzahl der Stadt Friesoythe ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Während im Jahr 2016 noch 22.443 Menschen in Friesoythe lebten, zählt die Stadt im Jahr 2025 bereits 23.586 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit setzt sich der langfristige Wachstumstrend fort. Einwohnerzahlen nach Ortschaften (2025): Friesoythe: 11.682 Altenoythe: 5.870 Gehlenberg: 1.719 Markhausen: 2.231 Neuscharrel: 1.067 Neuvrees: 990 Standesamt: Mehr Geburten als Sterbefälle Auch die Zahlen des Standesamtes unterstreichen die positive Entwicklung: 229 Geburten (wohnhaft in Friesoythe) 207 Sterbefälle (wohnhaft in Friesoythe) 97 Eheschließungen Damit verzeichnet Friesoythe erneut einen natürlichen Bevölkerungszuwachs. Feuerwehr: Verlässlicher Einsatz für die Sicherheit Im Jahr 2025 wurden 320 Feuerwehreinsätze registriert. Die Einsatzzahlen schwanken zwar von Jahr zu Jahr, bewegen sich aber insgesamt auf hohem Niveau. In den vier Ortsfeuerwehren engagieren sich insgesamt 211 aktive Kameradinnen und Kameraden: Altenoythe: 52 Friesoythe: 70 Gehlenberg: 44 Markhausen: 45 Flüchtlinge und Asylsuchende Im Jahr 2025 leben 122 Flüchtlinge und Asylsuchende in Friesoythe. Nach teils deutlich höheren Zahlen in den Vorjahren zeigt sich damit eine moderate Entwicklung. Die Stadt heißt alle neu Zugezogenen weiterhin herzlich willkommen. Aquaferrum: Beliebtes Allwetterbad Das Aquaferrum erfreut sich großer Beliebtheit. Für das Jahr 2025 werden rund 123.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Nach den pandemiebedingten Einbrüchen in den Jahren 2020 und 2021 haben sich die Besucherzahlen deutlich erholt.Zu berücksichtigen ist, dass die Zahlen für 2025 vorläufig sind und es im Zuge der Umstellung auf ein neues Kassensystem zu einer kurzfristigen Schließung kam. Bildung: Stabile Schülerzahlen Insgesamt besuchen 2.177 Schülerinnen und Schüler die Schulen in städtischer Trägerschaft, davon 1.045 Kinder in den Grundschulen. Grundschulen (Schülerzahlen): Ludgeri-Schule: 274 Marienschule: 228 Gerbert-Schule: 145 Grundschule Edewechterdamm: 29 Grundschule Kampe: 52 Grundschule Neuscharrel: 40 Grundschule Gehlenberg: 134 Grundschule Markhausen: 87 Grundschule Mittelstenthüle: 56 Weiterführende Schulen: Heinrich-von-Oytha-Oberschule: 490 Realschule Friesoythe: 642 Auch die Einschulungszahlen bewegen sich mit 261 Kindern im Jahr 2025 auf einem konstanten Niveau. Kindertagesstätten: Ausbau erfolgreich fortgesetzt Die Anzahl der Betreuungsplätze in Kindergärten und Krippen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2025 stehen im Stadtgebiet 1.105 Plätze zur Verfügung. Damit reagiert die Stadt auf den wachsenden Bedarf junger Familien. Finanzen: Schuldenstand deutlich gesenkt Ein besonders positiver Trend zeigt sich bei den städtischen Finanzen. Der Schuldenstand (ohne WiBeF) konnte von 28,9 Mio. Euro im Jahr 2016 kontinuierlich auf 18,2 Mio. Euro im Jahr 2025 reduziert werden. Fazit der Stadt: Die Zahlen für 2025 zeigen eine lebenswerte, wachsende und gut aufgestellte Stadt. Ob Bevölkerung, Bildung, Sicherheit oder Finanzen – Friesoythe entwickelt sich in vielen Bereichen positiv und blickt zuversichtlich in die Zukunft.
- BSW sucht Kandidaten für Kommunalwahl
Landkreis Cloppenburg . Das BSW (Bündnis Sarah Wagenknecht) ruft zu Kandidaturen für Stadt- und Gemeinderäte und den Kreistag auf. Außerdem werden Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen und die Wahl des Landrats gesucht. Die Kommunalwahlen finden am 13. September 2026 statt. Wie BSW-Kreissprecherrat Region Oldenburg, Heinz-Josef Laing aus Thüle, weiter mitteilt, findet am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19 Uhr ein „informeller Austausch“ im Hotel Seeblick an der Thülsfelder Talsperre statt. Eingeladen sind Mitglieder sowie Unterstützer und weitere Interessenten. BSW-Landesvorsitzender Holger Onken wird das Kommunalwahlprogramm vorstellen. Ratsmitglieder des BSW werden zudem von ihrer Arbeit berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Gewählt werden die Räte in allen 13 Städten und Gemeinden des Landkreises sowie der Kreistag Cloppenburg. Das BSW strebe Kandidaturen in möglichst allen Kommunen an. Die Aufstellungsversammlungen für die BSW-Kandidaturen im Landkreis Cloppenburg finden voraussichtlich im Frühjahr 2026 statt. Als Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit nennt die Partei die Bereiche „Bezahlbares Wohnen für alle“, „Gesundheit und Pflege wohnortnah sichern“, „Gute Infrastruktur & Mobilität im ganzen Nordwesten“, „Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft stärken“, „Umwelt schützen – mit Vernunft und Maß“, „Sozialer Zusammenhalt und Ehrenamt fördern“, „Transparenz, Beteiligung und Verantwortung in der Kommunalpolitik“.
- Täter schlagen Scheibe ein: Einbruch in Friesoyther Buchhandlung
Foto: AdobeStock Friesoythe. Bislang unbekannte Täter sind in der Friesoyther Innenstadt in eine Buchhandlung eingebrochen. Der Tatzeitraum liegt zwischen Sonntag, 11. Januar , 18 Uhr, und Montag, 12. Januar, 8.30 Uhr. Nach weiteren Polizeiangaben schlugen die Täter in der Lange Straße mit einem bislang unbekannten Gegenstand eine Glasscheibe des Geschäfts ein und verschafften sich so Zugang zu den Räumlichkeiten. Anschließend wurde die Buchhandlung durchsucht, bevor die Täter mit Diebesgut unerkannt flüchteten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Friesoythe nimmt Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 04491/9339-0 entgegen.
- Einbruch in Verbrauchermarkt
Foto: Adobe Stock Saterland. Unbekannte Täter sind zwischen Sonntag, 11. Januar, 11.10 Uhr, und Montag, 12. Januar, 4.45 Uhr, in einen Verbrauchermarkt im Saterland eingebrochen. Nach weiteren Angaben der Polizei begaben sich die Täter auf das Gelände eines Marktes in der Straße Raiffeisendamm und verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Im Inneren durchsuchten sie sowohl den Verkaufsraum als auch die Räumlichkeiten einer angrenzenden Bäckerei. Anschließend flüchteten die Täter mit bislang unbekanntem Diebesgut. Zur Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 04491/9339-0 zu melden.
- Austausch mit der Caritas: CDU-Vertreter informieren sich
Im Austausch: (von links) Stefan Sukop, Jann Christian Hegewald, Andreas Wieborg und Rasmus Braun. Foto: privat Friesoythe. Zu einem intensiven Austausch über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen des Caritas Vereins Altenoythe sind jüngst Jann Christian Hegewald, CDU-Bürgermeisterkandidat und Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Friesoythe, sowie Rasmus Braun, stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender und Mitglied des Kreis- und Stadtrates, mit den Caritas-Vorständen Andreas Wieborg und Stefan Sukop zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Aufgabenfelder des Caritas Vereins im Stadtgebiet Friesoythes sowie im gesamten Landkreis. Thematisiert wurden unter anderem die Situation der Tagesbildungsstätten und Kindergärten, aber auch die Auswirkungen der derzeit stagnierenden wirtschaftlichen Entwicklung auf die Werkstätten des Vereins und deren Beschäftigte. Der Caritas Verein Altenoythe zählt mit mehr als 1.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden und über 300 ehrenamtlich Engagierten zu den bedeutendsten sozialen Trägern der Region. In insgesamt 60 Einrichtungen an 42 Standorten werden Menschen mit Beeinträchtigungen begleitet, gefördert und unterstützt. Nach Angaben des Vereins profitieren rund 2.200 Leistungsempfänger von mehr als 3.300 professionellen Angeboten. „Der Caritas Verein leistet eine gesellschaftlich enorm wertvolle Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigungen in unserer Stadt und in unserem Landkreis“, betonten Hegewald und Braun im Anschluss an das Treffen. Die Dimension und Qualität des Engagements verdiene höchsten Respekt.
- Warum Friesoythe keinen Getränkefachmarkt mehr hat
Einzelne Getränkefachmärkte haben es schwer, sagt Thorsten von Hammel. Foto: privat Friesoythe . Mit Ende des vergangenen Jahres ist auch der Getränkefachmarkt an der Meeschenstraße in Friesoythe Geschichte ( Fritz online berichtete ). Mit der Schließung des Marktes gibt es in der Stadt keinen Getränkefachmarkt mehr. Im FRITZ-Interview erklärt Thorsten von Hammel, Inhaber des gleichnamigen Getränke-Großhandels am Alten Hafen in Friesoythe, warum es einzelne Getränkefachmärkte schwer haben, wirtschaftlich zu bestehen. FRITZ: Herr von Hammel, Sie kennen sich aus in der regionalen Getränke-Szene: Wie bewerten Sie die Schließung des letzten Getränkefachmarkts in Friesoythe? Warum gibt es nicht mehr Angebote? von Hammel: Die Entwicklung kommt für mich leider nicht überraschend. Ein einzelner, eigenständiger Getränkefachmarkt kann heutzutage wirtschaftlich kaum noch bestehen. Die Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. FRITZ: Woran liegt das konkret? von Hammel : Vor allem am Wettbewerbsdruck durch große Supermarktketten. Diese arbeiten regelmäßig mit zeitlich begrenzten Sonderaktionen und stark reduzierten Preisen einzelner Marken. Mit solchen Angeboten kann ein kleiner Fachmarkt, der nur begrenzte Mengen umsetzt, schlicht nicht mithalten. FRITZ: Sie sind selbst seit Jahrzehnten in der Getränkebranche tätig. Wie hat sich der Markt verändert? von Hammel: Der Markt ist insgesamt professioneller und härter geworden. Die Margen sind geringer, die Anforderungen höher. Wer heute erfolgreich sein will, braucht entweder große Absatzmengen oder eine klare Spezialisierung. FRITZ: Ihr Unternehmen ist im Getränkegroßhandel erfolgreich. Wo liegen Ihre Schwerpunkte? von Hammel: Wir sind seit vielen Jahren im Getränkegroßhandel tätig, insbesondere im sogenannten Festebereich. Wir beliefern Veranstaltungen jeder Größenordnung – von kleinen Jubiläumsfeiern bis zur Großveranstaltung. FRITZ: Sehen Sie für Friesoythe künftig noch Chancen für einen klassischen Getränkefachmarkt? von Hammel: Nur schwer. Ohne Einbindung in größere Strukturen oder ein stark spezialisiertes Konzept wird es sehr schwierig, einen solchen Markt dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben.
- Nachhaltiger Wandel im Oldenburger Münsterland
Prof. Dr. John-Oliver Engler referiert in der Volkshochschule zum Thema OM und gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Foto: Uni Vechta Landkreis Cloppenburg. Das Oldenburger Münsterland befindet sich mitten in einem Prozess des Wandels in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Doch wo stehen wir in dem Spannungsfeld von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Belangen? Und welche Folgen hat diese nachhaltige Transformation? Prof. Dr. John-Oliver Engler gibt in seinem Vortrag am Mittwoch, 21. Januar, einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte aus dem Oldenburger Münsterland. Los geht es um 19 Uhr in der Volkshochschule Cloppenburg. Wandel nicht ohne Risiken Inhaltlich geht es zum einen um den Wandel der Nutzung natürlicher Ressourcen in der Region wie Land, Wasser und Moore. Zum anderen werden gesellschaftliche Folgen der Entwicklung in den Blick genommen. Denn der Wandel ist nicht ohne Risiken. So stellt sich die Frage, wie der aktuelle Transformationsprozess gerecht gestaltet werden kann. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zu einer Diskussion über die nachhaltige Entwicklung der Region. Eintritt ist frei Der Referent Prof. Dr. John-Oliver Engler ist Universitätsprofessor für Bioökonomie und Ressourceneffizienz an der Universität Vechta und stellvertretende Institutsleitung des Vechta Institute of Sustainability Transformation in Rural Areas (VISTRA), das sich der inter- und transdisziplinären Erforschung verschiedener Dimensionen und Dynamiken von Transformationsprozessen in ländlichen Räumen widmet. Der Vortrag wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cloppenburg organisiert. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind notwendig unter https://www.vhs-cloppenburg.de/programm/mensch-und-gesellschaft sowie per Telefon unter 04471 94690.
- Montag fällt die Schule aus!
Symbolbild: AdobeStock Landkreis Cloppenburg . In den Schulen im Landkreis Cloppenburg fällt der Unterricht am Montag, 12. Januar , wegen extremer Witterungsverhältnisse an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen für alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht aus. Dies gilt ebenso für die Schülerbeförderung. An den berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg findet der Unterricht in Distanz statt. Das teilt die Kreisbehörde mit.










