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- Kritik an Kürzungen: Bildungsträger schlagen Alarm
Von Claudia Wimberg Drei Bildungsträger, eine Meinung (von links): Nicola Fuhler und Birgit Walker (Bildungswerk Friesoythe), Ilona Heydt (Bildungswerk Cloppenburg) und Dr. Christina Neumann (Volkshochschule Cloppenburg) kritisieren den Zulassungsstopp für Integrationskurse. Landtagsabgeordneter Lukas Reinken will Kontakte zu Bundestagsabgeordneten nutzen. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe/Cloppenburg . Kein Geld mehr für freiwillige Integrationskurse: Das CSU geführte Bundesinnenministerium hat den Zugang zu Sprachkursen rückwirkend zum November beschränkt. Die im Februar herausgegebene Mitteilung des dem Ministerium unterstellten Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), künftig nur noch verpflichtende Kurse für Menschen mit „dauerhafter Bleibeperspektive“ zu finanzieren, stößt auch bei den Bildungsträgern im Landkreis Cloppenburg auf massive Kritik. Abgesehen davon, dass man ohne Vorwarnung darüber in Kenntnis gesetzt worden sei, „ist es eine folgenschwere Fehlentscheidung, die Teilhabe und Integration belastet“, betonte Nicola Fuhler, Vorständin des Friesoyther Bildunsgwerkes, bei einem Treffen mit Kollegin und Mitarbeiterin Birgit Walker, Dr. Christina Neumann, Leiterin der Cloppenburger Volkshochschule, und Ilona Heydt, Leiterin und Geschäftsführerin des Cloppenburger Bildungswerkes. Komplettiert wurde die Runde im Friesoyther Bildungswerk durch CDU-Landtagsabgeordneten Lukas Reinken aus Friesoythe, der zuhörte und mit seinen zuständigen Kolleginnen und Kollegen auf Bundesebene zum Thema in Kontakt treten will. Deutliche Worte Und dafür gaben ihm seine Gastgeberinnen deutliche Worte mit auf den Weg. „Gut funktionierende Strukturen werden zerschlagen“, betonte Dr. Neumann. Asylbewerber müssten sprachlich begleitet werden, warnte sie vor Parallelgesellschaften und erinnerte an die Zeiten der Gastarbeiter. „Da waren Menschen 40 Jahre hier und sprachen kein Deutsch.“ "Sparen kann am Ende teurer werden" Grundsätzlich werde am falschen Ende gespart und Integration aufs Spiel gesetzt, zeigen sich die Vertreterinnen insgesamt überzeugt. Sprache sei der Schlüssel für eine berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Wer nicht auf eigenen Füßen stehen könne, sei am Ende von Sozialleistungen abhängig, was wiederum zu Lasten des Steuerzahlers ginge. Somit könne Sparen auch teuer werden. Reinken zeigte Verständnis für den Bund, wenn er sich auf positive Bleibeperspektiven konzentrieren wollte, doch Asylbewerber während einer aktuell noch langwierigen Verfahrensdauer von durchschnittlich 18 Monaten „ohne Tagesstruktur nur sich selbst zu überlassen, funktioniert nicht und birgt Risiken“, so der Politiker. Kurse und Arbeitsplätze in Gefahr Neben Asylsuchenden trifft die Zugangsbeschränkung Geduldete, Menschen aus der Ukraine sowie EU-Bürger. Werden sie ausgeschlossen, „können wir vielfach die Mindestteilnehmerzahl nicht mehr erfüllen“, informierte Nicola Fuhler und verweist vor Ort auf rund 30 Prozent der Frauen und Männer, die ohne Berechtigung außen vor blieben. Fallen Kurse weg, müssen auch Mitarbeiter und Honorarkräfte um ihre Jobs bangen. „Das bedroht Existenzen, denn viele leben davon“, unterstreicht Ilona Heydt. Dass betroffene Teilnehmer den Sprachkurs selbst bezahlen, „ist in den meisten Fällen utopisch.“ Betriebe brauchten qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland, doch ohne Sprachkenntnisse wären integrationswillige Zugewanderte chancenlos. Forderung nach Planungssicherheit Die Bildungsträger verlangen Planungssicherheit und begrüßen die bereits in Bund und Ländern existierenden Forderungen und Petitionen zur Rücknahme des Zulassungsstopps. Sie selbst wollen dafür ebenfalls auf verschiedenen Ebenen aktiv werden und sich für eine bedarfsorientierte Finanzierung und nachhaltige Integration einsetzen.
- Unbekannte Täter brechen in Partyservice-Räume ein
Symbolbild: Adobe Stock Nordkreis . Mehrere Straftaten und Verkehrsunfälle haben Polizei und Ermittlungsbehörden im Raum Friesoythe und Umgebung in den vergangenen Tagen beschäftigt. In der Nacht zu Montag (02. März 2026) verschafften sich gegen 23:51 Uhr bislang unbekannte männliche Täter Zugang zu den Räumlichkeiten eines Partyservices an der Carl-Benz-Straße im Saterland. Die Einbrecher durchsuchten die Räume und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Bereits im Zeitraum von Donnerstag (26. Februar 2026, 18:00 Uhr) bis Montag (02. März 2026, 06:40 Uhr) kam es in Friesoythe zu einem weiteren Diebstahl. Unbekannte Täter brachen einen an der Bahnhofstraße abgestellten Mercedes Sprinter auf und entwendeten daraus hochwertige Werkzeuge. Auch hier steht die genaue Schadenssumme noch nicht fest. Eine Verkehrsunfallflucht ereignete sich zudem im Bereich Saterland/Scharrel. Zwischen Sonntag (01. März 2026, 18:00 Uhr) und Montag (02. März 2026, 07:15 Uhr) beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer auf einer Länge von rund 50 Metern die Schutzplanke entlang der Bundesstraße 72. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Zu einem weiteren Verkehrsunfall mit anschließender Flucht kam es am Montagnachmittag in Barßel. Gegen 16:11 Uhr befuhr ein 17-jähriger Barßeler mit seinem Kleinkraftrad die Westmarkstraße und wollte nach links in die Straße „Am Deich“ abbiegen. Während des Abbiegevorgangs wurde er von einem bislang unbekannten Pkw-Fahrer überholt. Beim Zusammenstoß wurde der Jugendliche leicht verletzt. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Pkw gehandelt haben. In allen Fällen bittet die Polizei in Friesoythe unter der Telefonnummer 04491/9339-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.
- CDU besichtigt Unternehmen
Thüle. Der CDU-Ortsverband Thüle besichtigt am Donnerstag, 19. März von 19 bis ca. 21 Uhr das Unternehmen "Sieger Heizung, Sanitär, Kanttechnik" im Garreler Weg 1 in Thüle. Alle Interessierten - auch Nicht-CDU-Mitglieder - sind herzlich willkommen. Anmeldungen werden unter info@cdu-friesoythe.de entgegengenommen.
- "Wein & Tapas" feiert kleines Jubiläum im Kulturzentrum
Stiftungsratsvorsitzender Georg Litmathe sowie die Stiftungsvorstände Bernd Rieken (li.) und Bernd Wessels (re.) präsentieren das Plakat zur Veranstaltung. Foto: Bürgerhospitalstiftung Friesoythe . Im Kulturzentrum Alte Wassermühle lädt die Bürgerhospitalstiftung Friesoythe am Freitag, 17. April, ab 19.30 Uhr zu ihrem Benefizabend „Wein & Tapas“ ein. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren fest im Friesoyther Veranstaltungskalender etabliert – und steht diesmal unter einem besonderen Vorzeichen: Die Stiftung feiert ihr fünfjähriges Bestehen. „Unser Benefiz-Abend Wein & Tapas hat sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender in Friesoythe erobert und wird gut angenommen“, freut sich der Vorsitzende des Stiftungsrates, Georg Litmathe. Stiftungsvorstand Bernd Rieken berichtet: „In diesem Jahr feiern wir ein kleines Jubiläum, denn unsere Stiftung wird nun fünf Jahre alt.“ Vorstandsmitglied Bernd Wessels blickt ebenfalls zufrieden zurück: „Die damalige Gründung unserer Stiftung im Jahr 2021 hat sich als geniale Entscheidung herausgestellt.“ In den ersten fünf Jahren habe die Stiftung das St.-Marien-Hospital Friesoythe bereits mit deutlich mehr als 100.000 Euro unterstützen können. Neben Zins- und Mieterträgen aus dem Stiftungskapital hätten insbesondere etablierte Aktionen wie dieser Benefizabend und der Friesoyther Adventskalender dazu beigetragen. Auch in diesem Jahr konnten wieder örtliche Unternehmen als Unterstützer gewonnen werden: Malereibetrieb Grale, bwe Energiesysteme sowie die Volksbank eG engagieren sich für die Veranstaltung. Für den kulinarischen Teil sorgt das Weinhandelshaus Walter Deitermann aus Werlte mit acht ausgewählten Weiß- und Rotweinen. Der Partyservice Többen aus Cloppenburg serviert eine vielfältige Tapas-Auswahl mit 15 Köstlichkeiten, dazu gibt es Ciabatta von der Bäckerei Frerker. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Zebus Jazz Trio, der Service liegt in den bewährten Händen des Teams der Alten Wassermühle. „Es ist schön, dass wir mit diesem Kulturzentrum in Friesoythe das richtige Ambiente für einen derartigen Anlass haben“, betont Bernd Rieken. 90 Platzkarten sind ab sofort bei der Buchhandlung H. B. Schepers in Friesoythe erhältlich. Statt eines festen Eintrittspreises wird eine Spende ab 50 Euro empfohlen. Der Erlös kommt der Stiftungsarbeit zugute. „Wir freuen uns bereits jetzt darauf, einen genussvollen Abend mit möglichst vielen Friesoythern verbringen zu können, um zu zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihrem St.-Marien-Hospital Friesoythe steht“, so die Vertreter der Stiftung.
- Ehrungen und große Pläne: Schützen feiern Erfolge und Jubiläum
Bösel . Die Schützenbruderschaft St. Franziskus Petersdorf hat in ihrer Mitgliederversammlung Ehrungen ausgesprochen und Orden verliehen, die für das Vereinspokalschießen errungen wurden. Das betraf insgesamt 22 Mitglieder, die Brudermeister Jens Bohmann (rechts) ausgezeichnete. Ein weiteres Thema waren die Vorbereitungen des großen Vereinsjubiläums, das vom Samstag, 11. Juli, bis Montag, 13. Juli, gefeiert werden soll. Aus diesem Anlass wird erstmals ein „Kaiser“ über ein Adlerschießen ermittelt. Am ersten Tag gibt es einen Gala-Abend mit dem Niedersachsen-Sound-Orchester und tags darauf einen großen Festumzug durch den Ort. Zudem soll eine Chronik erscheinen. Foto: Martin Pille
- Nur noch wenige Karten für das Theater Laboratorium
Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Für das Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, im Forum am Hansaplatz gibt es nur noch wenige Eintrittskarten. Hauptdarsteller Pavel Möller-Lück bringt gemeinsam mit Jule Schöbel und Sören Wieker das altbekannte Märchen „Hänsel & Gretel“ auf die Bühne – diesmal allerdings weniger als klassisches Märchen, sondern vielmehr als „Familienaufstellung nach L. Haslinger“. Zum Inhalt : Leonard Haslinger ist seit fast 40 Jahren Pförtner am Oldenburgischen Staatstheater – Hüter der Schwelle und des Parkplatzes des Generalintendanten. An der Theaterpforte schreiten die Schicksale der Mitarbeitenden ebenso vorüber wie die der literarischen Figuren auf der Bühne. Aktuell sind das Hänsel und Gretel – im Weihnachtsmärchen, dreimal täglich. Haslinger kennt die Inszenierung auswendig. Doch als seine Mutter mit wichtigen Neuigkeiten anruft, beginnen sich die Übertragung der Märchenaufführung und Haslingers eigene Kindheitserinnerungen zu vermischen. Er spielt mit den Dingen, die ihn umgeben – und plötzlich spielen die Dinge mit ihm. Tragisches, Absurdes, Aberwitziges und Märchenhaftes verschmelzen zu einer ebenso berührenden wie heiteren „Hänsel & Gretel“-Adaption – der wohl ungewöhnlichsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1812. Termin: Sonntag, 19.04.2026, 19 Uhr Ort: Forum am Hansaplatz, Friesoythe Tickets: 32,90 Euro (Vorverkauf bei der Buchhandlung Schepers in Friesoythe) Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene Spieldauer: 100 Minuten plus Pause
- Nur noch wenige Karten für das Theater Laboratorium Oldenburg
Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Für das Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, im Forum am Hansaplatz gibt es nur noch wenige Eintrittskarten. Hauptdarsteller Pavel Möller-Lück bringt gemeinsam mit Jule Schöbel und Sören Wieker das altbekannte Märchen „Hänsel & Gretel“ auf die Bühne – diesmal allerdings weniger als klassisches Märchen, sondern vielmehr als „Familienaufstellung nach L. Haslinger“. Zum Inhalt:Leonard Haslinger ist seit fast 40 Jahren Pförtner am Oldenburgischen Staatstheater – Hüter der Schwelle und des Parkplatzes des Generalintendanten. An der Theaterpforte schreiten die Schicksale der Mitarbeitenden ebenso vorüber wie die der literarischen Figuren auf der Bühne. Aktuell sind das Hänsel und Gretel – im Weihnachtsmärchen, dreimal täglich. Haslinger kennt die Inszenierung auswendig. Doch als seine Mutter mit wichtigen Neuigkeiten anruft, beginnen sich die Übertragung der Märchenaufführung und Haslingers eigene Kindheitserinnerungen zu vermischen. Er spielt mit den Dingen, die ihn umgeben – und plötzlich spielen die Dinge mit ihm. Tragisches, Absurdes, Aberwitziges und Märchenhaftes verschmelzen zu einer ebenso berührenden wie heiteren „Hänsel & Gretel“-Adaption – der wohl ungewöhnlichsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1812. Termin: Sonntag, 19.04.2026, 19 Uhr Ort: Forum am Hansaplatz, Friesoythe Tickets: 32,90 Euro (Vorverkauf bei der Buchhandlung Schepers in Friesoythe) Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene Spieldauer: 100 Minuten plus Pause
- Hausschuh oder Hausverbot?
Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Es gibt diese Fragen, die mehr über uns verraten als jede politische Diskussion. Zum Beispiel: Schuhe im Haus – an oder aus? Kaum hat man die Schwelle überschritten, steht man mitten im stillen Kulturkampf zwischen Barfuß-Zwang und Lässigkeitsliga. Die einen empfangen Gäste mit einem Lächeln – und einem unausgesprochenen „Du weißt, was jetzt zu tun ist“. Draußen bleibt draußen. Straßendreck, Feinstaub – all das endet konsequent auf der Fußmatte. Schuhe sind hier keine Accessoires, sondern mobile Biotope mit Profilsohle. Die anderen winken ab: „Ach, lass ruhig an.“ Parkett bekommt Patina, das nennt man Leben, nicht nur bei Bares für Rares. Wer nur kurz reinspringt, um den Autoschlüssel zu holen oder die Einkäufe abzustellen, wird ja wohl keine ökologische Großlage auslösen. Drei Schritte Asphalt sind schließlich noch kein Schlammfestival. Doch genau dort beginnt der Graubereich. Nur mal eben zur Mülltonne. Einmal kurz ums Auto. Sind die Schuhe danach sauber genug? Rational vermutlich ja. Emotional kommt es darauf an, wen man fragt. Für die eine Fraktion sind es Schritte. Für die andere sind es Prinzipien. Und dann die heikle Kür: Was ist mit Besuch? Sagt man etwas? Ein direktes „Würdest du bitte die Schuhe ausziehen?“ ist ehrlich, effizient, fast schon preußisch. Alternativ funktioniert das kommunikative Ballett: selbst demonstrativ entschlüpfen, bedeutungsvoll Richtung Schuhregal schauen und beiläufig murmeln: „Wir sind hier eher Team Hausschuh.“ Oder man sagt gar nichts – und wischt später meditativ den Flur. Am Ende geht es nie nur um Sohlen. Es geht um Kontrolle und Gelassenheit, um Reinlichkeit und Großzügigkeit, um die Frage, ob das Zuhause Schutzraum ist oder erweiterter Gehweg. Vielleicht liegt die eleganteste Lösung irgendwo dazwischen: ein freundliches Angebot von Hausschuhen statt eines Befehls, ein bisschen Nachsicht für den schnellen Gang zur Mülltonne – und die stille Erkenntnis, dass man an der Schuhfrage sehr zuverlässig erkennt, mit wem man es zu tun hat. Also: Team Ausziehen oder Team Anlassen?
- Starke Frauen setzen politische Impulse in Friesoythe
Neue Ideen und Impulse: Das KFD-Leitungsteam mit Heidi Bley-Albers, Dr. Petra Wagner, Hedwig Sänger und Margret Münzebrock (von links) möchte künftig auch politisch Akzente setzen. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“: Dass dieser Satz 1949 in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde, ist Elisabeth Selbert zu verdanken. Die Juristin und Politikerin gilt als „Mutter des Grundgesetzes“ und war eine von vier bedeutenden Frauen, die die Friesoyther KFD bei einer Tour durch die Stadt vorstellte. Der Titel „Starke Frauen“ lehnte sich dabei an das aktuelle Leitbild des Verbandes an, der sich für die Interessen und Gleichstellung von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft einsetzt. Politische Themen möchte ab jetzt auch die Friesoyther KFD in ihren Programmen positionieren „und das Interesse für Teilhabe wecken“, informiert Sprecherin Dr. Petra Wagner, die seit einem Jahr mit Heidi Bley-Albers, Margret Münzebrock und Hedwig Sänger das Leitungsteam bildet. In Zeiten, in denen extreme Positionen zunehmen, wollen die Mitglieder an die Verantwortung für die demokratische Grundordnung, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit appellieren und Frauen grundsätzlich für Politik auf den unterschiedlichsten Ebenen interessieren. „Über 50 Prozent unserer Gesellschaft sind Frauen, somit ist Politik nicht nur etwas für Männer“, betonte Heidi Bley-Albers. Dass Politikerinnen in Gremien und Parlamenten als starke Stimmen vertreten seien, sei auch ein Bestreben der KFD. Die Friesoyther Gemeinschaft lädt deshalb zu einem Abend mit CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher und Melanie Buhr (SPD), stellvertretende Bürgermeisterin in Friesoythe, ein. Dabei soll es zum einen um die persönliche Motivation gehen, politisches Engagement zu zeigen. Zum anderen sollen Möglichkeiten der politischen Beteiligung erörtert werden. Mit neuen Ideen und Impulsen möchte das Friesoyther Leitungsteam auch darüber hinaus vielfältige Anreize schaffen und neue Mitglieder gewinnen. „Savoir vivre“ heißt es bei der nächsten Zusammenkunft am 23. April mit Menü und Musik von Mireille Mathieu und Edith Piaf. Am 7. Mai unternehmen die Frauen eine „Fahrt ins Blaue.“ Info : Der politische Abend findet am Donnerstag, 12. März, ab 19 Uhr im Friesoyther Franziskushaus statt. Anmeldungen nehmen Dr. Petra Wagner unter Telefon 04491/4548 und Margret Münzebrock unter Telefon 04491/787278 entgegen.
- Erheblicher Wasserschaden im alten Rathausgebäude
Noch ist die Folgenutzung des alten Rathausgebäudes in Friesoythe nicht klar. Akut geht es aber mehr um einen erheblichen Wasserschaden im Untergeschoss. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Stadt Friesoythe will neue Waldflächen schaffen und mehrere Areale gezielt aufpflanzen. Gleichzeitig kündigt die Verwaltung Straßensanierungen nach Frostschäden an und sucht Nutzungskonzepte für das alte Rathaus, das derzeit mit einem Wasserschaden zu kämpfen hat. Die Stadt Friesoythe plant, verschiedene Flächen aufzupflanzen, um kleine Wälder entstehen zu lassen. „Wir möchten mit dieser Maßnahme auf Dauer auch größere Waldflächen schaffen“, berichtet 1. Stadträtin Heidrun Hamjediers während der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Wie die 1. Stadträtin weiter berichtete, habe die Verwaltung den durch Frost angerichteten Straßenbruch an mehreren Fahrbahnen im Blick. Sobald sich die Temperaturen dauerhaft auf über null Grad einpendeln, sollen die Sanierungsarbeiten beginnen. Es sei durchaus gewollt, wenn Bürgerinnen und Bürger entstandene Schäden via Internet der Stadtverwaltung melden. Um eine Reaktion zu erhalten, sei es jedoch nötig, die vollständige Adresse zu nennen, erklärte Hamjediers. Wegen der Folgenutzung des alten Rathauses habe es in jüngster Zeit erste Gespräche mit Interessenten gegeben. Nun erwarte man konkrete Angebote und Konzepte. Aktuell gebe es in dem Gebäude einen erheblichen Wasserschaden im Untergeschoss/Souterrain. Um den Schaden beheben zu können, müssten die Räume jetzt komplett geräumt werden. Gespräche mit dem Heimatmuseum und dem Postgeschichtlichen Museum werden geführt.









