top of page

Suchergebnisse

Diese Website durchsuchen

793 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Kürbis, Kunst und Klönschnack: Bauernmarkt mit Biss

    Kürbisse "noch und nöcher": Lecker und farbenfroh. Als Leckerei oder als Schnitzvorlage. Fotos: Julius Höffmann Altenoythe. Ob Hokkaido, Muskat- oder Halloween: Ein ganzer Treckeranhänger voller Kürbisse in unterschiedlichen Formen und Farben sorgte für einen farbenfrohen Blickfang beim 28. Bauernmarkt in Altenoythe. Trotz regnerischen Herbstwetters strömten zahlreiche Besucher am Sonntag auf das Marktgelände rund um das Dorfgemeinschaftshaus. Dort erwartete sie ein vielfältiges Angebot regionaler Produkte, kulinarischer Spezialitäten und handwerklicher Erzeugnisse. Traditionell begrüßte zuvor die Nachbarschaft am Kellerdamm die Gäste an einem eigenen Stand. Als Veranstalter hatte der Bauernmarktverein mit rund 100 Ausstellern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zwar blieb die Besucherzahl hinter den Spitzenjahren mit sonnigem Herbstwetter zurück, doch tat dies der Atmosphäre keinen Abbruch. Einige Gäste empfanden den geringeren Andrang sogar als Vorteil: Sie konnten sich mehr Zeit für die einzelnen Stände nehmen und das Angebot in Ruhe erkunden. Frisches Obst frisch vom Erzeuger: Knackig und lecker. Dieses reichte von kreativem Gartenschmuck und saisonalem Obst über frisch gebackenes Brot bis hin zu selbst hergestelltem Honig und Marmeladen. Auch die heimische Schmiedekunst wurde vorgeführt: Am offenen Feuer konnten die Besucher das traditionelle Handwerk hautnah erleben. Künstlerische Angebote fanden wettergeschützt im Festzelt und im Dorfgemeinschaftshaus statt. Für das leibliche Wohl hielten die Veranstalter neben Bratwurst und Pommes auch Kaffee und Kuchen bereit. Während Live-Musiker für die passende musikalische Begleitung sorgten, stellten sich auch die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe und das Deutsche Rote Kreuz vor. Beim Losverkauf des Veranstaltervereins lockten zudem attraktive Preise. Zufrieden mit dem Verlauf zeigte sich auch der Vorsitzende des Bauernmarktvereins, Matthias Blome. „Viele waren direkt zum Start am Morgen gekommen, um in Ruhe schauen und stöbern zu können. Das Marktgelände füllte sich dann sehr schnell, wenn es diesmal auch etwas weniger Gäste waren als in den Vorjahren“, sagte er. Am Rande der Veranstaltung kündigte Blome seinen Rückzug als Vorsitzender an. Nach insgesamt 17 Jahren Vorstandsarbeit, davon zehn Jahre an der Spitze des Vereins, sei es an der Zeit, die Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Dabei verwies er auf die erfolgreiche Jugendarbeit der vergangenen Jahre. Es gebe genügend junge Menschen, die sich engagieren wollten. „Unser Zusammenhalt im Verein war immer und ist nach wie vor großartig“, betonte Blome. Offiziell eröffnet hatte den 28. Bauernmarkt am Morgen Jann Christian Hegewald, zukünftiger Bürgermeister der Stadt Friesoythe, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte.

  • Einbruch in Friesoythe und zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten

    Symbolbild: Adobe Stock Einbruch in Wohnhaus in Friesoythe – Schmuck gestohlen Am Samstag, 17. Oktober, sind bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus am Klosterweg in Friesoythe eingebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich die Tat zwischen 18 Uhr und 23:10 Uhr. Die Täter verschafften sich demnach über eine Terrassentür Zutritt zu dem Wohnhaus und durchsuchten die Räume nach Diebesgut. Dabei stahlen sie Schmuck. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 04491-93390 zu melden. E-Bike-Fahrer bei Unfall leicht verletzt Bei einem Verkehrsunfall auf der Hauptstraße in Scharrel ist am Samstag, 17. Oktober, ein 63-jähriger E-Bike-Fahrer aus Krummhörn leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr in Höhe eines Kiosks. Wie die Polizei weiter mitteilte, wollte ein 23-jähriger Transporterfahrer aus Wilhelmshaven von der Hauptstraße nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er nach bisherigen Erkenntnissen den E-Bike-Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt den Geh- und Radweg entlang der Hauptstraße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 63-Jährige leicht verletzt wurde. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am E-Bike entstand Sachschaden. Rote Ampel vermutlich missachtet – Verkehrsunfall in Mittelsten Thüle Bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Thüler Straße (B72) und der Glaßdorfer Straße ist am Samstag, 17. Oktober 2026, ein 52-jähriger Transporterfahrer aus Friesoythe leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 13:20 Uhr. Ein 44-jähriger Autofahrer aus Hinte war auf der B72 aus Richtung Cloppenburg in Richtung Friesoythe unterwegs. Im Kreuzungsbereich fuhr er vermutlich unter Missachtung des Rotlichts in die Kreuzung ein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem bevorrechtigten Transporter, der von einem 52-Jährigen aus Richtung Garrel kommend in Richtung Thüle gefahren wurde. Der Transporterfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird nach bisherigen Schätzungen auf rund 11000 Euro beziffert.

  • St. Michaelis-Kirche in Friesoythe: Einweihung vor 75 Jahren

    Noch heute eine würdige Stätte: Die St. Michaelis-Kirche in Friesoythe. Foto: pi Friesoythe. Am 16. Dezember 1951 hat sich der evangelische Pfarrer Rudi Meyer mit seinen Gläubigen um 14 Uhr in der Stadthalle am Hansaplatz in Friesoythe versammelt. Hier waren in der letzten Zeit die Gottesdienste der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde abgehalten worden. An dem Tag feierten die Gläubigen hier ein letztes Mal. Es kommt ein hoher Gast: Prof. Dr. Ernst Wilhelm Stählin, Bischof der Evangelisch-Lutherische Kirche zu Oldenburg und Vorsitzender des Oberkirchenrats trifft ein, und im feierlichen Zuge geht es dann zum Grünen Hof, um dort die neue Kirche einzuweihen. Man umschreitet dort das Kirchengebäude, und mit der Übergabe des Schlüssels wird die Inbesitznahme charakterisiert. Es folgt der erste Gottesdienst und die Festpredigt des Landesbischofs, die wegen Überfüllung des Kirchenraumes viele auf dem benachbarten Schulplatz über den Lautsprecher verfolgen. Die evangelische Kirche, die kanadische Truppen 1945 niederbrannten Stählins Hauptaufgabe seit 1945 war zunächst die Integrierung der vielen Flüchtlinge, die in den bisher fast rein katholischen Kreis Cloppenburg gekommen waren. Bis zum Ende des 19 Jahrhunderts wohnten nur wenige evangelische Christen in Friesoythe. 1912 baute man auf dem Grundstück der evangelischen Schule eine erste Kapelle, die allerdings noch ohne eigene pastorale Seelsorge blieb, aber von Edewecht und Elisabethfehn versorgt wurde. 1919 lebten in Friesoythe immerhin etwa 165 Protestanten. Erst 1934 kam Rudi Meyer zunächst als Hilfsprediger ein Geistlicher nach Friesoythe. Er blieb es bis 1957. Eine dunkle Stunde erlebte das Gotteshaus und die Gläubigen am 15. April 1945, als kanadische Truppen durch die Stadt zogen. Beim Beschuss der Stadt wurde das Gotteshaus beschädigt und am nächsten Tag von offenbar angetrunkenen kanadischen Soldaten angezündet. Pfarrer Meyer rettete nur die Bibel und flüchtet mit seiner Familie nach Altenoythe. Lediglich die Glocke und Abendmahlsgeräte bleiben in der völlig niedergebrannten Kirche erhalten. Die Notbaracke brannte nach zwei Jahren ab Als die Flüchtlinge und Vertriebenen kamen, stieg die Zahl der Gläubigen schnell auf über 4000 an. Ein Jahr nach Kriegsende schenkte das Ökumenische Hilfswerk der Kirchen in Genf den Friesoythern eine Holzbaracke. Am 14. November 1946 weihte sie Oberkirchenrat Heinz Kloppenburg als Gottesdienstraum ein. Am 19. Dezember 1948 brannte diese Notkirche vollständig ab. Gerettet wurde lediglich ein Harmonium und der Altar mit einigen Leuchtern. Und –erneut- die Bibel. Vormittags hatte der Pastor dort noch den Sonntagsgottesdienst zum Vierten Advent gefeiert. Brandursache war möglicherweise ein Ofen, der morgens angeheizt worden war. Ersatzraum war nun der Tanzsaal des Gastwirts Koldehoff am Hansaplatz und später die Turnhalle. Ab 1949 baute die Kirche zunächst das Pfarrhaus wieder auf, danach begannen die Gläubigen mit dem Kirchengebäude unter der Leitung des Kirchenältesten und späteren Stadtbaumeister Harm Zimmermann. Das neue Kirchenschiff wurde um über fünf Meter länger auf 17 Meter verlängert, der Turm erreichte eine Höhe von 14 Metern. Kurz vor Weihnachten 1951 war es soweit. Das Werk war vollbracht, und auch nach 75 Jahren stellt sich die St. Michaelis-Kirche heute noch als eine würdige Stätte für den Dienst zur Ehre Gottes dar.

  • Die Wassermühle in Friesoythe - eine 800-jährige Geschichte

    Über Jahrhunderte diente die Wasserkraft der Soeste dazu, Getreide zu mahlen und später auch Maschinen und elektrische Anlagen anzutreiben Die Wassermühle als Kulturzentrum Vor 800 Jahren wurde die alte Wassermühle in Friesoythe von den Grafen zu Tecklenburg errichtet, als auch die Burg zu Oythe entstand. Über Jahrhunderte diente die Wasserkraft der Soeste dazu, Getreide zu mahlen und später auch Maschinen und elektrische Anlagen anzutreiben, ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Versorgung. Ein Wasserrad trieb das Mahlwerk an. Die Mühle nutzte das Gefälle der Soeste, das durch einen Wasserstau für den Betrieb nutzbar gemacht wurde. Seit dem gehört sie zu den geschichtsträchtigen Orten der Stadt. Heute ist das Gebäude ein Kulturzentrum. Die umliegenden Kirchspiele, mit Ausnahme der Saterländer, waren durch das Bannrecht verpflichtet, all ihr Getreide auf dieser herrschaftlichen Mühle mahlen zu lassen. Das galt auch für das Kirchspiel Barßel, obwohl die Wege weit und schlecht waren. Noch 1711 wehrte sich die münstersche Regierung gegen Pläne, in Barßel eine eigene Windmühle zuzulassen. Sechs Jahre später jedoch gibt sie nach und erlaubt dort den Bau einer eigenen Windmühle. Der Preis: Sie müssen den doppelten Mahlzoll erheben, wovon der jeweilige Pächter der Friesoyther Wassermühle die Hälfte erhält. Richter Raban Wilhelmus Hermannus Düvell In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Wassermühle umgebaut oder neu errichtet. Das ergaben Grabungen und dentrochronologische Untersuchungen im Jahr 2003. Ab 1578 wurde die Mühle verpachtet. Pächter waren meist die Richter der Stadt, beginnend mit Richter Herbort Tameling. Ab 1643 war es auch Bernard Kobrink, der auf Gut Altenoythe saß. Und ab 5. März 1766 waren es „Pancratz und Konsorten“, die einen Pachtvertrag über 30 Jahre abschlossen. Ein interessanter Pächter war ab 1713 Richter Raban Wilhelmus Hermannus Düvell, der auch Gograf des Saterlandes war. Er war es auch, der die Friesoyther Allee längs der Soeste anlegen ließ. Mit der Stadt lag Düvell im ständigen Streit. Es ging der Stadt darum, die eigene Zuständigkeit bei Ausübung der Gerichtsbarkeit gegenüber dem landesherrlichen Gericht zu behaupten. Aber auch darum, dass der Richter das Privileg für sich reklamierte, von Abgaben befreit und gewerblich tätig zu sein. Es kam zu einem Vergleich, den der Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich zu Münster bestätigte. Der Richter verzichtete darauf, „hinkünftig sowohl als vormahls geschehen weder Wein weder Bier verzapfen oder Maltz verkaufen zu wollen“. Von der bürgerlichen Stadtschatzung war er künftig befreit und konnte drei Jahre später auch die Mühle pachten. Nach dem Tod ihres Mannes 1730, wurde Düvells Ehefrau Helena Margaretha, geborene Nacke, aus Lastrup, Pächterin der Wassermühle. Die alte Wassermühle. Fotos: Martin Pille und Archiv Martin Pille Noch bis 1821 war die Wassermühle später an Helmerich Wreesmann aus der Langestraße verpachtet. Das dazu gehörende Haus gehörte jedoch dem Richter Dr. Joseph Jansen. Als der an das Landgericht Cloppenburg versetzt wurde, verkaufte er sie dem Staat für 3000 Taler. Nachfolger von Wreesmann waren Holthaus und Plate. Nach Missernten und zahlreichen Turbulenzen wurde das Bannrecht aufgehoben. Man verlor die Kunden aus Bösel und Garrel an die Wassermühle in Aumühlen (Bösel). 1855 verkaufte man die Mühle an den Müller Joseph Niemöller aus Endeln, der sie dann 1857 nebst Haus und Markenabfindung an die Brüder Anton und Wilhelm Warnken verkaufte. Der Sohn des Anton mit gleichem Vornamen erbte die Mühle später. Die Wasserräder ersetzte man 1908 durch eine Turbinenanlage. In der Folge wurde hier nicht nur Getreide gemahlen, sondern die Wasserkraft später auch für eine Bäckerei, ein Sägewerk und die Stromerzeugung genutzt. Die Warnkens machten aus der traditionellen Wassermühle einen vielseitigen Gewerbebetrieb. Die Stromerzeugung, die ab 1908 in das öffentliche Netz einspeiste, war dabei besonders bedeutend. Die Mühle ist deshalb nicht nur ein Denkmal des alten Müllerhandwerks, sondern auch ein frühes Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energie im Oldenburger Land. Helena Margaretha Duvell Zum Ende des 2. Weltkriegs wurde die Mühle zerstört und ohne Wasserrad wieder aufgebaut. Als der Mühlenbetrieb ausgesiedelt wurden verfiel das Gebäude. 1997 übernahm es der Mühlenverein und baute es zum Kulturzentrum, heute auch mit einem Kino aus. Aber es gibt auch wieder ein Wasserrad, eine Wasserschnecke und eine Fischtreppe.

  • Schweinestall in Vordersten Thüle brennt

    Zahlreiche Einsatzkräfte waren am Donnerstagabend sowie in der Nacht zu Freitag vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Foto: Freiwillige Feuerwehr Friesoythe Am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, wurden um 20:49 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Großbrand eines Schweinestalls nach Vordersten Thüle alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Stallgebäude bereits in Vollbrand. In einem weiteren Gebäudekomplex war es ebenfalls zu einem Schwelbrand gekommen. Aufgrund der Lage wurden zahlreiche weitere Feuerwehren und Spezialeinheiten nachalarmiert. Neben den Feuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Gehlenberg und Markhausen waren unter anderem die Feuerwehren Bösel sowie Cloppenburg mit einer zweiten Drehleiter an den Löscharbeiten beteiligt. Zusätzlich wurden der ABC-Zug, der Drohnenzug des Landkreises Cloppenburg sowie das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) aus Friesoythe alarmiert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich umfangreich. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern, wurden mehrere Riegelstellungen aufgebaut. Gleichzeitig erfolgten umfangreiche Löschmaßnahmen an den betroffenen Stallgebäuden. Eine besondere Herausforderung stellte die Sicherstellung der Löschwasserversorgung dar. Hierzu wurde unter anderem ein Pendelverkehr mit wasserführenden Feuerwehrfahrzeugen eingerichtet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über eine Warn-App informiert. Im Bereich der Bundesstraße 72 kam es während des Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen. Neben den Feuerwehren waren weitere unterstützende Einheiten und Organisationen im Einsatz, darunter die Feuerwehrtechnische Zentrale, Einheiten zur Einsatzstellenhygiene, die zuständigen Versorgungsunternehmen sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen aus Cloppenburg. Auch die ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften Friesoythe und Bösel sowie die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) aus Cloppenburg waren eingebunden. Die umfangreichen Einsatzmaßnahmen vor Ort dauerten bis etwa 6 Uhr am Freitagmorgen an. Auch nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten ist der Einsatz für die Feuerwehr noch nicht vollständig beendet. Im Laufe des Tages stehen weitere Aufräum- und Nachbereitungsarbeiten an.

  • Bauernmarkt tischt auf: Regionaler Genuss und Tradition in Altenoythe

    Das Bauernmarkt-Team (von links): Christa Böhmann, Marianne von Garrel, Alfred Willer, Matthias Blome, Heinrich Lücking, Sonja Husmann, Susanne Block und Lena Willer. Foto: Julius Höffmann Altenoythe. Es duftet nach frisch geräuchertem Aal, nach herzhaften Leckereien und nach allem, was die Region saisonal zu bieten hat. Dazwischen laden liebevoll präsentierte Produkte, bäuerliche Handwerkskunst und persönliche Gespräche zum Verweilen ein. Beim Bauernmarkt in Altenoythe ist das Motto „Regional – saisonal – nachhaltig“ eben nicht nur ein schöner Slogan, sondern gelebte Überzeugung. Am Sonntag, 18. Oktober, beweist die beliebte Veranstaltung bereits zum 28. Mal, wie gut regionale Qualität und geselliges Markttreiben zusammenpassen. Von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich der Marktplatz rund um das Dorfgemeinschaftshaus in einen bunten Treffpunkt für Tausende Besucherinnen und Besucher. Zwischen den rund 100 Anbieterständen gibt es jede Menge zu entdecken, zu probieren und mit nach Hause zu nehmen. Eine Idee, die seit 1997 schmeckt Was heute am 3. Wochenende im Oktober ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Region ist, begann mit einer einfachen, aber überzeugenden Idee: „Die Idee, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der regionalen Produktion den Menschen anzubieten, entstand 1997 und ist bis heute unsere tragende Motivation“, schildert Matthias Blome, der 1. Vorsitzende des Vereins Bauernmarkt Altenoythe als Veranstalter. Dass dieses Konzept bis heute aufgeht, zeigt der große Zuspruch Jahr für Jahr. Zeitweise ist zwischen den Ständen kaum ein Durchkommen. Im Außenbereich und im Saal des Dorfgemeinschaftshauses präsentieren die Anbieter ihre Waren und machen deutlich, wie vielfältig die regionale Produktpalette ist. Hier trifft ehrliches Lebensmittelhandwerk auf saisonale Frische – und der Einkauf wird schnell zum genussvollen Bummel. Genuss trifft auf Handwerkskunst Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Die Aalräucherei sorgt mit ihrem unverwechselbaren Duft für echtes Marktflair, während weitere regionale Spezialitäten Lust aufs Probieren machen. Wer zwischendurch eine Pause braucht, ist bei Kaffee und Kuchen bestens aufgehoben: Entsprechende Angebote gibt es sowohl im Dorfgemeinschaftshaus als auch im Feuerwehrhaus. Neben den kulinarischen Genüssen gehört auch die bäuerliche Handwerkskunst fest zum Marktgeschehen. So entsteht eine Mischung, die den besonderen Reiz der Veranstaltung ausmacht: einkaufen, genießen, entdecken und dabei mit den Menschen ins Gespräch kommen, die hinter den Produkten stehen. Ein Markt, der von Gemeinschaft lebt Zum Erfolgsrezept gehört nicht allein die Vielfalt der Aussteller. Auch das Miteinander spielt in Altenoythe eine wichtige Rolle. Traditionell beteiligen sich die Nachbarn am Geschehen und empfangen die Gäste im Eingangsbereich mit einem eigenen, kreativ gestalteten Aufbau. Schon beim Ankommen wird so deutlich: Der Bauernmarkt ist mehr als eine Verkaufsveranstaltung – er ist ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft. Und auch hinter den Kulissen scheint die Begeisterung ungebrochen. Über fehlenden Nachwuchs im Organisationsteam können sich die Veranstalter erfreulicherweise nicht beklagen. Das lässt hoffen, dass die Idee von Regionalität, Nachhaltigkeit und direktem Austausch auch in Zukunft viele Menschen zusammenbringt. Offizieller Auftakt mit neuem Schirmherrn Offiziell eröffnet wird der Bauernmarkt am Sonntag durch den Schirmherrn. Nach Informationen von fritz online soll diese Aufgabe in diesem Jahr Jann Christian Hegewald übernehmen, der jüngst zum zukünftigen Bürgermeister der Stadt Friesoythe gewählt wurde. Danach heißt es: eintauchen ins Marktgeschehen, regionale Spezialitäten entdecken und sich von der besonderen Atmosphäre mitreißen lassen. Denn in Altenoythe zeigt sich einmal mehr: manchmal liegt das Beste direkt vor der eigenen Haustür.

  • Grüner Hof: Vollsperrung für mehrere Tage

    Ab Scheefenkamp wird die Straße stadtauswärts ab dem 19. Oktober voll gesperrt. Foto: höf Friesoythe. Aufgrund der Verlegung eines Schmutzwasserkanals zur Erschließung eines neuen privaten Baugebietes in Friesoythe wird der Grüne Hof zwischen Scheefenkamp und dem Kreisverkehr Niedersachsenring, Altenoyther Straße, Böseler Straße und Grüner Hof ab Montag, 19. Oktober, voll gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung Friesoythe mit. Bereits jetzt finden am Kreisel Grüner Hof Ausbesserungsarbeiten statt. Diese dauern nach Auskunft der Stadt noch bis zum kommenden Freitag. Im Anschluss beginnen die Arbeiten zur Verlegung des Schmutzwasserkanals. Die Umleitung führt für den motorisierten Verkehr über den Niedersachsenring und die Barßeler Straße bis zum Scheefenkamp und umgekehrt. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Baustelle durchgängig passierbar. Die Stadt weist darauf hin, dass die örtlichen Geschäfte während der gesamten Bauzeit für Kundinnen und Kunden erreichbar bleiben. Die ausführende Baufirma sei bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, und bitte alle Anwohner, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 23. Oktober, andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen seien möglich.

  • Kreistag schlägt Bernhard Möller als ehrenamtlichen Richter am OVG vor

    Friesoythe/Bösel. Der Kreistag des Landkreises Cloppenburg hat in seiner letzten Sitzung der Wahlperiode mehrere Entscheidungen einstimmig beschlossen: Bernhard Möller (Friesoythe), Josef Osterkamp (Lastrup), Christa Preuth-Stuke (Cloppenburg), Stefan Riesenbeck (Cloppenburg) und Judith Vey-Höwener (Barßel) werden in die Vorschlagsliste für die Neuwahl ehrenamtlicher Richterinnen und Richter am Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg aufgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Amtszeit läuft vom 27. April 2027 bis April 2032. Zudem erhöht der Landkreis Cloppenburg den Zuschuss für die Aus- und Fortbildung zur Jugendleiterkarte (Juleica) von zwölf auf 15 Euro pro Tag und Teilnehmer. Die Änderung der Förderrichtlinien tritt zum 1. September 2026 in Kraft. Damit soll die wichtige ehrenamtliche Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden unterstützt werden. Die Juleica dient als Qualifizierungsnachweis für ehrenamtlich Tätige in diesem Bereich. Darüber hinaus erhält die Gemeinde Bösel einen Zuschuss aus Wirtschaftsförderungsmitteln des Landkreises für die Erweiterung des Gewerbegebiets Westerloh (Bebauungsplan Nr. 75). Die Förderung beträgt 25 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 110.503,42 Euro.

  • Wenn die Kultkneipe geschlossen wird: : Frank Goosen in Friesoythe

    Fotocredit: Maria Wolf, Bearbeitung: P. Frey Friesoythe. Die Kultkneipe „Haus Himmelreich“ soll geschlossen werden und Frank Goosen begleitet ihre finalen Stunden. In seinem neuen Roman „Lovely Rita“ nimmt der Autor auch seine Friesoyther Zuhörer mit an den Tresen, hinter dem Wirtin Rita Urbaniak seit den 70ern steht, auch wenn sie eigentlich mal etwas ganz anderes machen wollte. Sie ist zwar die zentrale Figur, aber an diesem letzten Abend gar nicht persönlich anwesend. Goosen lernt skurrile Stammgäste kennen und beschreibt die Lebensgeschichten von drei unkonventionellen Frauen. Daneben geht es um das längst nicht nur im Ruhrgebiet Einzug gehaltene Kneipensterben und am Rande um die Frage, warum die Schaumkrone auf einem Pils „Blume“ heißt, das Glas aber „Tulpe.“ Auf Einladung des Kulturkreises Bösel Saterland Friesoythe erzählt Goosen am Mittwoch, 28. Oktober, ab 20 Uhr im Friesoyther Kulturzentrum "Alte Wassermühle" von seinen Kneipenerfahrungen. Tickets sind im Vorverkauf bei der Friesoyther Buchhandlung Schepers und der Bücherei St. Marien zum Preis von 13 Euro sowie an der Abendkasse zum Preis von 15 Euro erhältlich.

  • Gewalttätiger Streit am Küstenkanal: 32-Jähriger schwer verletzt

    Symbolbild: Adobe Stock Cloppenburg/Altenoythe. Am Sonntagabend, 11. Oktober, ist es gegen 20:30 Uhr im Bereich der Altenoyther Straße in Edewechterdamm unmittelbar vor der Brücke über den Küstenkanal zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sollen bis zu vier Männer im Alter von 24 bis 42 Jahren, die ebenfalls aus dem Nordkreis stammen, zwei Männer im Alter von 31 und 32 Jahren im Bereich einer Tankstelle angegriffen haben. Dabei sollen die Angreifer mit Fäusten, einem Golfschläger und Pfefferspray auf die beiden Opfer eingewirkt haben. Der 32-Jährige erlitt darüber hinaus eine Stichverletzung durch einen bislang unbekannten Gegenstand. Den beiden Opfern gelang es nach weiteren Angaben, mit einem Pkw zu flüchten. Gegen 23 Uhr sollen die Tatverdächtigen die Wohnanschrift der beiden Opfer aufgesucht und dort mit einem Golfschläger die Scheiben von zwei geparkten Pkw eingeschlagen haben. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen jedoch identifiziert werden. Der 32-jährige Verletzte wurde aufgrund seiner Stichverletzung schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. An den Einsatzmaßnahmen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta und Oldenburg-Stadt/Ammerland beteiligt. Gegen die Beteiligten wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung und der Sachbeschädigung eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

bottom of page