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- Unfallflucht in der Bahnhofstraße
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Zu einer Verkehrsunfallflucht kam es am Mittwochvormittag in der Bahnhofstraße in Friesoythe. Wie die Polizei mitteilte, hielt eine 36-jährige Autofahrerin aus Friesoythe gegen 9:40 Uhr mit ihrem Pkw am Fahrbahnrand, als ihr ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer entgegenkam und den rechten Außenspiegel ihres Fahrzeugs touchierte. Anschließend setzte der Verursacher seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 04491/93390 zu melden. Wildwechsel endet im Graben Barßel. Ein plötzlich die Fahrbahn kreuzendes Reh hat in der Nacht zu Donnerstag auf der Barßeler Straße einen Verkehrsunfall verursacht. Nach Polizeiangaben war eine 18-jährige Autofahrerin aus Barßel gegen 2 Uhr aus Richtung Harkebrügge kommend in Fahrtrichtung B401 unterwegs, als das Wildtier unvermittelt vor ihrem Fahrzeug auftauchte. Die junge Fahrerin versuchte, auszuweichen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb in einem Graben stehen. Die 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
- Bewegung, Musik und Gemeinschaft für Senioren
Symbolbild: Adobe Stock Aktiv bleiben, Spaß haben und neue Kontakte knüpfen: Beim nächsten Treffen des „Goldenen Kreises“ des SV Hansa Friesoythe stehen einfache Bewegungsübungen, Musik und kleine Tänze im Sitzen und Stehen auf dem Programm. Der „Goldene Kreis“ des SV Hansa Friesoythe trifft sich am Dienstag, 9. Juni, ab 15 Uhr im Franziskushaus. Dazu sind Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen – unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft. Hansa-Mitglied Sonja Pahlke zeigt bei Kaffee und Kuchen alltagstaugliche Übungen mit Musik sowie kleine Tänze im Sitzen und Stehen. Anmeldungen nimmt Carola Reiners unter 0173 6034061 oder per E-Mail an caro-5@web.de entgegen. Der Kurs wird von den Krankenkassen bezuschusst.
- Grüner Hof Friesoythe: Zwischen Stopp, Dialog und Zustimmung
Stellungnahmen der Bürgermeisterkandidaten Von Julius Höffmann Drei Kandidaten bewerben sich für den Chefsessel im Friesoyther Rathaus. Foto: Stadt Friesoythe Friesoythe. Die Diskussion um den geplanten Ausbau des Grünen Hofs in Friesoythe bleibt umstritten. Nach der Berichterstattung in fritz online reagieren die drei Bürgermeisterkandidaten mit einer jeweiligen Stellungnahme. Während Olaf Eilers (FFW) massive Kritik an der bisherigen Planung, fehlender Transparenz und der Einbindung der Anlieger übt und einen sofortigen Stopp fordert, betont Melanie Buhr (SPD) die Bedeutung des bisherigen Dialogs im Arbeitskreis sowie die Notwendigkeit, offene Fragen zu Verkehrszahlen, Parkplätzen und Förderfristen schnell und sachlich zu klären. Jann Christian Hegewald (CDU) wiederum befürwortet den grundsätzlichen Ausbau, kritisiert ebenfalls die Kommunikation, lehnt eine Erhebung von Straßenausbaubeiträgen ab und verweist auf rechtliche Rahmenbedingungen sowie den Einfluss des Kreistags bei der Radvorrangroute. Stellungnahme von Olaf Eilers, Bürgermeisterkandidat der FFW Olaf Eilers - Foto: privat „Die anhaltende Kritik der Anlieger und des Arbeitskreises zum geplanten Ausbau der Straße Grüner Hof ist völlig berechtigt“, erklärt Olaf Eilers in einer aktuellen Pressemitteilung zur Veröffentlichung von „fritz online“. Als Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft Friesoythe (FFW) stelle er sich klar an die Seite der betroffenen Anwohner, Gewerbetreibenden und Institutionen. Er habe diese Ausbauvariante von Anfang an scharf kritisiert und bereits während seiner Zeit in der SPD-Fraktion konsequent abgelehnt. Nach Ansicht von Eilers leidet der gesamte Prozess „unter massiver Intransparenz“. 2021 sei die Friesoyther Stadtverwaltung mit völlig anderen Plänen gestartet. Diese Pläne seien 2023 ohne Einbindung der Anlieger verändert worden. Im letzten Jahr sei plötzlich künstlicher Zeitdruck von der Verwaltung aufgebaut worden, um eine Entscheidung innerhalb weniger Tage durch den Rat zu peitschen. Dass der eigens eingerichtete Arbeitskreis nach nur zwei Sitzungen einfach beendet wurde, sei ein integrationspolitisches Armutszeugnis. Olaf Eilers: „So geht man nicht mit Bürgern um.“ Besonders das Vertuschen und Schönrechnen von Daten beschädige das Vertrauen in die Verwaltung nachhaltig. Während in alten Unterlagen noch von bis zu 11.000 Fahrzeugen täglich die Rede gewesen sei, seien dem Arbeitskreis plötzlich „utopisch niedrige“ Zahlen von 3.300 Fahrzeugen präsentiert worden. Eilers: „Auf Basis solch widersprüchlicher Daten darf man keine Millionenprojekte beschließen, die den Bürgern finanzielle Lasten von 20.000 bis 50.000 Euro pro Grundstück aufbürden. Es ist eine Frechheit, von den Anwohnern rund 1,2 Millionen Euro für eine fehlerhafte Planung einzufordern und ihnen dann zu sagen, sie sollen selbst bessere Pläne zeichnen. Wir reden hier über existenzbedrohende Beträge.“ Er teile die Sorgen des Arbeitskreises. Die geplante Radvorrangroute berge durch 27 Ein- und Ausfahrten, Gigaliner-Lieferverkehr und Busse unkalkulierbare Sicherheitsrisiken. Der massive Wegfall von Parkplätzen – besonders im Bereich der evangelischen Kirche und des Friedhofs – sei eine Fehlplanung, die die Erreichbarkeit blockiere und Betriebe wie das Sanitätshaus Sanipoint in die Knie zwinge. Eilers und die „Freien Friesoyther Wähler“ fordern einen sofortigen Stopp dieser mangelhaften Planung am Grünen Hof. Als eine denkbare Option sollte stattdessen geprüft werden, die Fahrradvorrangstraße entlang des Niedersachsenrings und über die Barßeler Straße zu führen. Dort sei deutlich mehr Platz vorhanden, und es gebe bereits beidseitige Radwege sowie Bürgersteige, die mit Fördermitteln optimiert werden könnten. Unabdingbare Voraussetzung für diesen oder jeden anderen Alternativvorschlag sei jedoch, dass die Anlieger von Anfang an aktiv, transparent und auf Augenhöhe in die Planungen einbezogen würden. Olaf Eilers: „Politik darf nicht gegen die Menschen gemacht werden, sondern nur mit ihnen.“ Stellungnahme von Melanie Buhr, Bürgermeisterkandidatin der SPD Melanie Buhr - Foto:privat Die Diskussion um die geplante Umgestaltung des Grünen Hofs zeigt vor allem eines: Viele Bürgerinnen und Bürger haben noch offene Fragen und weiterhin große Sorgen. Diese Wahrnehmung muss Politik und Verwaltung ernst nehmen. Genau deshalb haben wir uns als Fraktion frühzeitig mit den Anliegern zusammengesetzt, ihre Anliegen aufgenommen und den damals vorgelegten Beschluss im Verwaltungsausschuss gestoppt. Gleichzeitig haben wir die Einrichtung eines Arbeitskreises gefordert, um einen direkten Austausch zwischen Verwaltung und den gewählten Vertretern der Straßengemeinschaft zu ermöglichen. Ich selbst war Mitglied dieses Arbeitskreises und habe die Gespräche als konstruktiv erlebt. In zwei langen Sitzungen konnten viele Fragen geklärt und unterschiedliche Sichtweisen offen diskutiert werden. Natürlich konnten nicht alle Beteiligten am Ende mit jeder Antwort zufrieden sein. Der aktuelle Zeitungsbericht zeigt allerdings, dass trotz der Fortschritte im Arbeitskreis weiterhin unterschiedliche Auffassungen bestehen. Das sollte für alle Beteiligten ein Signal sein, den Dialog fortzusetzen und die noch offenen Fragen vor einer endgültigen Beschlussfassung transparent zu klären. Für mich steht außer Frage, dass die Straße in den kommenden Jahren ausgebaut werden muss. Ebenso ist die Radvorrangroute nicht das Ergebnis einer kurzfristigen politischen Entscheidung, sondern wurde im Rahmen eines Planungsprozesses des Landkreises gemeinsam mit einem Fachbüro entwickelt. Sie eröffnet zugleich die Möglichkeit, Fördermittel einzuwerben und damit die finanzielle Belastung für die Anlieger und die Stadt zu reduzieren. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Debatte, dass vor einer endgültigen Entscheidung noch Klärungsbedarf besteht. Insbesondere die Parkplatzsituation im Bereich der Kirche, des Friedhofes und der sozialen Einrichtung muss transparent und verbindlich dargestellt werden. Aus meiner Sicht ist die Schaffung öffentlicher Parkmöglichkeiten in dem Bereich eine städtische Aufgabe und kann nicht Bestandteil der Straßenausbaumaßnahme sein. Dennoch muss klar beantwortet werden, wie viele öffentliche Parkplätze künftig zur Verfügung stehen und an welchem Standort diese geschaffen werden sollen. Hier brauchen die Bürgerinnen und Bürger Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Auch die unterschiedlichen Verkehrszahlen, die im Verlauf der Diskussion genannt wurden, müssen nachvollziehbar erläutert werden. Transparenz ist eine wichtige Voraussetzung für Akzeptanz und Vertrauen. Bei allen berechtigten Fragen dürfen wir aber auch die zeitlichen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen verlieren. Fördermittel müssen bis zum 30. September beantragt werden. Gleichzeitig steigen die Baukosten seit Jahren kontinuierlich an. Jede weitere Verzögerung birgt daher das Risiko, dass die Maßnahme für die Stadt und die Anlieger am Ende deutlich teurer wird. Deshalb werbe ich dafür, den Dialog fortzusetzen und offene Punkte schnell und transparent aufzuarbeiten. Ich persönlich werde weitere Gespräche mit den Anliegern suchen. Gute Lösungen entstehen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Mein Ziel ist es, die berechtigten Interessen der Anwohner ernst zu nehmen und gleichzeitig Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt zu übernehmen. Stellungnahme von Jann Christian Hegewald, Bürgermeisterkandidat der CDU Jann Christian Hegewald - Foto: privat Als CDU halten wir die Sanierung des Grünen Hofes für erforderlich. Wir stehen uneingeschränkt zu unserem Ziel, die Straßenausbaubeitragssatzung in ihrer aktuellen Form abzuschaffen. Ein entsprechender CDU/FDP-Antrag wurde 2024 von SPD und Grünen abgelehnt. Bislang ist uns keine weitere Partei oder Wählergemeinschaft bekannt, die dieses Ziel teilt. Sollten wir nach der Kommunalwahl die Mehrheit dafür haben, werden wir dieses Vorhaben schnellstmöglich umsetzen. Die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen ist für uns sozial zutiefst ungerecht. Das zeigt sich am Grünen Hof besonders. Bis zu ei- nem solchen Beschluss gilt jedoch die aktuelle Rechtslage. Seit dem o. g. Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge hat die CDU/FDP- Fraktion bei sämtlichen Ausbaumaßnahmen getrennt abgestimmt. Sofern der Maß- nahme zugestimmt wurde, wurde die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen abge- lehnt. An diesem getrennten Abstimmungsverhalten wird die CDU/FDP-Fraktion auch beim Grünen Hof festhalten und einer Erhebung von Straßenausbaubeiträgen somit nicht zustimmen. Wir sind dafür, die Baumaßnahmen – nach Möglichkeit – abschnittsweise durchzu- führen. Eine durchgängige Befahrbarkeit ohne Umleitungen wird es aber auch dann nicht geben können. Wir teilen die Kritik der Anlieger in Sachen Kommunikation und Beteiligung. Beides hat viel zu spät begonnen und war eindeutig zu intransparent. Aus diesem Grund ha- ben wir die Einrichtung des Arbeitskreises vorgeschlagen. Dieser Austausch muss auch bis zum vollständigen Abschluss einer möglichen Maßnahme fortgeführt wer- den. Hier ist für uns die Vorgehensweise im Rahmen der Innenstadtsanierung bei- spielgebend mit Treffen je nach Bedarf und Baufortschritt. Wir können die durchgeführte Verkehrszählung mit ca. 3.000 Fahrzeugen am Tag – im Vergleich zu anderen Zählungen mit deutlichen höheren Zahlen – nicht nachvoll- ziehen. Aus unserer Sicht gibt es nicht die eine Parkplatzproblematik, sondern verschiedene Parkplatzthemen bzgl. der ev. Kirche, privater Anlieger und Gewerbetreibender. Hierzu haben wir uns gegenüber den Anliegern am 20. Mai umfassend schriftlich ge- äußert – inkl. dem Verweis auf im Arbeitskreis diskutierte Kompromissvorschläge in Sachen öffentlicher Parkplätze am Seitenrand. Da die ev. Kirche auch staatliche Auf- gaben übernimmt, hat die Stadt eine Verantwortung, hier für Parkplätze zu sorgen und diese auch zu zahlen. Der Beschluss zur Radvorrangroute wurde vom Kreistag des Landkreises Cloppen- burg getroffen. Darauf haben wir als Stadtpolitik keinen unmittelbaren Einfluss. Nach Rücksprache mit dem Landkreis könnte die Route in der Theorie noch einmal verän- dert werden. In Anbetracht der bereits gefassten Beschlüsse und des gesamten Ver- laufs der Route ist eine derartige Forderung gegenüber den Anliegern aber reine Au- genwischerei und keine realistische Option.
- Bösel: Ladendiebstahl scheitert an aufmerksamer Kassiererin
Symbolbild: Adobe Stock Bösel. Am Dienstag, 2. Juni, versuchten nach bisherigen Erkenntnissen drei Personen gegen 11:15 Uhr, Waren aus einem Verbrauchermarkt an der Friesoyther Straße in Bösel zu stehlen. Wie die Polizei mitteilte, schob eine Person einen vollständig gefüllten Einkaufswagen am Kassenbereich vorbei in Richtung Ausgang, während zwei weitere Beteiligte lediglich eine geringe Anzahl an Artikeln bezahlten. Trotz der wenigen Produkte wollten sie zugleich zahlreiche Einkaufstüten erwerben. Das ungewöhnliche Verhalten weckte das Misstrauen einer 57-jährigen Kassiererin. Als sie die drei Personen ansprach, verließen diese umgehend den Markt und ließen den Einkaufswagen mit den Waren zurück. Der 31-jährige Marktleiter nahm die Verfolgung auf, konnte den Weg der Personen bis zu deren Wohnanschrift nachvollziehen und verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte identifizierten daraufhin eine 24-jährige und eine 38-jährige Frau sowie einen 27-jährigen Mann aus Bösel. Die drei Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie diese wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
- Friesoyther Stadtrat ordnet Ausschüsse heute neu
Heute Abend trifft sich der Rat der Stadt Friesoythe zu einer Sondersitzung. Foto: höf Friesoyte. Weil sich die Mehrheitsverhältnisse im Friesoyther Stadtrat verschoben haben, kommt das Gremium heute Abend zu einer Sondersitzung zusammen. Auslöser ist das Ausscheiden des ehemaligen SPD-Ratsherrn Olaf Eilers aus der Fraktion. Die SPD hatte ihn ausgeschlossen, nachdem er seine Kandidatur für den Stadtrat über die neu gegründete Wählergemeinschaft FFW angekündigt hatte (fritz online berichtete). Mit dem Verlust eines Mandats büßt die SPD/Grünen-Gruppe ihre bisherige Mehrheit in den Ausschüssen ein. Während sie dort bislang mit 7 zu 5 Stimmen dominierte, steht es künftig in den Fachgremien 6 zu 6. Auch im Verwaltungsausschuss gibt es nun einen Gleichstand: Statt einer 5:3-Mehrheit ergibt sich eine Stimmenverteilung von 4 zu 4. Im Stadtrat selbst verfügen SPD und Grüne jetzt über 16 Stimmen, CDU und FDP über 15. Hinzu kommen Bürgermeister Sven Stratmann sowie Olaf Eilers als fraktionsloses Ratsmitglied mit jeweils einer Stimme. Die veränderten Kräfteverhältnisse machen eine Neubesetzung der Ausschüsse erforderlich. Darüber muss der Rat formell abstimmen. Neu festgelegt werden dabei auch die Vorsitzenden der sechs Fachausschüsse. Nach der vorgesehenen Verteilung entfallen jeweils drei Vorsitzposten auf SPD/Grüne und CDU/FDP.
- Bundestag zum Anfassen im Kreishaus Cloppenburg
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, MdB Silvia Breher (rechts), und Kreisrat Thomas Willen (3. von links) eröffneten die Wanderausstellung. Foto: Landkreis Kreis Cloppenburg. Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages ist seit dem 1. Juni im Kreishaus des Landkreises Cloppenburg zu Gast. Eröffnet wurde sie von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie Bundestagsabgeordneten Silvia Breher und Kreisrat Thomas Willen. In seiner Begrüßung stellte Willen die Bedeutung demokratischer Institutionen in den Mittelpunkt. Demokratie sei kein einmaliges Ereignis, sondern lebe vom täglichen Engagement der Menschen. Das Kreishaus sei deshalb ein passender Ausstellungsort: Während im benachbarten Sitzungssaal die politischen Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises über zentrale Zukunftsfragen beraten, setze die Verwaltung die demokratisch getroffenen Entscheidungen um. Die Ausstellung informiert über Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Deutschen Bundestages. Ziel sei es, parlamentarische Prozesse verständlich zu vermitteln und den Austausch zwischen Politik und Bevölkerung zu fördern. Besucherinnen und Besucher können sich über die Arbeit des Parlaments und der Abgeordneten informieren sowie mit geschulten Honorarkräften des Bundestages ins Gespräch kommen. Silvia Breher betonte die Bedeutung politischer Transparenz und sprach insbesondere junge Menschen an: Die Ausstellung biete eine gute Gelegenheit, parlamentarische Arbeit kennenzulernen und Demokratie unmittelbar zu erleben. Sie hoffe daher auf zahlreiche Besuche von Schulklassen und Jugendgruppen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni im Foyer des Kreishauses an der Eschstraße 29 in Cloppenburg zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 14 Uhr. Für Schulklassen und Gruppen können nach vorheriger Anmeldung gesonderte Termine vereinbart werden. Auf Wunsch werden auch Führungen und Diskussionsrunden angeboten.
- Wenn das Leben plötzlich stillsteht: Gemeinsam aus der Trauer finden
Nichts ist mehr, wie es war: Der Verlust des Partners und Vaters bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). Sie sind noch jung. Sie stehen mitten im Leben und haben noch so viel vor. Doch dann steht die Welt plötzlich still. Der Ehemann und Vater stirbt und nichts ist mehr, wie es war. Wie umgehen mit diesem Schmerz und dieser Leere? Wie sehen Alltag und Leben künftig aus? Fragen, die sich die Verwitweten stellen und verstärkt Kontakt zum Friesoyther Malteser-Hospizdienst suchen. „Die Anfragen sind zurzeit extrem hoch und wir möchten dem Bedarf gerecht werden“, sagt Koordinatorin Miriam Tebben-Fastje. Geplant ist deshalb die erste Trauergruppe speziell für junge Frauen und Mütter, in der Austausch und Begleitung stattfindet. „Häufig haben sie mit Angehörigen und Freunden ein gutes Umfeld, aber diejenigen trauern auch selbst um den Verstorbenen“, so die Trauerbegleiterin. Mit Außenstehenden und Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, eröffne einen anderen Blickwinkel und sei eine alternative und hilfreiche Kraftquelle für Trost und Verständnis. Die Mitglieder eint der Schicksalsschlag. Sie müssen sich Gedanken über Dinge machen, die noch weit weg waren. „Sie haben die gleichen Probleme und Gefühle, den Ärger mit der Rentenkasse oder anderen Behörden“, so Tebben-Fastje. Die neue Gruppe soll sich jedoch nicht nur auf einen Stuhlkreis beschränken, sondern der Austausch mit Aktion verbunden werden. So können die Teilnehmerinnen beispielsweise gemeinsam kochen, kreativ oder sportlich sein. Das Weiterleben mit neuen Perspektiven gestalten, sich nicht mehr nur von dem Verlust gefangen nehmen zu lassen, sondern sich mit der Trauer auseinanderzusetzen, lautet das Angebot in einem geschützten Raum. Zu wissen, dass es anderen ähnlich geht, unterstützt den Trauerprozess. Wer merke, dass er nur noch „überlebt“ und leidet, sollte Hilfe in Anspruch nehmen. „Häufig sind es nahestehende Menschen, die Trauernde auf uns aufmerksam machen“, sagt die Koordinatorin. Wenn Betroffene dann bereit sind, diesen Schritt zu gehen, können sie in der Gruppe oder aber auch in Einzelgesprächen lernen, ihre Gefühle und Gedanken einzuordnen, „um wieder sicher im Leben zu stehen.“ Info: Die erste Trauergruppe für jung verwitwete Frauen und Mütter soll vor den Sommerferien gegründet werden. Nach den Ferien startet eine Kinder- und Jugendtrauergruppe, zu dem für die Erziehungsberechtigten ein Infoabend am Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr stattfindet. Weitere Informationen zu allen Trauergruppen unter Telefon 04491/4006310 oder malteser.friesoythe@malteser.org
- Kinder zünden Mülltonne an
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Zwei 13-jährige Kinder haben am Sonntagabend auf dem Schulhof einer Schule am Hansaplatz in Friesoythe einen Abfallbehälter in Brand gesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hantierten die Kinder gegen 18:25 Uhr mit einem Feuerzeug, wodurch der Behälter Feuer fing. Zeugen bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr, die die Flammen schnell löschen konnte. Die beiden Kinder wurden von der Polizei angetroffen und anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Wenige Stunden später ereignete sich nach weiteren Polizeiangaben auf der Ellerbrocker Straße ein Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Autofahrerin aus Friesoythe war gegen 21:20 Uhr in Richtung Markhausen unterwegs und beabsichtigte, einen vorausfahrenden Pkw zu überholen. Als das andere Fahrzeug während des Überholvorgangs plötzlich beschleunigte, brach die junge Fahrerin das Manöver ab. Beim Wiedereinscheren geriet ihr Pkw auf den Grünstreifen. In der Folge verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die Außenwand eines Stallgebäudes. Die 18-Jährige blieb unverletzt. An dem Pkw sowie am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem beteiligten Fahrzeug aufgenommen.
- Asphaltarbeiten in Bösel: Korsorsstraße zeitweise voll gesperrt
Die Korsorstraße in Bösel wird in Teilstücken voll gesperrt. Foto: Gemeinde Bösel Bösel. In Bösel sind umfangreiche Asphaltarbeiten an der Korsorsstraße sowie im Kreuzungsbereich Korsorsstraße/Bachmannsweg/Lutzweg gestartet. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis zum 10. Juli 2026 andauern. Für die Dauer der Baumaßnahme werden ein Teilstück der Korsorsstraße sowie die genannte Kreuzung voll gesperrt. Der Verkehr wird über eine ausgeschilderte Umleitung geführt. Zeitweise Befahrung möglich Da die Fahrbahn vollständig erneuert wird, müssen Verkehrsteilnehmende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Während einzelner Bauphasen wird es jedoch möglich sein, die betroffenen Bereiche eingeschränkt zu befahren – teilweise auch über den provisorischen Unterbau, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann der Ausbau nach Angaben der Gemeinde nur in einem durchgehenden Bauabschnitt erfolgen. Dies sei aus Sicherheitsgründen erforderlich. Kreuzung wird zwischenzeitlich freigegeben Der Kreuzungsbereich soll nach Abschluss der Unterbauarbeiten vorübergehend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Für den späteren Einbau der Asphaltdeckschicht sei allerdings eine erneute Sperrung notwendig. Busverkehr bleibt bestehen Für Fahrgäste gibt es nach aktuellem Stand keine wesentlichen Einschränkungen. Die Gemeinde hat den Baustellenablauf gemeinsam mit den Busunternehmen abgestimmt, sodass sowohl der Linien- als auch der Schulbusverkehr wie gewohnt aufrechterhalten werden kann. Insbesondere zu den Schulzeiten sollen die Busse regulär verkehren. Informationen für Anlieger Anwohnerinnen und Anwohner werden über konkrete Einschränkungen rechtzeitig informiert. Auch die Ver- und Entsorgung, etwa durch Müllabfuhr oder Lieferdienste, wird in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma organisiert. Bei besonderen Zufahrtsbedarfen können sich Betroffene direkt an die Bauleitung oder die ausführende Firma vor Ort wenden.
- Pkw landet in Kneipe – mehrere Verletzte nach Unfall
Das FRITZ-Update Das Auto durchbrach den Glasanbau der Gaststätte und landete im Inneren der Kneipe. Fotos: Jens Kotte Friesoythe. Am Samstagabend, gegen 21.35 Uhr, kam es in Friesoythe, Scheefenkamp / Ecke Grüner Hof, zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Eine 21-jährige Frau aus Friesoythe befuhr den Scheefenkamp und wollte im Einmündungsbereich nach rechts auf den Grünen Hof abbiegen. Hierbei übersah sie nach Polizeiangaben den aus Richtung Altenoythe kommenden anderen Unfallbeteiligten (m, 18 Jahre, wh. Bösel) und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Anschließend fuhr die Frau in eine auf der Ecke befindliche Kneipe hinein und kam erst dort zum Stehen. Zwei Besucher der Kneipe sowie die Fahrzeugführerin wurden leicht verletzt. Sowohl an den beiden Pkw als auch an der Kneipe entstand Sachschaden in derzeit noch unbekannter Höhe. Eine erste Überprüfung der Bausubstanz ergab, dass das Gebäude nicht einsturzgefährdet ist. Auch für die Feuerwehr Friesoythe gehörte der Verkehrsunfall am Samstag zu den ungewöhnlichen Einsätzen. Friesoythes Feuerwehr-Pressesprecher Jens Kotte berichtet in fritz-online vom Einsatz gegen 21.38 Uhr: Die Feuerwehr Friesoythe wurde mit dem Stichwort „H1 – Verkehrsunfall“ alarmiert. Bereits die Einsatzmeldung sorgte für Aufmerksamkeit: „Pkw in Kneipe“. Vor Ort bestätigte sich die ungewöhnliche Lage. Im Bereich der Straße Grüner Hof kollidierten zwei Pkw. Infolge des Zusammenstoßes kam eines der Fahrzeuge von der Fahrbahn ab, überfuhr den Gehweg, durchbrach die Glasfront einer Kneipe und kam erst im Inneren des Gebäudes zum Stillstand. Gäste der Gaststätte und eine Insassin des Fahrzeugs wurden verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich mehrere Personen in der Gaststätte. Zwei Gäste wurden verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Auch eine Insassin des Unfallfahrzeuges erlitt Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Beteiligte konnten nach medizinischer Untersuchung vor Ort entlassen werden. Ersthelfer handeln vorbildlich Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eilten zahlreiche Ersthelfer aus einem benachbarten Restaurant sowie Anwohner zur Unfallstelle. Sie betreuten die Verletzten und leisteten vorbildlich Erste Hilfe. Die Feuerwehr Friesoythe sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst, kontrollierte das beschädigte Gebäude und stellte den Brandschutz sicher. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Während der Rettungs-, Sicherungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße Grüner Hof vollständig gesperrt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Unfallfahrzeug gemeinsam mit einem Bergungsunternehmen aus dem Gebäude geborgen. Der Einsatz endete nach rund drei Stunden. Eingesetzte Kräfte Feuerwehr Friesoythe mit allen Fahrzeugen Rettungsdienst Friesoythe Rettungsdienst Ammerland Johanniter-Bereitschaft Edewecht DRK-Bereitschaft Friesoythe PSNV des DRK-Kreisverbandes Cloppenburg Polizei mit mehreren Streifenwagen








