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50 Jahre Tennis in Bösel: Vom holprigen Start zum Erfolgsverein

Autorenbild: Martin Pille
Martin Pille
5. Mai
2 Min. Lesezeit
Der aktuelle Vorstand Der aktuelle Vorstand mit Daniel Ludwig, Christine Janzen, Jennifer Elsen, Annika Bley, Thomas Plaggenborg-Schölzel, Frank Holubek, Thomas Quent, Matthias Elsen, Marco Runden und Stefan Willer (von links).
Der aktuelle Vorstand Der aktuelle Vorstand mit Daniel Ludwig, Christine Janzen, Jennifer Elsen, Annika Bley, Thomas Plaggenborg-Schölzel, Frank Holubek, Thomas Quent, Matthias Elsen, Marco Runden und Stefan Willer (von links).

Jubiläum mit Verspätung

Bösel (pi) – Wenn der Böseler Tennisverein am Samstag, 9. Mai, ab 11 Uhr sein 50-jähriges Bestehen feiert, dann jubelt ein relativ junger und erfolgreicher Verein. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Sportler in den Anfangsjahren auch einen recht steinigen Weg zurücklegten, um das zu werden, was er heute ist: ein dynamischer Sportverein, der ein selbstverständlicher Teil der Sportszene in der Gemeinde geworden ist. Das Jubiläum wurde wegen der Renovierung der Tennishalle um ein Jahr verschoben.

Steiniger Weg in den Anfangsjahren

Die Turbulenzen waren schon erheblich in den Gründerjahren und viele Widerstände wurden erst „im Tie-Break“ besiegt. 1989 legte sich beim Bau von Sanitäranlagen die damalige Gruppe EWV Preuth-Brüggemann/FDP quer und wollte den Mitgliedern zumuten, für den Toilettengang nach Hause zu fahren. Die Splittergruppe sah eine Bevorzugung „gutsituierter Leute“. Gemeint war der damalige Vorsitzende Willibald Stolle, der sich davon nicht beeindrucken ließ.

Pfarrer Johannes Karnbrock und Pastor Georg Beidenhauser weihten 1989 die neue Tennishalle ein.
Pfarrer Johannes Karnbrock und Pastor Georg Beidenhauser weihten 1989 die neue Tennishalle ein.

Improvisation und Durchhaltevermögen

1982 wurden vier Außenplätze fertiggestellt und 1985 konnte das Clubhaus gerichtet werden – inklusive Toiletten. Bis dahin hatten sich die Mitglieder mit einem Campingzelt als Umkleideraum beholfen.

Von den Anfängen bis zur eigenen Anlage

Die Wurzeln des Vereins reichen bis 1973 zurück, als hinter der Volksbank ein erster Tennisplatz entstand. 1975 wurde der Verein offiziell gegründet. Nach der Suche nach einem neuen Standort fand man an der Jägerstraße eine Heimat. 1989 folgte die vereinseigene Tennishalle, später ergänzt durch einen Kleinfeldplatz. Heute wird der Verein von Frank Holubek geführt und setzt sowohl auf Nachwuchsförderung als auch Breitensport.

Großes Fest für die ganze Familie

Gefeiert wird am Samstag „mit Kind und Kegel“: Es gibt Hüpfburgen, eine Olympiade mit Preisen und eine Tombola. Überraschungsgast ist ab 14 Uhr der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler Dustin Brown, der gegen regionale Tennisgrößen antreten wird. Der Eintritt ist frei.

Tennisverein Vereinsmeisterschaft 1988. Fotos: Martin Pille
Tennisverein Vereinsmeisterschaft 1988. Fotos: Martin Pille

 
 
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