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Alaaf! Kölscher Frohsinn aus Neuscharrel und Neuvrees

  • Autorenbild: Claudia Wimberg
    Claudia Wimberg
  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Ungewöhnliches Outfit: In bunten Karnevalskostümen sorgten die Musiker aus Neuscharrel und Neuvrees für fröhliche Stimmung bei den Jecken und Narren. Foto: privat
Ungewöhnliches Outfit: In bunten Karnevalskostümen sorgten die Musiker aus Neuscharrel und Neuvrees für fröhliche Stimmung bei den Jecken und Narren. Foto: privat

Neuscharrel/Neuvrees/Köln. Köln stand am Rosenmontag wieder Kopf – und mittendrin sorgten der Musikverein Neuscharrel und die Jugendschützenkapelle Neuvrees für den passenden Soundtrack, der die Jecken am Straßenrand zum Mitsingen und Schunkeln brache. Uns erreichte ein aktuelles Foto, das die Musikerinnen und Musiker beim weltberühmten Umzug durch die Domstadt zeigt.

Hunderttausendfach schallte „Kölle Alaaf!“ durch die Straßen, während die begeisterten Besucher ausgelassen feierten. Natürlich durfte dabei auch einer der größten Klassiker nicht fehlen: „Mer losse d’r Dom en Kölle“ zählt längst zu den Top-Ten des Repertoires.

Seit mehr als 30 Jahren gehören die Vereine aus Neuscharrel und Neuvrees zum festen Bestandteil des Kölner Rosenmontagszugs. Mit ihrer musikalischen Leidenschaft und ihrer spürbaren Freude am Karneval sind sie aus dem traditionsreichen Spektakel nicht mehr wegzudenken – und beweisen Jahr für Jahr: Auch aus dem Norden kommt echter kölscher Frohsinn.


Hintergrund (von ChatGPT):


Die Narrenrufe „Helau“ und „Alaaf“ sind die bekanntesten Schlachtrufe des rheinischen und südwestdeutschen Karnevals – mit unterschiedlicher Herkunft und Bedeutung.


🎉 „Alaaf“

Verbreitung: Vor allem in Köln und Umgebung. Typischer Ruf: „Kölle Alaaf!“

Bedeutung

„Alaaf“ stammt vom kölschen Ausdruck „all af“ ab und bedeutet so viel wie👉 „über alles“ oder „es lebe …!“

Wenn also „Kölle Alaaf!“ gerufen wird, heißt das wörtlich: „Köln über alles!“ – im Sinne von „Es lebe Köln!“ Der Ruf ist seit dem 16. Jahrhundert belegt und wurde im 19. Jahrhundert zum festen Bestandteil des Kölner Karnevals.


🎭 „Helau“

Verbreitung: Besonders in Mainz, Düsseldorf und Teilen Süddeutschlands

Bedeutung

Die Herkunft ist nicht ganz eindeutig. Wahrscheinlich leitet sich „Helau“ ab von:

  • dem mittelhochdeutschen „halaw“ (Ruf des Jubels)

  • oder einem alten Ausruf wie „Hellauf!“ (= „hell auf!“ im Sinne von „fröhlich auf!“)

Im Kern bedeutet „Helau“ einfach:👉 ein fröhlicher Jubel- oder Hochruf


🎊 Warum unterschiedliche Rufe?

Die Karnevalstraditionen entwickelten sich regional unterschiedlich. Zwischen Städten – besonders zwischen Köln und Düsseldorf – gehört der jeweilige Narrenruf sogar zur lokalen Identität. In Köln würde man nie „Helau“ rufen, genauso wenig wie man in Mainz „Alaaf“ hören möchte.

Kurz gesagt:

  • Alaaf = „Es lebe …!“ (kölscher Hochruf)

  • Helau = fröhlicher Jubelruf


🎭 Warum necken sich die Jecken in Düsseldorf und Köln?

Die Konkurrenz geht Jahrhunderte zurück:

  • Beide Städte liegen nah beieinander am Rhein.

  • Düsseldorf wurde im 19. Jahrhundert preußische Verwaltungsmetropole.

  • Köln sah sich selbst als die historisch bedeutendere und größere Stadt.

Im Karneval wurde daraus ein spielerischer Wettstreit:

  • Wer hat den besseren Rosenmontagszug?

  • Wer hat die kreativeren Wagen?

  • Wer hat die lauteren Jecken?

🎉 Ernst oder Spaß?

Heute ist es vor allem liebevolles Necken mit Augenzwinkern.Man arbeitet wirtschaftlich eng zusammen – aber im Karneval verteidigt jede Stadt stolz ihre Tradition.

Und ganz wichtig:In Köln niemals „Helau“ rufen 😉In Düsseldorf besser kein „Alaaf“ sagen 😄

 
 
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