Der letzte Termin als stellvertretende Bürgermeisterin


Friesoythe. Ihr letzter Termin als stellvertretende Bürgermeisterin von Friesoythe war noch einmal ein besonderer Anlass: „Eine Goldene Hochzeit war es heute“, berichtet Melanie Buhr am Montag. Damit endete ihre Amtszeit wenige Tage vor dem offiziellen Start der neuen Ratsperiode, die am 1. November beginnt.
Am Mittwoch, 3. November, kommt der Friesoyther Stadtrat erstmals mit den neu gewählten Ratsmitgliedern und dem neuen Bürgermeister Jann-Christian Hegewald zusammen. Gewählt werden u.a. auch die drei ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister. Das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Stellvertreterposten liegt bei der CDU als stärkster Fraktion. Wie bereits berichtet, sollen die beiden CDU-Ratsfrauen Marlies Bornhorst-Paul und Marlies Preuth sowie der SPD-Ratsherr Heino de Buhr zur Wahl stehen. De Buhr hatte das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters bereits in der vergangenen Ratsperiode inne. Mit größeren Schwierigkeiten bei der Wahl ist nicht zu rechnen.
„Ich hätte gerne weitergemacht, aber das Vorschlagsrecht liegt bei der CDU“, sagt Melanie Buhr im Gespräch mit fritz-online. Die Entscheidung könne sie jedoch nachvollziehen. Schließlich habe die SPD vor fünf Jahren als stärkste Fraktion ebenfalls von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht.
Auch bei der Besetzung weiterer Funktionen im Stadtrat steht ein Wechsel an: Die bisherige Ratsvorsitzende Maria Hogeback (SPD) soll künftig stellvertretende Ratsvorsitzende werden. Als neuer Vorsitzender ist Stefan Fuhler aus Neuscharrel vorgesehen.
Für Melanie Buhr beginnt unterdessen eine neue Aufgabe innerhalb der Kommunalpolitik. Sie übernimmt den Vorsitz der SPD-Fraktion, nachdem die langjährige Fraktionschefin Renate Geuter überraschend nicht in den Stadtrat gewählt worden war. Auf die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung blickt sie nach eigenen Angaben positiv. „Die Zusammenarbeit mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Lukas Reinken und Jann-Christian Hegewald läuft sehr gut, wir stehen regelmäßig im guten Kontakt“, erklärt Buhr.


