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In Bösel entsteht neuer Wohnpark

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • 19. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
In trockenen Tüchern: Die Geschäftsführerin der Alfred Döpker GmbH & Co KG Wohn- und Objektbau und Bösels Bürgermeister Hermann Block sind sich bei der Vermessung der Grundstücke einig: Die Fachwerkscheune und etwa 1700 Quadratmeter sollen dem „Pallert“ zugeschlagen werden Foto: pi
In trockenen Tüchern: Die Geschäftsführerin der Alfred Döpker GmbH & Co KG Wohn- und Objektbau und Bösels Bürgermeister Hermann Block sind sich bei der Vermessung der Grundstücke einig: Die Fachwerkscheune und etwa 1700 Quadratmeter sollen dem „Pallert“ zugeschlagen werden Foto: pi

Bösel/pi. In der Gemeinde Bösel soll ab dem nächsten Jahr ein neuer Wohnpark entstehen. In der direkten Nachbarschaft hat die Gemeinde an der Fladderburger Straße auf dem ehemaligen Brüggemannschen Flurstück eine Teilfläche von rund 1716 Quadratmeter gekauft. Die restliche Fläche des insgesamt 6084 Quadratmeter großen Grundstücks gegenüber der Böseler Tafel hat die Oldenburger Alfred Döpker GmbH & Co KG Wohn- und Objektbau erworben, die hier ab 2026 einen repräsentativen Wohnpark mit mehreren Mehrfamilienhäusern errichten möchte, berichtet Geschäftsführerin Jantje Döpker bei einem Ortstermin.


Kulturelle und heimatliche Einheit

Die Vermessung der neuen Grundstücksgrenze erfolgt mit einem Abstand von drei Metern zur auf dem Grundstück stehenden alten Fachwerkscheune. „Diese Fläche soll künftig öffentlich zugänglich gemacht und zu einer kulturell, heimatlich und touristisch genutzten Einheit verbunden und deshalb dem Museums-Pallert zugeschlagen werden“, kündigte Bürgermeister Hermann Block während der Grundstücksvermessung an. Gemeint ist das Gelände hinter dem Heimathaus mit dem Nachbau des alten Ortskerns, der bestehenden Fachwerkscheune mit Heimatmuseum und dem Brotbackhaus.


Areal für Erholung

Damit entstehe ein erweitertes Areal, das den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Gemeinde für Veranstaltungen, Begegnungen und Erholung zur Verfügung steht. Das 18 mal 9 Meter große jetzt erworbene Gebäude ist allerdings noch stark sanierungsbedürftig und derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Man müsse Möglichkeiten mit dem Heimatverein erörtern und mögliche Fördertöpfe suchen, um das Gebäude in Stand zu setzen, kündigte Block an.


Mariengrotte bleibt

„Besonderes Augenmerk“, sagte der Bürgermeister, lege die Gemeinde auf den Erhalt des auf dem Grundstück befindlichen Brauchtumsdenkmals, der Mariengrotte. Dieses ortsbildprägende Denkmal, das Jahr für Jahr in besonderer Blumenpracht als Stationsaltar dient, soll auf jeden Fall erhalten bleiben und künftig durch die Gemeinde gepflegt werden.

 
 
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