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Lukas Reinken (CDU) zum Haushalt 2026

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • 13. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Lukas Reinken hob als Vorsitzender der Friesoyther CDU/FDP-Stadtratsfraktion den hohen Umfang der geplanten Investitionen trotz angespannter kommunaler Finanzen hervor: „Wir haben viel vor der Brust“, kommentierte er in seiner Haushaltsrede das geplante Arbeitsprogramm. Grundsätzlich lobte er die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit. Zwar habe es naturgemäß Streitigkeiten um Sachfragen und Prozesse gegeben, aber der Konsens, gemeinsam für die positive Entwicklung der Stadt zu arbeiten, habe überwogen.


Lukas Reinken Foto: CDU
Lukas Reinken Foto: CDU

Schwerpunkt solcher Debatten und des aktuellen Haushalts sei der Bildungsbereich gewesen: Neben der Eröffnung der neuen Gerbertschule in Altenoythe stünden umfangreiche Umbauten und die Sanierung an der Grundschule in Gehlenberg, die Erweiterung der Marienschule in Friesoythe sowie Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Markhausen an. Auch an der Oberschule, der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe, werden im Haushalt starke Akzente gesetzt. Wegen der neuen Räume an der Gerbertschule könne auch die Oberschule ihre beengte Raumsituation verbessern. Ein „kluges Raumkonzept“ sei dafür notwendig. Bei Kitas sieht Reinken weiteren Handlungsbedarf – vor allem in Altenoythe und Neuvrees.


In der Stadtentwicklung setze seine Fraktion auf konsequente Umsetzung des Dichtekonzepts, neue Bau- und Gewerbegebietsplanungen sowie langfristige Lösungen etwa für die Kläranlage oder den Grünen Hof. Reinken kritisierte wiederholt eine unzureichende Bürgerkommunikation.


Er fordert Bürokratieabbau, ein besseres Projektmanagement und eine moderne digitale Verwaltung. Deutlich kritisiert er den Umgang mit städtischen Leerständen wie der ehemaligen Schule in Neuvrees, einem großer Teil der ehemaligen Ludgerischule und dem Rathaus Stadtmitte. Die Idee eines Ideenwettbewerbs der CDU/FDP-Fraktion zur Nutzung der Leerstände sei vom Bürgermeister und der Ratsmehrheit vehement abgelehnt worden. „Die Folge: Seit zwei Jahren Leerstand, ohne Konzept, ohne klare Anschlussverwendung.“  Der nächste Rat und der nächste Bürgermeister sollten nicht nur Ideen ablehnen, sondern auch eigene Ideen entwickeln und umsetzen, so Reinken.

 
 
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