Mit 140000 Euro das Krankenhaus zu einem "noch besseren Ort" gemacht


Friesoythe (cl). Das Friesoyther St. Marien-Krankenhaus zu einem noch besseren Ort für Patienten, Angehörige und Pflegepersonal zu machen, hat sich der Förderverein 2015 auf die Fahnen geschrieben. Über 140 000 Euro sind seitdem in die Arbeit des Hospitals geflossen und damit in die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region. „Der Erhalt der Klinik bleibt für unseren ländlichen Raum immens wichtig“, sagt Bernd Roder, der als politischer Vertreter der Gemeinde Bösel bereits seit vielen Jahren Mitglied ist. In Doppelfunktion ist er seit der jüngsten Versammlung tätig: Er übernahm das Amt des zweiten Vorsitzenden, das seit dem plötzlichen Tod von Heiner Schütte im Mai diesen Jahres vakant war. Vorsitzende bleibt Dr. Corinna Drebenstedt, Schatzmeisterin Heike de Buhr und Schriftführer Alex Framme. Als Beisitzer wurden Theo Vahle, Andreas Tegeler, Ulla Schütte und Wilfried Thunert bestätigt.
Wie die Vorsitzende mitteilte, sei der auf Spenden angewiesene Verein finanziell gut gerüstet. Neben Beiträgen der 182 Mitglieder, werden wir „unter anderem auch bei Geburtstagen oder Todesfällen bedacht“, sagt die Chefärztin der Geriatrie. Jüngstes Beispiel seien zwei palliativmedizinisch betreute Patienten gewesen, deren Familien sich nach dem Tod dafür dafür entschieden, bei der Beerdigung den Förderverein als Spendenzweckanzugeben. „Sie fühlten sich im Krankenhaus kompetent und fürsorglich begleitet und wollten sich auf diesem Weg bedanken“, freut sich Drebenstedt über die Wertschätzung.
Das erste Projekt, das sie mit dem neu formierten Vorstand auf den Weg bringt, ist die Anschaffung einer röntgenfähigen Liege für die Notfallaufnahme im Wert von rund 4000 Euro. Über weitere Projekte werde beraten, bei denen es um das Wohl von pflegebedürftigen Patienten und das Thema „demenzsensibles Krankenhaus“ geht.


