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Platt, Poesie und feines Menü: Bösel feiert Auftakt zum Jubiläum

Autorenbild: Martin Pille
Martin Pille
16. März
1 Min. Lesezeit
Ein feines Menü und heitere Geschichten up platt konnten die Gäste im Heimathaus Bösel genießen. Fotos: Martin Pille
Ein feines Menü und heitere Geschichten up platt konnten die Gäste im Heimathaus Bösel genießen. Fotos: Martin Pille

Bösel. Den heiteren Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum 150-jährigen Bestehen der Gemeinde Bösel machte am Samstagabend (14. März) die „Borsla Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur“ in Bösel. Im Heimathaus gab es ein wunderbares Festmenü, bei dem Borsla-Chef Dr. Josef Willer am Anfang und am Ende auswendig zahlreiche Burwinkel-Gedichte rezitierte.

In den Menüpausen erzählte Reinhard Lanfer Geschichten von Martin Pille, unter anderem „Pastor Sommer un die Specksiete“ und die vom dummen Alwin, der meinte, er könne die Polizei überlisten. Martin Pille wiederum gab Geschichten von Franz Schwalm zum Besten und las neben „Piggen Schnieder un dei neien Büxen“ auch „Pastor Sommer un dei Scheper“.


Das Böseler Heimhaus war zum Jubiläums-Auftakt gut gefüllt.
Das Böseler Heimhaus war zum Jubiläums-Auftakt gut gefüllt.

Ein gut gefülltes Heimathaus genoss diesen Plattdeutsch-literarisch-kulinarischen Abend in entspannter Atmosphäre bei gutem Essen und wohltemperierten Weinen. Die Gemeindespitze vertrat dabei der stellvertretende Bürgermeister Ludger Beeken, der – selbstverständlich „upp Platt“- ein „Flachgeschenk“ für die Borsla-Vereinigung überreichte.

 
 
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