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Renate Geuter (SPD) zum Haushalt 2026

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • 13. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

In ihrer Haushaltsrede  betonte Fraktionsvorsitzende Renate Geuter (SPD/Bündnis 90/Die Grünen) den verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten finanziellen Mitteln und die weiterhin angespannte Haushaltslage in Friesoythe. Steigende Kosten – insbesondere beim Personal, in Bau- und Energiebereichen sowie durch die dynamisch wachsende Kreisumlage – würden die kommunalen Finanzen spürbar belasten. Hinzu komme, dass Bund und Land den Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen, ohne die tatsächlichen Kosten vollständig zu tragen.



Renate Geuter Foto: SPD
Renate Geuter Foto: SPD

In ihrer Rede unterstrich Renate Geuter außerdem die wachsende Herausforderung des Fachkräftemangels in nahezu allen Bereichen der Stadtverwaltung und den hohen Stellenwert der Vereinsförderung für das soziale, sportliche und kulturelle Leben.


Trotz stabiler Gewerbesteuereinnahmen dank starker mittelständischer Betriebe müsse die Stadt für notwendige Zukunftsinvestitionen eine Neuverschuldung eingehen. Ein Schwerpunkt bleibe dabei der Bildungsbereich: Mit dem Abschluss der Bauprojekte an Ludgerischule und Gerbertschule sowie weiteren Maßnahmen an Grund- und Förderschulen investiere die Stadt gezielt in moderne Lernorte.


Geuter hob die außergewöhnliche finanzielle Unterstützung des Krankenhauses Friesoythe  hervor – ein Eingreifen, das notwendig sei, um eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung zu sichern, da weder Bund, Land noch Landkreis ihrer Verantwortung ausreichend nachkämen.


Als weitere Investitionen nannte die Fraktionschefin  die Feuerwehren, darunter neue Fahrzeuge und Planungskosten für Feuerwehrhäuser in Markhausen und Friesoythe. Erfolgsprojekte wie die Dorfentwicklungen in Friesoythe-Süd und den Kanaldörfern sollen fortgeführt werden. Sanierungen an Schulen, Kitas, Straßen und Brücken bleiben zentrale Aufgaben, um langfristig höhere Kosten zu vermeiden.


Mit der Rückführung der Rathäuser aus der WiBeF in den Kernhaushalt werde ein früherer Fehler korrigiert. Gleichzeitig belasten Energie- und Baupreissteigerungen auch die WiBeF, die daher höhere städtische Zuschüsse benötige.







 
 
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