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Schweinestall in Vordersten Thüle brennt

Autorenbild: Fritz-Redaktion
Fritz-Redaktion
vor 10 Minuten
1 Min. Lesezeit

Zahlreiche Einsatzkräfte waren am Donnerstagabend sowie in der Nacht zu Freitag vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen.


Foto: Freiwillige Feuerwehr Friesoythe
Foto: Freiwillige Feuerwehr Friesoythe

Am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, wurden um 20:49 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Großbrand eines Schweinestalls nach Vordersten Thüle alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Stallgebäude bereits in Vollbrand. In einem weiteren Gebäudekomplex war es ebenfalls zu einem Schwelbrand gekommen.


Aufgrund der Lage wurden zahlreiche weitere Feuerwehren und Spezialeinheiten nachalarmiert. Neben den Feuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Gehlenberg und Markhausen waren unter anderem die Feuerwehren Bösel sowie Cloppenburg mit einer zweiten Drehleiter an den Löscharbeiten beteiligt. Zusätzlich wurden der ABC-Zug, der Drohnenzug des Landkreises Cloppenburg sowie das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) aus Friesoythe alarmiert.


Die Brandbekämpfung gestaltete sich umfangreich. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern, wurden mehrere Riegelstellungen aufgebaut. Gleichzeitig erfolgten umfangreiche Löschmaßnahmen an den betroffenen Stallgebäuden.



Eine besondere Herausforderung stellte die Sicherstellung der Löschwasserversorgung dar. Hierzu wurde unter anderem ein Pendelverkehr mit wasserführenden Feuerwehrfahrzeugen eingerichtet.


Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über eine Warn-App informiert. Im Bereich der Bundesstraße 72 kam es während des Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen.


Neben den Feuerwehren waren weitere unterstützende Einheiten und Organisationen im Einsatz, darunter die Feuerwehrtechnische Zentrale, Einheiten zur Einsatzstellenhygiene, die zuständigen Versorgungsunternehmen sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen aus Cloppenburg. Auch die ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften Friesoythe und Bösel sowie die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) aus Cloppenburg waren eingebunden.


Die umfangreichen Einsatzmaßnahmen vor Ort dauerten bis etwa 6 Uhr am Freitagmorgen an. Auch nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten ist der Einsatz für die Feuerwehr noch nicht vollständig beendet. Im Laufe des Tages stehen weitere Aufräum- und Nachbereitungsarbeiten an.

 
 
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