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Verfolgungsjagd und Brand: Polizei und Feuerwehr in Friesoythe gefordert

  • Autorenbild: Fritz-Redaktion
    Fritz-Redaktion
  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Symbolfoto: Adobe Stock
Symbolfoto: Adobe Stock

Jugendliche flüchten mit schnellen E-Scootern vor Polizei

Am Sonntagnachmittag war die Polizei im Friesoyther Innenstadtbereich gefordert. Zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr fielen einer Streifenwagenbesatzung drei Jugendliche auf E-Scootern auf, die deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h unterwegs waren.

Als die Beamten die Jugendlichen kontrollieren wollten, flüchtete das Trio mehrfach vor der Polizei. Dabei sollen die Jugendlichen die eingesetzten Beamten mit beleidigenden Worten sowie obszönen Gesten verhöhnt haben.

Gegen 15.30 Uhr gelang es den Beamten schließlich, einen 16-jährigen Friesoyther in einer Passage zwischen dem Forum und der Willohstraße zu stoppen. Dabei musste nach Polizeiangaben einfache körperliche Gewalt angewendet werden, um die Weiterfahrt zu verhindern. Die beiden weiteren Fahrer entkamen unerkannt.

Nach Polizeiangaben war der genutzte E-Scooter technisch in der Lage, bis zu 50 km/h zu fahren. Für das Fahrzeug lagen nach weiteren Angaben weder eine gültige Betriebszulassung noch ein Versicherungsnachweis vor. Zahlreiche Passanten verfolgten den Vorfall in der belebten Innenstadt.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung. Der Jugendliche wurde anschließend an seine Erziehungsberechtigten übergeben.


Carportbrand im Schulweg

Am Sonntagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe gegen 19 Uhr zu einem Brand auf dem Gelände einer Firma im Schulweg alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet zunächst ein Container unterhalb eines Carports in Brand. Das Feuer breitete sich anschließend auf das Carport sowie eine angrenzende Hecke aus.

Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Anwohner hatte zuvor versucht, das Feuer eigenständig zu löschen. Er erlitt dabei vermutlich eine Rauchgasintoxikation und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Informationen vor.

 
 
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