top of page

Was tut ihr mir an?

  • Autorenbild: Fritz-Redaktion
    Fritz-Redaktion
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Leserbrief


Mit der geplanten Ausbauarbeiten an der Straße "Grüner Hof" beschäftigt sich der heutige Leserbrief.          Foto: privat
Mit der geplanten Ausbauarbeiten an der Straße "Grüner Hof" beschäftigt sich der heutige Leserbrief. Foto: privat

Mein Name ist Grüner Hof und bei mir war einmal Heimat, Wohn- und Elternhaus von Friesoyther Kommunalpolitikern. Keiner davon wohnt noch hier. Was habe ich verbrochen? Den einen zog es in den Bundestag, den anderen zum Landkreis. Nur einer harrt noch aus im Rat.

Blicke ich zurück, hat sich nur der Bundestagsabgeordnete (a.D.) interessiert. Er organisierte eine Interessengemeinschaft und pflanzte Bäume in die Rabatten zwischen den Parkbuchten. Er war bereits grüner als manch heutiger Grüner – das gefiel mir. Ich kenne sein verqualmtes Kaminzimmer, wo sicherlich weitsichtige Entscheidungen ihren Ursprung hatten.

Seine kommunalpolitischen Nachfolger „ticken“ anders. Anstatt eine gangbare Lösung der gegenwärtigen Wasser- und herbeigewünschten (Fern-)Radprobleme mittels „Reset“ der völlig verkorksten Planung einer Radvorrangroute (RVR) mit maximalem Flächenverbrauch durchzuführen, lassen sich diese von der hauptamtlichen städtischen Führungsspitze mit Halbwahrheiten und künstlich erzeugtem Zeitdruck vor sich her treiben.

Es müsste genau umgekehrt sein, aber was sage ich! Dabei sind das gar keine Friesoyther und wollten es wohl nie sein. Beide sind schon wieder auf dem Weg in ihre jeweils eigentliche Heimat. Kurz vorher graben sie mir noch eben das Wasser ab, was meinem Zustand nicht förderlich ist. Von einem anderen ehemaligen Bewohner, dessen Elternhaus unlängst zwecks Flächenversiegelung abgerissen werden musste, hört man als Ratsherrn gerade sehr wenig zu meinen angeschlagenen Befindlichkeiten.

Ja so ist das, wenn man erst einmal weg ist! Der andere aus der selben Partei ist nicht direkt, aber doch durch Federführung beim Landkreis, mitverantwortlich für meinen  schlechten Zustand und möglichen Tod. Die Friesoyther Parteikollegen trauen sich nicht, ihm zu sagen, dass das eigentlich alles „Mist“ ist. Allesamt behaupten, nur jetzt sofort und mit diesen Fördertöpfen ist was zu machen.

Aber was ist mit mir? Wer fördert mich? Ich denke, bald stelle ich meinen Straßennamen zur Verfügung. Er wird nicht mehr gebraucht, geschweige, dass ich noch einen Blumentopf gewinne. Dann soll sich der neue regenbogenfarbige Friesoyther Stadtrat einen neuen suchen. Vielleicht: Auf dem Holzweg


Klaus Böhmann (ehemaliger langjähriger Bewohner am Grünen Hof)

Tecklenburger Straße 10

26169 Friesoythe


Anmerkung der Redaktion:

Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasserin bzw. des jeweiligen Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich vor, Einsendungen aus Platzgründen zu kürzen oder redaktionell zu bearbeiten, ohne den Sinngehalt zu verändern. Mit der Veröffentlichung macht sich die Redaktion den Inhalt des Leserbriefes nicht zu eigen.

 
 
CDU-Kandidaten stellen sich in Altenoythe vor

Altenoythe. Der CDU-Ortsverband Altenoythe-Edewechterdamm bietet am Mittwoch, 1. Juli, ab 19 Uhr im DGH Altenoythe eine Veranstaltung zur Vorstellung seiner Kandidaten für den Stadtrat, Kreistag un

 
 
bottom of page