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Winterhilfe aus Bösel: Generatoren und Heizlüfter für die Ukraine

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Helfer der Ukraine-Hilfe mit den Leitern Ralf Meyer und Frank Schwalm (6. und 7. von rechts) sowie den drei ukrainischen Fahrern (oben im Transporter) nach dem Beladen des Transporters gen Kriegsgebiet Ukraine. Foto: Martin Pille
Die Helfer der Ukraine-Hilfe mit den Leitern Ralf Meyer und Frank Schwalm (6. und 7. von rechts) sowie den drei ukrainischen Fahrern (oben im Transporter) nach dem Beladen des Transporters gen Kriegsgebiet Ukraine. Foto: Martin Pille

Bösel. 20 Notstromaggregate und 17 Heizlüfter hat die Böseler Ukraine-Hilfe jetzt als Winterhilfe in das Kriegsgebiet geschickt. Bei diesem Transport mussten die Mitglieder allerdings nicht selber fahren. Ein Transporter mit drei befreundeten Mitarbeitern einer dortigen Kolchose, die zeitgleich in den Niederlanden zu tun hatten, nahmen die Geräte aus Bösel mit. Aufgefüllt wurde das Fahrzeug zusätzlich mit einer Fülle von Winterbekleidung für Kinder und Erwachsene.

Auch im vierten Kriegswinter bleibt die humanitäre Lage in der Ukraine durch gezielte Angriffe auf die Energieinfrastruktur dramatisch, und Winterhilfe ist in diesen Tagen besonders nötig und wird gleichzeitig durch extreme Wetterbedingungen wie Frost, Schneestürme und Stromausfälle beeinträchtigt. Berichten zufolge sind tausende von Städten und Dörfer in den neun Regionen der Ukraine ohne Strom. Im tiefsten schneereichen Winter fallen die Temperaturen, besonders in Unterkünften, die nicht für den Winter ausgelegt sind, auf bis zu minus 20 Grad.

„Durch die Zerstörungen der Infrastruktur mit stark beschädigter Energieversorgung und unzureichender Wasserversorgung drohen bis zu 16 bis 18 Stunden pro Tag ohne Strom und Generatoren, die Wärme erzeugen können“, sagt Frank Schwalm, einer der beiden Leiter der Böseler Ukraine-Hilfe. Viele Haushalte nutzen Generatoren, um sich während der vielen Stunden ohne Heizung oder Strom warm zu halten, berichteten die drei Fahrer des Transports. Für diejenigen, die keinen Zugang zu alternativen Stromerzeugungsquellen haben, sei die Lage sehr ernst.

Neben der Energieknappheit gibt es auch Probleme mit der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, verstärkt durch die zunehmenden Angriffe. Besonders gefährdet seien bei der eisigen Kälte die schwächsten Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die häufig ums Überleben kämpfen müssen, ergänzt Ralf Meyer, der zweite Leiter der Hilfs-Gruppe: „Deshalb ist das, was wir jetzt hinüber geschafft haben lebensrettend“. Der nächste humanitäre Transport ist bereits in Vorbereitung. Dafür werden dringend Spenden erbeten, um Lebensnotwendiges, aber auch Diesel für die LKW kaufen zu können. Spendenkonto: IBAN DE 71 2806 6620 0002 015001 Stichwort: „Ukraine-Hilfe Bösel“.

 
 
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