25 Jahre Hilfe mit Herz: Malteser machen Engagement sichtbar
- Claudia Wimberg

- vor 10 Stunden
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Friesoythe (cl). Die Bilder sagen mehr als tausend Worte und sprechen für sich. Sie beeindrucken und berühren und liefern einen ausdrucksstarken Beweis für eine beispielhafte Arbeit. Seit 25 Jahren unterstützen die Friesoyther Malteser mit ihrem Hospizdienst schwer kranke, sterbende und trauernde Menschen. Darüber hinaus entlasten sie pflegende Angehörige, sind mit Rikscha-Touren für Senioren oder einem „Mobilen Einkaufswagen“ unterwegs, informieren und beraten.
Ausstellung in Schaufenstern
Das, was sie auszeichnet, haben sie nun fotografisch festgehalten und Geschäftsleute gefunden, die ihrem Wirken im wahrsten Sinne einen Raum geben. Insgesamt acht Roll-up-Banner erinnern zurzeit in ebenso vielen Läden an das Jubiläum, „das wir ansonsten eher bescheiden und im kleinen Kreis begehen werden“, betonte Stadtbeauftragter Gerd Dumstorff. Die Motive stehen für ein lebendiges Leben und eine liebevolle Begleitung.
Gesichter der Hospizarbeit
Darauf zu sehen auch Gerda Spieker, die die Hospizarbeit in Friesoythe aufgebaut hat. Neben ihr Ulla Weyland, die seit 2017 Ansprechpartnerin für Barßel ist. Gertrude Vormoor aus Friesoythe ist die älteste ehrenamtliche Mitarbeiterin, Yannik Bothe aus Petersdorf, zählt zu den jüngsten Familienmitgliedern, die von der Zeit und Zuwendung der Friesoyther Einrichtung profitieren.
Ein Jahr lang präsent
Festgehalten hat die Momente Sabrina Schulz aus Markhausen, die sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt habe, dankte Koordinatorin Martina Kramer. Insgesamt ein Jahr lang wollen die Verantwortlichen großflächig auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Nach der Präsentation in den Schaufenstern der Geschäfte ziehen die Plakate in die beiden Friesoyther Kreditinstitute um. Danach erhalten sie einen Platz in den Rathäusern des Nordkreises.
Erfolgsgeschichte mit Zukunft
Blickt Gerd Dumstorff zurück, „haben sich die Malteser und der Hospizdienst im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und sind zur Erfolgsgeschichte geworden“, sagt der Stadtbeauftragte, der den Posten seit 2017 besetzt. Insgesamt sechs Dienste, vier hauptamtliche Kräfte und 104 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich für Menschen aller Generationen ein. „Helfen macht Freude“, so Dumstorff und zeigt sich auch mit Blick auf die nächsten 25 Jahre zuversichtlich.



