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Ausbau „Hinter der Post“: Stadtrat beschließt neuen Plan

Autorenbild: Julius Höffmann
Julius Höffmann
vor 8 Stunden
1 Min. Lesezeit

Friesoythe. Es soll der letzte Abschnitt der Stadtsanierung in Friesoythe sein, doch der Ausbau der Straße „Hinter der Post“ gestaltet sich komplizierter als von der Stadtverwaltung gewünscht. Der Grund: Die bestehenden Grundstücksverhältnisse und die fehlende Flächenverfügbarkeit, die einen Ausbau der Straße nicht in der üblichen Breite möglich machen, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dennoch hat der Stadtrat während seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche einstimmig den überarbeiteten Plan einstimmig beschlossen, der im nächsten Jahr im Rahmen der Stadtsanierung umgesetzt werden soll. Notwendig sei die Maßnahme auch, um den zum Teil abgängigen Regenwasserkanal zu erneuern.

Doch auch für die aktuelle Variante sind private Flächen erforderlich. Die Verwaltung soll die notwendigen Bauerlaubnisverträge und Grundstückskaufverträge mit den Anliegern abschließen, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die entsprechenden Schreiben mit den Verträgen seien bereits verschickt worden, doch bislang ohne Erfolg:  „Bis heute ist noch keiner zurückgekommen“, berichtete Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers. Das Problem: Es müssen alle betroffenen Anlieger zustimmen. Wenn nur einer ablehne, könne das Vorhaben nicht umgesetzt werden. Wie Hamjediers weiter erklärte, richte sich die Stadt bei den Kaufangeboten nach den aktuellen Bodenrichtwerten. „Wir dürfen keine höheren Summen anbieten.“

Die Planungen sind nicht neu, Bereits 2020 über die beabsichtigte Neugestaltung der Straße im Rahmen der Sanierung der Innenstadt berichtet. Schon damals sei darauf hingewiesen worden, „dass der vorhandene öffentliche Verkehrsraum abschnittsweise lediglich ca. 3,00 m beträgt, der Einmündungsbereich zur Bürgermeister-Krose-Straße aufgrund der vorhandenen Eckbebauung stark eingeschränkt ist sowie Probleme bei der

Andienung und Befahrbarkeit, insbesondere durch größere Fahrzeuge, bestehen“. Dies habe zur Folge, „dass keine Durchfahrt bzw. Wendemöglichkeit für Lieferverkehr und für die Müllabfuhr hergestellt werden kann“, schreibt die Stadt.

 
 
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