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Bösel baut rund ums Schulzentrum kräftig um

Autorenbild: Martin Pille
Martin Pille
vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit
Fladderburger Straße: Hier entsteht eine neue Kanalisation und eine Bring- und Holzone für die Grundschule.. Fotos: Pille
Fladderburger Straße: Hier entsteht eine neue Kanalisation und eine Bring- und Holzone für die Grundschule.. Fotos: Pille

Bösel. Der Ortskern der Gemeinde Bösel gleicht zur Zeit einer großen Baustelle. Parallel zur Sanierung der Bahnhofstraße ist man nun auch dabei, mit dem Masterplan die gesamte Verkehrs- und Parksituation im Umfeld des Schulzentrums umzugestalten. Nachdem bereits der Ausbau und die Pflasterung des Geh- und Radweges auf 220 Meter zwischen der St. Martin-Schule und dem benachbarten neuen Baugebiet, der auch als Rettungsweg dienen soll, erledigt ist und der Hintereingang des Schulgebäudes barrierefrei umgebaut wurde, konzentrieren sich die Arbeiten jetzt auf dem „Busbahnhof“ und die Fladderburger Straße.

Der Platz vor der St. Martin-Grundschule wurde komplett geräumt. Hier entstehen jetzt barrierefreie Haltestellen mit Blindenleitsystemen und Unterständen. Die Straßen werden asphaltiert, die Fuß- und Radwege gepflastert. In der Mitte gibt es künftig 33 Parkplätze und ein Fahrradunterstand für 40 Fahrräder. Um dem zunehmenden Elterntaxi-Chaos mit gefährlichen Situationen durch Wendemanöver, Hupkonzerten und zugeparkten Straßen zu begegnen, ist zudem eine eigene Eltern-Bring- und Holzone parallel zu Fladderburger Straße geplant, damit die Kinder den Rest des Schulweges zu Fußzurücklegen können.


Busbahnhof: Künftig als barrierefreie Haltestellen mit Blindenleitsystemen sowie Unterständen und 33 Parkplätzen
Busbahnhof: Künftig als barrierefreie Haltestellen mit Blindenleitsystemen sowie Unterständen und 33 Parkplätzen

Dafür wird jetzt in einem weiteren Bauabschnitt diese Straße auf 175 Metern ausgebaut. Gleichzeitig wird der Regenwasserkanal gemäß des Generalentwässerungsplanes erneuern und vergrößert. Die Straße wird asphaltiert, die Nebenanlagen gepflastert. Weil beide Bauabschnitte zusammenhängend realisiert werden und während dieser Zeit dort kein Autoverkehr möglich ist, hat die Gemeinde an der Jahnstraße bei der Sporthalle einen provisorischen Busbahnhof mit Haltestellen als Einbahnstraße eingerichtet. Die Einfahrt ist nur von der Straße Am Kirchplatz möglich.

Zuvor hatte die Gemeinde bereits die Straße „Auf dem Rahe“ zwischen Oberschule und dem „Langen Jammer“ der Grundschule zurückgebaut und wiederhergestellt. Dabei wurden im Dreieck der „Garreler Straße“ 22 neue Parkplätze für die Oberschule und die Mensa gebaut und der Regenwasserkanal erneuert. Zudem entsteht vor dem Lehrerzimmer der St. Martin-Grundschule ein überdachter Fahrradstand für etwa 210 Fahrräder. Der neue Unterstand soll auf der Dachfläche Photovoltaik-Module zur Stromgewinnung erhalten. Ein weiterer ähnlicher neuer Fahrradstand für 240 Fahrräder ist für die OBS vorgesehen. Dadurch, dass 55 Stellplätze neu hergestellt und 11 weitere umgestaltet werden, ergeben sich am Ende der Maßnahme 44 neue Parkplätze im Umfeld der Schulen.

Die Kosten für die Umsetzung des Masterplans wird auf 3.495.000 Euro beziffert. Ein Teil der Arbeiten wird aus dem Förderprogamm der N-Bank „Stadt und Land“ mit bis zu 75 Prozent gefördert; weitere auch aus der Kreisschulbaukasse mit ca. 80.000 Euro. Für den Umbau des Busbahnhofs erwartet die Gemeinde 725.000 Euro von der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Insgesamt geht sie hier von einer Fördersumme von 1.622.500 Euro aus, die als Voraussetzung für die Durchführung der Arbeiten eingeplant wurden.

 
 
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