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In Friesoythe fliegen die Funken

Autorenbild: Julius Höffmann
Julius Höffmann
vor 2 Stunden
1 Min. Lesezeit
Die Funken sprühen: Schmiede zeigten während der Eröffnungsfeier das alte Handwerk der Verhüttung.   Foto: Wimberg
Die Funken sprühen: Schmiede zeigten während der Eröffnungsfeier das alte Handwerk der Verhüttung. Foto: Wimberg

Friesoythe. Wo sonst Autos durch die Innenstadt rollen, standen am Freitagabend Feuer, Handwerk und Begegnungen im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung des 15. Eisenfestes in Friesoythe und erlebten einen Abend, an dem die Geschichte des Eisens lebendig wurde.

Bürgermeister Sven Stratmann eröffnete das dreitägige Fest und tat dies zugleich zum letzten Mal in seiner Amtszeit. Anschließend gehörte die Bühne dem Feuer: Schmied Jannis Scholz und seine Kollegen zeigten vor großem Publikum die traditionelle Verhüttung im Rennofen. Glühende Hitze, Funkenflug und das alte Handwerk sorgten dabei für faszinierende Einblicke.

Als die Dämmerung über Friesoythe hereinbrach, wurde die Innenstadt endgültig zur Bühne. Die Straßen waren für den Verkehr gesperrt – und stattdessen eroberten Feuer und Flammen das Stadtbild. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten die spektakuläre Feuershow, die mit beeindruckenden Bildern und lodernden Flammen für einen stimmungsvollen Höhepunkt des Eröffnungsabends sorgte.

Am Samstag geht es unter dem Motto „Der Funke springt über“ mit dem Open-Air-Wettbewerb „Local Heroes“ weiter. Musik, Begegnungen und beste Unterhaltung sollen dabei erneut zahlreiche Gäste in die Innenstadt locken. Und auch der Sonntag steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Erlebens: Die Friesoyther Kaufleute öffnen ihre Geschäfte und laden zum entspannten Einkaufsbummel ein.

 
 
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