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Bösel ehrt Pfarrer Johannes Olliges zum diamantenen Priesterjubiläum

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Festgottesdienst für Pfarrer em. Johannes Olliges  (Mitte). Foto: pi
Festgottesdienst für Pfarrer em. Johannes Olliges  (Mitte). Foto: pi

Bösel. „Du warst nie der Priester von oben herab., was dich ausgezeichnet ist dein Herz für die Menschen“, so charakterisierte Pfarreiratsvorsitzende Sandra Schlarmann Pfarrer em. Johannes Olliges. Einen wahrlich seltenen Anlass bot die Festmesse zu dessen Diamantenes Priesterjubiläum in der St. Cäcilia-Pfarrkirche, konzelebriert von Bösels neuem Pfarrverwalter Pfarrer Jörn Illenseer (Garrel), Pfarrer Stefan Jasper-Bruns (Löningen) und Pfarrer Kurt Schulte (Friesoythe). Musikalisch wurde die Festmesse zum Gedenken an 60 Jahre Priestertum gestaltet vom Gemischten Chor Bösel und dem Kirchenchor Petersdorf unter der Leitung von Adrian Langer und Dr. Peter Oltmann.

Viele Wegbegleiter und Freunde aus sechs Jahrzehnten Seelsorge waren bei der Messe und dem anschließenden Empfang im Begegnungszentrum zugegen, lang war die Schlange derer, die dem Jubilar Glückwünsche überbringen wollten. Pfarreiratsvorsitzende Sandra Schlarmann und die Vorsitzende des Kirchenausschusses, Ulrike Lenzschau, die die anschließende Begegnung organisiert hatten, schenkten dem „Mensch für andere“ im Namen der Kirchengemeinde einen Glückswächter, der sagen soll: „Auch, wenn dein Weg nicht immer leicht war - er war behütet“. Für die politische Gemeinde überbrachte der stellvertretenden Bürgermeister, Ludger Beeken, Glückwunsch und Geschenk.


Ein Glückswächter für den Jubilar: Ulrike Lenzschau, Sandra Schlarmann, Pfarrer Kurt Schulte, Pfarrer Jörn Illenseer, Pfarrer em. Johannes Olliges sowie Pfarrer Stefan Jasper-Bruns (von links).. Foto: Pille
Ein Glückswächter für den Jubilar: Ulrike Lenzschau, Sandra Schlarmann, Pfarrer Kurt Schulte, Pfarrer Jörn Illenseer, Pfarrer em. Johannes Olliges sowie Pfarrer Stefan Jasper-Bruns (von links).. Foto: Pille

Johannes Olliges wurde am 9. August 1937 in Lorup geboren und wuchs mit acht Geschwistern auf einem Bauernhof auf. In Meppen machte er sein Abitur, anschließend studierte er Theologie in Frankfurt, Münster und Osnabrück studiert. Zum Priester wurde er 1966 im Hohen Dom zu Osnabrück geweiht. Seine erste Stelle führte ihn als Kaplan nach St. Clemens Wesuwe. Danach wirkte er in Bersenbrück und Fehndorf. Ab 1978 amtierte er 16 Jahre lang in der Kirchengemeinde St. Ansgar in Bassum.

Damals lernte er seine jetzige Heimat kennen und übernahm auch Vertretungen in Bösel und Petersdorf. Sein Weg führte ihn dann an seine erste Wirkungsstätte Wesuwe zurück, hier war er dann 11 Jahre Pfarrer, zudem Präses der Kolpingsfamilie. Ab 1981 fungierte Olliges auch als Dekanatsjugendseelsorger im Dekanat Twistringen. 2006 ging er in den Ruhestand nach Cloppenburg. Ein Grund, dass ihn 2014 dann nach Bösel führte, ist die jahrelange Freundschaft mit Maria und Arnold Sieger sowie Gisela und Maria Elberfeld. In Erinnerung bleiben auch die von ihm organisierten Pilgerfahrten, insbesondere nach Medjugorje (Bosnien-Herzegowina).

 
 
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