Die Magie des längsten Tages

FRITZ-Kolumne am Sonntag
Von Julius Höffmann

Heute, am 21. Juni, tritt der Sommer offiziell seinen Dienst an – mit viel Licht, angenehmer Wärme und einer Extraportion guter Laune. Die Sommersonnenwende beschert uns den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Ein Tag, der seit jeher etwas Magisches hat: Schon unsere Vorfahren feierten die Kraft der Sonne und ihren höchsten Stand am Himmel.
Heute geht es deutlich entspannter zu. Die Abendstunden dehnen sich genüsslich aus, auf Terrassen und in Gärten wird länger zusammengesessen, gegrillt, geklönt – und natürlich noch einmal ausführlich über das Fußballspiel von gestern diskutiert.
Passend dazu steht der 21. Juni im Zeichen der Zwillinge. Ihnen sagt man Charme, Neugier und Geselligkeit nach – Eigenschaften, die wunderbar zu einem Sommerabend im Oldenburger Münsterland passen. Vielleicht erklärt das auch, warum der kurze Plausch über den Gartenzaun heute gern ein paar Minuten länger dauert.
Zwar werden die Tage ab morgen schon wieder kürzer. Doch das ist heute kein Grund für Melancholie. Die Sommersonnenwende erinnert uns vielmehr daran, den Augenblick zu genießen. Denn selten zeigt sich die Natur so großzügig wie an diesem Tag.
Also: Tür auf für den Sommer. Er hat einen langen Weg hinter sich – und hoffentlich viele sonnige Wochen im Gepäck.
In diesem Sinne: einen lichtvollen Sonntag in Friesoythe, Bösel und der ganzen Region. Möge der längste Tag des Jahres noch lange nachwirken.


