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Dreiste Diebe: Wieder Kupferklau an Kirchen

  • Autorenbild: Claudia Wimberg
    Claudia Wimberg
  • 17. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit
Abmontiert: An der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche sind Türen mit Beschlägen aus Kupfer Geschichte. Foto: Claudia Wimberg
Abmontiert: An der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche sind Türen mit Beschlägen aus Kupfer Geschichte. Foto: Claudia Wimberg

Altenoythe/Neuscharrel. Kupferklau an Kirchen hat auch in der Friesoyther St. Marien Gemeinde eine unrühmliche Tradition. Diesmal betroffen sind die Kirchen in Altenoythe und in Neuscharrel. In der Nacht zu Mittwoch (17. Dezember) haben die Diebean den Außentüren der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche hochwertige Beschläge gestohlen. Nachdem sie sich vor ein paar Jahren an zwei Türen bedient hatten, plünderten die Vandalen nun die beiden weiteren. Darüber hinaus führte der Weg auch nach Neuscharrel, wo die Polizei am Morgen den Diebstahl von vier Fallrohren aufnahm.

 


Gestohlen: Teile von vier Fallrohren wurden am Neuscharreler Gotteshaus entwendet. Foto: cl
Gestohlen: Teile von vier Fallrohren wurden am Neuscharreler Gotteshaus entwendet. Foto: cl

Kirche verzichtet auf Kupfer

An keinem der sakralen Gebäude werden die Schäden wieder durch Kupfer ersetzt. Stattdessen greift die Kirchengemeinde auf alternative Materialien, wie Kunststoffplatten in Kupferoptik zurück. „Die Täter kommen ja immer wieder, ganz abgesehen von den Kosten, die durch die Gewalteinwirkung entstehen“, sagt Josef Averbeck als zuständiger Mitarbeiter.

 

Die Dreifaltigkeitskirche zählte schon in der Vergangenheit zu bevorzugten Objekten von Dieben. So fehlen auf dem Dach mittlerweile auch rund 17 Meter eines Schutzstreifens. Nicht sicher war die Marienklus auf dem Markhauser Friedhof, dessen Seitenwände Kupferplatten trugen. Mit Brachialgewalt machten die Diebe hier vor ein paar Monaten Beute.

 

 
 
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