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Geflügelpest-Ausbruch in Barßel: Landkreis richtet Sperrzonen ein

  • Autorenbild: Fritz-Redaktion
    Fritz-Redaktion
  • 9. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Foto: Adobe Stock
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Barßel. Im Landkreis Cloppenburg ist erneut ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (H5N1) festgestellt worden. Betroffen ist ein Geflügelbetrieb in der Gemeinde Barßel. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Ausbruch amtlich bestätigt.

Der betroffene Bestand umfasste rund 21.500 Legehennen im Alter von 37 Wochen. Die Tiere wurden aus Gründen des Tierschutzes vollständig getötet. Seit dem 15. Oktober sind damit im Landkreis Cloppenburg insgesamt 35 Geflügelbetriebe von der Geflügelpest betroffen. Insgesamt wurden bislang rund 362.500 Puten, 21.500 Hühner, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten registriert.

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Tierseuche hat der Landkreis Cloppenburg eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen. Ab Montag, 9. Februar, 0 Uhr, wird um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone eingerichtet, die aus einer Schutz- und einer Überwachungszone besteht.

Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den Seuchenbetrieb und betrifft Gebiete in der Gemeinde Barßel sowie in der Stadt Friesoythe. Daran schließt sich eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern an. Diese erstreckt sich auf Bereiche der Gemeinden Barßel, Bösel und Saterland sowie ebenfalls auf Teile der Stadt Friesoythe.

Innerhalb der gesamten Sperrzone gelten strenge Auflagen: Die Teilausstallung von Geflügel ist untersagt, ebenso die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder ähnlichen Veranstaltungen.

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zur Geflügelpest stellt der Landkreis Cloppenburg auf seiner Internetseite zur Verfügung.

 
 
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