Geflügelpest: Neuer Ausbruch in Essener Entenbetrieb
- Fritz-Redaktion

- 22. Jan.
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Landkreis Cloppenburg. In einem Entenbetrieb in der Gemeinde Essen ist ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 (Geflügelpest) nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Ausbruch amtlich bestätigt. Der betroffene Bestand mit 12.400 sechs Tage alten Enten wurde tierschutzgerecht getötet. Das teilte die Kreisbehörde mit. Damit erhöhe sich die Zahl der Ausbruchsbetriebe im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober auf insgesamt 34. Betroffen seien bislang rund 362.500 Puten, 36.500 Masthähnchen sowie 17.700 Enten.
Zum Schutz der übrigen Geflügelbestände hat der Landkreis Cloppenburg eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen. Ab Freitag, 23. Januar, 0.00 Uhr, wird um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone eingerichtet, die sich in eine Schutzzone und eine Überwachungszone gliedert.
Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den Seuchenbestand und betrifft Gebiete innerhalb der Gemeinde Essen. Daran schließt sich eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern an. Diese erstreckt sich auf Bereiche der Gemeinden Cappeln, Essen und Lastrup sowie auf Teile der Städte Cloppenburg und Löningen.
In der gesamten Sperrzone gelten nach weiteren Angaben strenge Auflagen. So ist die Teilausstallung von Geflügel untersagt. Außerdem sind Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte sowie Veranstaltungen ähnlicher Art verboten. Ziel der Maßnahmen ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Geflügelbestände im Landkreis bestmöglich zu schützen, heißt es.



