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Hitze belastet Tiere: Veterinäramt mahnt zur Vorsicht

  • Autorenbild: Fritz-Redaktion
    Fritz-Redaktion
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Symbolbild: Adobe Stock
Symbolbild: Adobe Stock

Landkreis Cloppenburg. Aufgrund der für das Wochenende prognostizierten extrem hohen Temperaturen richtet das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg einen dringenden Appell an alle Veranstalter, Vereine sowie private Tierhalter. Ziel ist es, gesundheitliche Schäden und vermeidbares Leid für Tiere durch die außergewöhnliche Hitzebelastung zu verhindern.

Aus Sicht des Veterinäramtes sollte auf Veranstaltungen mit Tieren, bei denen diesen sportliche oder sonstige Leistungen abverlangt werden oder die im Freien stattfinden, nach Möglichkeit verzichtet werden. Dies betrifft insbesondere Reitturniere, Zuchtausstellungen, Tiermärkte sowie vergleichbare Veranstaltungen.

Selbst bei Vorliegen eines umfassenden Hitzeschutzkonzeptes wird die Durchführung entsprechender Veranstaltungen an diesem Wochenende als kritisch bewertet. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und körperlicher Belastung kann trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und für die Tiere lebensbedrohlich werden.

Auch im privaten Bereich sind Tierhalter gefordert, ihre Tiere vor den Auswirkungen der Hitze zu schützen. Sowohl Haus- als auch Nutztiere reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen. Da viele Tierarten ihre Körpertemperatur nicht durch effektives Schwitzen regulieren können, sind sie einer Überhitzung häufig schutzlos ausgesetzt. Das Veterinäramt bittet daher alle Tierhalter im Kreisgebiet, Haltung, Unterbringung und Betreuung ihrer Tiere an die aktuelle Wetterlage anzupassen.


Besonders wichtig sind dabei folgende Maßnahmen:

  • Auf sportliche Aktivitäten mit Tieren, wie das Laufen am Fahrrad oder längere Spaziergänge während der heißen Mittags- und Nachmittagsstunden, sollte vollständig verzichtet werden.

  • Tiere müssen jederzeit Zugang zu ausreichend schattigen Rückzugsorten sowie zu frischem, sauberem und kühlem Trinkwasser haben – sowohl auf Weiden als auch in Haus und Stall.

  • Tiere dürfen keinesfalls in abgestellten Fahrzeugen zurückgelassen werden. Bereits nach wenigen Minuten können im Fahrzeuginneren lebensgefährliche Temperaturen entstehen. Auch leicht geöffnete Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.

  • Gehege und Käfige von Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögeln sind konsequent vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. In Innenräumen und Wintergärten ist zudem auf eine ausreichende Belüftung zu achten, um einen Hitzestau zu vermeiden.


 
 
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