Schlag auf Schlag für den Frieden


Friesoythe. Im Kleinen wie im Großen steht der Frieden im Fokus. Unabhängig von politischen Botschaften geht es um Freiheit und Verständigung, um Menschenrechte und Miteinander, um Vielfalt und Demokratie. „Schmieden für den Frieden“ heißt es bereits seit über zehn Jahren kernig und unkompliziert und die Gründer um den Friesoyther Stadtschmied Alfred Bullermann brennen nach wie vor genauso für die publikumswirksame Aktion wie ihre Unterstützer.
„Wir möchten in erster Linie soziales Engagement leisten“, sagt der Diplom-Designer, der mit Schmiedekollegen aus verschiedenen Ländern anlässlich des Friesoyther Eisenfestes auf das Gelände seines Ateliers an der Kirchstraße einlädt, um Gutes zu tun. Ab 12 Uhr glüht das Feuer am Sonntag, 20. September, und die Hämmer werden am Amboss geschwungen. Das Ziel: Friedensnägel zu schmieden und gegen eine Spende von 100 Euro abzugeben.
Mit dem Erlös soll eine Rikscha für das Hospiz „Wanderlicht“ in Cloppenburg angeschafft werden. Wie Bullermann mitteilte, habe er für die Finanzierung des Gefährts bereits zwei großzügige Sponsoren gewinnen können, „aber wir sind noch auf weitere Mithilfe angewiesen.“ Wer bei der Aktion nicht nur zusehen und mitnehmen möchte, der kann Schlag für Schlag auch selbst Nägel mit Köpfen machen.



