Jugend fragt nach – Kandidaten stellen sich Friesoyther Schülern
- Fritz-Redaktion

- vor 10 Stunden
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Friesoythe/Altenoythe. Wie sieht die Zukunft der Mobilität in Friesoythe aus? Wird sich die Situation an den Schulen verbessern? Und welche Perspektiven gibt es für Krankenhaus und Gesundheitsversorgung? Mit bemerkenswerter Sachlichkeit und großem Interesse haben sich rund 150 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen von Realschule und Oberschule Friesoythe diesen Fragen gewidmet. Anlass war eine „junge Podiumsdiskussion“ mit den Friesoyther Bürgermeister-Kandidaten im Dorfgemeinschaftshaus Altenoythe.
Unter der Moderation des selbständigen Journalisten Julius Höffmann (fritz-online) entstand eine lebendige und zugleich stilvolle Gesprächsrunde, bei der die Jugendlichen selbst im Mittelpunkt standen. Die Schülervertreter Antonia Herdes, Alina Neumann und Jonte Kleefeld führten durch die Fragerunden und stellten Themen vor, die zuvor gemeinsam mit Mitschülern erarbeitet worden waren.

Auf dem Podium diskutierten Melanie Buhr, Olaf Eilers und Jann-Christian Hegewald, die bei der Kommunalwahl im September für das Amt des Bürgermeisters kandidieren. Die Fragen der Jugendlichen spiegelten ihren Alltag in der Schule und in ihrer Freizeit wider: bessere Bus- und Mobilitätsangebote – auch an Wochenenden –, modernere Toilettenanlagen, die Abschaffung des Unterrichts in Containern sowie die Zukunft des Krankenhauses und die allgemeine Gesundheitsversorgung standen im Fokus.
Die Kandidaten nahmen sich ausführlich Zeit für ihre Antworten und lobten das hohe Niveau der Diskussion. Besonders beeindruckt zeigten sie sich vom politischen Interesse und der guten Vorbereitung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Auch die beiden Schulleiter, Rasmus Braun (Oberschule) sowie Tim Schülke (Realschule), freuten sich ebenfalls über die engagierte Beteiligung der Jugendlichen. Für beide Schulen sei die Veranstaltung ein gelungenes Beispiel gelebter Demokratiebildung.
Wie Rektor Rasmus Braun im Anschluss erläuterte, werden die Inhalte der Diskussion nun gemeinsam mit den Lehrkräften im Unterricht analysiert und nachbereitet. So soll die Veranstaltung nicht nur ein einmaliger Austausch bleiben, sondern nachhaltige politische Bildung fördern.




