Landkreis vergibt Grüne Hausnummer
- Fritz-Redaktion

- vor 7 Tagen
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Landkreis Cloppenburg. Energieeffizientes Bauen und Sanieren soll sichtbar werden: Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Landkreis Cloppenburg können sich ab sofort um die Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ bewerben. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen verleiht den Preis gemeinsam mit dem Landkreis Cloppenburg. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2026 möglich.
Vorbilder sichtbar machen
Der Gebäudesektor verursacht in Deutschland rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen. Eine bessere Energieeffizienz von Wohngebäuden leistet daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. „Im Landkreis Cloppenburg haben schon viele vorbildlich saniert oder gebaut, es gibt aber auch noch viel zu tun. Mit der Auszeichnung ,Grüne Hausnummer‘ wollen wir diese guten Beispiele würdigen und für die Öffentlichkeit sichtbar machen“, sagt Klimaschutzmanager Stefan Sandker.
Wer sich bewerben kann
Ausgezeichnet werden Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihren Altbau besonders energieeffizient saniert oder einen Neubau mindestens im Standard eines Effizienzhauses 40 errichtet haben. Die erfolgreiche Bewerbung wird mit einer individuellen grünen Hausnummer für die Hausfassade sowie einer Urkunde belohnt.
„Gute Beispiele regen zum Nachahmen an. Sie zeigen, wie energieeffiziente Gebäude in der Praxis aussehen und machen Lust darauf, auch das eigene Heim fit für die Zukunft zu machen“, sagt Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Niedersachsenweit wurden bereits rund 2.300 Gebäude mit der Grünen Hausnummer ausgezeichnet.
Bewerbung bis Ende September
Die Bewerbung erfolgt über ein einfaches Formular. Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie den Bewerbungsbogen gibt es unter klima.lkclp.de. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026.
Hintergrund
Die KfW bewertet Wohngebäude nach ihrem Energiebedarf. Je niedriger die Effizienzhaus-Stufe, desto geringer der Energieverbrauch. Ein Effizienzhaus 55 benötigt beispielsweise nur 55 Prozent der Primärenergie eines Referenzgebäudes, ein Effizienzhaus 40 entsprechend nur 40 Prozent.


