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Marienschule Friesoythe: Beschluss vorerst vertagt

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • 3. Juli
  • 2 Min. Lesezeit
Vorentwürfe: Die Gesamtübersicht aus Sicht der Brakestraße. Quelle: Stadt Friesoythe
Vorentwürfe: Die Gesamtübersicht aus Sicht der Brakestraße. Quelle: Stadt Friesoythe

Friesoythe. Die Stadt Friesoythe treibt die Planungen zur umfassenden Modernisierung und Erweiterung der Marienschule weiter voran. In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses wurde die überarbeitete Planung vorgestellt, die gegenüber der bislang beschlossenen Variante deutlich erweitert wurde. Eine endgültige Entscheidung fiel jedoch nicht: Der Ausschuss signalisierte zwar Zustimmung zum Vorhaben, verwies die Angelegenheit aufgrund noch offener Detailfragen ohne Beschluss an den Verwaltungsausschuss.


Ansicht Mensa Klassentrakt: Brakestraße
Ansicht Mensa Klassentrakt: Brakestraße

Nach der Beschlussvorlage der Verwaltung soll der Umbau und die Erweiterung der Marienschule entsprechend der neuen Planung umgesetzt werden. Die hierfür zusätzlich benötigten Haushaltsmittel sollen im Haushalt 2027 eingeplant werden.

Hintergrund der neuen Planung ist ein Antrag der Schulleitung von 2025, mit dem eine Überarbeitung der bisherigen Bauplanung angestoßen wurde. Bereits 2023 hatte der Rat eine erste Ausbauplanung beschlossen. Zwischenzeitlich veröffentlichte der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund jedoch eine neue Schulbauplanungshilfe, die als Leitfaden für moderne Ganztagsgrundschulen dient. Obwohl diese Planungshilfe für vierzügige Grundschulen entwickelt wurde, übertrug die Verwaltung deren Vorgaben auf die dreizügige Marienschule.


Ansicht Klassenstrakt: Meeschenstraße
Ansicht Klassenstrakt: Meeschenstraße

Dabei zeigte sich, dass die bisherige Planung insbesondere in den Bereichen Verwaltung, Lehrerarbeitsplätze sowie Fachunterricht nicht mehr den aktuellen Empfehlungen entspricht. Die Verwaltung überarbeitete deshalb das Konzept grundlegend. Eine abschließende Abstimmung mit der Schulleitung steht allerdings noch aus.

Die neue Planung sieht den Bau eines zusätzlichen Klassentraktes mit sechs Klassenräumen, zwei Fachunterrichtsräumen und einer Mensa vor. Darüber hinaus soll ein weiterer Erweiterungsbau entstehen, der eine neue Pausenhalle, moderne Sanitäranlagen sowie einen Aufzug umfasst. Dieser Gebäudeteil soll den bisherigen eingeschossigen Gebäudebereich auf der Pausenhofseite ersetzen. Ergänzend sind umfangreiche Umbauten im bestehenden Schulgebäude vorgesehen.


Ansicht Pausenhalle: Meeschenstraße
Ansicht Pausenhalle: Meeschenstraße

Die Umsetzung soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Nach aktueller Kostenschätzung belaufen sich die Gesamtausgaben auf rund 6,71 Millionen Euro. Allein der erste Bauabschnitt mit dem neuen Klassentrakt wird auf etwa 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Die weiteren Bauabschnitte umfassen den Neubau der Pausenhalle mit Nebenräumen sowie die erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude.

Bevor die Planungen weiter vorangetrieben werden können, soll sich nun zunächst der Verwaltungsausschuss erneut mit dem Vorhaben befassen. Erst danach ist eine abschließende Entscheidung über die Umsetzung und die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel zu erwarten.

 
 
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