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Mehr Platz, mehr Entlastung: Neue Parkplatzanlage in Bösel eröffnet

  • Autorenbild: Fritz-Redaktion
    Fritz-Redaktion
  • 4. Mai
  • 2 Min. Lesezeit
 (von links) Josef Runden, Hermann Block, Jörn Illenseer, Hedwig Meinerling, Helga Hespe, Stephanie Pleiter, Birgit Sauerwald und Ulrike Lenzschau Foto: Gemeinde
(von links) Josef Runden, Hermann Block, Jörn Illenseer, Hedwig Meinerling, Helga Hespe, Stephanie Pleiter, Birgit Sauerwald und Ulrike Lenzschau Foto: Gemeinde
Ein Projekt für die Infrastruktur von morgen

Mit der feierlichen Einweihung der neuen Parkplatzanlage an der Fladderburger Straße 3 setzt die Gemeinde Bösel ein klares Zeichen für eine moderne und funktionale Infrastruktur. Nach einer Bauzeit von Juli 2025 bis April 2026 stehen nun 21 Stellplätze zur Verfügung, die in erster Linie dem Personal der Kindertagesstätte St. Raphael dienen. Ergänzt wird die Anlage durch drei neu errichtete Garagen für Kindergarten, Kinderkrippe sowie die Katholische Kirchengemeinde.

Durchdacht geplant – flexibel genutzt

Die neue Anlage erfüllt gleich mehrere Funktionen: Sie entlastet den stark frequentierten Bereich rund um die Kindertagesstätte und sorgt insbesondere in den Stoßzeiten am Morgen und Mittag für mehr Übersicht und Sicherheit. Gleichzeitig eröffnet sie zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten: Nach 16 Uhr stehen die Stellplätze auch Besucherinnen und Besuchern des Begegnungszentrums, der Grundschule sowie des Kulturgeländes beim Heimathaus zur Verfügung.

Bauverlauf und Kostenentwicklung

Geplant und begleitet wurde die Maßnahme vom Architekturbüro Birgit Sauerwald. Ursprünglich mit Kosten in Höhe von 233.000 Euro kalkuliert, führten unerwartete Herausforderungen während der Bauphase – insbesondere der Fund einer alten Klärgrube – zu Mehrkosten. Die vorläufigen Gesamtausgaben belaufen sich nun auf rund 252.000 Euro. Die Gemeinde Bösel beteiligte sich mit etwa 100.000 Euro an der Finanzierung.

Feierliche Einweihung mit vielen Beteiligten

Die Einweihung wurde durch Pfarrverwalter Jörn Illenseer vorgenommen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Kindertagesstätte und Gemeinde begleiteten den Anlass, darunter Helge Hespe und Stephanie Pleiter von der Kindertagesstätte St. Raphael, Ulrike Lenzschau und Hedwig Meinerling vom Kirchenausschuss, Architektin Birgit Sauerwald sowie Josef Runden und Bürgermeister Hermann Block seitens der Gemeinde Bösel.

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Hermann Block die Bedeutung der Maßnahme: Die neue Parkplatzanlage sorge für eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation. Die Hol- und Bringzone vor der Kindertagesstätte stehe nun vollständig den Eltern zur Verfügung – ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit, insbesondere angesichts der hohen Verkehrsbelastung im Bereich der Landesstraße und des nahegelegenen Kreisverkehrs.

Gemeinschaftliches Engagement

Ein besonderer Dank galt der örtlichen Kirchengemeinde sowie dem Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta (BMO), die das Projekt gemeinsam unterstützt und finanziert haben. Auch Pfarrverwalter Illenseer würdigte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der planenden Architektin und den ausführenden Bauunternehmen.

Ein Ort mit Geschichte – und Zukunft

Das Gelände selbst blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Es diente im Laufe der Jahre unter anderem als Lehrerwohnung, Kaplanei, Schreibwarengeschäft, öffentliche Bücherei sowie als Übergangskindergarten. Mit dem Abriss des Altgebäudes wurde der Weg für die heutige Nutzung als moderne Parkplatzanlage frei.

Appell an die Nutzerinnen und Nutzer

Abschließend bitten die Gemeinde Bösel und die Katholische Kirche um Rücksichtnahme bei der Nutzung der Parkflächen. Zwar wurden bereits technische Voraussetzungen für eine Schrankenanlage geschaffen, doch setzt man bewusst auf gegenseitiges Verständnis, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Ziel ist es, die Stellplätze insbesondere für das Personal der Betreuungseinrichtung freizuhalten und gleichzeitig eine geordnete Nutzung zu gewährleisten.

 
 
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