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Nervenkrimi um die Königswürde: Reinhold Fischer setzt sich durch

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Reinhold und Silke Fischer besetzen in Bösel den Schützenfestthron 2026. Foto: Martin Pille
Reinhold und Silke Fischer besetzen in Bösel den Schützenfestthron 2026. Foto: Martin Pille

Bösel (pi). „So einen knappen und spannenden Wettstreit um die Königswürde habe ich noch nicht erlebt“, sagte Bösels Schützenchef Martin Oltmann. Reinhold Fischer von der Overlaher Kompanie duellierte sich mit Sebastian Assies (4. Kompanie), die beide 20 Ringe vorgelegt hatten. Noch im ersten Stechen schossen beide haargenau 20,6 Ringe, aber dann hatte Fischer die Nase knapp vorne und ist nun Bösels neue Majestät. Er nimmt am Schützenfestmontag (Montag, 20. Juli) seine Ehefrau Silke mit auf den Thron, der von Silke und Thomas Freke sowie Kerstin und Manfred Seppel nebst Ludger Lapke als Adjutant komplettiert wird. Das Schützenvolk skandierte nach den goldenen Schüssen lautstark Hochrufe. Da gab es kaum noch ein Durchkommen: jeder wollte dem frisch ausgerufenen Königspaar die Hände schütteln

Mitbewerber Assies blieb am Ende jedoch die begehrte goldene Schnur; die silberne errang Matthias Skaczylas und die grüne Niklas Nording. Weitere goldene Schnüre gingen an Johanna Butz (Jungschützinnen), Tim Wienöbst (Jungschützen) sowie Andreas Kurmann und Ludger Handt (Könige und Kaiser).

Königin Alexandra Jöring dankt ab, es lebe der neue König, heißt es dann am Schützenfestmontag, nach alter Väter Sitte der „Tag der Tage“ für die Böseler Schützen. Um sechs Uhr in der Früh bereits werfen die Musiker die Leute lautstark aus den Betten. Die anschließenden Kompaniefrühschoppen gehören zum Besten, was das Schützenfest zu bieten hat. Um 15 Uhr tritt der neue König erstmals auf den Plan. Im Parkstadion proklamiert der Vorsitzende das neue Königspaar und behängt es mit allen Insignien für gekrönte Häupter. Am Samstag, 18. Juli, wird um 11 Uhr der Jugendkönig ermittelt, der tags darauf um 14.45 Uhr im Parkstadion kundgemacht wird.

 
 
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