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Noch keine "Schmutzschleuse" für Thüler Kindergarten

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
Der Kindergarten Thüle kann saniert werden. Auf den Bau einer gewünschten "Schmutzschleuse"  konnte sich der zuständige Fachausschuss noch nicht einigen. Foto: Claudia Wimberg
Der Kindergarten Thüle kann saniert werden. Auf den Bau einer gewünschten "Schmutzschleuse" konnte sich der zuständige Fachausschuss noch nicht einigen. Foto: Claudia Wimberg

Thüle. Der Kindergarten St. Martin in Thüle ist sanierungsbedürftig – darin herrscht Einigkeit. Der Jugend-, Sport- und Kulturausschuss der Stadt Friesoythe hat daher einstimmig empfohlen, die veranschlagten Kosten von rund 83.000 Euro bereitzustellen.

Offen bleibt jedoch ein zusätzlicher Wunsch der katholischen Kirchengemeinde St. Marien (pastoraler Raum): der Bau einer sogenannten „Schmutzschleuse“, etwa in Form eines Wintergartens. Dieses Vorhaben wurde zunächst vertagt und zur weiteren Beratung in den Verwaltungsausschuss verwiesen.

Zuvor hatte Jan Helmers aus der Stadtverwaltung die geplanten Maßnahmen vorgestellt. Neben der grundlegenden Sanierung wurden auch weitere Bedarfe – etwa im Keller – benannt. Diese seien laut Bauamt nachvollziehbar, jedoch nicht zwingend erforderlich.

Kritischer bewertet wird die geplante „Schmutzschleuse“. Sie gilt nicht als Standard in Kitas und würde eher eine Erweiterung als eine notwendige Sanierung darstellen. Die Verwaltung plädiert deshalb für einen Kompromiss: Die bewilligten Mittel könnten bereits einen Großteil zusätzlicher Arbeiten, etwa an Böden und im Keller, abdecken.

Ganz vom Tisch ist die Idee dennoch nicht. CDU-Ratsfrau Marlies Preuth betonte die Bedeutung für den Werterhalt des Gebäudes und schilderte die alltägliche Belastung durch Schmutz, den Kinder von draußen in alle Bereiche der Einrichtung tragen. Auch SPD-Fraktionschefin Renate Geuter zeigte Verständnis für Verbesserungen. Beide Fraktionen stimmten schließlich dafür, die Entscheidung über den Wintergarten im Verwaltungsausschuss weiter zu beraten.

 
 
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