top of page

Parteien bringen sich in Position Erstmals tritt AfD in Friesoythe an

Autorenbild: Julius Höffmann
Julius Höffmann
20. Mai
2 Min. Lesezeit
Um den Chefsessel im Friesoyther Rathaus kämpfen die beiden Kandidaten von CDU und SPD. Alle beteiligten Parteien bringen sich für die Kommunalwahl in Position. Foto: Stadt
Um den Chefsessel im Friesoyther Rathaus kämpfen die beiden Kandidaten von CDU und SPD. Alle beteiligten Parteien bringen sich für die Kommunalwahl in Position. Foto: Stadt

Friesoythe. Für die Kommunalwahl im September laufen in Friesoythe die letzten Vorbereitungen der Parteien und Wählergruppen. Die Kandidatenlisten der CDU für Stadtrat und Kreistag stehen bereits fest. Bei der SPD laufen dagegen noch Gespräche mit möglichen Bewerberinnen und Bewerbern für den Stadtrat.

„Wir sind gut dabei, es läuft gut. Wir planen die interne Festlegung der Stadtratsliste für Mitte Juni“, sagte SPD-Ratsfrau und Bürgermeisterkandidatin Melanie Buhr im Gespräch mit fritz-online. Bereits beschlossen wurde vom SPD-Kreisverband Cloppenburg die Liste für den Kreistag. Im Wahlbereich 2 – Friesoythe – kandidieren Hans Meyer, Heidi Burmann, Jürgen Hespe, Wilfried Thunert, Dennis Löschen, Heino de Buhr, Sören Wewer, Maria Hogeback und Mattis Ballweg.

AfD tritt erstmals bei Kommunalwahl in Friesoythe an

Erstmals in der Geschichte der Friesoyther Kommunalpolitik wird auch die AfD bei der Wahl antreten. Das bestätigte Andreas Schucht aus Friesoythe auf Anfrage von fritz-online. Der 59-jährige Rettungsassistent kündigte an, gemeinsam mit Marco Antons für Stadtrat und Kreistag kandidieren zu wollen. Nach Einschätzung Schuchts dürfte es „vermutlich“ bei den beiden Kandidaten bleiben, auch wenn er sich grundsätzlich weitere Bewerber vorstellen könne. Die grundsätzlich für alle Kandidaten erforderliche Wählbarkeitsbescheinigung der Stadtverwaltung liege bereits vor.

Neue Wählergemeinschaft benötigt Unterstützungsunterschriften

Auch die neu gegründete Wählergemeinschaft „Freie Friesoyther Wähler“ (FFW) will nach eigenen Angaben mit einer Liste zur Kommunalwahl antreten. Dafür, so erklärt Friesoythes Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers, benötigt die FFW mindestens 30 Unterstützungsunterschriften für den Wahlvorschlag zur Stadtratswahl. Die Frist zur Einreichung ende am 20. Juli 2026 um 18 Uhr. Sollte aus der Wählergemeinschaft zudem ein Kandidat oder eine Kandidatin für die Bürgermeisterwahl antreten, wären 160 Unterstützungsunterschriften erforderlich. Die Frist hierfür ende am 6. Juli 2026 um 18 Uhr. Die Unterschriften dürfen laut Hamjediers erst nach der Aufstellungsversammlung gesammelt werden. FFW-Sprecher Olaf Eilers war für die Redaktion nicht zu erreichen.

Hamjediers plant weiteren Verbleib im Rathaus

Heidrun Hamjediers ist seit Februar 2015 Erste Stadträtin der Stadt Friesoythe und damit allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters. Nach ihrer ersten Amtszeit wurde die „Beamtin auf Zeit“ vom Stadtrat für weitere acht Jahre bis 2031 wiedergewählt.

Die 64-jährige Verwaltungsexpertin erklärte jetzt auf Anfrage zudem, sie plane derzeit keine vorzeitige Beendigung ihrer Tätigkeit im Rathaus – „völlig unabhängig davon, wer die Bürgermeisterwahl gewinnt“.


 
 
bottom of page