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Sozialer Briefkasten: Neue Annahmeregeln notwendig

Autorenbild: Fritz-Redaktion
Fritz-Redaktion
29. Jan.
1 Min. Lesezeit

Gut erhaltene Second-Hand-Kleidung wird im Kaufhaus angeboten. Foto: Sozialer Briefkasten
Gut erhaltene Second-Hand-Kleidung wird im Kaufhaus angeboten. Foto: Sozialer Briefkasten

Friesoythe. Seit mehr als vier Jahrzehnten erfährt der Soziale Briefkasten in Friesoythe eine verlässliche und großzügige Unterstützung aus der Bevölkerung. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Leiterin Annika Schulte. „Nur durch diese Hilfe können wir in unserem Kaufhaus weiterhin gut erhaltene Second-Hand-Kleidung für jedermann anbieten – sozial, nachhaltig und bezahlbar.“

Anpassung der Annahmeregeln

Um eingehende Kleiderspenden künftig besser sortieren und schneller prüfen zu können, passt der Soziale Briefkasten seine Annahmeregelungen an. Ab sofort werden Kleiderspenden ausschließlich in Kartons oder Körben entgegengenommen.

Warum Kleidersäcke nicht mehr angenommen werden

Der Grund für diese Entscheidung liegt in der zunehmenden Zahl nicht mehr tragbarer Kleidungsstücke, die sich in den Säcken befinden. „Die Entsorgung dieser Kleidung müssen wir inzwischen selbst bezahlen, da der Markt für die Verwertung von Altkleidern stark eingebrochen ist. Diese zusätzlichen Kosten belasten unser soziales Projekt erheblich“, erklärt Schulte.

Sichtung der Spenden vor Ort

Mitarbeitende sind daher angehalten, die abgegebene Kleidung kurz zu sichten. Stark verschmutzte oder nicht mehr tragbare Stücke müssen in solchen Fällen direkt zurückgegeben werden. „Wir bitten hierfür um Verständnis.“

Einnahmen für die Jugendwerkstatt

Darüber hinaus weist die Vorsitzende des SKM, Renate Geuter, auf die Bedeutung der Einnahmen aus dem Kaufhaus hin: „Alle Erlöse fließen unmittelbar in die Arbeit der Jugendwerkstatt. Da nicht alle Kosten durch öffentliche Mittel gedeckt sind, ermöglichen uns diese Einnahmen unter anderem, allen Jugendlichen täglich ein kostenloses Frühstück und Mittagessen anzubieten.“

Bitte um Verständnis

Abschließend bitten die Verantwortlichen des Sozialen Briefkastens um Verständnis für die neuen Regelungen und hoffen auch weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung für ihre wichtige soziale Arbeit.

 
 
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