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Stadt Friesoythe setzt ein klares Zeichen für Vielfalt

Autorenbild: Fritz-Redaktion
Fritz-Redaktion
vor 43 Minuten
2 Min. Lesezeit
Symbolbild: Adobe Stock
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Friesoythe. Nach dem einstimmigen Ratsbeschluss zum Beitritt hat Friesoythe die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Damit möchte die Stadt ihr Engagement, ein vorurteilsfreies und wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Beschäftigten zu schaffen, bekräftigen.

Die Charta der Vielfalt wurde im Dezember 2006 von DaimlerChrysler, der Deutschen BP, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu fördern, in dem alle Beschäftigten Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Zugleich sollen die unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Perspektiven der Beschäftigten als Chance für die Weiterentwicklung und den Erfolg von Organisationen genutzt werden.

Voraussetzung für die Unterzeichnung der Urkunde ist der erfolgreiche Abschluss eines E-Learnings. Es besteht aus mehreren Modulen, die unterschiedliche Aspekte von Vielfalt in der Arbeitswelt behandeln. Das E-Learning wurde in Friesoythe vor der Unterzeichnung erfolgreich abgeschlossen.

Mit der Unterzeichnung bekennt sich die Stadt zu einer offenen und wertschätzenden Verwaltungskultur, heißt es in einer Mitteilung. "Die Umsetzung der Charta der Vielfalt in der Stadtverwaltung hat zum Ziel, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen, unabhängig von Alter, Migrationsgeschichte und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft." Die Charta betont zudem, dass die Anerkennung und Förderung vielfältiger Potenziale wirtschaftliche Vorteile für eine Organisation schaffen. Diesen Gedanken greift Gleichstellungsbeauftragte Sandra kleine Stüve für die Verwaltung auf: „Auch die Stadtverwaltung kann davon profitieren, die unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten ihrer Beschäftigten zu fördern“, erklärt sie.

Auch für den Personalbereich ist die Unterzeichnung ein wichtiges Signal. Matthias Dirks, Bereichsleiter Zentrale Verwaltung, sieht darin eine Stärkung des Miteinanders und einen Beitrag zur Gewinnung neuer Fachkräfte: „Unser Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist und von Respekt und Wertschätzung geprägt wird. Unsere Aufgaben sind so vielfältig wie die Menschen, die bei uns arbeiten. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten bereichern unsere Verwaltung. Diese Offenheit möchten wir auch Bewerberinnen und Bewerbern vermitteln.“

 
 
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