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Bösel investiert Millionen in den Ausbau der Thüler Straße

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • 22. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit
Großer „Brocken“: Die Sanierung der Thüler Straße in Bösel nach Beendigung der Städtebauförderarbeiten der Bahnhofstraße, die in vollem Gange ist. Foto: Martin Pille
Großer „Brocken“: Die Sanierung der Thüler Straße in Bösel nach Beendigung der Städtebauförderarbeiten der Bahnhofstraße, die in vollem Gange ist. Foto: Martin Pille

Bösel. Unter dem Eindruck der aktuellen Finanzlage der Gemeinde passierte der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf den Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr, der unter anderem die Ansätze für die Infrastruktur und die Gemeindeentwicklung, aber auch die Investitionen des kommenden Jahres vorsieht. Die Gemeinde hatte 2025 keine neuen Investitionskredite aufgenommen, da viele Investitionsmaßnahmen nicht kassenwirksam wurden und ins Folgejahr verschoben werden mussten.


Zudem fiel die Gewerbesteuer mit 7,4 Mio. € um 2,2 Mio. € höher aus als die erwarteten 5,2 Mio. €. Durch die höheren Gewerbesteuererträge fällt jedoch auch eine höhere Gewerbesteuerumlage an. Die Verschuldung ist durch Tilgung von 4,636 Mio. Euro auf 4,336 Mio. Euro gefallen. 2026 plant die Gemeinde eine weitere Darlehensaufnahme in Höhe von einer Mio. Euro; damit droht eine Verdoppelung der Verschuldung. Das abgelaufene Haushaltsjahr 2025 endet finanziell mit einem erheblichen Überschuss von rund 3,2 Mio. Euro, die sich jedoch im nächsten Jahr negativ auswirken, weil damit die Kreisumlage steigt und die bisher erwartenden Erträge aus dem Finanzausgleich sinken.


Einer der größten „Brocken“ der künftigen Jahre ist der Ausbau der Thüler Straße, der rund 3.000.000 Euro kostet. Der hat Priorität aus dem Generalentwässerungsplan. Für 2026 wurden zunächst 50.000 Euro an Planungskosten eingestellt, der Rest folgt bis zum Jahre 2029. Es gibt eine 60prozentige Förderung. Die Bauarbeiten sollen im Anschluss an die Arbeiten der Städtebauförderung der Bahnhofstraße in Angriff genommen werden. Beginnen soll zudem der Ausbau des Hölker Weges, für den die Planungen bereits abgeschlossen sind, die in Kürze den Anliegern vorgestellt werden.  Der zeitliche Ablauf der Umsetzung ist eng mit den Maßnahmen der Städtebausanierung abzustimmen, damit die Erreichbarkeit der Grundstücke in Hausnähe gewährleistet werden kann.


Start auch für den Bau eines Betriebsgebäudes des neuen Bauhofes. 2.700.000 Euro sind dafür veranschlagt worden. Wenn der Grunderwerb für ein neues Gewerbegebiet an der Glaßdorfer Straße gesichert ist, soll dafür die Bauleitplanung einsetzen. Insgesamt 2,9 Mio. Euro werden dann einkalkuliert. Mehrere Straßen im Gemeindegebiet sollen 2026 saniert werden. Nach dem Ergebnis einer Straßen- und Wegebereisung stehen Umpflasterungs- und Unterhaltungsarbeiten bevor auf einem Teilbereich der Straße „An der Lahe“, „Am Kronsberg“, „Am Pool“, „Flethstraße“, „Hülsberger Straße“ und „Am Wittenberg“.

 
 
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