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Böseler Rat besucht Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn

  • Autorenbild: Martin Pille
    Martin Pille
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Mit dem Rasenmähertrecker ging es durch die langen Wege der Baumschule. Fotos: privat
Mit dem Rasenmähertrecker ging es durch die langen Wege der Baumschule. Fotos: privat

Bösel (pi). Warum besucht der Böseler Gemeinderat die Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn? Es war 2020, als die Gemeinde Bösel mit der Baumschule einen Deal festmachte: Sie entnimmt an der Hermann-zur-Lage-Straße in Hülsberg ca. 120 Kupfer-Felsenbirnen, die in der Gartengestaltung sehr beliebt sind und pflanzt stattdessen Obst- und Vogelnährbäume an. Das gefiel damals nicht allen, denn es handelte sich um einen Windschutzstreifen, der seinerzeit vom Siedlungsamt angepflanzt wurde und im Frühjahr namensgebend blüht. Nun lud die Baumschule den Gemeinderat ein, damit der sich über den Fortschritt erkundigen konnte. Die Felsenbirne muss nämlich „aufgeschult“ werden. Das dauert mehrere Jahre, bevor sie in Schirmform verkauft werden kann.

Die Baumschule Bruns verfügt über 600 Hektar Produktionsfläche rund um das Zwischenahner Meer. An zwei Betriebsstandorten gab es einen Überblick über ein breitgefächertes Sortiment an hochwertigen Laub- und Nadelgehölzen, Alleebäumen, Solitärpflanzen, Formgehölzen und Rhododendren.  Ein Stopp legte man beim Betriebsstandort in Ohrwege ein, wo viele der in Hülsberg entnommenen Kupfer-Felsenbirnenbäume stehen. Mit dem Rasenmähertrecker ging es auch durch den Rhododendronpark Gristede, den die Gäste in voller Blüte genießen konnten.


Bürgermeister Hermann Block (3.v.l.) überreichte einen Präsentkorb an Jan-Dieter Bruns (links) und Ehefrau Maria sowie Sohn und Geschäftsführer Jan-Gerd Bruns.
Bürgermeister Hermann Block (3.v.l.) überreichte einen Präsentkorb an Jan-Dieter Bruns (links) und Ehefrau Maria sowie Sohn und Geschäftsführer Jan-Gerd Bruns.

Zuvor gab es im Verwaltungsgebäude einen Empfang für die Böseler, die sich in einem Film über die 150-jährige Firmengeschichte (seit 1876) informieren konnten, genauso lang wie die politische Gemeinde Bösel. Das Jubiläum wird übrigens von der Böseler Big Band Bösel musikalisch begleitet (wie bereits vor 25 Jahren). Bürgermeister Hermann Block überreichte als Dankeschön für die Gastfreundschaft einen Präsentkorb mit dem EUBO an Jan-Dieter Bruns (geschäftsführender Gesellschafter), seiner Frau Maria sowie Sohn und Geschäftsführer Jan-Gerd Bruns. Den gesellschaftlichen Abschluss der Informationstour bildeten ammerländische Vesper-Spezialitäten in einer Blockhütte.

 
 
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