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Der-erste-Kuss-Tag

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • 26. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Sonntags-Kolumne


Von Julius Höffmann


Symbolbild: Adobe Stock
Symbolbild: Adobe Stock

Heute feiern die USA den "Erinnere-dich-an-den-ersten-Kuss-Tag". Und seien wir ehrlich: Auch hier erinnern wir uns nur zu gern daran - wenn auch mit gemischten Gefühlen.

Weißt du noch? Dieser Moment, in dem plötzlich alles ein bisschen zu still wurde – außer deinem Herz, das beschlossen hatte, einen kleinen Marathon hinzulegen. Hände leicht zittrig, Gedanken komplett unbrauchbar („Wohin mit der Nase?“ ist ja auch wirklich eine Kernfrage der Menschheit), und irgendwo zwischen Mut und Panik dann die Entscheidung: Jetzt oder nie.

Und dann… der erste Kuss.Vielleicht sanft. Vielleicht überraschend. Vielleicht auch mit einem charmanten Nasen-Crash oder einem kurzen „Oh!“ danach. Vielleicht minimal daneben gezielt – aber hey, das Ziel war ja auch beweglich.

Und genau das macht ihn so besonders: Er war kein perfekt inszenierter Hollywood-Moment, sondern ein kleines, ehrliches Abenteuer. Ein bisschen Chaos, ein bisschen Mut und ganz viel Herzklopfen.

Heute denkt man daran zurück und muss unweigerlich schmunzeln. Wie ernst sich das alles angefühlt hat – und wie süß unbeholfen wir dabei waren. Und genau darin liegt der Zauber: Dieser erste Kuss war der Anfang von allem, was danach kam – von Mut, Nähe, und der Erkenntnis, dass „nicht perfekt“ oft genau richtig ist.

Also, auch wenn dieser Tag offiziell aus den USA stammt: Wir stoßen hier genauso gern darauf an – auf diesen einen, leicht tolpatschigen, aber absolut unvergesslichen Moment. 💫

 
 
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