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Fine Dining auf höchstem Niveau: Sterneabend im „Regional“

Autorenbild: Claudia Wimberg
Claudia Wimberg
21. Jan.
2 Min. Lesezeit

Von Claudia Wimberg


Das Regional in Friesoythe. Foto: Claudia Wimberg
Das Regional in Friesoythe. Foto: Claudia Wimberg

Friesoythe. Als Thomas Imbusch in Hamburg den Schritt in die Selbstständigkeit ging, habe er sich schon gefragt, ob seine Idee und sein Konzept selbst für die Großstadt nicht zu verrückt seien. In Friesoythe ein Restaurant mit einer besonderen Philosophie und einem solch hohen Anspruch zu eröffnen, „beeindruckt mich schwer und das, was Timo und Ina hier geleistet haben und leisten, hat meinen höchsten Respekt“, sagt der gebürtige Friesoyther, dessen Restaurant „100/200 Kitchen“ an den Elbbrücken mit zwei roten und einem grünen Stern ausgezeichnet ist. Sein Restaurant „Glorie“ ist mit einem roten und einem grünen Stern dekoriert.

 

Hätten dreimal ausverkauft sein können

Für einen Abend reiste der 38-jährige Spitzenkoch nun in seine Heimatstadt, um gemeinsam mit Timo Plenter (39), Küchenchef des mit einem grünen Stern ausgezeichneten „Regional“ zum Fine-Dining einzuladen.

„Dass Thomas hier ist, ist für uns eine große Ehre und wir hätten dreimal ausverkauft sein können“, freute sich Plenter über Imbuschs Idee des „Four-Hands-Dinners“ sowie die große Resonanz auf diese Ankündigung.


Sechs Gänge mit Weinbegleitung

Die Gäste, die sich einen Tisch sichern konnten, genossen kulinarische Höhepunkte in entspannter Atmosphäre, zu der Restaurantleiterin Ina Stuke samt Serviceteams maßgeblich beitrug. Insgesamt sechs Gänge wurden mit passender Weinbegleitung serviert. Zum Auftakt dreierlei Happen mit Creme ummantelten Rosenkohlblättern, Baiser mit Senfkaviar und gebackener Madeleine mit Kohlrabi-Topping. Gemundet haben außerdem rote Bete mit Buttermilchschaum, die „Proleten-Auster“, der geschichtete Sellerie mit Sellerie-Eis und geräuchertem Gemüsesud. Raffiniert die vegetarische „foie gras“ (Entenleber) mit Sonnenblumenkernen und Radiccio-Praline. Aus der Hamburger Küche ist die „Kanalarbeiter-Schnitte“ mit Rösti und Rinderfilet-Tartar bekannt, die mit Sauerrahm und Kaviar verfeinert wird. Das süße Finale bestritt eine Brioche mit Creme Chantilly und garantierte einen ebenso aromatischen wie krönenden Abschluss.

 

Ihre Kochkunst verbanden die Küchenchefs darüber hinaus noch mit einem karitativem Zweck: Der Erlös des Abends kommt dem Friesoyther Verein „Jedem Kind eine Chance“ zugute.

 
 
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