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Großbrand in Friesoythe - Ein Verletzter

  • Autorenbild: Julius Höffmann
    Julius Höffmann
  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Update


Acht Feuerwehren waren in Friesoythe im Einsatz. Fotos; Feuerwehr/Jens Kotte
Acht Feuerwehren waren in Friesoythe im Einsatz. Fotos; Feuerwehr/Jens Kotte

Friesoythe. Ein Großbrand auf einem Betriebsgelände in der Jadestraße in Friesoythe hat am Freitagabend einen stundenlangen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe wurde um 22.39 Uhr alarmiert, aufgrund der raschen Ausbreitung des Feuers wurde die Alarmstufe bereits wenige Minuten später auf „F4 – Großbrand“ erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand auf dem Betriebsgelände bereits eine rund 50 mal 50 Meter große Fläche in Flammen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Firmengebäude zu verhindern.


Die Rauchsäule war noch in weiter Entfernung zu sehen. Die Bevölkerung wurde mit Radiodurchsagen informiert.
Die Rauchsäule war noch in weiter Entfernung zu sehen. Die Bevölkerung wurde mit Radiodurchsagen informiert.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich gewarnt. Während der umfangreichen Löscharbeiten musste die Ellerbrocker Straße zeitweise vollständig gesperrt werden.

Zur Bekämpfung des Großbrandes waren insgesamt acht Feuerwehren sowie mehrere Sondergruppen im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch eine zweite Drehleiter aus Cloppenburg, das Technische Hilfswerk (THW) aus Cloppenburg, den Rettungsdienst sowie die DRK-Bereitschaften aus Friesoythe und Bösel. Während des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr dankte allen beteiligten Organisationen für die reibungslose und professionelle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt zudem den umliegenden Unternehmen, die die Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes spontan mit Getränken und Verpflegung versorgten. Darüber hinaus stellten sie ihre Betriebsgelände unbürokratisch zur Verfügung, sodass dort Einsatzfahrzeuge, Abrollcontainer und die Verpflegung untergebracht werden konnten.


Auch eine zweite Drehleiter aus Cloppenburg war im Einsatz. Fotos: Kotte
Auch eine zweite Drehleiter aus Cloppenburg war im Einsatz. Fotos: Kotte

 
 
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