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- Stühlerücken bei der KLJB Bösel
Der neugebildete Vorstand der KLJB in Bösel: Erik Nording, Julian Freke, Christoph Dirks, Michel Oltmann (hintere Reihe von links), Theresa Bunten, Jill Nording, Lena Hoopmann und Leonhard Preuth (vordere Reihe von links). Foto: Martin Pille Bösel . Stühlerücken bei der Böseler Landjugend (KLJB) während der Generalversammlung auf dem Hof Wienöbst: Neu in der Vorstandsriege steigen Julian Freke als 2. Vorsitzender und Michel Oltmann als Kassenwart auf. Neue Beisitzer sind jetzt Lena Hoopmann und Leonard Preuth; Erik Nording und Jill Nording wurden als weitere Mitglieder in diesen Posten bestätigt. Vorsitzender bleibt nach einstimmigem Votum Christoph Dirks. Theresa Bunten ist weiterhin Schriftführerin der KLJB. Die neue Leitung verabschiedete Hendrik Lapke, Tobias Witte und Lukas Preuth und dankte für jahrelangen Einsatz im Verein. Zum „Mitglied des Jahres“ wählten die jungen Leute Jan-Niclas Niemeyer, der durch seine Unterstützung und seine Anwesenheit bei nahezu jeder Aktion im letzten Jahr aufgefallen ist. Nun laufen für die Mitglieder bereits die Vorbereitungen für die Teilnahme am Karnevals-Umzug Anfang Februar in Ramsloh.
- Historische Filmschätze aus Friesoythe jetzt online verfügbar
Bildquelle: Heimatverein Friesoythe Der Heimatverein Friesoythe hat zwei besondere Zeitdokumente aus der Stadtgeschichte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die sogenannten Schmalspur-Filme aus den Jahren 1955 und 1958 sind ab sofort auf der Videoplattform YouTube abrufbar und damit für jedermann frei verfügbar. Die historischen Aufnahmen geben seltene Einblicke in das Friesoythe der Nachkriegszeit. Besonders der Film von 1958 ist von großer Bedeutung: Er dokumentiert das 650. Stadtjubiläum sowie die umfangreichen Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten und hält damit einen wichtigen Moment der Stadtgeschichte fest. Wie bei vielen Filmaufnahmen dieser Zeit üblich, verfügen die Filme über keinen Originalton. Die begleitenden Erläuterungen wurden damals nicht aufgezeichnet, sondern bei Vorführungen live als Text vorgelesen. Dennoch entfalten die bewegten Bilder auch heute noch eine eindrucksvolle Wirkung und lassen das Alltagsleben sowie besondere Ereignisse vergangener Jahrzehnte lebendig werden. Mit der Veröffentlichung auf YouTube leistet der Heimatverein Friesoythe einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung des lokalen kulturellen Erbes und lädt Interessierte dazu ein, Friesoythes Geschichte neu zu entdecken.
- Abschied mit Dank und Wehmut: Pfarrer hält letzte Predigt in Bösel
Ein Lebewohl gab es nach dem Gottesdienst auch von den Kindergartenkindern und den Erzieherinnen. Fotos: pi Bösel. Mit einem feierlichen Gottesdienst und einer von Wehmut begleiteten Begegnung im Forum der Grundschule ist am Sonntag Pfarrer Stefan Jasper-Bruns aus Bösel verabschiedet worden. Der Geistliche scheidet, begleitet von vielen Dankesworten, nach 13 Jahren als Pfarrer von St. Cäcilia; nun geht sein beruflicher Weg weiter nach Löningen, wo er das gleiche Amt in der Kirchengemeinde St. Vitus übernimmt. Jasper-Bruns kam am 25. November 2012 als Nachfolger von Pfarrer Hubert Moormann als leitender Pfarrer in die Pfarrgemeinde. Ein feierlicher Abschied nach 13 Jahren Der von Jasper-Bruns selbst zelebrierte, und vom Gemischten Chor Bösel und dem Kirchenchor Petersdorf unter der Leitung von Adrian Langer und Dr. Peter Oltmann begleitete Gottesdienst, bot Raum, um auf das Wirken des Seelsorgers zurückzublicken. Zuvor waren alle Beteiligten mit den Fahnenabordnungen der Vereine in die Kirche eingezogen. Konzelebranten waren Bösels künftiger Pfarrverwalter Jörn Illenseer (Garrel), Pfarrer Kurt Schulte (Friesoythe) und Pfarrer em. Johannes Olliges. Mit dabei und für die Kirchengremien begrüßt von Sandra Schlarmann, auch die Mutter des scheidenden Geistlichen, Hedwig Jasper-Bruns, dessen Patentante Paula Beulting sowie die Brüder mit ihren Familien. Wertschätzung aus Kirche und Kommune In den Ansprachen wurde deutlich, dass Jasper-Bruns eine von allen geschätzte Persönlichkeit ist. Die evangelische Pfarrerin Nicole Ochs-Schultz eröffnete in der Kirche den Reigen der Reden, in denen Jasper-Bruns durch die Bank hochgelobt wurde. Sie hob in ihren Worten das „vertrauensvolle Miteinander in vielen Gesprächen über das gemeinsame Handeln im Glauben“ hervor. Man habe viel voneinander gelernt, so Ochs-Schultz. Bürgermeister Hermann Block Block lobte ebenfalls die Zusammenarbeit, die “nie nur formal oder projektbezogen“ gewesen sei, sondern geprägt von Vertrauen, Offenheit, gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, Dinge gut für die Menschen im Ort zu gestalten“. Als Beispiel nannte er den Bau des Begegnungszentrums. Letzte Predigt in St. Cäcilia Bösel: Dechant Stefan Jasper-Bruns verabschiedete sich nach Löningen Dank der Kirchengemeinde für nachhaltiges Wirken Die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenausschusses, Ulrike Lenzschau, bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde und lobte Jasper-Bruns, der nicht nur Amtsträger, sondern vor allem Seelsorger, Gestalter, Mitstreiter und verlässlicher Mensch gewesen sei, konstruktiv, wertschätzend und getragen von dem gemeinsamen Ziel, Kirche vor Ort lebendig zu halten. Sie dachte zudem zurück an viele Bauprojekte, die Aufstellung des Pastoralplanes und die Jubiläumsfeier zum 150-jährigen Bestehen. In Erinnerung bleiben wird der Geistliche auch durch die von ihm im Jahre 2014 organisierte Pilgerfahrt nach Rom, ein unvergessliches spirituelles wie touristisches Erlebnis, um die Gemeinschaft und den Glauben der Gläubigen zu stärken. Rückblick und Ausblick in der Predigt In seiner Predigt blickte der Pfarrer auf seine Zeit in Bösel zurück, in der der gesellschaftliche Wandel vieles verändert hätte. Der Glaube müsse sich angesichts schwindender Gottesdienstbesucher neu verorten. Das sei ein Lernprozess, den man nur gemeinsam schaffe. Sein besonderer Dank ging an seine Mitarbeiter im Pfarrhaus und in den Gremien. Abschiedsgeschenke gab es von Bürgermeister Hermann Block für den scheidenden Pfarrer, dem sich die evangelischen Pfarrerin Nicole Ochs-Schultz sowie Sandra Schlarmann und Ulrike Lenzschau für die Kirchengemeinde anschlossen (von links). Fotos: Martin Pille Persönliche Begegnungen und emotionale Momente Anschließend nutzen viele Gottesdienstbesucher und Vereinsvertreter die Möglichkeit, sich persönlich vom Pfarrer zu verabschieden. Lang war die Reihe derer, die ihm für die neue Zeit in Löningen Glück wünschten. Verabschieden mussten sich dabei auch Pastoralreferentin Ursula Klüsener und Diakon Eckehard Drees. Die Begegnungen würdigten sein Engagement, das positive Eindrücke und gute Erinnerungen hinterlässt, wobei der Abschied in der emotionalen Atmosphäre für viele Gemeindemitglieder offenbar schwerfiel. Musikalisch umrahmten die beiden Chöre, der Kinderchor der St. Martin-Grundschule, die Big Band und das NSO die Begegnung. Die Verpflegung in der Grundschule mit Getränken und Bratwurst hatten die Messdiener und die Landjugend aus Bösel und Petersdorf übernommen.
- 12 Monate, 12 Stände
Friesoythe. Der CDU-Stadtverband Friesoythe setzt seine monatlichen Infostände auch im fünften Jahr infolge fort. Am Samstag (31. Januar) stehen die Christdemokraten mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Jann Christian Hegewald, Rats- und Vorstandsmitgliedern von 10 bis 12 Uhr beim EDEKA in Friesoythe allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort, heißt es in einer Pressemitteilung..
- Musikalisches Abenteuer für Kinder im Wasserturm
Die Reise der kleinen Blockflöte macht Station in Friesoythe. Bild: Adobe Stock Friesoythe . Ein außergewöhnliches Musikerlebnis erwartet junge Besucherinnen und Besucher am Freitag, 6. Februar, im Jugendzentrum Wasserturm. Ab 16 Uhr steht dort die Veranstaltung „Die Reise der kleinen Blockflöte“ auf dem Programm – eine liebevoll erzählte Musikgeschichte für Kinder und ihre Familien. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die kleine Blockflöte Bella, die sich neugierig auf den Weg in die große Welt der Musik macht. Auf ihrer Reise begegnet sie geheimnisvollen, lustigen und kraftvollen Blasinstrumenten aus unterschiedlichen Ländern. Gemeinsam mit Bella entdecken die Kinder klingende Landschaften, überraschende Klänge und erleben Musik als lebendige, erzählende Sprache. Musikalisch umgesetzt wird das Stück von den Musikern Pascal & Yves Gueit, die mit großer Spielfreude und Kreativität die Vielfalt der Instrumente zum Leben erwecken. Dabei verbinden sie Musik, Erzählung und Fantasie zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, das zum Zuhören, Staunen und Mitfühlen einlädt. Das Jugendzentrum Wasserturm verspricht einen Nachmittag voller Musik, Abenteuer und Fantasie – ein Angebot, das nicht nur junge Musikfans begeistert, sondern auch Eltern und Familien anspricht.
- Die Kunst des Wartens an der Schnellkasse
Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symboldbild: Adobe Stock Modern sind sie ja, diese schnellen Kassen im Supermarkt. Self-Checkout, sagt man heute. Der Kunde wird zum Kassierer, zum Buchhalter. Ich wollte nur kurz rein. Deshalb habe ich natürlich keine Tasche dabei. Keine Einkaufstasche, keinen Korb, nichts. Nur meine beiden Arme, die ich optimistisch für ausreichend hielt. Spoiler: Waren sie nicht. Denn wie das immer so ist, wurden aus „nur Milch und Brot“ plötzlich Champignons, ein großer Joghurt, irgendwas im Angebot und – ach ja – Wein. Man gönnt sich ja sonst nichts. Mein persönlicher Albtraum spielt sich allerdings schon vor der Kasse ab: Der große Joghurtbecher rutscht mir aus der Hand, fällt in Zeitlupe zu Boden und explodiert mit einem satten Plopp. Aber nein, ich halte alles fest im Arm. Alles gutgegangen. So gerade noch. Weiter jetzt zur Schnellkasse. Scannen, scannen, scannen. Läuft. Dann: die Champignons. In einer durchsichtigen Tüte. Aber jetzt: Welche Tüte bin ich? Bio? Lose Ware? Pilze, aber welche? Und vor allem: Welche Option sorgt dafür, dass nicht zu viele Gramm berechnet werden – aber auch nicht zu wenige? Symbolbild: Adobe Stock Ich entscheide mich . Weiter. Jetzt nur noch der Wein, bezahlen und weg. Denkste. Bitte warten Sie auf einen Mitarbeiter. Altersprüfung. Ich starre auf den Bildschirm. Bin ich alt genug? Die Zeit dehnt sich. Niemand kommt. Die Schnellkasse ist jetzt sehr langsam. Ich schaue nach rechts. Normale Kasse. Kurze Schlange. Ich breche ab, wähle hoffnungsfroh die normale Kasse. Zwei vor mir: eine ältere Dame bereits an der Kasse. Sie zahlt bar. Nicht nur das: Sie hat es klein. Sehr klein. Sie fuchtelt im Portemonnaie, wühlt, sucht, findet Münzen. Eine nach der anderen. Kupfer, Silber. Der Kassierer lächelt gequält professionell. Ich weiß nicht mehr , wohin ich schauen soll. Mein Blick kehrt immer wieder zu diesem kleinen Portemonnaie zurück, das offenbar unendlich viele Münzen beherbergt. Mein Termin? Erledigt sich von selbst. Aber macht ja nichts. Wir wollen ja alle entschleunigen. Tief durchatmen. Vielleicht sind die schnellen Kassen gar nicht dazu da, Zeit zu sparen. Vielleicht sind sie ein pädagogisches Projekt. Für Geduld. Für Gelassenheit. Für die Erkenntnis, dass man auch mit Kleingeld und Champignons in der falschen Gewichtsklasse irgendwie durchs Leben kommt.
- Unfall in Altenoythe führt zu Stromausfall
Symbolbild: Adobe Stock Altenoythe . Heute, Samstag, 24. Januar, kam es gegen 12:20 Uhr in Altenoythe zu einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 18-jähriger Pkw-Fahrer aus Bösel die Straße Hoher Esch in Richtung Altenoyther Straße, als er im Kreuzungsbereich aufgrund von Glatteis und nicht angepasster Geschwindigkeit alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem Stromkasten kollidierte. Durch die Beschädigung des Stromkastens war die Stromversorgung in Teilen der Ortschaft Altenoythe zeitweise unterbrochen. Zudem traten Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus, sodass die Fahrbahn für Reinigungsarbeiten vollständig gesperrt werden musste. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
- Einbruch in Spielothek
Symbolbild: Adobe Stock Strücklingen . In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags kam es gegen 4:25 Uhr zu einem Einbruch in eine Spielothek in der Bahnhofstraße in Saterland, Ortsteil Strücklingen. Nach Angaben der Polizei verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und brachen dort einen Spielautomaten auf. Zur Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, sich bei der Polizei Friesoythe unter der Rufnummer 04491-9339-0 zu melden.
- Wie wappnet sich der Landkreis Cloppenburg für den Blackout-Fall?
Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Der kürzliche Stromausfall in Berlin hat gezeigt, wie schnell alltägliche Abläufe ins Stocken geraten können. Auch wenn Deutschland über ein sehr stabiles Stromnetz verfügt, nimmt der Landkreis Cloppenburg mögliche Blackout-Szenarien ernst: Die Vorbereitung auf den Ernstfall läuft kontinuierlich – mit klaren Plänen, gezielten Investitionen und einem Fokus auf Information und Eigenvorsorge. Vorbereitung auf Blackout-Szenarien läuft kontinuierlich Der Landkreis Cloppenburg bereitet sich gemeinsam mit Rettungs- und Hilfsorganisationen fortlaufend auf mögliche Katastrophenschutzlagen vor – darunter auch großflächige Stromausfälle oder sogenannte Blackouts. Ziel ist es, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Gezielte Investitionen und Übungen im Jahr 2025 Im Jahr 2025 wurden mehrere wichtige Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählt eine dreitägige Stabsrahmenübung zur Bewältigung von Katastrophenlagen. Zudem beschaffte der Landkreis drei Notstromaggregate für sogenannte Nottankstellen sowie zwei Tankanhänger. Eine kommunale Impact-Analyse zum Thema Stromausfall/Blackout wurde ebenfalls erstellt. Aktuell läuft außerdem eine Ausschreibung für 59 neue Sirenenanlagen im Kreisgebiet. Parallel befindet sich ein Notfallplan in der Aufstellung. Darüber hinaus werden in den Städten und Gemeinden sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme vorbereitet. Diese sollen im Ernstfall als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen. Symbolbild: Adobe Stock Sehr hohe Netzsicherheit in Deutschland Grundsätzlich ist es möglich, dass einzelne Orte oder größere Bereiche stromlos werden. Deutschland verfügt jedoch über eines der sichersten Stromnetze weltweit. Grundlage ist das sogenannte n-1-Kriterium der Netzplanung: Fällt ein Stromkreis aus, sorgen Ausweichmöglichkeiten in der Regel dafür, dass es nicht zu Versorgungsunterbrechungen kommt. Begrenzte Notstromkapazitäten des Landkreises Für die Stromversorgung im Landkreis ist die EWE zuständig. Der Landkreis selbst hält Notstromaggregate und Netzersatzanlagen vor, deren Kapazitäten jedoch begrenzt sind. Diese werden vorrangig für den eigenen Betrieb sowie für ausgewählte Tankstellen eingesetzt. Kritische Infrastrukturen sind größtenteils nicht flächendeckend mit Notstrom versorgt. Symbolbild: Adobe Stock Krankenhäuser abgesichert – Pflegeheime benötigten Unterstützung Die Notstromaggregate des Landkreises werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Cloppenburg gelagert und gewartet. Weitere Geräte befinden sich unter anderem in Feuerwehrhäusern der Gemeindefeuerwehren sowie beim THW-Ortsverband Cloppenburg. Die drei Krankenhäuser im Landkreis sind gesetzlich verpflichtet, eine Notstromversorgung vorzuhalten. Diese Pflicht wird erfüllt, zudem verfügen alle Häuser über Alarm- und Einsatzpläne für Stromausfallszenarien. Alten- und Pflegeheime hingegen sind gesetzlich nicht zur Notstromversorgung verpflichtet und wären im Ernstfall zunächst auf Unterstützung durch Hilfsorganisationen angewiesen. Information und Eigenvorsorge im Fokus Der Landkreis Cloppenburg setzt verstärkt auf Information und Eigenvorsorge. Ergänzend zu den Angeboten der Bundesbehörden wurde 2025 eine Katastrophenschutz-Broschüre speziell für den Landkreis erstellt und an alle Haushalte verteilt. Sie enthält Hinweise zur persönlichen Vorsorge, Verhaltensregeln bei Stromausfällen sowie Informationen zu den Katastrophenschutz-Leuchttürmen. Symbolbild: Adobe Stock Aktuelle Warnungen direkt aufs Smartphone Zusätzlich informiert der Landkreis über die kostenlose Warn- und Informations-App BIWAPP. Über diese App erhalten Bürgerinnen und Bürger aktuelle Hinweise zu Schulausfällen, Straßensperrungen, besonderen Einsatzlagen oder Großschadensereignissen – auf Wunsch auch per Push-Nachricht. Darüber hinaus wurden Informationsveranstaltungen für Pflegeheime zum Thema „Blackout in der Pflege“ durchgeführt. Auch Spontanhelfer wurden im Rahmen von Veranstaltungen auf ihre mögliche Unterstützung an den Katastrophenschutz-Leuchttürmen vorbereitet. Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehrtechnischen Zentrale im September 2025 informierten Landkreis, Feuerwehr und Hilfsorganisationen ebenfalls über den Katastrophenschutz. Das Deutsche Rote Kreuz stellte dabei die Aktion „Katastrophenschutz in der Kiste“ vor und zeigte, welche Gegenstände Bürgerinnen und Bürger für den Notfall in einem Rucksack bereithalten sollten. So läuft der Einsatz im Katastrophenfall ab Kommt es zu einem großflächigen Stromausfall, wären zunächst Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und der THW-Ortsverband Cloppenburg im Einsatz. Der Landrat würde den Katastrophenschutzstab sowie die Technische Einsatzleitung alarmieren, um die Gesamtlage zu bewerten und weitere Maßnahmen einzuleiten. Dazu zählen unter anderem die mögliche Feststellung des Katastrophenfalls sowie die Alarmierung überörtlicher Einheiten wie Kreisfeuerwehrbereitschaften oder THW-Elektroversorgungsgruppen. Warnung der Bevölkerung bei längerem Stromausfall Die Warnung der Bevölkerung erfolgt über mehrere Kanäle. Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) würden Lagemeldungen über Mobiltelefone, Radio und Fernsehen verbreitet. Zusätzlich käme Cell Broadcast zum Einsatz, bei dem Warnnachrichten direkt auf Handys gesendet werden – unabhängig von installierten Apps. Dieses System wird auch beim jährlichen Warntag im Landkreis Cloppenburg regelmäßig getestet und erreicht mehr Menschen als jeder andere Warnkanal.
- Thomas Schaaf kommt nach Friesoythe – Werder-Legende live im Forum
Nachgebaute Flutlichtmasten schaffen Stadionatmosphäre im Forum am Hansaplatz (Quelle: Deichstube) Friesoythe . Ein besonderes Highlight für Fußballfans erwartet Friesoythe im Frühjahr: Am Mittwoch, 8. April 2026, steht das Forum am Hansaplatz ganz im Zeichen von Grün- Weiß, denn mit Thomas Schaaf kommt eine der prägendsten Trainerpersönlichkeiten des deutschen Fußballs in die Stadt. Anekdoten aus der Fußballwelt Der langjährige Erfolgscoach des SV Werder Bremen blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück und wird dem Publikum einen ebenso persönlichen wie spannenden Einblick in sein Leben und Wirken geben. Auf der Bühne berichtet Schaaf aus seiner Zeit bei Werder Bremen, von sportlichen Höhen und Herausforderungen, von prägenden Momenten seiner Trainerlaufbahn sowie von zahlreichen Begegnungen und Anekdoten aus der deutschen Fußballwelt – authentisch, nahbar und aus erster Hand, heißt es in einer Pressemitteilung. Gänsehautmomente Die größten Erfolge von Thomas Schaaf sind live vor Ort zu sehen. Sowohl die Meisterschale als auch der DFB-Pokal werden im Forum ausgestellt und sorgen für echte Gänsehautmomente. Grundlage der Veranstaltung ist die von Daniel Cottäus verfasste Biografie über Thomas Schaaf, die bereits mehrfach ausverkauft war. Im Rahmen der Lesung und des Bühnenprogramms werden die Inhalte des Buches lebendig und greifbar. Dabei stehen nicht nur sportliche Erfolge im Mittelpunkt, sondern auch persönliche Erfahrungen und Werte, die Schaafs Weg geprägt haben. „Wer mehr über mich erfahren und etwas tiefer in mein Leben hineinblicken möchte, darf gespannt sein“, so Thomas Schaaf über seinen Auftritt. Einlass ins Forum am Hansaplatz ist ab 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr. Der Vorverkauf für die Veranstaltung startet am Montag, 26. Januar 2026. Tickets zum Preis von 12 Euro sind erhältlich im Rathaus am Stadtpark sowie in der Buchhandlung Schepers. An der Abendkasse werden Tickets 17 Euro kosten.









