Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
795 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Transporter brennt auf Ellerbrocker Straße vollständig aus
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Transporter in Vollbrand. Foto: Jens Kotte/Feuerwehr Friesoythe. Ein Transporter ist am Samstagabend, 20. Juni, auf der Ellerbrocker Straße in Friesoythe vollständig ausgebrannt. Nach Auskunft der Feuerwehr wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer demnach schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf umliegende Bereiche verhindern. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Transporter bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen gelang es den Einsatzkräften, die Flammen zügig zu löschen und den Brand auf das Fahrzeug zu begrenzen. Parallel zur Feuerwehr Friesoythe wurden auch die Feuerwehren Altenoythe, Gehlenberg und Markhausen alarmiert. Nach der ersten Lageerkundung vor Ort konnten diese ihre Anfahrt jedoch abbrechen und mussten nicht mehr tätig werden. Für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten blieb die Ellerbrocker Straße rund eine Stunde lang voll gesperrt. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei Friesoythe im Einsatz. Die DRK-Bereitschaft Friesoythe stellte die Absicherung der Einsatzkräfte sicher. Die Ursache des Brandes ist nach weiteren Angaben derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.
- Volkstanzgruppe Bösel begeistert beim Tag der Niedersachsen
Die Böseler Volkstanzgruppe präsentierte in Braunschweig verschiedene Tänze. Fotos: pi Braunschweig/Bösel (pi). Mit viel Engagement, Ausdauer und Freude an der Tradition hat die DJK Volkstanzgruppe Bösel den „Tag der Niedersachsen“ in Braunschweig mitgestaltet. Drei Tage lang präsentierten die 19 aktiven Tänzerinnen und Tänzer ihre Volkstänze auf den Veranstaltungsbühnen sowie beim rund zwei Kilometer langen „Umzug der Vielfalt“ – teilweise sogar bei strömendem Regen. Mehr als 80 Trachtengruppen und über 1.000 Teilnehmer waren bei dem farbenfrohen Festzug vertreten, der die kulturelle Vielfalt Niedersachsens eindrucksvoll widerspiegelte. Unter den Zuschauern befand sich auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies. Die Böseler Volkstanzgruppe nahm am Tag der Niedersachsen Braunschweig teil. Die Böseler zeigten bei mehreren Auftritten verschiedene Volkstänze und erhielten jeweils die Gelegenheit, sich und ihre Vereinsarbeit dem Publikum vorzustellen. Eingeleitet wurde der Veranstaltungstag durch einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Braunschweiger Schlossplatz. Neben den Auftritten nutzte die DJK Volkstanzgruppe die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu Volkstanz- und Folkloregruppen aus ganz Niedersachsen zu pflegen und neue Verbindungen zu knüpfen. Seit 2003 nehmen die Böseler regelmäßig am Tag der Niedersachsen teil. Auch beim 40. Tag der Niedersachsen im kommenden Jahr in Emden möchte die Gruppe wieder vertreten sein und die Region mit ihren traditionellen Tänzen repräsentieren. Die Böseler Tänzerinnen und Tänzer bereicherten den Tag der Niedersachsen mit mehreren Auftritten .
- Vollsperrung an der Korsorsstraße: Kreuzungsbereich wird erneuert
Die Bauarbeiten an der Korsorstraße in Bösel beginnen am 6. Juli. Symbolbild: Adobe Stock Bösel. Die Gemeinde Bösel informiert über eine bevorstehende Baumaßnahme im Bereich der Kreuzung Lutzweg / Bachmannsweg an der Korsorsstraße. Zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur wird der betroffene Straßenabschnitt umfassend erneuert, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bauarbeiten beginnen am 06. Juli 2026 und machen eine Vollsperrung des Kreuzungsbereichs erforderlich. Geplant sind Erd-, Asphalt- sowie begleitende Nebenarbeiten. Nach aktueller Abstimmung mit dem ausführenden Unternehmen ist folgender Bauablauf vorgesehen: ab 06.07.2026: Einrichtung der Vollsperrung und Beginn der Bauarbeiten 13.07. bis voraussichtlich 15.07.2026: Einbau der Asphaltdecke 16.07.2026: Herstellung des Banketts (Aufbringen, Planieren und Verdichten des Randstreifens) 17.07.2026: Arbeiten in den Seitenräumen ab 20.07.2026: Freigabe der Straße und Wiederaufnahme des regulären Verkehrs Die Maßnahme sei bewusst in die Sommerferien gelegt worden, um die Auswirkungen auf den Schul- und Linienverkehr möglichst gering zu halten. Nach aktuellem Stand seien keine Beeinträchtigungen des regulären Bus- und Schülerverkehrs zu erwarten. Sämtliche Arbeiten sollen innerhalb des vorgesehenen Zeitraums abgeschlossen werden. Mit der frühzeitigen Information möchte die Gemeinde Bösel nach eigenen Angaben alle Verkehrsteilnehmenden rechtzeitig auf die bevorstehenden Einschränkungen aufmerksam machen. Insbesondere Einsatzkräfte, Anliegerinnen und Anlieger sowie Pendlerinnen und Pendler werden gebeten, die Sperrung bei ihrer Einsatz-, Routen- und Fahrplanplanung zu berücksichtigen.
- Alte Schätzchen auf zwei Rädern rollen wieder nach Bösel
Freuen sich auf Zuspruch beim 3. Zweirad-Oldtimertreffen am Böseler „Pallert“. Foto: Martin Pille Bösel. Wenn es knattert, blubbert und nach einem Hauch von Nostalgie riecht, dann ist es wieder Zeit für das Oldtimer-Zweiradtreffen am Heimathaus. Am Sonntag, 28. Juni, wird das Gelände „Pallert“ an der Overlaher Straße ab 10 Uhr bereits zum dritten Mal zum Treffpunkt für Liebhaber historischer Zweiräder. Zu sehen gibt es alles, was auf zwei Rädern unterwegs ist und Geschichte geschrieben hat: Mopeds, Mokicks, Leichtkrafträder, Motorräder und Roller bis einschließlich Baujahr 2001. Vom liebevoll erhaltenen Klassiker mit sichtbaren Gebrauchsspuren bis zum glänzend restaurierten Schmuckstück reicht die Vielfalt der ausgestellten Fahrzeuge. Rund um das Heimathaus bietet sich Besuchern die Gelegenheit, die alten Maschinen aus nächster Nähe zu bestaunen und mit ihren Besitzern ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen nicht nur technische Details im Mittelpunkt. Oft werden auch Erinnerungen an die eigene Jugend wach, als viele der heute gezeigten Zweiräder noch fester Bestandteil des Straßenbildes waren. Manches Fahrzeug dürfte dabei sogar älter sein als sein heutiger Fahrer. Das Treffen hat sich längst zu einem beliebten Anlaufpunkt für Oldtimerfreunde entwickelt. Hier wird gefachsimpelt, geschraubt, erzählt und gemeinsam die Begeisterung für klassische Zweiradtechnik gepflegt. Für zusätzliche Spannung sorgt eine Tombola unter allen Teilnehmern. Mit etwas Glück wartet neben vielen anerkennenden Blicken für das eigene Fahrzeug auch noch ein attraktiver Gewinn. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr auf dem Gelände „Pallert“ am Heimathaus an der Overlaher Straße in Bösel.
- Mehr Beratung für Frauen im Berufswechsel
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Wer nach Elternzeit, Familienphase oder beruflicher Neuorientierung den Wiedereinstieg ins Berufsleben plant, sucht immer häufiger Unterstützung. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Zahlen der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Oldenburger Münsterland wider: Die Zahl der Erstberatungen ist in den vergangenen Jahren von durchschnittlich 85 auf 164 im Jahr 2025 gestiegen. Vor diesem Hintergrund hat der Sozialausschuss des Landkreises Cloppenburg dem Kreistag einstimmig empfohlen, die erfolgreiche Arbeit der Koordinierungsstelle auch im nächsten Förderzeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 30. Juni 2029 fortzuführen. Geplant ist zudem, den Beratungsumfang um 14 Wochenstunden zu erhöhen. Voraussetzung dafür sind die Bewilligung der Fördermittel sowie zusätzliche Landesmittel. „Die steigende Nachfrage zeigt, wie wichtig individuelle Begleitung in beruflichen Veränderungsphasen ist“, lautet die zentrale Botschaft hinter dem Vorhaben. Immer mehr Frauen suchen Unterstützung bei Fragen rund um Wiedereinstieg, Weiterbildung, Karriereentwicklung oder berufliche Neuorientierung. Seit mehr als drei Jahrzehnten bildet die Koordinierungsstelle eine Schnittstelle zwischen Frauen, Unternehmen und Arbeitsmarkt in der Region. Gemeinsam getragen von den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, arbeitet sie eng mit der Agentur für Arbeit, den Jobcentern, Bildungsträgern und weiteren Netzwerkpartnern zusammen. Damit leistet sie zugleich einen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Oldenburger Münsterland. Der Landkreis Cloppenburg soll sich – vorbehaltlich einer entsprechenden Entscheidung des Landkreises Vechta – weiterhin mit 15 Prozent an den förderfähigen Kosten beteiligen. Für die geplante Ausweitung der Beratung können zusätzliche Landesmittel in Anspruch genommen werden, die 70 Prozent der entstehenden Mehrkosten abdecken. Beratungen werden in den Kreishäusern in Cloppenburg und Vechta sowie regelmäßig im Bildungswerk Friesoythe angeboten.
- Diebstahl und mehrere Unfälle im Nordkreis
Symbolbild: Adobe Stock GPS-Geräte von landwirtschaftlichem Betrieb in Friesoythe gestohlen Friesoythe. Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch GPS-Geräte aus mehreren landwirtschaftlichen Zugmaschinen gestohlen. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen 1 Uhr und 9 Uhr auf einem Betrieb am Pehmertanger Damm in Friesoythe. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter Zugang zu den Maschinen und bauten die GPS-Geräte aus. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Die Polizei Friesoythe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter Telefon 04491/93390 zu melden. E-Scooter-Fahrer bei Unfall in Strücklingen leicht verletzt Strücklingen. Bei einem Verkehrsunfall im Einmündungsbereich Kirchweg/Hauptstraße in Strücklingen ist am Mittwochmorgen ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer leicht verletzt worden. Gegen 7:50 Uhr wollte eine 40-jährige Autofahrerin aus Strücklingen vom Kirchweg nach rechts auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah sie nach Angaben der Polizei den auf dem Geh- und Radweg fahrenden E-Scooter-Fahrer aus Bollingen. Es kam zum Zusammenstoß. Der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 550 Euro. Motorradfahrer stürzt auf Ölspur in Scharrel Scharrel. Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Bad Zwischenahn ist am Mittwochnachmittag auf der Hauptstraße in Scharrel gestürzt und dabei leicht verletzt worden. Der junge Mann war nach Polizeiangaben gegen 16:20 Uhr in Richtung Friesoythe unterwegs, als er in einer Kurve auf eine Ölspur geriet. Das Motorrad kam ins Schleudern, woraufhin der Fahrer stürzte. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Ölspur kurz zuvor von einem defekten Baustellenfahrzeug verursacht worden. Die Fahrbahn wurde anschließend gereinigt. Auffahrunfall in Wittensand: 42-Jähriger leicht verletzt Wittensand. Bei einem Auffahrunfall auf der Wittensander Straße ist am Mittwochabend ein 42-jähriger Autofahrer aus Strücklingen leicht verletzt worden. Der Mann wollte gegen 18:15 Uhr nach links auf ein Grundstück abbiegen und musste wegen entgegenkommender Fahrzeuge warten. Ein nachfolgender 18-jähriger Autofahrer aus Ostrhauderfehn erkannte nach Angaben der Polizei die Situation offenbar zu spät und fuhr auf das wartende Fahrzeug auf. Der 42-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 4.500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
- Ehemalige Schüler blicken auf ihre Schulzeit zurück
60 Jahre nach der Schulentlassung trafen sich die früheren Klassenkameraden. Foto: Pille Bösel (pi). Als 1957 in Bösel 48 Kinder – 21 Mädchen und 27 Jungen – eingeschult wurden, begann mit dem Start des ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 das Raumfahrtzeitalter. In Deutschland prägte das Wirtschaftswunder den Alltag, der VW Käfer gehörte zum Straßenbild und der Rock ’n’ Roll begeisterte eine ganze Generation. Sechs Jahrzehnte nach der Schulentlassung im Jahr 1966 kamen nun 15 ehemalige Klassenkameraden wieder zusammen, um diese prägende Zeit gemeinsam aufleben zu lassen. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof Bley wurde intensiv erinnert, gelacht und erzählt. Viele Geschichten aus der Schulzeit wurden dabei wieder lebendig – ebenso wie die Erinnerung an die damalige Klassenlehrerin Hildegard Schrammeck, die von ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern als besonders fürsorglich und zugewandt beschrieben wurde und den Unterricht anschaulich und prägend gestaltete. Organisiert wurde das Treffen von Maria Möller, Willi Tönnies und Gerd Hempen, die damit ein Wiedersehen ermöglichten, das bei den Teilnehmenden für große Freude sorgte.
- Spende stärkt Jugendarbeit in Bösel
Lukas Stuckenberg (Jugendvorstand SV Bösel), Jens Hagedorn (3. Herrenmannschaft SV Bösel), Stefanie Menke, Sabrina Oltmann, Petra Oltmann (Leitungsteam GJR Bösel) (von links). Foto: D. Büker Bösel. Über eine Geldspende in Höhe von 300,00 Euro durfte sich das Leitungsteam des GJR Bösel freuen. Die Summe stammt von der 3. Herrenmannschaft des SV Bösel e.V. und setzt sich aus einem Überschuss des Spendenpools zusammen, der im Rahmen der Mannschaftsfahrt entstanden ist. Das Team des GJR Bösel bedankt sich für diese großzügige Unterstützung. Auch die Jugendabteilung des SV Bösel wurde bedacht: Die 3. Herrenmannschaft übergab 20 neue Fußbälle sowie vier Ballpumpen zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit. Damit wird die sportliche Förderung der Kinder und Jugendlichen im Verein gezielt gestärkt. Die Spende des GJR Bösel soll unter anderem für Angebote im Rahmen des Ferienpasses eingesetzt werden. So kommt die Unterstützung direkt der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde zugute. Solche Initiativen zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Engagement und gegenseitige Unterstützung im Vereinsleben sind. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung der jungen Generation in Bösel.
- 150 Jahre Bösel: Vom Kampf um die Selbstständigkeit zum Ortsjubiläum
Hof Preuth-Annen am Ende des 19. Jahrhunderts. Der Kirchturm, der 1887 gebaut wurde, steht bereits. Fotos: Archiv Pille Bösel. Bösel begeht in diesem Jahr ein „kleines Ortsjubiläum“. Denn 1876 erhob der Großherzog von Oldenburg den Ort zur selbstständigen politischen Gemeinde und vollzog damit die Trennung von Altenoythe. Bereits drei Jahre zuvor hatte sich die katholische Pfarrgemeinde Bösel verselbstständigt. Dies bestärkte die Böseler Vertreter im Altenoyther Gemeinderat unter Führung von Bauernvogt Hinrich Kurmann darin, auch die politische Unabhängigkeit durchzusetzen. Altenoyther Widerstand blieb erfolglos Gemeinsam mit Laurenz Osterwiek, Josef Kühter, Johann Bernard Drees sive Ernst und Heinrich Preuth kämpfte Kurmann für die Eigenständigkeit. Altenoythe versuchte wiederholt, die Pläne beim Großherzoglichen Staatsministerium zu verhindern und stellte die Lebensfähigkeit beider Gemeinden infrage. Doch die Gemeindeordnung von 1855 stärkte die kommunale Selbstverwaltung und die Mitbestimmungsrechte der Bürger. In der Folge entstanden neue politische Verwaltungseinheiten wie Garrel (1872), Bösel (1876) und Neuscharrel (1879). Die erste Gemeindewahl in Rohens Gasthaus Nach der Gründung musste Bösel erstmals eigene Kommunalvertreter wählen. Die konstituierende Versammlung fand am 1. Mai 1876 unter Leitung von Amtmann B. Friedrich Zedelius in Rohens Gasthaus statt. Wahlberechtigt waren ausschließlich Männer. Zum ersten Gemeindevorsteher wurde der 48-jährige Zeller Bernd Meiners gewählt. Für sein Amt erhielt er jährlich 180 Mark, trat später jedoch zurück, nachdem seine Entschädigung gekürzt worden war. Aufbau der jungen Gemeinde Zum Beigeordneten bestimmten die Gemeinderatsmitglieder Gerd Hinrich Rolfs sive Henken. Rechnungsführer wurde Gastwirt und Kaufmann Johann Heinrich Rohen. Als erster Armenvater wirkte Gerd Hinrich Lanfermann, während Gerd Höffmann aus Osterloh die Aufgaben des Feldhüters und Bestellboten übernahm. Die bisherigen Bauernvögte wurden durch Bezirksvorsteher ersetzt, die zugleich ortspolizeiliche Aufgaben wahrnahmen. 22 Jahre später entstand mit dem Böseler Spar- und Darlehnskassenverein eine weitere wichtige Institution der Gemeinde. Zwischen Eingemeindung und Neubeginn Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde Bösel 1933 wieder Altenoythe zugeschlagen. Erst 1948 erhielt die Gemeinde ihre Selbstständigkeit zurück. Bürgermeister wurde Anton Nordenbrock, Gemeindedirektor Bernard Ruske. Damit begann eine Entwicklung, die Bösel zu einer eigenständigen und prosperierenden Kommune machte. Während Altenoythe seine Selbstständigkeit bei der Gebietsreform 1974 trotz juristischer Gegenwehr verlor, konnte Bösel diese bewahren. Bösel heute - aus der Vogelperspektive. Blick auf das große Jubiläum 2030 Das nächste große Jubiläum steht bereits bevor: Im Jahr 2030 soll die erste urkundliche Erwähnung Bösels als „Borsla“ gefeiert werden. Dann jährt sich die Nennung aus dem Jahr 1080 zum 950. Mal. Jubiläumsprogramm bis zum Herbst Den Auftakt der Feierlichkeiten machten bereits die Borsla-Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur mit einem literarisch-plattdeutschen Abend sowie die Gemeinde mit Bustouren durch das Gemeindegebiet. Am Sonntag, 14. Juni, folgt der Hollandmarkt auf der Straße „Am Kirchplatz“. Eine Woche später, am 21. Juni, lädt der Heimatverein unter dem Motto „Bäösel upp Rad“ zu einer Fahrradtour durch alle Bezirke ein. Ein Höhepunkt erwartet die Gemeinde am ersten September-Wochenende mit dem OM-Familientag und den EURO-Musiktagen. Am 11. Oktober öffnet das Rathaus seine Türen, präsentiert seine neuen Räume und zeigt eine Fotoausstellung zur Geschichte Bösels. Gleichzeitig erscheint das Fotobuch „Bösel – Eine Zeitreise in Bildern“, das Martin Pille im Auftrag der Gemeinde zusammengestellt hat.
- CDU stellt Kandidatenteam für die Kreistagswahl 2026 auf
Kreisvorsitzender Christoph Eilers begrüßte die Teilnehmenden zur Delegiertenversammlung. Foto: CDU Cloppenburg – Die CDU im Landkreis Cloppenburg hat die personellen Weichen für die Kreistagswahl am 13. September 2026 gestellt. Auf einer Delegiertenversammlung im Saal Taphorn in Cloppenburg wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für die sechs Wahlbereiche des Landkreises nominiert und die Listenreihenfolgen beschlossen. CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Christoph Eilers zeigte sich erfreut über die "breite Zustimmung der Delegierten". Die Bewerberinnen und Bewerber stünden für Verantwortung, Engagement und eine starke kommunalpolitische Verankerung in den Städten und Gemeinden des Landkreises. Besonders hervor hob Eilers die Vielfalt des Kandidatenteams. Die CDU gehe mit Vertretern unterschiedlichster Berufsgruppen und Lebensbereiche in die Wahl. Von Landwirtschaft, Handwerk und Wirtschaft über Bildung, Verwaltung und Gesundheitswesen bis hin zum Ehrenamt seien zahlreiche gesellschaftliche Bereiche vertreten. Gemeinsam mit den Stadt- und Gemeindeverbänden sowie Landratskandidat Dirk Gehrmann will die CDU in den kommenden Monaten den Wahlkampf führen. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der Partei Themen wie Wirtschaft und Landwirtschaft, Gesundheitsversorgung, Bildung, bezahlbarer Wohnraum, leistungsfähige Kommunen, Ehrenamt und Lebensqualität im gesamten Landkreis. Wahlbereich I – Barßel / Saterland Jens Immer (Berufsschullehrer, Saterland) Stefan Meyer (Kaufmännischer Leiter, Saterland) Marion Erdmann (Lehrerin a.D., Saterland) Jan Block (Diplom-Ingenieur, Barßel) Christoph Raming (Geschäftsführer, Barßel) Torben Haak (Unternehmer, Barßel) Wahlbereich II – Friesoythe Rasmus Braun (Schulleiter) Achim Pleis (Kommunikationselektroniker) Heinrich Lücking (Landwirtschaftsmeister) Stefan Fuhler (Bauleiter) Martin Roter (Anlagenbauer) Bernhard Möller (Prüfingenieur) Wahlbereich III – Bösel / Garrel / Molbergen Dr. Sebastian Vaske (Stiftungsvorstand, Molbergen) Sergei Meier (Wirtschaftsingenieur/Studienrat, Molbergen) Ludger Beeken (Rentner, Bösel) Andre Brunemund (Unternehmensberater, Bösel) Rainer Engelmann (Berufsschullehrer, Garrel) Malte Thoben (IT-Systemadministrator, Garrel) Dirk Koopmann (Projektleiter, Garrel) Wahlbereich IV – Cloppenburg Hermann Schröer (Rentner) Christa Preuth-Stuke (Diplom-Psychologin) Prof. Dr. Marco Beeken (Universitätsprofessor) Johannes Meis (Apotheker) Manuel Fischer (Disponent) Ulrike Meyer (Diplom-Geographin) Wahlbereich V – Cappeln / Emstek / Essen Carsten Meyer (Fachwirt für Einkauf, Essen) Andrea Anneken (Bankbetriebswirtin, Essen) Markus Bröring (Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Essen) Dirk Vaske (Informatiker, Emstek) Tobias Büssing (Versicherungskaufmann, Emstek) Walter Lohmann (Selbstständiger Fahrlehrer, Emstek) Marc Irmer (Industriekaufmann, Emstek) Carsten Wichmann (Kriminalbeamter, Cappeln) Ursula Niemeyer (Landschaftsarchitektin, Cappeln) Wahlbereich VI – Lastrup / Lindern / Löningen Dirk Ortmann (Verwaltungsangestellter, Lindern) Sarah von Grönheim (Juristin/Personalbetriebswirtin, Lindern) Ansgar Ahrens (Volkswirt, Lastrup) Frank Tönnies (Diplom-Sozialpädagoge/Betriebswirt, Lastrup) Klaus Karnbrock (Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter FH, Löningen) Iris Wichmann (Rechtsanwältin und Notarin, Löningen)










