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- Tradition zum Anfassen: Bösel feiert Handwerk und Heimat
Zeitreise auf dem Pallert Bösel (pi). Am Wochenende verwandelte sich der „Pallert“ beim Heimathaus in einen lebendigen Marktplatz voller Geschichte, Handwerk und Gemeinschaftsgeist. Der 12. Böseler Handwerker- und Bauernmarkt lockte hunderte Besucher an, die zum Stöbern, Staunen und Verweilen kamen. Zwischen Ständen und Vorführungen entstand eine Atmosphäre, die Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise miteinander verband. Altes Handwerk neu entdeckt Ob beim Schafscheren, Schmieden oder bei filigraner Stickerei – vielerorts konnten Besucher Handwerkskünste erleben, die heute selten geworden sind. Die Vorführungen waren mehr als bloße Schau: Sie machten sichtbar, wie viel Geschick, Geduld und Leidenschaft einst in alltäglichen Dingen steckte. Genau diese Authentizität und Regionalität hatte sich „Marktmeister“ Josef Runden von der Gemeinde Bösel gewünscht. Mittelalterliches Leben hautnah Ein besonderes Highlight war das Heerlager „Die zwei Kostbarkeiten“, das mit Rittern, Magiern und Gauklern eine kleine Welt für sich schuf. Zwischen Zelten und Lagerfeuer tauchten die Besucher in eine längst vergangene Zeit ein – lebendig, greifbar und voller Geschichten. Heimatgeschichte und Genuss Auch das Heimatmuseum öffnete seine Türen: Benjamin Dirks führte Interessierte durch die Ausstellung und gewährte spannende Einblicke in die regionale Vergangenheit. Kulinarisch zog das Brotbackhaus des Landfrauenvereins die Gäste an. Frisch gebackenes Brot in vielen Variationen sorgte für Genussmomente und lange Schlangen. Musik, Tanz und plattdeutsche Eröffnung Eröffnet wurde der Markt stilecht „upp Platt“ vom stellvertretenden Bürgermeister Ludger Beeken. Für den passenden Klang sorgten der Kinderchor der St.-Martin-Schule unter Leitung von Bettina Theilmann, die Jagdhornbläser des Hegerings sowie Volksmusikant Rudi und die „Schaopstall-Jungs“ aus Altenoythe. Auch die Volkstanz- und Jazztanzgruppen der DJK brachten Bewegung auf das Gelände. Ein Fest der Gemeinschaft Vor allem heimische Aussteller, Firmen und Vereine prägten den Markt und machten ihn zu einem Fest der Region. Der Böseler Handwerker- und Bauernmarkt zeigte eindrucksvoll: Tradition lebt – wenn Menschen sie mit Herz und Hingabe weitertragen.
- Kupferrohre an Böseler Kirche gestohlen
Bösel. In der Nacht von Freitag, den 01. Mai 2026, auf Samstag, den 02. Mai 2026, kam es in Bösel zu einem Diebstahl an einer Kirche in der Straße Am Kirchplatz. Bislang unbekannte Täter entwendeten mehrere Kupferrohre vom Gebäude. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich mit der Polizei in Friesoythe unter der Telefonnummer 04491-9339-0 in Verbindung zu setzen.
- Ganz nah dran – warum Lokaljournalismus unverzichtbar ist
Starke Stimme für die Region: Das neue Presseportal fritz-online von Höffmann-Medien mit dem neuen Standort an der Moorstraße inFriesoythe. Foto: privat Der FRITZ-Sonntag Von Julius Höffmann Mitten im Leben statt nur dabei Am kommenden Dienstag, 5. Mai, ist der Tag des Lokaljournalismus – ein Datum, das man sich gerne im Kalender anstreichen darf. Denn während die großen Schlagzeilen oft irgendwo zwischen Weltpolitik und Promiklatsch verschwimmen, spielt sich das echte Leben direkt vor unserer Haustür ab. Und genau hier beginnt die eigentliche Stärke des Lokaljournalismus: Nähe, Vertrauen und Transparenz. Vertrauen entsteht vor der eigenen Haustür Wer weiß schließlich besser, was die Menschen bewegt, als diejenigen, die mitten unter ihnen leben und arbeiten? Lokaljournalismus ist kein abstraktes Konzept – er ist der kurze Plausch im Supermarkt, die Nachfrage beim Feuerwehrfest oder das offene Ohr für die Sorgen und Ideen der Nachbarschaft. Er ist da, wo Menschen sind. Mehr als Nachrichten: Eine Stimme für die Region Ein Beispiel dafür ist das neue Presseportal Fritz-online, das mit seinem neuen Büro in der Moorstraße in Friesoythe ein klares Zeichen setzt: Hier entsteht eine starke Stimme für den gesamten Nordkreis. Und ja, „stark“ ist hier nicht nur ein wohlklingendes Wort, sondern gelebter Anspruch. Verlässlich und sauber recherchiert Denn Lokaljournalismus bedeutet auch: verlässlich sein. Keine wilden Gerüchte, keine „Ich hab da mal was gehört“-Meldungen, sondern sauber recherchierte Inhalte mit klaren Quellen. Die Redaktion von Fritz-online setzt genau hier an – mit erfahrenen, professionellen Journalistinnen und Journalisten, die wissen, dass Glaubwürdigkeit kein Zufallsprodukt ist, sondern tägliche Arbeit. Symbolfoto: Adobe Stock Vereine, Menschen, Miteinander Und trotzdem darf es dabei auch menscheln. Ein guter Lokalbericht darf schmunzeln lassen, darf die kleinen Eigenheiten der Region aufgreifen – sei es die Diskussion, ob die Schützengilde nun ein Verein sein soll oder nicht oder die Frage, warum in jedem Verein jemand „zufällig“ immer den Grill übernimmt. Gerade diese Geschichten machen eine Region lebendig. Vereine als Rückgrat Besonders wichtig: die Vereine. Sie sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens im Nordkreis. Ob Sport, Kultur oder Ehrenamt – ohne sie wäre es ziemlich still. Fritz-online versteht sich auch hier als Plattform, die nicht nur berichtet, sondern sichtbar macht, was sonst oft im Verborgenen bleibt. Und das mit Respekt, Interesse und echter Wertschätzung. Ein neues Kapitel in der MoorstraßeT Transparenz, Nähe und Verlässlichkeit – das sind keine leeren Schlagworte, sondern das Fundament eines funktionierenden Lokaljournalismus. Gerade in Zeiten von schnellen Informationen und noch schnelleren Meinungen braucht es Medien, die einordnen, erklären und zuhören. Oder anders gesagt: Während das Internet oft laut ist, sorgt guter Lokaljournalismus dafür, dass man sich trotzdem noch versteht. Alles Gute! In diesem Sinne: Alles Gute zum Tag des Lokaljournalismus – und auf viele weitere Geschichten, die genau dort entstehen, wo sie hingehören: mitten im Leben.
- Neuer Kreisjägermeister: Hermann Kuper folgt auf Herbert Pitann
Der scheidende Kreisjägermeister Herbert Pitann (Mitte) gratulierte seinem designierten Nachfolger Hermann Kuper (2.v.li.) zur Wahl. Über die Nachfolge freuten sich Stellvertreter Harald Nienaber (li) Vorsitzender Bernd Kurmann jun.(re) und Landrat Johann Wimberg. Foto: Hans Passmann Bösel (mp). Die Jägerschaft im Landkreis Cloppenburg hat einen neuen Kreisjägermeister gewählt. Auf der Jahreshauptversammlung im Saal Bley in Bösel sprachen die Mitglieder dem 40-jährigen Hermann Kuper aus Lindern ihr Vertrauen aus. Der Jagdreferent beim Deutschen Jagdverband in Berlin soll das Amt nach der noch ausstehenden Bestätigung durch den Kreistag zum 1. November übernehmen. Kuper folgt auf Herbert Pitann aus Cappeln, der nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Kreisjägerschaft nicht erneut kandidierte. Seine Amtszeit endet am 31. Oktober. „Alles hat seine Zeit. Meine Zeit als Kreisjägermeister ist nun zu Ende. Ich habe das Amt gerne ausgeführt“, erklärte Pitann zum Abschied. Mit seinem Rückzug endet eine prägende Ära für die Jägerschaft im Landkreis Cloppenburg. Für seinen langjährigen Einsatz dankte der Vorsitzende Bernd Kurmann jun. und überreichte ein Abschiedsgeschenk. Pitann selbst blickt gelassen auf die Zukunft: Er freue sich auf weniger Verantwortung und mehr Zeit für die aktive Jagd. Sein Nachfolger zeigt sich der neuen Aufgabe bewusst: „Ich trete in große Fußstapfen. Das ist mir bewusst. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und freue mich auf die Arbeit als Kreisjägermeister“, so Kuper. Mit dem Generationswechsel richtet sich der Blick zugleich auf die wachsenden Herausforderungen im Natur- und Artenschutz.
- Unfallflucht
Friesoythe. In der Zeit vom 30.04.2026, 16 Uhr, bis zum 1. Mai, 09:00 Uhr, stellte eine 73-jährige Frau ihren Pkw der Marke Peugeot ordnungsgemäß auf einem Parkplatz eines Seniorenheims an der Straße Am Alten Hafen ab. Wie die Polizei mitteilte, stellte sie am Morgen eine Beschädigung an ihrem Fahrzeug fest. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich mit der Polizeidienststelle in Friesoythe unter der Telefonnummer (04491-9339-0) in Verbindung zu setzen.
- Mehr als ein Umbau: Alte Wassermühle wird neu gedacht
mit Kommentar Zu den geplanten Umbaumaßnahmen soll auch die Aufstockung des vorhandenen Glasanbaus gehören. Fotos: Höffmann Friesoythe. „Ein ambitioniertes Projekt“ – so der einhellig anerkennende Tenor im Ausschuss für Jugend, Sport und Kultur der Stadt Friesoythe zu den Umbauplänen des örtlichen Mühlenvereins. Ziel der umfangreichen Maßnahme ist es, das Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ zu sanieren, zu modernisieren und zukunftsfähig aufzustellen. Einstimmig beschlossen die Politiker einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro, damit das Vorhaben gemeinsam mit weiteren Fördermitteln realisiert werden könne. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich nach ersten Berechnungen auf rund 1,05 Millionen Euro. Dabei sei zu berücksichtigen, so die Stadtverwaltung, dass einzelne Angebote bereits überholt seien und im weiteren Verfahren noch präzisiert werden müssten. Die Finanzierung ist als Kombination aus Fördermitteln und kommunaler Beteiligung vorgesehen: Der Mühlenverein hat Mittel aus dem ZILE-Programm beim Amt für regionale Landesentwicklung beantragt; der städtische Zuschuss soll als Kofinanzierung dienen. Ein Ort mit Geschichte und Zukunft Seit 1997 hat die Stadt Friesoythe dem Mühlenverein das Gebäude der Alten Wassermühle zur Nutzung überlassen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das historische Bauwerk zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt entwickelt. Mit dem Projekt „Neue Wassermühle“ soll dieser Status nicht nur gesichert, sondern gezielt ausgebaut werden. Ziel ist es, die Wassermühle als modernes und inklusives Kulturzentrum weiterzuentwickeln – offen für alle Generationen und vielfältige kulturelle Angebote. Ambitioniertes Projekt: Der Umbau der Wassermühle kostet ,mehr als eine Million Euro. Status quo: Viel genutzt – mit ungenutztem Potenzial Die aktuellen Nutzungszahlen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig die Wassermühle bereits heute ist: Neben 162 standesamtlichen Trauungen und 79 Nutzungen als Veranstaltungslocation fanden unter anderem 56 Kinoveranstaltungen sowie rund 40 Konzerte und Musikabende statt, ergänzt durch Theateraufführungen, Lesungen und weitere Formate. Besonders hervorzuheben ist das Kino „CINEO“, das in den Jahren 2022/2023 mit Fördermitteln realisiert wurde und seit Februar 2023 erfolgreich in Betrieb ist. Mit regelmäßigen Vorstellungen und speziellen Angeboten für Schulen und Vereine hat es sich in kurzer Zeit fest etabliert. Zentrale Herausforderung: Barrierefreiheit Trotz der intensiven Nutzung bestehen derzeit erhebliche Einschränkungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. So sind insbesondere das Kino im Obergeschoss sowie die sanitären Anlagen im Untergeschoss nur schwer oder gar nicht barrierefrei erreichbar; in Einzelfällen müssen Besucherinnen und Besucher das Gebäude sogar verlassen, um von außen zu den Toiletten zu gelangen. Die geplante Lösung ist daher klar strukturiert: Ein Aufzug soll künftig alle Ebenen miteinander verbinden und so einen durchgehend barrierefreien Zugang ermöglichen. Neue Nutzungsideen für ein lebendiges Kulturzentrum Auch konzeptionell soll die Wassermühle deutlich weiterentwickelt werden. Im Erdgeschoss ist in Zusammenarbeit mit caritativen Vereinen die Einrichtung einer inklusiven Gastronomie geplant, die nicht nur ein Café- oder Bistroangebot schafft, sondern zugleich Arbeits- und Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung eröffnet. Der Erdgeschossbereich soll darüber hinaus so umgestaltet werden, dass er flexibel für Konzerte, Theater, Lesungen und Vorträge genutzt werden kann; eine moderne Ausstattung, verbesserte Akustik sowie eine professionelle Küche bilden hierfür die Grundlage. Ergänzend dazu soll im Außenbereich ein attraktiv gestalteter Aufenthaltsbereich mit gastronomischer Nutzung entstehen (Biergarten). An der Soeste gelegen: Ein Treffpunkt mit Geschichte und Zukunft. "Music Room" geplant Ein innovativer Baustein ist zudem der geplante „Music Room“ im Kellergeschoss. Dieser soll als kreativer Raum für junge Menschen dienen und mit Tonstudio, DJ- und Podcast-Bereich sowie professioneller Akustik ausgestattet werden. Ziel sei es, insbesondere junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren anzusprechen, Talente zu fördern und neue kulturelle Formate zu ermöglichen. Auch der Kinobereich im Dachgeschoss wird im Zuge der Umgestaltung optimiert, um Abläufe zu verbessern und das Nutzungserlebnis weiter zu steigern. Kommentar Von Julius Höffmann Umbau mit Upgrade: Aus Tradition wird Zukunft Friesoythe setzt ein starkes Zeichen: Mit der „Neuen Wassermühle“ wird nicht nur ein denkmalgeschützter Ort bewahrt, sondern klug in die Zukunft geführt. Die politische Förderung ist dabei mehr als eine finanzielle Zusage – er ist ein Bekenntnis zu kultureller Teilhabe, Inklusion und städtischer Lebensqualität. Was hier entsteht, ist kein bloßer Umbau, sondern ein echtes Upgrade für das gesellschaftliche Miteinander: barrierefrei, generationenübergreifend und offen für neue Ideen. Besonders die Verbindung aus bewährten Formaten wie dem erfolgreichen Kino und innovativen Konzepten wie dem „Music Room“ zeigt, wie Tradition und Zeitgeist produktiv zusammenspielen können. Kurz gesagt: Die Wassermühle bleibt das Herzstück – aber sie beginnt, noch stärker zu schlagen.
- Jubiläum CarLa Tafel: Zwei Jahrzehnte gelebte Nächstenliebe
Die geehrten Mitglieder mit Vorstand (vli.): Ludger Niehaus, Regina Bunger, Reinhold Looschen (Vorstand) , Werner Fuhler, Maria Bartels, Elisabeth Fuhler, Rosa Strohschnieder, Hedwig Ewen Christa Dwertmann, Agnes Fuhler, Elisabeth Meyer, Maria Trenkamp, Heribert Mählmann (CSW) Foto: Hans Passmann Ein Abend zwischen Dank und Nachdenklichkeit „Schade, dass es solch einen Ort noch braucht“ – und zugleich: „Danke, dass es ihn gibt.“ Zwischen diesen beiden Aussagen bewegte sich die Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen der CarLa Tafel Friesoythe im Dorfgemeinschaftshaus Altenoythe. Rund 190 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft kamen zusammen, um das Engagement zu würdigen – und zugleich den Blick nach vorn zu richten. Von den Anfängen zur festen Institution Vorsitzender Reinhold Looschen betonte, das Jubiläum solle nicht nur Rückschau sein, sondern auch Ansporn für die Zukunft. Die erste Lebensmittelausgabe fand 2006 im Haus der Caritas in Friesoythe statt. Mit steigender Nachfrage wuchs auch die Struktur – heute ist die Tafel im ehemaligen Raiffeisenmarkt in Altenoythe beheimatet. Hilfe, die ankommt Ziel der Arbeit sei es, Not zu lindern und zugleich Lebensmittel vor der Vernichtung zu bewahren, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Werner Fuhler. Ebenso wichtig sei der respektvolle Umgang mit den Menschen – geprägt von Wertschätzung und Menschlichkeit. Trotz aller Erfolge bleibe der Wunsch, dass Einrichtungen wie diese eines Tages nicht mehr nötig sind. Geehrt wurden die Urheber der Tafel Regina Bunger (Mitte) und Ludger Niehaus (4.v.li.) durch Heribert Möhlmann, CSV (re ), sowie Paul Horst (2.v.li) und Reinhold Looschen. Starkes Ehrenamt in der Region Rund 190 Ehrenamtliche engagieren sich in den Ausgabestellen in Friesoythe, Barßel, Bösel, Garrel und Scharrel. Etwa 50 Fahrer sammeln wöchentlich Lebensmittel ein. Insgesamt sind rund 550 Familien registriert – etwa 1.500 Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Allein freitags nutzen rund 250 Familien das Angebot. Unverzichtbar – und doch ein Mahnzeichen Für den Geschäftsführer des Caritas-Sozialwerks, Heribert Mählmann, ist die Tafel ein „Erfolgsmodell – leider“. Sie zeige die Notwendigkeit konkreter Hilfe, mache aber auch gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar. Auch Silvia Breher betonte die Bedeutung der Einrichtung als Ort gelebter Menschlichkeit und sozialer Verantwortung. Bürgermeister Sven Stratmann hob die Rolle des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Ehrungen und musikalischer Ausklang Im Rahmen der Feier wurden die Initiatoren sowie zahlreiche Ehrenamtliche der ersten Stunde und Leiterinnen der Ausgabestellen geehrt. Für die musikalische Begleitung sorgten die „Schoapstall Jungs“ aus Altenoythe.
- Ab heute: Landkreis lädt zum Gewinnspiel ein - E-Bike als Preis
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Das Stadtradeln findet in diesem Jahr wieder vom 1. bis 21. Mai in allen teilnehmenden Städten und Gemeinden im Landkreis Cloppenburg statt. In Bösel beginnt das Stadtradeln ausnahmsweise erst am 10. Juni. Im Landkreis beteiligen sich die Städte Cloppenburg, Friesoythe und Löningen sowie die Gemeinden Bösel, Garrel, Saterland, Barßel, Molbergen, Lastrup, Cappeln, Emstek und Essen (Oldenburg). Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer für ihr Team, ihre Kommune und mehr Radförderung zu sammeln. Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können Teilnehmende die geradelten Strecken bequem via GPS aufzeichnen und direkt ihrem Team und ihrer Kommune gutschreiben. Teams und Teilnehmende können sich per App oder unter www.stadtradeln.de registrieren und Punkte sammeln. Die App bietet einen weiteren Vorteil: Die so erhobenen Radverkehrsdaten werden, vollkommen anonymisiert, wissenschaftlich ausgewertet und geben Kommunen Auskunft über verkehrsplanerisch wichtige Fragen wie: Wo sind wann wie viele Radfahrende unterwegs, wo gerät der Verkehrsfluss ins Stocken, wo sind Wartezeiten an Ampeln unverhältnismäßig lang? So ist ein möglichst bedarfsgenauer Ausbau der Radinfrastruktur möglich. Der Landkreis Cloppenburg unterstützt die Beteiligung wie in den Vorjahren mit einem Gewinnspiel. „Wir konnten dazu Kalkhoff als Hauptsponsor gewinnen. Alle am Stadtradeln registrierten Personen können teilnehmen und haben die Chance auf ein nagelneues E-Bike. Der Hauptpreis ist ein City e-Bike (Modell IMAGE 3.B EXCITE mit Diamantrahmen in Größe M) im Wert von weit über 3000 Euro“, erklärt Landrat Johann Wimberg. Das Fahrrad wird ab sofort im Foyer des Kreishauses ausgestellt und am Ende des Zeitraums des Gewinnspiels unter Stadtradeln-Teilnehmern verlost, die sich am Gewinnspiel beteiligen. Außerdem warten folgende weitere Preise auf die Teilnehmenden: Preis – eine geführte E-Bike Erlebnistour für bis zu 4 Personen vom Erholungsgebiet Hasetal, inkl. E-Bike- und Helmausleihe bei Bedarf Preis – eine geführte Radtour vom Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre für bis zu 20 Personen Preis - Eine OM-Satteltasche gefüllt mit Radwander- und Infokarten zum Radwandern im Landkreis Cloppenburg sowie nützlichem Fahrradzubehör Die Gewinnspiel-Frage lautet: Welches (Ausflugs-)Ziel im Landkreis Cloppenburg würdet ihr mit dem gewonnenen E-Bike als erstes ansteuern? Die Antworten müssen per Privatnachricht an den Instagram-Account „lk.cloppenburg“, den Facebook-Account „Landkreis Cloppenburg“ oder per E-Mail an lkpresse@lkclp.de gesendet werden. Teilnehmen kann jede natürliche Person, die im Landkreis Cloppenburg wohnt und aktiv an der Aktion STADTRADELN teilnimmt. Unter allen Kommentaren und Nachrichten, die im STADTRADELN-Aktionszeitraum (bis zum einschließlich 21. Mai) eingehen, verlosen wir oben genannte Preise. Der/die Gewinner/in wird bis zur 22. KW kontaktiert sowie auf den Social Media-Accounts und auf der Homepage bekanntgegeben. Die Preise 2 und 3 sind bis Ende des Jahres 2027 einzulösen. Alle Einzelheiten zu den Gewinnen werden den Gewinnern im Anschluss mitgeteilt. Auch die Städte und Gemeinden bieten zum Teil ähnliche Anreize, im jeweiligen Aktionszeitraum in die Pedale zu treten und im Team oder alleine die meisten Kilometer zu sammeln. Mitmachen lohnt sich also.
- Neue Öffnungszeiten im Rathaus
Der steigende bürokratische Aufwand macht neue Öffnungszeiten erforderlich. Bösel. Die Gemeinde Bösel passt ab dem 4. Mai 2026 die Öffnungszeiten des Rathauses an. Künftig ist montags bis freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr geöffnet, zusätzlich am Montag von 14:00 bis 15:30 Uhr sowie am Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr. Hintergrund der Änderung ist der steigende bürokratische Aufwand, der eine effizientere Aufgabenbearbeitung erfordert. Termine außerhalb der Öffnungszeiten bleiben weiterhin möglich, zudem werden digitale Angebote ausgebaut. Das Sozialamt ist – außer mittwochs – bereits jetzt ausschließlich vormittags bis 12:30 Uhr geöffnet.
- Rotlicht missachtet: Zwei Verletzte bei Unfall auf der B72
Thüle. Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend sind zwei Personen leicht verletzt worden. Eine 39-jährige Autofahrerin aus Leer missachtete nach Polizeiangaben gegen 21:15 Uhr auf der Thüler Straße (B72) an der Kreuzung Kurfürstendamm das Rotlicht und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit dem Wagen eines 29-jährigen Friesoythers. Sowohl die Unfallverursacherin als auch ein 27-jähriger Mitfahrer aus Löningen wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.







