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- Lechner erstmals zu Besuch in Friesoythe
Friesoythe. Der Vorsitzende der CDU Niedersachsen und CDU-Landtagsfraktionschef Sebastian Lechner besucht am Freitag, 8. Mai 2026, erstmals Friesoythe. Nach einer Besichtigung des neuen Anbaus am St.-Marien-Hospital spricht er im Forum des St.-Elisabethhauses und stellt sich einer Diskussion. Beginn der rund 90-minütigen Veranstaltung ist um 18 Uhr. Erwartet werden zudem der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Cloppenburg, Christoph Eilers, der CDU-Landtagsabgeordnete Lukas Reinken, der CDU-Landratskandidat Dirk Gehrmann sowie der CDU-Bürgermeisterkandidat Jann-Christian Hegewald. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, für Getränke ist gesorgt.
- Bücherei St. Marien: Wachstum, Vielfalt und starke Gemeinschaft
(mit Interview) Mehr als eine Ausleihstelle: Die Friesoyther Bücherei St. Marien. Foto: höf Friesoythe. Die Friesoyther Bücherei St. Marien entwickelt sich kontinuierlich weiter: steigende Ausleihzahlen, ein vielfältiges Veranstaltungsangebot und eine starke Verankerung in der Region prägen das Jahr 2025. Dabei bleibt sie weit mehr als eine klassische Ausleihstelle – sie ist Treffpunkt, Lernort und kultureller Mittelpunkt zugleich. Leiterin Birgit Meyer-Beylage stellte die Entwicklung und Perspektiven den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend-, Kultur- und Sport anhand von Daten und Zahlen in ihrem Jahresbericht vor: Ausleihen steigen – besonders bei jungen Leserinnen und Lesern Mit 26.387 Ausleihen verzeichnet die Bücherei ein Plus von 2,7 Prozent. Besonders dynamisch entwickelt sich die Kinder- und Jugendliteratur: +15,4 Prozent auf 15.391 Ausleihen. „Gerade hier zeigt sich, wie gut unsere Angebote greifen“, sagt Leiterin Birgit Meyer-Beylage. Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität Rund 4.000 Besuche während der Öffnungszeiten unterstreichen die Rolle der Bücherei als lebendiger Ort der Begegnung – weit über die klassische Ausleihe hinaus. 171 Veranstaltungen – Wissen und Begegnung für alle Ein vielfältiges Programm prägt das Jahr: 96 „Bibfit“-Angebote für Kinder, 42 Vorlesestunden und Ferienaktionen, 30 Veranstaltungen für Erwachsene sowie drei Ausstellungen. Insgesamt nahmen rund 2.000 Menschen teil. Starkes Team trägt den Erfolg Eine hauptamtliche Bibliothekarin, ein FSJler und 29 Ehrenamtliche mit rund 1.340 Stunden jährlich bilden das Rückgrat der Bücherei. Unterstützt werden sie von zahlreichen Praktikantinnen und Praktikanten. Perspektivisch sei eine zusätzliche feste Stelle erforderlich. Gut vernetzt in der Region Enge Kooperationen mit Büchereien, Schulen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen, Vereinen, Kirche und Stadt stärken die Arbeit und Reichweite der Bücherei. Solide Finanzierung und klare Perspektiven Die Ausgaben liegen bei 99.284 Euro, getragen je zur Hälfte von Stadt und Kirche. 13.154 Euro fließen in Medien, ergänzt durch eigene Einnahmen von 4.661 Euro. Investitionen und neue Projekte 2026 Geplant sind eine neue Hardware (5.000 Euro, 50 % davon gefördert durch die Kleebaumstiftung) sowie inklusive Lesungen im Dezember mit externer Unterstützung. Ein Ort mit Zukunft „Die Entwicklung zeigt, wie wichtig die Bücherei für alle Generationen ist“, resümiert Meyer-Beylage. Die Bücherei St. Marien bleibt damit ein lebendiger Ort für Bildung, Austausch und Gemeinschaft. Kurzinterview mit Birgit Meyer-Beylage Frau Meyer-Beylage, was freut Sie am meisten am Jahresergebnis 2025? Mich begeistert besonders der starke Zuwachs im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Das zeigt, dass wir junge Menschen erreichen und für das Lesen begeistern können – das ist eine wichtige Grundlage für alles Weitere. Die Bücherei bietet viele Veranstaltungen an. Welche Rolle spielt dieses Angebot? Eine sehr große. Veranstaltungen machen die Bücherei lebendig und bringen Menschen zusammen. Ob Kinder, Familien oder Erwachsene – wir schaffen Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Wo sehen Sie die Bücherei in den kommenden Jahren? Wir möchten unser Angebot weiterentwickeln und noch mehr Menschen erreichen. Dafür brauchen wir auch strukturell Unterstützung, etwa durch eine zusätzliche Stelle. Unser Ziel ist klar: Die Bücherei soll ein offener, moderner Ort für alle bleiben.
- Ein Leben zwischen Zeitgeschichte, Handwerk und Familie
Johannes Vössing aus Bösel feiert 90. Geburtstag Johannes Vössing. Foto: Pille Bösel (pi). Am 30. April 1936, als die Bösel national wie international beim Kreuzkampf aufhorchen ließ und sich in ihm die in Südoldenburg seit 1933 eskalierende Spannung um den Machtanspruch der NSDAP und ihr Eindringen in die Lebenssphären des gläubigen Bevölkerungsanteils entluden, wurde Johannes Vössing als drittes von acht Kindern in der Bauernschaft Bremersand geboren. Am heutigen Donnerstag feiert er seinen 90. Geburtstag. In Bösel besuchte Johannes Vössing auch die Schule und erlernte danach den Beruf des Maurers, wechselte aus gesundheitlichen Gründen jedoch nach 20 Jahren in den Außendienst, zuletzt bei einem Fensterbau-Unternehmen. Seine Ehefrau Maria, geborene Fels, lernte Johannes kennen, als er am 8. Mai 1956 gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder als Maurer den Hof Fels in Petersdorf-Lutz bauten. Dort kamen sie sich näher und wurden ein Paar. Zwei Jahre später war Verlobung und am 2. Juni 1960 wurde in der katholischen Pfarrkirche St. Cäcilia geheiratet. Sechs Kinder gingen aus der Ehe hervor, acht Enkel und zwei Urenkel kamen hinzu. Der Jubilar erfreut sich guter Gesundheit, ist geistig noch sehr rege und ist gerne unter Menschen, mit denen er sich austauschen kann. Das Drechseln ist nach wie vor sein Hobby. Gefeiert wird das Jubelfest mit der Familie, Freunden und Nachbarn.
- Bratwurst und Politik
Friesoythe/Thüle. Prominenter Besuch in Thüle: Der Europaabgeordnete und frühere niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) diskutiert gemeinsam mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Jann Christian Hegewald über aktuelle politische Themen – in entspannter Atmosphäre bei Bratwurst und Kartoffelsalat. Am Donnerstag, 7. Mai, lädt der CDU-Stadtverband Friesoythe ab 18 Uhr zum politischen Abend unter dem Motto „Bratwurst und Politik“ in den Landgasthof zur Linde in Thüle ein. Bereits ab 17:30 Uhr ist Einlass. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Für Speisen wird nach Auskunft des Stadtverbands Friesoythe vor Ort ein Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person erhoben. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@cdu-friesoythe.de erbeten. Foto: Hegewald
- Wenn der Betrieb stillsteht: Cyberangriffe sind längst Alltag
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis. Cyberangriffe haben sich vom abstrakten IT-Risiko zur konkreten Bedrohung entwickelt. Sie treffen Unternehmen mitten im Betrieb, legen Abläufe lahm und gefährden Lieferketten. Mit neuen regulatorischen Anforderungen wie NIS2 und der wachsenden Rolle Künstlicher Intelligenz verschärft sich die Lage zusätzlich. Für Unternehmen stellt sich damit mehr denn je die Frage: Wie lassen sich Risiken realistisch einschätzen, wirksame Schutzmaßnahmen umsetzen und im Ernstfall handlungsfähig bleiben? Antworten liefert das „IT-Sicherheitsforum Hansalinie 2026 – Reale Angriffe, NIS2 und KI: Was für Unternehmen zählt“ am 23. Juni 2026. Eingeladen wird von der Wachstumsregion Hansalinie gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Cloppenburg sowie Partnern aus Wirtschaft und Cybersicherheits-Praxis. Im Fokus stehen konkrete Erfahrungen statt abstrakter Theorie: Ein Praxisbericht zeigt, wie ein reales Unternehmen von einem Cyberangriff getroffen wurde – mit spürbaren Folgen für Produktion, Betrieb und Lieferfähigkeit. Darauf aufbauend wird die aktuelle Bedrohungslage eingeordnet und verständlich gemacht, welche Anforderungen sich aus NIS2 ergeben und wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Künstlicher Intelligenz: Wie verändern KI-basierte Angriffe die Bedrohungslage – und wie kann KI zugleich helfen, Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren? Ergänzt wird dies durch ein realistisches Ransomware-Szenario, das verdeutlicht, welche Herausforderungen im Ernstfall auftreten – von Sofortmaßnahmen über Kommunikation bis hin zum Wiederanlauf der Systeme. Dabei wird klar, welche technischen, organisatorischen und strategischen Voraussetzungen notwendig sind, um in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Neben den Fachimpulsen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung. Teilnehmende können eigene Fragestellungen einbringen, Erfahrungen teilen und gemeinsam mit Expertinnen und Experten praxisnahe Lösungsansätze entwickeln. Die wichtigsten Informationen im Überblick: Datum: Dienstag, 23. Juni 2026 Zeit: 16.30 bis 19.00 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr) Ort: Kompetenzzentrum der Remmers GmbH, Löningen Zielgruppe: Geschäftsführende, Entscheider sowie Verantwortliche für IT, Sicherheit, Compliance und Digitalisierung Kosten: kostenfrei (begrenzte Plätze) Die Anmeldung ist online möglich: https://lkclp.de/1034Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Für Rückfragen steht Paul Bauer von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Cloppenburg und der Wachstumsregion Hansalinie zur Verfügung (Tel.: 04471/15-408, E-Mail: p.bauer@lkclp.de).
- Klangvoll helfen: 4400 Euro für Kinder gesammelt
Gemeinsam singen für einen guten Zweck: Das haben sich sechs Chöre aus dem Stadtgebiet Friesoythe sowie Kammerorchester und Band im November in der Friesoyther St. Marien Kirche auf die musikalischen Fahnen geschrieben. Die Veranstaltung unter der Regie von Kirchenmusiker Carlos Reigadas und Kirchenmusiker Heinrich Deboi als Moderator erwies sich im voll besetzten Gotteshaus als voller Erfolg. Den Erlös von 4400 Euro übergab Reigadas (Zweiter von rechts) nun im Beisein von Mistreiterinnen und Mitstreitern nun als Scheck an Hermann Reiners (Dritter von rechts) und Aloys Lübbers, die das Geld als Vorstandsmitglieder des Vereins „Jedem Kind eine Chance“ dankbar entgegennahmen. Wie Vorsitzender Reiners mitteilte, fließt die Spende in die Aktion „Jedem Kind schöne Ferien“, die Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Familien in den Sommerferien einen Besuch im Tier- und Freizeitpark Thüle und im Schwimmbad in Friesoythe ermöglicht. Foto: Claudia Wimberg
- Noch keine "Schmutzschleuse" für Thüler Kindergarten
Der Kindergarten Thüle kann saniert werden. Auf den Bau einer gewünschten "Schmutzschleuse" konnte sich der zuständige Fachausschuss noch nicht einigen. Foto: Claudia Wimberg Thüle. Der Kindergarten St. Martin in Thüle ist sanierungsbedürftig – darin herrscht Einigkeit. Der Jugend-, Sport- und Kulturausschuss der Stadt Friesoythe hat daher einstimmig empfohlen, die veranschlagten Kosten von rund 83.000 Euro bereitzustellen. Offen bleibt jedoch ein zusätzlicher Wunsch der katholischen Kirchengemeinde St. Marien (pastoraler Raum): der Bau einer sogenannten „Schmutzschleuse“, etwa in Form eines Wintergartens. Dieses Vorhaben wurde zunächst vertagt und zur weiteren Beratung in den Verwaltungsausschuss verwiesen. Zuvor hatte Jan Helmers aus der Stadtverwaltung die geplanten Maßnahmen vorgestellt. Neben der grundlegenden Sanierung wurden auch weitere Bedarfe – etwa im Keller – benannt. Diese seien laut Bauamt nachvollziehbar, jedoch nicht zwingend erforderlich. Kritischer bewertet wird die geplante „Schmutzschleuse“. Sie gilt nicht als Standard in Kitas und würde eher eine Erweiterung als eine notwendige Sanierung darstellen. Die Verwaltung plädiert deshalb für einen Kompromiss: Die bewilligten Mittel könnten bereits einen Großteil zusätzlicher Arbeiten, etwa an Böden und im Keller, abdecken. Ganz vom Tisch ist die Idee dennoch nicht. CDU-Ratsfrau Marlies Preuth betonte die Bedeutung für den Werterhalt des Gebäudes und schilderte die alltägliche Belastung durch Schmutz, den Kinder von draußen in alle Bereiche der Einrichtung tragen. Auch SPD-Fraktionschefin Renate Geuter zeigte Verständnis für Verbesserungen. Beide Fraktionen stimmten schließlich dafür, die Entscheidung über den Wintergarten im Verwaltungsausschuss weiter zu beraten.
- STADTRADELN 2026 in Friesoythe: Gemeinsam aktiv unterwegs
Die Aktion STADTRADELN startet in Friesoythe am 1. Mai. Verschiedene Touren stehen bereits zur Auswahl. Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Vom 1. Mai bis zum 21. Mai 2026 heißt es in Friesoythe wieder: „Kräftig in die Pedale treten und gemeinsam Kilometer sammeln!“. Im Rahmen der Aktion STADTRADELN sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich zu beteiligen und an den öffentlichen Fahrradtouren und Aktionen teilzunehmen. Verschiedene gemeinsame Touren stehen bereits fest: Feierabendtour durch Ellerbrock Den Auftakt macht am Donnerstag, 7. Mai 2026, der Ortsverein Ellerbrock mit einer „Feierabendtour“. Start ist um 18:30 Uhr, die Tour führt über etwa 20 bis 25 Kilometer durch Ellerbrock und beinhaltet eine kleine Besichtigung. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Ausklang im „Markahuus“ geplant, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 3. Mai 2026 bei Maria Huntemann unter 04491/3040 oder per E-Mail an ortsverein-ellerbrock@gmx.de möglich. Radtour durch die Natur mit dem RSC Thüle Ebenfalls am Donnerstag, 7. Mai 2026, bietet der Radsportclub Thüle eine rund 25 Kilometer lange Fahrradtour durch die Natur an. Start ist um 19:00 Uhr am Parkplatz beim Vereinslokal Gasthof „Möller“ (RSC-Stele in Thüle). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Geführte Tour „Garten und mehr“ Am Montag, 11. Mai 2026, veranstaltet das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre e.V. die geführte Fahrradtour „Garten und mehr“. In Begleitung einer Gästeführerin führt die etwa 30 Kilometer lange Strecke durch verschiedene Grünanlagen, unter anderem durch den Stadtpark, zu einer Baumschule und in einen Dekorationsgarten. Start und Ende ist in Altenoythe. Die Tour dauert von 13:00 bis 18:00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 17,50 Euro, inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldeschluss ist der 7. Mai 2026 unter info@thuelsfelder-talsperre.de oder telefonisch unter 04471/15256. Fahrradtour mit anschließendem Grillen Am Freitag, 15. Mai 2026, organisiert der SPD-Ortsverein Friesoythe eine Fahrradtour. Die etwa 24 Kilometer lange Tour startet um 17:00 Uhr am Parkplatz beim Rathaus am Stadtpark und endet in Gehlenberg. Im Anschluss ist ein gemeinsames Grillen geplant. Getränke und Bratwurst sind inklusive, die Teilnahme ist kostenlos. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15, maximal können 45 Personen teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 12. Mai 2026 bei Herrn Burmann (E-Mail: v.burmann@posteo.de, Tel.: 04491/7849574). Symbolbild: Adobe Stock Weitere Tour des RSC Thüle Eine weitere Fahrradtour des Radsportclubs Thüle findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 statt. Auch diese rund 25 Kilometer lange Tour startet um 19 Uhr am Parkplatz beim Gasthof „Möller“ in Thüle und dauert bis etwa 20:45 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kreative Story-Aktion mit Maskottchen „Torri“ Zusätzlich begleitet der Heimatverein Friesoythe das STADTRADELN mit einer kreativen Story-Aktion in den sozialen Medien rund um das Maskottchen „Torri“. In kurzen Beiträgen entdeckt Torri das STADTRADELN und motiviert gemeinsam mit seinen Freunden zur Teilnahme. Die Geschichte kann auf der Facebookseite „Heimatverein Friesoythe e.V.“ sowie auf Instagram unter „heimat.friesoythe“ verfolgt werden. Teilnahme und Mitgestaltung Die Stadt Friesoythe bedankt sich bei allen Vereinen und Organisationen für ihr Engagement und die vielfältigen Angebote. Weitere Vereine, Gruppen und Einrichtungen sind eingeladen, eigene öffentliche Fahrradtouren oder Aktionen im Zeitraum vom 1. bis 21. Mai 2026 anzubieten. Meldungen nimmt das Stadtmarketing per E-Mail an stadtmarketing@friesoythe.de entgegen. Die Aktionen werden über die städtische Internetseite, den sozialen Medien und im Veranstaltungskalender beworben. Jetzt registrieren und mitradeln Interessierte, die sich noch nicht für das STADTRADELN registriert haben, können sich unter www.stadtradeln.de/friesoythe oder über die STADTRADELN-App anmelden.
- Böseler Feuerwehr stärkt Schlagkraft – Bürgermeister geehrt
Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeugs: Tobe Koppenberg (Stellvertretender Gemeindebrandmeister), Bürgermeister Hermann Block, Pfarrer Jörn Illenseer, Pastorin Nicole Ochs-Schulz, Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk und der Stellvertretende Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording (von links). Bösel. Die Freiwillige Feuerwehr Bösel hat - fünf Jahre nach der Bestellung- ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt und damit einen wichtigen Schritt zur weiteren technischen Stärkung des örtlichen Brandschutzes vollzogen. Bei der Ankunft des neuen GW-L2 (Gerätewagen-Logistik) an der Gemeindegrenze in Westerloh sorgten die Feuerwehrleute, die Jugendfeuerwehr und Bürgermeister Hermann Block für einen großen Bahnhof und begrüßten die Neuanschaffung mit großer Freude und Stolz. Die Feuerwehrfrauen hatten mit viel Engagement einen Kranz gebunden, mit dem sie bei der Ankunft das neue Fahrzeug schmückten und es auf die Fahrt durch den Ort zum Feuerwehrhaus schickten. Dort spendeten die Pastorin der evangelischen Kirche, Nicole Ochs-Schulz, und der Pfarrverwalter der katholischen Kirche, Jörn Illenseer, bei der offiziellen Einweihung dem Einsatzfahrzeug und der Mannschaft ihren Segen. Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk begrüßte im Spritzenhaus die Gäste, unter ihnen Vertreter befreundeter Wehren sowie der Stellvertretende Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording. Er zeigte sich zufrieden mit der Neuanschaffung. Das GW-L2 sei ein vielseitiges Fahrzeug, das mit seiner umfangreichen Ausrüstung die logistischen Abläufe an Einsatzstellen unterstütze und so mit mehr Schlagkraft und mehr Flexibilität eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Löschwasserversorgung spiele. Nach den Vorgaben des Feuerwehrbedarfsplans sei die Böseler Wehr nun optimal ausgestattet. Gleichzeitig betonte er die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die dieses Projekt ermöglicht habe. Sein Dank galt auch den 15 Kameraden, die an der Realisierung des Fahrzeugs beteiligt waren. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 439.000 Euro. Bürgermeister Hermann Block betonte, dass diese Investition „ein bewusstes Bekenntnis der Gemeinde zur Stärkung des Brandschutzes und der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit“ sei. Er wünschte „wenige, aber immer unfallfreie Einsätze“. Die lange Lieferzeit von fünf Jahren erklärte er mit der Corona-Epidemie und Lieferengpässen in der Zulieferindustrie. Einstimmiges Ergebnis: Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk gratuliert Bürgermeister Hermann Block zur Wahl zum Ehrenmitglied der Wehr. Ein weiterer besonderer Moment der Veranstaltung war die anschließende Ehrung des Bürgermeisters, der im kommenden Herbst aus dem Amt scheidet. Für seine Verdienste um die Feuerwehr wählten die Mitglieder ihn einstimmig zum Ehrenmitglied der Feuerwehr. Sichtlich bewegt bedankte Block sich für diese Auszeichnung und die langjährige Zusammenarbeit; er kündigte einen Abschiedsbesuch bei der Feuerwehr an.
- Chrom, Charme und Zweitaktklang: Echte Raritäten in Bösel
Der Böseler Oldtimer-Zweiradclub präsentiert am 3. Mai seine Schmuckstücke. Foto: Martin Pille Bösel. Im Rahmen des Handwerker- und Bauernmarktes am Sonntag, 3. Mai, präsentiert der Oldtimer-Zweiradclub Bösel wieder Schmuckstücke seiner Mitglieder. Zu bestaunen gibt es das, was ihr Hobby verbindet: Die Ergebnisse des passionierten Schraubens an herausgeputzten altehrwürdigen und legendären Fahrzeugen, die eines gemeinsam haben: sie sind alt. Die meisten der Aussteller haben in ungezählten Arbeitsstunden aus einem baufälligen Trümmerhaufen ein Motorrad oder Mofa wieder auf Vordermann gebracht, damit es ein richtiges Vorzeigestück wird. Für sie ist der gluckernde Motor der alten Maschinen ein akustischer Hochgenuss. Einen Tag lang stehen die Oldtimer, ob Motorräder, Mofas oder Mopeds im Mittelpunkt, liebevoll gehegt und gepflegt meist von Männern, ein Treffpunkt für alle, die die Leidenschaft für Klassiker auf zwei Rädern teilen. Gelegenheit aber auch, sich auszutauschen über Technik, Restaurierung und die besten Routen für die Ausfahrten. Besonders freut sich der Oldtimer-Zweiradclub über den Besuch von anderen Zweitaktbesitzern.









