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  • Lilly Hempen "OMI des Jahres"

    Der Pfarrverwalter der Kirchengemeinde Bösel, Jörn Illenseer aus Garrel (links), der neue Vorstand mit Maximilian Grafe, Teresa Müller und Conrad Oltmann (vorne) sowie die Oberministranten. . Bösel . In der Oberministrantengemeinschaft St. Cäcilia Bösel hat ein Wechsel im Vorstand für Bewegung gesorgt: Mit Conrad Oltmann und Maximilian Grafe rücken zwei neue Mitglieder in die Führungsriege nach. Sie übernehmen die Aufgaben von Alena Lübbers und Tim Menke, die nicht erneut kandidierten. Kontinuität sichert Teresa Müller, die weiterhin dem Vorstand angehört. Unterstützt wird das Team von Fabian Meyer als Kassenwart sowie den Schriftführerinnen Sarah Burmann und Greta Runden im erweiterten Vorstand. Im Rahmen der Generalversammlung im Begegnungszentrum wurden zudem mehrere langjährige Obermessdiener verabschiedet: Verena Tegeler, Bastian Volland, Arne Blanke und Simon Gorke erhielten Anerkennung für ihr Engagement. Eine besondere Auszeichnung ging an Lilly Hempen, die von den Mitgliedern zur „OMI des Jahres“ gewählt wurde – als Würdigung ihres herausragenden Einsatzes und ihrer Motivation. Die Jahreshauptversammlung begann traditionell nach einem Hochamt mit einem gemeinsamen Essen im Heimathaus. Begleitet wurde die Veranstaltung auch vom Pfarrverwalter der Kirchengemeinde Bösel, Jörn Illenseer aus Garrel, der gemeinsam mit dem neuen Vorstand – Maximilian Grafe, Teresa Müller und Conrad Oltmann – die Oberministranten präsentierte.

  • Gab es ein Duell in der Pistolengasse?

    Ein besonderer Stadtrundgang führt durch Friesoythe. Foto: Michaela Schipke Friesoythe . Was verbirgt sich hinter dem Namen „Hellegarten“? Und hat in der „Pistolengasse“ tatsächlich einmal ein Duell stattgefunden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten die Teilnehmer bei einem besonderen Stadtrundgang durch Friesoythe. Anhand historischer Straßennamen eröffnet sich ein lebendiger Einblick in die Entwicklung der Stadt und das Leben ihrer Bewohner. Die Führung „Vom Hellegarten zur Pistolengasse“, organisiert vom Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, startet am Dienstag, 28. April, um 17 Uhr. Die rund 90-minütige Tour kostet 5,50 Euro pro Person, Inhaber der Ehrenamtskarte nehmen kostenfrei teil. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Team des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre erhältlich – telefonisch unter (0 44 71) 1 52 56, per E-Mail an info@thuelsfelder-talsperre.de oder vor Ort in der Tourist-Information, Bürgermeister-Winkler-Straße 19–21 in Cloppenburg. Auch eine Online-Anmeldung ist möglich unter www.thuelsfelder-talsperre.de .

  • Martin Sprock ist neuer Hegeringsmeister in Bösel

    Bösel . Martin Sprock (2. von links) ist Hegeringsmeister der Böseler Jägerschaft. Er siegte beim Vergleichsschießen auf dem Schießstand Bührener Tannen in Cloppenburg vor Christian Bley und Hegeringsleiter Dominik Hempen (3. und 4. von links). Bester Schütze mit der Kugelbüchse war dabei Johannes Sieger vor dem späteren Hegeringsmeister Martin Sprock und Andreas Höffmann. Beim Flintenschießen mit Schrot setzte sich Christian Bley vor Dominik Hempen und Günter Wienöbst durch. Schießobmann Gerd Theilmann (links) ehrte bei der anschließenden Siegerehrung im „Sandkertreff“ auch die Seniorenmeister Alwin Nording, Arnold Aumülle und Johannes Sieger sowie die Juniorenmeister Maximilian Grafe und Sonja Höffmann. Foto: Martin Pille

  • Genuss mit gutem Zweck: Wein & Tapas begeistert Friesoythe

    Volles Haus: "Wein & Tapas" genossen rund 90 Gäste in der Friesoyther Wassermühle. Fotos: Bürgerhospitalstiftung Friesoythe . Bereits zum wiederholten Mal hat der Benefizabend „Wein & Tapas“ der Bürgerhospitalstiftung Friesoythe zahlreiche Gäste in die Wassermühle gelockt – und erneut für ein ausgebuchtes Haus gesorgt. Rund 90 Besucherinnen und Besucher begrüßte der Vorsitzende des Stiftungsrates, Georg Litmathe, zu dem mittlerweile fest etablierten Format. „Ich freue mich, dass wir ein treues Stammpublikum haben. Schön ist auch, immer wieder neue Gesichter begrüßen zu können. Gerade im Jahr unseres 5-jährigen Bestehens sind wir wieder begeistert von der großen Unterstützung unserer Stiftung durch die Friesoyther“ betonte er die gewachsene Verbundenheit. Die Stiftungsvertreter Georg Litmathe, Bernd Riegen und Bernd Wessels (von links) überreichten einen Blumenstraß zum Jubiläum an die „Mühlenwirtin“ Sabine Winnat. Im Rahmen des Abends informierte Litmathe zudem über personelle Veränderungen innerhalb der Stiftung. Vorstand Bernd Rieken wird altersbedingt ausscheiden, als Nachfolger wurde Bernd Wessels gewählt. Auch im Stiftungsrat wurden frühzeitig Weichen gestellt: Nicole Block und Sascha Stratmann rücken neu in das Gremium nach. Litmathe selbst kündigte seinen Rückzug für Anfang 2027 an. Stiftungsvorstand Bernd Rieken bedankte sich besonders bei den drei örtlichen Unternehmen Volksbank eG Friesoythe, Malereibetrieb Grale sowie bwe Energiesysteme, die in diesem Jahr die Veranstaltung großzügig unterstützten. „Durch Ihre Unterstützung hat sich dieser Benefiz-Abend zu unserer drittgrößten Ertragsquelle nach den Erträgen aus unserem angelegten Stiftungskapital von etwa 300.000 Euro entwickelt“ betonte er. Das „beste Pferd im Stall“ sei jedoch nach wie vor die gemeinsam mit Friesoyther Unternehmen durchgeführte Adventskalenderaktion. Er betonte die Bedeutung der Bürgerhospitalstiftung Friesoythe für das Krankenhaus St.-Marien-Hospital Friesoythe. Insgesamt konnten von der Stiftung in den ersten vier Jahren bereits mehrere Projekte gefördert werden. „Für das laufende Jahr ist erneut eine Förderung in Höhe von etwa 100.000 Euro geplant, die im kommenden Monat noch vom Stiftungsrat beschlossen werden muss“ ließ er bereits durchblicken. Die nächste Adventskalenderaktion wurde von ihm für November 2026 in einer Auflage von 2.500 Exemplaren angekündigt. Ein besonderer Moment des Abends galt Sabine Winnat: Die „Mühlenwirtin“ feierte genau an diesem Tag ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Als Anerkennung für die langjährige, engagierte Zusammenarbeit überreichten die Stiftungsvertreter einen Blumenstrauß. Auch Bernd Wessels, designierter Stiftungsvorstand, zog eine positive Bilanz. Spenden in Höhe von rund 11.000 Euro und ein Überschuss von mehr als 6.000 Euro unterstreichen den Erfolg des Abends. Anschließend genossen die Gäste die liebevoll zubereiteten Tapas vom Partyservice Többen bei verschiedenen Weinen, die fachkundig vom Weinhandel Deitermann erläutert wurden. Die musikalische Untermalung lieferte in diesem Jahr Zebus Jazz Combo.

  • Wal-Drama als Dauerstory

    Der Sonntags-Kommentar Symbolbild: Adobe Stock Ein Wal in der Ostsee – seit Wochen ein Drama in Fortsetzung. Täglich neue Bilder, neue Einschätzungen, neue Hoffnung oder Sorge. Ein Tier, das hier nicht hingehört, wird zum Mittelpunkt einer Geschichte, die weit über Fachkreise hinaus Aufmerksamkeit bindet. Was fesselt, ist die seltene Kombination aus Größe, Fehlplatzierung und Ungewissheit. Ein Gigant der Meere trifft auf ein sensibles, begrenztes Ökosystem – und plötzlich wird aus einem biologischen Ausnahmefall ein mediales Dauerthema. Experten analysieren, Behörden reagieren, die Öffentlichkeit verfolgt jeden Schritt. Der eigentliche Wert dieses Moments liegt jedoch jenseits der täglichen Schlagzeilen: Solche Ereignisse machen sichtbar, wie verletzlich marine Lebensräume sind – und wie schnell sie in den Fokus rücken können, wenn sich ihre Geschichten zuspitzen. Die Ostsee als verletzlicher Lebensraum – jede Abweichung zeigt, wie eng Stabilität und Störung beieinanderliegen.

  • Unbekannte stehlen Kennzeichen

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. In der Nacht zum Freitag ist es im Friesoyther Ortsteil Altenoythe zu einem Kennzeichendiebstahl und einer Sachbeschädigung gekommen. Nach Angaben der Polizei entwendeten bislang unbekannte Täter zwischen 01:40 Uhr und 01:50 Uhr in der Beethovenstraße das hintere Kennzeichen eines abgestellten schwarzen VW Golf. Zudem wurde eine Balkonleiste eines Wohnhauses mutmaßlich durch einen Feuerwerkskörper beschädigt. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Dienststelle in Friesoythe zu melden. Nur wenige Stunden später ereignete sich ein Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Friesoythe. Gegen 00:55 Uhr war ein 37-jähriger Autofahrer auf der Böseler Straße unterwegs, als sein Fahrzeug vermutlich aufgrund einer Ölspur ins Schleudern geriet. Der Wagen kollidierte mit einem Straßenbaum, überschlug sich anschließend und kam schließlich auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zudem wurde eine Reinigung der Fahrbahn veranlasst. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt.

  • K 316 in Ramsloh wird saniert – Kreisverkehr ab Montag voll gesperrt

    Die Hauptstraße in Ramsloh wird ab Montag saniert, der Kreisverkehr wird voll gesperrt. Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg . Der Landkreis Cloppenburg saniert in Ramsloh (Gemeinde Saterland) die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 316 (Hauptstraße). Die Vollsperrung des Kreisverkehrs (K 316) wird am Montag (20. April) eingerichtet. Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Beginnen sollen die Arbeiten am Kreisverkehr in Ramsloh. Die Vollsperrung umfasst die Fahrbahn des Kreisverkehrsplatzes sowie die Bereiche bis zur Kirchenstraße und in der Marktstraße bis einschließlich Hausnummer 4 inklusive der Fußwege. Im Anschluss erfolgt der 2. Bauabschnitt zwischen der Kirchstraße und dem LIDL-Markt. Der 3. Bauabschnitt erstreckt sich vom LIDL-Markt bis kurz hinter der Feuerwehr in Ramsloh. Die Sperrung des Kreisverkehrsplatzes wird voraussichtlich 14 Tage in Anspruch nehmen. Für die Sanierungsarbeiten im zweiten und dritten Bauabschnitt sind ebenfalls jeweils zwei Wochen Bauzeit eingeplant. Die Erreichbarkeit der Verbrauchermärkte bleibt dabei durchgehend erhalten. Im Fahrbahnbereich wird die vorhandene Asphaltdeckschicht rund vier Zentimeter abgefräst und neu aufgebracht. Im Bedarfsfall wird die darunterliegende Tragschicht als Schadstelle ausgetauscht. Der Landkreis Cloppenburg investiert in diese Fahrbahnsanierung der Kreisstraße 316 rund 200.000 Euro (brutto). Die Umleitung für die K 316 (Hauptstraße) erfolgt über die Straßen Am Ostermoor (K 318), Wittensander Straße und Hauptstraße (L 829 und B 438) bis nach Rhauderfehn, weiter über die Langholter Straße (L 30 und K 58) sowie den Langholter Weg (K 316) und umgekehrt. Während der Sperrung des Kreisverkehrsplatzes erfolgt eine zweite Umleitung in südliche Richtung über die Hauptstraße bis nach Scharrel, den Raiffeisendamm und die Straße Am Ostermoor (K 318) und umgekehrt. Für die Radfahrer wird für jede Bauphase eine separate Umleitung ausgewiesen. Der Landkreis Cloppenburg bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis während der Bauarbeiten.

  • Kirchenmusiker Reigadas verlässt St. Marien Friesoythe

    Verlässt St. Marien Friesoythe: Kirchenmusiker Carlos Reigadas. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). Carlos Reigadas verlässt die St. Marien Gemeinde Friesoythe. Wie der Kirchenmusiker mitteilte, werde er zum 1. September neuer Regionalkantor in Düren. Er freue sich auf seine vielfältigen Aufgaben in der nordrhein-westfälischen Kreisstadt, aber Friesoythe zu verlassen, falle ihm schwer. „Meine Aufgaben hier haben mir sehr viel Freude bereitet“, sagt der 53-Jährige und verweist vor allem auf die „reiche Chorlandschaft.“ Mit den Sängerinnen und Sängern zusammenzuarbeiten, sei stets gewinnbringend und inspirierend gewesen und „hier steckt noch jede Menge Potenzial“, zeigt sich der Organist für die Zukunft zuversichtlich. Knapp fünf Jahre war er in St. Marien tätig und bereicherte das geistliche und kulturelle Leben.   Die Region Düren (Pastoraler Raum), in die er nun wechselt, zählt zum Bistum Aachen. Der Dienstsitz wird an der Wallfahrtskirche St.-Anna in der Kreisstadt mit rund 90 000 Einwohnern sein. Reigadas wird die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und Orgeldiensten übernehmen. Darüber hinaus wird er Chöre leiten, einen Kinderchor aufbauen und eigene kirchenmusikalische Projekte (Orchester- und Chorprojekte) initiieren. Er wird für Lehrtätigkeitenin der C-Ausbildung und im Basiskurs Orgel zuständig sein und als Fachberaterder Kirchengemeinden sowie der haupt- und nebenberuflichen Kirchenmusiker fungieren.   Reigadas wuchs in Nordhessen auf, studierte Kirchenmusik und Dirigieren (Kapellmeisterstudium) und erlernte von namhaften Ausbildern seinen Beruf. Nach Stationen in Plön, Hilden und Dülmen trat er im Oktober 2021 die Stelle in St. Marien an. Seine Chöre und Weggefährten habe er bereits persönlich über seinen Weggang informiert.

  • Theater Laboratorium ausverkauft

    Paveł Möller-Lück gehört zu den bekannten Schauspielern des Ensemble, das am Sonntag in Friesoythe auftritt. Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Die Vorstellung des Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, um 19 Uhr im Forum am Hansaplatz ist ausverkauft. Es sind nur noch vorbestellte Tickets an der Abendkasse erhältlich. Gespielt wird „Hänsel & Gretel“ als ungewöhnliche „Familienaufstellung nach L. Haslinger“ mit Pavel Möller-Lück, Jule Schöbel und Sören Wieker – eine Mischung aus Märchen, Erinnerung und absurdem Theater.

  • Freie Friesoyther Wähler (FFW) stellen ambitioniertes Programm vor

    Einen Austritt aus der Friesoyther Eisenbahngesellschaft fordern die Freien Friesoyther Wähler. Foto: Laing Friesoythe. Mit einem umfassenden Programm gehen die Freien Friesoyther Wähler (FFW) in die kommende Stadtratswahl. In einer Pressemitteilung benennt die Wählergemeinschaft konkrete Projekte und spart zugleich nicht mit Kritik an bestehenden Strukturen. Ein zentraler Streitpunkt ist die Friesoyther Eisenbahngesellschaft (FEG), die die FFW als finanzielles Risiko sehen. Sprecher Olaf Eilers findet deutliche Worte und bezeichnet das Projekt als "Millionengrab". Die Forderung ist klar: Die Stadt soll aus der FEG ausscheiden. Die freiwerdenden Mittel wollen die FFW gezielt investieren – etwa in eine seit Jahrzehnten diskutierte Radfahrer- und Fußgängerbrücke über den Küstenkanal in Kampe. „Die Bürgerinnen und Bürger in Kampe warten seit mehr 30 Jahren auf eine sichere Möglichkeit zur Überquerung des Küstenkanals. Dieses Warten soll ein Ende haben“, so Eilers. Ein weiteres Großprojekt ist die Kläranlage in Mehrenkamp. Diese sei längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und müsse dringend saniert und erweitert werden. Die Kosten für eine zusätzliche Reinigungsstufe und den Ausbau werden nachFFW-Angaben auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzt. Trotz erheblicher Fördermittel bleibe ein bislang nicht kalkulierter Millionenbetrag bei der Stadt hängen – Geld, das aktuell fehle. Auch im Bildungsbereich sieht die FFW Handlungsbedarf. Zwar habe die Stadt in den vergangenen Jahren in Schulen investiert, doch reiche dies nicht aus. Noch immer würden Schülerinnen und Schüler – etwa in Altenoythe – in Containerklassen unterrichtet. Die Wählergemeinschaft fordert: „Neubauten statt Notlösungen.“ Neben großen Infrastrukturprojekten setzt die Initiative auch auf Verbesserungen im Alltag der Bürger. Dazu gehören der Ausbau des Radwegenetzes, neue Wohn- und Gewerbegebiete in allen Ortsteilen sowie mehr Bürgerbeteiligung, etwa bei Straßenausbauplanungen. Im Gesundheitsbereich schlagen sie ein Ärztehaus nach dem „Büsumer Modell“ vor, um dem Mangel an Landärzten zu begegnen. Familienpolitisch fordern die FFW in ihrem Schreiben eine stärkere Berücksichtigung berufstätiger Eltern. Die Betreuungszeiten in Krabbelgruppen und Kindertagesstätten müssten sich stärker an den Lebensrealitäten orientieren. Die Bedeutung des Ehrenamts unterstreichen die FFW mit Blick auf die Feuerwehr. Neben moderner Ausstattung planen sie den Neubau von Feuerwehrhäusern in Friesoythe und Markhausen. Ziel sei es, die Einsatzkräfte auch künftig bestmöglich zu unterstützen. Finanzpolitisch positioniert sich die Wählergemeinschaft klar: Eine Erhöhung der Grundsteuer lehnen sie ab. Diese dürfe nicht genutzt werden, um etwa Straßenausbaubeiträge zu ersetzen. Zugleich fordert sie eine aktivere Wirtschaftspolitik. Die Ansiedlung neuer Unternehmen, die Nutzung von Leerständen und ein stärkeres Standortmarketing müssten deutlich intensiviert werden. Dafür sei auch eine personelle und strukturelle Stärkung des Rathauses notwendig. Nachfragen: olaf@eilers-kampe.de

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