top of page

Suchergebnisse

Diese Website durchsuchen

795 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Von Bienen-Diebstahl bis Steinwurf auf fahrendes Auto

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe: Unbekannte stehlen Bienenvölker Unbekannte Täter haben zwischen Montag, 13. April, 16 Uhr, und Dienstag, 14. April, 14.45 Uhr, mehrere Bienenvölker sowie Bienenzargen von einem Feld am Neuscharreler Weg im Ortsteil Neuscharrel gestohlen. Die Polizei spricht von einem gezielten Diebstahl und bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 04491/93390 zu melden. Friesoythe: Steinwurf auf fahrendes Auto Wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei nach einem Vorfall am Dienstag, 14. April. Ein Autofahrer meldete gegen 15.30 Uhr, dass sein Fahrzeug auf dem Niedersachsenring von der Seite mit einem Stein beworfen wurde. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Kurz darauf, gegen 16 Uhr, gingen weitere Hinweise ein: Mehrere Kinder sollen im Bereich des Niedersachsenrings mit Steinen geworfen haben. Als die Polizei eintraf, konnten jedoch keine Personen mehr festgestellt werden. Auch in diesem Fall werden Zeugen gebeten, sich zu melden. Sedelsberg: Sporthalle beschädigt In Sedelsberg haben Unbekannte mehrere Fensterscheiben einer Sporthalle in der Straße „Zur Sporthalle“ beschädigt. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag, 10. April, 13 Uhr, und Sonntag, 12. April, 10 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Scheiben vermutlich mit kleineren Steinen beworfen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei im Saterland unter 04498/923770 entgegen. Barßel: Schwerer Unfall bei Überholmanöver Barßel. Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, 14. April, sind zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte eine 25-jährige Autofahrerin aus Friesoythe gegen 8.30 Uhr von einer Grundstückseinfahrt nach rechts auf die Loher Straße einbiegen. Dabei übersah sie nach Polizeiangaben offenbar einen 46-jährigen Autofahrer aus dem Saterland, der gerade zum Überholen angesetzt hatte. Es kam zur Kollision, infolgedessen das Fahrzeug des Mannes von der Fahrbahn abkam und frontal gegen zwei Bäume prallte. Der 46-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die 25-Jährige wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt.

  • Abschied am Wasser: Wenn Geschichte leise die Tür schließt

    Am Sonntag, 26. April, öffnet das Strandhotel Dittrich zum letzten Mal seine Türen. Foto: Höffmann Thülsfelder Talsperre . Ein Hauch von Wehmut liegt über dem Deich, wo Generationen von Gästen das Kommen und Gehen der Wellen begleitet haben: Das Strand-Hotel Dittrich schließt seine Türen – für immer. Das bestätigte Inhaber Andreas Dittrich im Gespräch mit Fritz-online . Nach 74 Jahren verabschiedet sich ein Ort, der weit mehr war als nur ein Hotel. Er war Treffpunkt, Rückzugsort, Lieblingsplatz. Wie Andreas Dittrich weiter mitteilte, geht das gesamte Areal – samt Restaurant, Café und Campingplatz – in neue Hände über. Die Käufer, die Familie Wilken, stammen aus der unmittelbaren Nachbarschaft und sind selbst seit Jahren fest in der Gastro- und Tourismusszene rund um die Talsperre verwurzelt. Mit Erfahrung in Campingplätzen und Tinyhäusern bringen sie beste Voraussetzungen mit, um die Geschichte dieses Ortes weiterzuführen. Vieles deutet darauf hin, dass das Gelände auch künftig ein lebendiger Anziehungspunkt für Erholungssuchende bleibt. Die Wurzeln der Familie Dittrich reichen zurück bis ins Jahr 1946, als der Großvater mit einem kleinen Kiosk den Grundstein legte – bescheiden, aber voller Tatkraft. Es folgten das Strandcafé an der Straße „Zum Strand“ (in der Nähe des heutigen Aktionsplatzes) und schließlich, 1952, der Kauf des Strand-Hotels durch Alfred und Anni Dittrich. Mit Leidenschaft und Ausdauer formten sie daraus einen überregional bekannten Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Auch Sohn Andreas wuchs in diese Welt hinein: als Gastgeber, Organisator – und wenn nötig sogar als Koch. Sein Vater Alfred blieb bis ins hohe Alter aktiv, führte das benachbarte Strandcafé mit unermüdlicher Hingabe, bis er 2019 im Alter von 92 Jahren verstarb. Nun endet diese lange Familiengeschichte dort, wo sie einst begann: am Wasser. Am Sonntag, 26. April, öffnet das Strand-Hotel Dittrich ein letztes Mal seine Türen – für einen Abschied, der sicher viele Erinnerungen wachrufen wird.

  • Beschluss gefasst: Friesoyther Schützengilde wird zum Verein

    Aufstellung zum Empfang des Magistrats der Stadt Friesoythe. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Friesoyther Schützengilde vollzieht einen strukturellen Wandel: Aus der traditionsreichen Gemeinschaft soll ein eingetragener Verein werden. Nach weiteren Infomationen der Fritz-Redaktion wurde ein entsprechender Beschluss am Dienstagabend von Mitgliedern sowie Magistrat und Offizierskorps gefasst. Mit der Neuausrichtung geht auch die Erarbeitung einer neuen Satzung einher. Diese soll erst nach der Eintragung ins Vereinsregister veröffentlicht werden. Hintergrund des Vorhabens, das bereits vor Jahrzehnten diskutiert wurde, ist vor allem der Wunsch nach klaren rechtlichen Strukturen. Durch die Vereinsgründung werde ein verbindlicher Rechtsrahmen geschaffen, heißt es. Dieser solle der Verantwortung von Offizieren und Magistrat Rechnung tragen und zugleich gewährleisten, dass Traditionen, Heimat- und Kulturpflege sowie der Schießbetrieb langfristig abgesichert und rechtssicher organisiert werden. Einen ähnlichen Anlauf hatte es bereits in den 1990er-Jahren gegeben. Damals brachte der frühere Stadtdirektor Wilhelm Habrock die Umwandlung der Gilde in eine kommunale Stiftung oder einen Verein ins Gespräch. Der Vorschlag sorgte für kontroverse Debatten – sowohl innerhalb der Gilde als auch in der Politik – und wurde letztlich von den Schützen abgelehnt.

  • Weniger Unfälle, aber mehr Opfer

    Polizeistatistik 2025: Weniger Unfälle, aber mehr Opfer. Foto: Archiv Pille Kreis Cloppenburg . Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta registrierte im Jahr 2025 insgesamt 7024 Verkehrsunfälle – 31 weniger als im Vorjahr (7055). Trotz dieses leichten Rückgangs zeigt sich eine gegenläufige Entwicklung: Die Zahl der Unfälle mit schweren und tödlichen Folgen ist angestiegen, heißt es in einem Pressebericht. Die Fakten: Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang Im Jahr 2025 ereigneten sich 22 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang, bei denen insgesamt 26 Menschen ihr Leben verloren. Im Vorjahr waren es 17 Unfälle mit 20 Todesopfern. Damit ist ein spürbarer Anstieg zu verzeichnen. Von den tödlichen Unfällen entfielen 13 auf den Landkreis Cloppenburg und 9 auf den Landkreis Vechta. Hauptursache war in den meisten Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsverstößen und einem missglückten Überholmanöver. Besonders tragisch war ein Unfall am 8. Januar 2025 auf der B 401, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Verkehrsunfälle mit leicht und schwer verletzten Personen Die Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Verletzungen ist ebenfalls gestiegen: 187 Unfälle führten zu 210 Schwerverletzten (2024: 160 Unfälle, 201 Schwerverletzte). Auch hier zählt überhöhte Geschwindigkeit zu den häufigsten Ursachen. Bei Unfällen mit leicht verletzten Personen wurde ebenfalls ein Anstieg verzeichnet. Insgesamt 1073 Unfälle führten zu 1434 Leichtverletzten. Hauptursache war hier vor allem die Missachtung der Vorfahrt. Verkehrsunfallursachen Nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der zentralen Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. In 29 von 77 aufgeklärten Fällen war sie ausschlaggebend. Weitere Ursachen sind Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Vorfahrtsmissachtungen. Bei Unfällen mit leichten Verletzungen steht die Missachtung der Vorfahrt an erster Stelle, gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit und dem Einfluss berauschender Mittel. Risikogruppe junge Fahrende Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren stellen nach Angaben der Polizei weiterhin die größte Risikogruppe dar. 169 Verkehrsunfälle mit Verletzten wurden in dieser Altersgruppe registriert, gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen mit 151 Unfällen. Ursachen sind häufig überhöhte Geschwindigkeit, mangelnde Fahrpraxis sowie Fehleinschätzungen. Auch Alkohol- und Drogenkonsum spielen eine Rolle. Die Polizei setzt hier verstärkt auf Präventionsarbeit und gezielte Ansprache von Fahranfängern. Symbolbild: Adobe Stock Ein besonderes Präventionsprojekt verdeutlicht die Folgen schwerer Unfälle eindrucksvoll: In einem Bühnenformat berichten Einsatzkräfte und Betroffene von ihren Erfahrungen – durchschnittlich 113 Personen sind an der Bewältigung eines schweren Verkehrsunfalls beteiligt. Risikogruppe Rad-/Pedelec-Fahrende Rad- und Pedelec-Fahrende bleiben aufgrund fehlender Schutzsysteme besonders gefährdet, so die Einschätzung der Polizei. 2025 wurden 579 Unfälle mit ihrer Beteiligung registriert (2024: 589). Dabei kamen 5 Menschen ums Leben, 55 wurden schwer und 375 leicht verletzt. Unfallursache berauschende Mittel Alkohol und Drogen zählen weiterhin zu den gefährlichsten Risikofaktoren im Straßenverkehr. 2025 wurden 154 Unfälle unter Alkoholeinfluss registriert, bei denen 73 Menschen verletzt wurden. Besonders auffällig ist der Anstieg drogenbedingter Unfälle: Ihre Zahl hat sich mit 24 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (10) mehr als verdoppelt. Verkehrsunfallflucht In 1314 Fällen entfernten sich Beteiligte unerlaubt vom Unfallort – das entspricht nahezu jedem fünften Unfall. Die Aufklärungsquote lag bei 39,3 % und damit auf einem konstant hohen Niveau. Verkehrsbeteiligung E-Scooter Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern steigt weiter an. 2025 wurden 99 Unfälle registriert (2024: 41, 2023: 29). In 7 Fällen kam es zu schweren, in 64 zu leichten Verletzungen. Wildunfälle Mit 1643 Fällen machen Wildunfälle rund 23 % des Gesamtunfallgeschehens aus. Glücklicherweise blieb es meist bei Sachschäden: Nur ein Unfall führte zu schweren, 12 zu leichten Verletzungen. Baumunfälle Die Zahl der Baumunfälle stieg deutlich von 137 auf 181. In knapp 60 % der Fälle kam es zu Personenschäden. Dabei wurden 5 Menschen getötet, 28 schwer und 75 leicht verletzt. Verkehrssicherheitsarbeit für das Jahr 2026 Für das Jahr 2026 setzt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta klare Schwerpunkte in der Verkehrssicherheitsarbeit: Geschwindigkeit Fahrtüchtigkeit (Alkohol und Drogen) Radverkehr Risikobehaftetes Verhalten im Straßenverkehr Missachtung der Vorfahrt Neben verstärkten Kontrollen bleibt die Präventionsarbeit ein zentraler Baustein, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Fazit der Polizei Trotz leicht rückläufiger Gesamtzahlen zeigt die Entwicklung bei schweren und tödlichen Unfällen eine klare Tendenz nach oben. Überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Vorfahrtsverstöße bleiben die größten Gefahren im Straßenverkehr. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta wird daher weiterhin konsequent auf Kontrollen, Prävention und Aufklärung setzen, um diesen Risiken wirksam zu begegnen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

  • Friesoythe feiert den Frühling – Maitage im neuen Format

    Friesoyther Maitage: Zum verkaufsoffenen Sonntag am 26. April werden wieder mehrere Tausend Gäste erwartet. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Friesoyther Maitage starten in diesem Jahr nicht wie in den Vorjahren am Freitag, sondern am Samstag, 25. April, um 16 Uhr.  HGV-Chef Frank Hanneken und Bürgermeister Sven Stratmann eröffnen das Event auf der Alten Mühlenstraße, wo auch eine Bühne aufgebaut wird. Zum Programm der Maitage gehören Live-Musik, das Street-Food-Festival am Hansaplatz sowie der verkaufsoffene Sonntag am 26. April. Garniert mit zahlreichen Aktionen auf den Straßen für die ganze Familie. Kompakt und bewusst gestrafft Wie Hanneken mitteilt, sei es der Wunsch der HGV-Mitglieder gewesen, das Programm zu komprimieren und von drei auf zwei Tage zu verkürzen. Der Maibaum wird nicht am Freitag, sondern am Samstag an der Alten Mühlenstraße aufgestellt.  Mehrere Gruppen sorgen während der Eröffnungsfeier für Unterhaltung, darunter die Einradgruppe aus Ellerbrock und die Tanzgruppe aus Markhausen.  Für Kinder gibt eine Verlosung und kleine Überraschungen. Live-Musik für den nahtlosen Übergang Für Live-Musik sorgt das Duo Amina & Gerrit, die bereits in Friesoythe aufgetreten sind und für Stimmung bei Jung und Alt gesorgt haben. „Wir wollen mit Live-Musik für alle nahtlos in das Abendprogramm übergehen“, erklärt der HGV-Vorsitzende. Verkaufsoffener Sonntag Der verkaufsoffene  Sonntag steht dann die Innenstadt ganz im Zeichen des Einkaufens und Erlebens: Die Friesoyther Geschäftsleute öffnen ihre Türen  und locken mit attraktiven Sonderangeboten und besonderen Aktionen. Entlang der Aktionsmeile erwartet die Besucher zudem ein buntes Rahmenprogramm mit vielfältigen Angeboten für die ganze Familie – ein Wochenende, das Genuss, Geselligkeit und Frühlingsfreude auf besondere Weise verbindet. Genuss pur: Street Food An beiden Tagen jeweils von 11 bis 21 Uhr, dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art freuen. Mitten in Friesoythe verwandelt sich der Hansaplatz erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Genießer: Rund 15 Foodtrucks und Stände laden dazu ein, sich auf eine geschmackliche Reise rund um den Globus zu begeben. Von herzhaften Klassikern über kreative Streetfood-Kreationen bis hin zu exotischen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das vom Friesoyther Stadtmarketing  organisierte Festival knüpft an den großen Erfolg des Vorjahres an und entwickelt sich weiter zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender.

  • Ölspur auf der Soeste in Friesoythe

    Die Feuerwehr legte mehrere Ölsperren, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Foto: Jens Kotte/Feuerwehr Friesoythe . Am Sonntag, 12. April, wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe gegen 12:38 Uhr zu einer Einsatzstelle an die Soeste in Friesoythe alarmiert.Das Einsatzstichwort lautete: Ölspur auf Wasser . Die Feuerwehr war mit insgesamt vier Fahrzeugen vor Ort. Nach erster Erkundung der Lage wurden umgehend Ölsperren ausgebracht, um eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung auf dem Gewässer zu verhindern. Zur Unterstützung wurde zusätzlich das Technisches Hilfswerk (THW) aus Cloppenburg alarmiert. Dieses war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz und setzte weitere Ölsperren ein, um die Maßnahmen zu verstärken. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren die Polizei aus Friesoythe sowie ein Mitarbeiter des Umweltamtes des Landkreis Cloppenburg. Die Ölverschmutzung auf der Soeste war durch einen aufmerksamen Kameraden entdeckt worden. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Die Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden hinweg im Einsatz, um die Umweltgefahr einzudämmen und weitere Schäden zu verhindern.

  • Kuhstall in Flammen - Tiere gerettet

    Ein Kuhstall in Bösel Ostland stand am Samstag in Flammen. Fotos: Martin Pille Bösel . Am Samstag, 11.April, ist gegen 19:15 Uhr in Bösel-Ostland am Prinzendamm ein Kuhstall in Größe von 15 X 40 Metern in Brand geraten. Das Feuer brannte insbesondere im vorderen Teil, der als Technikraum genutzt wurde, war aber bereits auf den Dachstuhl übergegriffen und im Vollbrand, als die Freiwillige Feuerwehr mit allen Fahrzeugen und 35 Leuten eintraf. Die im Gebäude stehenden Milchkühe konnten zuvor bereits unverletzt durch den 32-jährigen Eigentümer herausgeleitet werden. Unter Atemschutz konnte das Feuer mit zwei Trupps relativ schnell gelöscht werden. Da die Fassaden innen und außen mit Holz verkleidet waren, hatten sich viele Glutnester gebildet, die aufwändig gelöscht werden mussten, nachdem die Vertäfelungen mit Kettensägen aufgeschnitten worden waren. Die Milchkühe konnten aus dem brennenden Stall gerettet werden. Zudem war das Gebäude mit Eternit beingedeckt, sodass die Gefahr einer Kontaminationsverschleppung unter anderem durch Asbestfasern bestand. Die Feuerwehrtechnische Zentrale Cloppenburg tauschte deshalb noch Vorort Schläuche und Atemschutzgeräte aus. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei bislang unbekannt, die Ermittlungen dauern an.

  • Zwischen Mondflug und Marmorkuchen

    Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Auf dem Mond blühen immer noch keine Rosen. Foto: Adobe Stock Der 12. April ist so ein Datum, das sich nicht recht entscheiden will, ob es lieber in die Geschichtsbücher gehört oder auf eine Glückwunschkarte. Herta, Zeno, Julius und Silvia feiern Namenstag – man gratuliert pflichtbewusst, reicht vielleicht Marmorkuchen und hofft insgeheim, dass niemand auf die Idee kommt, ein Lied anzustimmen. Wobei: Heute hätte man sogar einen passenden Sänger zur Hand. Herbert Grönemeyer hat Geburtstag. Aber das nur am Rande. Denn natürlich ist dieser Tag auch der großen Geste verpflichtet: internationaler Tag der bemannten Raumfahrt. Man erinnert sich ehrfürchtig daran, dass Juri A. Gagarin 1961 einmal kurz die Erde verlassen hat, um festzustellen, dass sie auch von oben ganz passabel aussieht. Seitdem wissen wir: Der Mensch kann ins All fliegen. Die eigentliche Leistung besteht offenbar darin, sich dazu durchzuringen, es wieder zu tun. Nun also die nächste Erfolgsmeldung: Die Mission Artemis II hat erstmals seit einem halben Jahrhundert wieder Menschen um den Mond geschickt. Eine bemannte Mondumrundung – oder müsste es nicht längst eine „befraute“ sein? – erfolgreich abgeschlossen. Man freut sich, staunt kurz und fragt sich dann unweigerlich: Was genau hat eigentlich so lange gedauert? Die Crew sei weiter geflogen als je ein Mensch zuvor, heißt es. Ein Satz, der verdächtig vertraut klingt. Irgendwo hat man das schon einmal gehört – möglicherweise aus dem Munde von Captain Kirk, flankiert von Spock und Leonard McCoy, die bekanntlich schon vor Jahrzehnten regelmäßig in Gegenden unterwegs waren, die „noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat“. Dort ging das alles erstaunlich zügig, inklusive interstellarer Diplomatie und gelegentlicher Zeitreisen. Hier unten hingegen folgte auf den großen Schritt von Neil Armstrong eine bemerkenswerte Phase der kosmischen Gemütlichkeit. Man hätte ja meinen können, der Mond sei inzwischen zumindest teilweise erschlossen: ein paar Siedlungen, ein Supermarkt, vielleicht ein italienisches Restaurant mit Blick auf die Erde. Stattdessen: Staub. Viel Staub. Und Fußabdrücke, die älter sind als so manche Reformidee. In zwei Jahren soll es den nächsten Besuch geben. Ob sich das lohnt? Die Aussichten sind überschaubar. Schon Vicky Leandros wusste: Auf dem Mond blühen keine roten Rosen. Vielleicht liegt darin aber auch eine beruhigende Erkenntnis. Während man im All weiterhin nach Atmosphäre sucht, haben wir hier unten mehr als genug davon – im doppelten Sinne. Und so bleibt man am Ende doch lieber auf der Erde, hebt das Glas auf Herta, Zeno, Julius und Silvia und stellt fest: Das Weltall kann warten. Namenstage nicht.

  • Friesoythe steigert Engagement beim Umwelttag deutlich

    Fotos: privat Friesoythe. Wie bereits im Vorjahr beteiligten sich zahlreiche Vereine, Gemeinschaften sowie engagierte Einzelpersonen an der Aktion "Umwelttag" in Friesoythe und sammelten an insgesamt fünf Containerstandorten Müll aus der Landschaft. Besonders erfreulich sei, dass sowohl die aufgereinigte Fläche als auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich gesteigert werden konnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Insgesamt wurden 444 Hektar des Gemeindegebiets aktiv gesäubert. Zusätzlich wurden weitere 101,7 Hektar in der digitalen Umweltkarte vorgemerkt. Damit ergibt sich eine Gesamtfläche von beeindruckenden 545,7 Hektar, die im Rahmen des Umwelttages in Friesoythe berücksichtigt werden konnten. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 406,7 Hektar erfasst wurden, entspricht dies einer Steigerung von rund 34 Prozent – ein starkes Zeichen für den wachsenden Einsatz in der Bevölkerung. Die zahlreichen eingesendeten Fotos unterstreichen dieses Engagement eindrucksvoll und zeigen, wie sich Privatpersonen, Nachbarschaften und Vereine gemeinsam für eine saubere Umwelt einsetzen. Die Stadt Friesoythe bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern. Getreu dem Motto „jeder für sich, aber trotzdem alle zusammen“ haben sie dazu beigetragen, die Umwelt ein Stück sauberer und lebenswerter zu machen, schreiben die Organisatoren.

  • Lesung in der Bücherei: Wo Funken fliegen und Geschichte klingt

    Laden zur Lesung in die Friesoyther Bücherei ein: (von links) Birgit Meyer-Beylage, Mira Brand und Christa Anneken. Foto: privat Friesoythe  (fri). Lokale Geschichte spannend und greifbar vermitteln – genau das möchte die zweite Lesung des im November 2025 in limitierter Auflage erschienenen Kinderbuchs „Klopf, klopf, wer hämmert denn da?“ erreichen. Die Lesung mit kleiner Erfrischung findet am Dienstag, 21. April, um 17 Uhr in der Bücherei St. Marien Franziskuspkatz 2 in Friesoythe statt. Eingeladen sind sowohl Kinder und Erwachsene; der Eintritt beträgt 2€ pro Person. Um Anmeldung wird erbeten unter: buecherei@stmarienfriesoythe de. Präsentiert wird die Veranstaltung von der Öffentlichen Bücherei St. Marien Friesoythe durch Birgit Meyer-Beylage gemeinsam mit Illustratorin und Autorin Christa Anneken sowie Mira Brand vom Verein „Freundinnen und Freunde der Eisenstadt Friesoythe“, die Ideengeberin und als Verein Herausgeberin des Buches ist. Das Buch erzählt die Friesoyther Stadtgeschichte auf besondere Weise: Durch die anschauliche Erklärung des Schmiedehandwerks werden junge Leserinnen und Leser spielerisch an die Historie der Eisenstadt herangeführt. Mit pädagogischen Impulsen vermittelt das Werk Wissen über lokales Handwerk, Tradition und Geschichte – und richtet sich dabei gleichermaßen an Kinder wie Erwachsene. Lokale Geschichten machen Geschichte greifbar und lebendig. Wenn Kinder lesen, wie Abenteuer an Orten beginnen, die sie aus ihrem Alltag kennen, entsteht eine besondere Verbindung zur eigenen Heimat. Genau hier setzt das Buch an: Es möchte die Kulturgeschichte Friesoythes bewahren, an die nächste Generation weitergeben und zugleich den Blick für die eigene Umgebung schärfen. Unterstützt wird das Buch von lokalen Sponsoren, die damit die Identifikation mit der Region fördern und einen Beitrag zur kulturellen Bildung vor Ort leisten. Die Originalkunstwerke aus dem Buch von der Künstlerin Christa Anneken sind vom 21.April bis 29. Mai in der Bücherei ausgestellt. Eine Besonderheit der Bilder: Sie wurden mit Soestenwasser und Raseneisenerzpulver gemalt – Materialien, die von den Ländereien des Hofes Anne Preut aus Pehmertange stammen und die eine besondere Verbindung zur Friesoyther Geschichte herstellen. Erhältlich ist das limitierte Buch bei der Leseveranstaltung, mit signiermöglichkeit der Autorin, sowie weiterhin in der Buchhandlung Schepers und im Geschäft Ideenreich, wo auch kleine Minifüchse passend zum Buch angeboten werden. Aus jedem Buchverkauf gehen 50 Cent an den lokalen Verein „Jedem Kind eine Chance“.

bottom of page