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- Blutspendetermin in Friesoythe
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe . Der nächste DRK-Blutspendetermin findet am Mittwoch, 18. März 2026, von 16 bis 20 Uhr in der Realschule Friesoythe, Dr.-Niermann-Straße 8, statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mit ihrer Spende einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten zu leisten. Blutspenden werden täglich benötigt – etwa bei Operationen, in der Unfallmedizin oder bei der Behandlung schwerer Erkrankungen. Jede einzelne Spende kann helfen, Leben zu retten. Daher hoffen die Organisatoren erneut auf eine rege Beteiligung aus Friesoythe und der Umgebung.Nach der Blutspende erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie gewohnt eine Stärkung mit leckerem Essen. Weitere Blutspendetermine in der Realschule Friesoythe sind in diesem Jahr an folgenden Tagen geplant: 27. Mai, 22. Juli, 30. September und 2. Dezember 2026. Die Termine finden jeweils von 16 bis 20 Uhr statt.
- Friesoythe beteiligt sich an der Earth Hour 2026
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe . Die Stadt Friesoythe beteiligt sich in diesem Jahr an der weltweiten Aktion Earth Hour und will damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz, Energieeinsparung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen setzen. Am Samstag, 28. März, werden von 20:30 bis 21:30 Uhr die Lichter am Rathaus am Stadtpark ausgeschaltet. Die Stadt Friesoythe lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Unternehmen ein, sich an der Aktion zu beteiligen und in diesem Zeitraum ebenfalls auf nicht notwendige Beleuchtung zu verzichten. Die Earth Hour steht weltweit für gemeinsames Handeln: Millionen Menschen, Städte und Unternehmen schalten für eine Stunde das Licht aus, um auf den Schutz des Klimas und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen aufmerksam zu machen. Auch wenn es sich nur um eine Stunde handelt, entfaltet die Aktion eine starke symbolische Wirkung. Sie zeigt, dass gemeinsames Engagement Aufmerksamkeit schafft und Veränderungen anstoßen kann. Besonders freut sich die Stadt Friesoythe über die Beteiligung lokaler Unternehmen, Gewerbetreibender und Institutionen. Durch das Abschalten von Außen- und Schaufensterbeleuchtung kann ein weithin sichtbares Signal für Klimaschutz entstehen. Auch private Haushalte sind eingeladen, sich zu beteiligen und diese Stunde bewusst zu erleben. Mit der Teilnahme an der Earth Hour möchte die Stadt Friesoythe ihr Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit unterstreichen und ruft dazu auf, auch über diese symbolische Stunde hinaus achtsam mit Energie umzugehen.
- Kabarettabend entfällt
Friesoythe. Das für den 20.März 2026 im Forum am Hansaplatz in Friesoythe geplante Kabarett mit Tina Teubner und Ben Süverkrüp kann aus produktionstechnischen Gründen leider nicht stattfinden und muss entfallen. Bereits erworbene Eintrittskarten können beim katholischen Bildungswerk in Friesoythe erstattet werden.
- Rückenwind für Imker: Förderung und Nachwuchs stärken Verein
Ein Höhepunkt war die Verleihung der Ehrenurkunden. Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Silber: Michael Thien, Caritas Verein Altenoythe e.V., Wilhelm Timmermann, Angelika Witten und Abram Wiens. Gold: Johann Ulrich (Ulli) Schumacher wurde für sein jahrzehntelanges Engagement unter besonderem Beifall geehrt. Fotos: privat Friesoythe/Neuvrees . Eine rundum positive Bilanz zog der Imkerverein Friesoythe und Umgebung e.V. auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Neuvrees. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen am Honigmarkt blickt der Verein auf ein erfolgreiches Jahr und freut sich über personellen Zuwachs sowie eine finanzielle Unterstützung. Der 1. Vorsitzende Herbert Janssen hieß zu Beginn der Versammlung besonders die neuen Mitglieder willkommen, die den Verein seit Jahresbeginn verstärken: Keno Kajic, Hermann Olliges Junior und Hubert Wichmann wurden unter Applaus in die Gemeinschaft aufgenommen. Ein besonderer Gruß galt zudem Familie Thomas Wichmann aus Bösel. Obwohl sie aktuell noch keine eigenen Völker führen, absolvieren sie bereits den Grundlagenkurs und werden dem Verein zum 01.01.2027 offiziell beitreten – ein deutliches Zeichen für die gelungene Nachwuchsarbeit des Vereins. Die Imker konnten ein neues Schnittmodell anschaffen. Ein besonderer Höhepunkt des Berichtsjahres war die großzügige Förderung durch die Regionale Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg (LZO). Mit einem Betrag von 4.000 Euro unterstützte die Stiftung das Vorhaben „Beschaffung von Präsentationsmaterialien und Zuchtvölkern“. In einem Schreiben an den Verein betonten Oliver Nienaber und Geschäftsführer Olaf Meenen: „Ihr Engagement und Ihr Projekt begeistern uns!“ Dank dieser Zuwendung konnte der Verein wichtige Investitionen in die Zukunft und die Öffentlichkeitsarbeit tätigen: Es wurden zwei hochwertige Zuchtvölker, drei Faltpavillons, Stellwände mit Schautafeln sowie ein detailliertes Schnittmodell einer Biene angeschafft. Zudem ermöglichten die Mittel die professionelle Gestaltung einer neuen Homepage. Der Verein ist außerordentlich dankbar für diese Unterstützung, die die Vereinsarbeit nachhaltig professionalisiert. In seinem Jahresbericht blickte Janssen auf ein meteorologisch günstiges Jahr 2025 zurück. Die Völker entwickelten sich nach einer guten Überwinterung prächtig, was zu einer Rekordernte bei Frühjahrs- und Sommertracht führte. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite: Die vollen Lager im Großhandel führten zu einem massiven Einbruch der Einkaufspreise, was die Imker vor wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Dennoch bleibt die Stimmung im Verein, der aktuell 39 aktive Mitglieder zählt, hervorragend, betonen die Verantwortlichen. Die Versammlung bestätigte die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand. Dank der neuen, durch die LZO geförderten Materialien, will der Verein künftig noch präsenter in der Öffentlichkeit sein – etwa durch moderne Infostände bei Veranstaltungen oder anschauliche Besuche in Schulen, um für den Schutz der Bienen zu werben.
- Bell investiert Millionen in Werk Harkebrügge
Tauschten sich über die geplante Betriebserweiterung aus (v.l.): Kreiswirtschaftsförderer Dirk Gehrmann, Landrat Johann Wimberg, Projektmanager Bau/Technik Tobias Niemeyer, Bereichsleitung Produktion/Technik Bell Deutschland Stefan Potgeter, Bürgermeister Nils Anhuth, Baudezernent Ansgar Meyer und Bauamtsleiter Hans Schulte. Foto: Bell Deutschland Harkebrügge . Der europäische Marktführer für Rohschinken, die Bell Food Group, plant eine umfassende Erweiterung ihres Werks in Harkebrügge. Über die Investitionspläne informierten sich Landrat Johann Wimberg, Barßels Bürgermeister Nils Anhuthsowie Vertreter von Kreisverwaltung und Gemeinde bei einem Besuch im Unternehmen. Der Standort in Harkebrügge ist der größte der fünf deutschen Produktionsstandorte von Bell Deutschland, einem Tochterunternehmen der Schweizer Bell Food Group. Auf einer Produktionsfläche von 16,4 Hektar verarbeiten rund 500 Beschäftigte aus über 20 Nationen jährlich etwa 15.000 Tonnen aufgeschnittene Schinkenspezialitäten. Schinken aus Harkebrügge für ganz Europa In Harkebrügge werden Schinken aus verschiedenen europäischen Ländern geschnitten und verpackt. Von hier aus liefert das Unternehmen seine Produkte in mehr als 25 Länder. Besonders beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe von der Logistikleistung: Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels, die bis 15 Uhr eingehen, werden bereits am nächsten Tag ausgeliefert – unabhängig von der Bestellmenge. Mit der Marke Abraham verfügt das Unternehmen zudem über eine bekannte Traditionsmarke im Sortiment. Neue Produktionshalle geplant Projektmanager Tobias Niemeyer stellte die Ausbaupläne vor: Das Slicing-Zentrum soll deutlich erweitert werden. Vorgesehen sind zusätzliche Umkleiden, eine neue Slicing-Halle, ein Froster sowie eine Kantine. Dadurch soll die Produktionskapazität weiter steigen. Insgesamt plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro. „Diese Erweiterung könnte auch neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärte Niemeyer. Klares Bekenntnis zum Standort Damit das Projekt zügig umgesetzt werden kann, bat Baudezernent Ansgar Meyer um eine zeitnahe Vorlage der notwendigen Statik- und Brandschutzunterlagen. Die Arbeiten daran laufen bereits, ebenso wurde das Emissionsschutzverfahren eingeleitet. Landrat Wimberg sieht in den Plänen ein wichtiges Signal für die Region: „Bell zeigt eindrucksvoll, wie ein international agierendes Unternehmen den ländlichen Raum stärkt. Die Investition von mehreren Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis zum Standort Harkebrügge und zur Region.“
- Friesoythe: Diskussion über Frauen in der Politik gerät unter Druck
Melanie Buhr. Foto:privat Von Julius Höffmann (mit Kommentar) Friesoythe . „Frauen in der Politik“ – unter diesem Titel hatte die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) St. Marien Friesoythe zu einem Themenabend eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, über Erfahrungen von Frauen in politischen Ämtern zu sprechen und zur Diskussion anzuregen. Als Gesprächsgäste waren die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) sowie Friesoythes stellvertretende Bürgermeisterin Melanie Buhr (SPD) vorgesehen. Beide sollten aus ihrer Praxis in Bundes- beziehungsweise Kommunalpolitik berichten. Was als offener Austausch geplant war, endete jedoch, bevor er begann. Nach der öffentlichen Bekanntgabe des Termins erreichten die Veranstalterinnen nach eigenen Angaben verschiedene Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Hintergrund waren offenbar Befürchtungen, der Termin könne sechs Monate vor der Bürgermeisterwahl in Friesoythe als Wahlkampfveranstaltung genutzt werden. Sorge vor Wahlkampf im Vorfeld der Bürgermeisterwahl Der Kontext: Melanie Buhr kandidiert bei der kommenden Bürgermeisterwahl in Friesoythe. Nach Angaben der KFD führten „Anfragen und Irritationen aus der breiten Öffentlichkeit“ schließlich dazu, dass sich die Organisatorinnen entschieden, die Veranstaltung vollständig abzusagen. Mit dieser Begründung wurde der Themenabend kurzfristig gestrichen – eine Entscheidung, die inzwischen auch öffentlich diskutiert wird. Buhr äußert Bedauern und Kritik Melanie Buhr reagierte auf die Absage mit Bedauern und Unverständnis. In einer öffentlichen Stellungnahme betont sie, dass es sich ausdrücklich nicht um eine Wahlkampfveranstaltung gehandelt hätte. Vielmehr sei das Thema eine Initiative engagierter kfd-Frauen in Friesoythe gewesen. Als stellvertretende Bürgermeisterin habe sie diese gerne unterstützt. Buhr äußert in dem Schreiben zudem den Verdacht, dass die Entscheidung nicht allein auf öffentlichen Rückmeldungen beruht haben könnte. Der Eindruck dränge sich auf, dass „hinter den Kulissen einzelne Personen oder Gruppen Druck ausgeübt haben könnten und sich die KFD diesem letztlich gebeugt hat“, schreibt sie in ihrer Stellungnahme. Kritik an fehlender Transparenz Darüber hinaus kritisiert Buhr, dass vor der Absage kein persönliches Gespräch mit ihr stattgefunden habe. Gerade bei einem sensiblen Thema wie politischem Engagement von Frauen hätte sie sich einen offenen Dialog gewünscht. Kommentar Von Julius Höffmann Vorsicht, Politik! Manchmal sind es die kleinen Ironien des politischen Alltags. Da soll in Friesoythe ein Themenabend über „Frauen in der Politik“ stattfinden – über Erfahrungen, Herausforderungen und die Frage, wie man mehr Frauen für politisches Engagement gewinnen kann. Und am Ende scheitert die Veranstaltung ausgerechnet an der Politik. Der Grund: „Irritationen aus der Öffentlichkeit“. Ein Begriff, der vieles bedeuten kann – von ehrlicher Sorge bis zu vorauseilender Vorsicht. Offenbar reichte schon die Möglichkeit, der Abend könnte im Vorfeld der Bürgermeisterwahl als Wahlkampf verstanden werden, um die Reißleine zu ziehen. Dabei hatten sich die Frauen der KFD die Sache vermutlich ganz anders vorgestellt. Ihre Idee war eigentlich eine ebenso einfache wie löbliche Initiative: Frauen zusammenbringen, Erfahrungen teilen, Mut machen, sich selbst politisch einbringen. Kein Wahlkampf, kein politisches Taktieren – sondern ein Gespräch auf Augenhöhe. Umso bedauerlicher ist es, dass ausgerechnet eine solche Initiative nun nicht stattfinden kann. Denn wenn schon eine Diskussionsrunde über politische Erfahrungen vorsorglich abgesagt wird, bleibt am Ende vor allem eines: eine verpasste Gelegenheit.
- Kreis startet Mietenanalyse und bittet Vermieter um Unterstützung
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Der Landkreis Cloppenburg lässt derzeit eine umfassende Mietenanalyse durchführen, um verbindliche Grundlagen für angemessene Unterkunftskosten von Empfängern von Bürgergeld und Sozialhilfe zu schaffen. Auf Basis der Ergebnisse solle ein „schlüssiges Konzept“ erstellt werden. Für die Untersuchung würden Mieten, Wohnungsgrößen sowie weitere Daten möglichst vieler Mietwohnungen im Kreisgebiet erhoben, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit der Durchführung der Analyse sei das Hamburger Unternehmen DOMUS Consult beauftragt worden. Bereits rund 10.000 Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsverwalter hätten entsprechende Anschreiben und Fragebögen erhalten. Um das Mietpreisniveau im Landkreis zuverlässig und repräsentativ ermitteln zu können, werde eine möglichst breite Datengrundlage benötigt. Der Landkreis setze daher auf eine hohe Beteiligung der angeschriebenen Vermieter. Je größer der Rücklauf der Fragebögen sei, desto genauer lasse sich das aktuelle Mietpreisniveau im Kreisgebiet abbilden. Die Ergebnisse sollen nach Auskunft der Behörde künftig dabei helfen, die Leistungen für Unterkunftskosten im Landkreis Cloppenburg angemessen und gerecht festzulegen. Gleichzeitig könne so ein wichtiger Beitrag geleistet werden, damit Leistungsberechtigte den ihnen zustehenden Wohnraum finden. Nach Angaben der Kreisverwaltung liege die Datenerhebung damit nicht nur im Interesse der Leistungsberechtigten, sondern auch im Interesse der Vermieter und der Steuerzahler. Der Landkreis bitte daher um eine rege Beteiligung an der Erhebung. Die erhobenen Daten würden anonymisiert verarbeitet. Die spätere Auswertung lasse keine Rückschlüsse auf einzelne Mieter oder Vermieter zu. Auch der Datenschutzbeauftragte des Landkreises sei in das Verfahren eingebunden. Die Teilnahme an der Befragung sei freiwillig und kostenlos.
- Mehr Platz in der Jugendherberge, neues Flutlicht für den Sport
Symbolbild: Adobe Stock Thülsfelde. Der Ausschuss für Kultur und Freizeit hat dem Kreistag Cloppenburg einstimmig empfohlen, umfangreiche Investitionen in die Jugendherberge an der Thülsfelder Talsperre zu unterstützen. Geplant sind der Neubau von zwei Seminarbungalows in Holzrahmenbauweise sowie der Umbau und die Erweiterung der vorhandenen Seminarräume. Der Landkreis soll die Maßnahmen als Eigentümer mit einem Zuschuss von bis zu 859.000 Euro finanzieren. Anschließend sollen die Gebäude dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) langfristig gegen eine jährliche Miete von bis zu 34.500 Euro zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist die Sanierung der Zimmer, Flure und Sanitärbereiche im Haupthaus der Jugendherberge vorgesehen. Hierfür stellt der Landkreis einen Zuschuss von bis zu 665.000 Euro bereit. Auch diese Räumlichkeiten sollen nach Abschluss der Arbeiten langfristig an das DJH vermietet werden – mit einer jährlichen Miete von bis zu 26.600 Euro. Zudem empfiehlt der Ausschuss dem Kreisausschuss einstimmig, zwei Sportvereine zu fördern. Der SV Viktoria Elisabethfehn e.V. soll für die Umstellung seiner Flutlichtanlage auf LED-Technik – vorbehaltlich einer Förderung durch die Gemeinde Barßel – einen Zuschuss von bis zu 9.426,23 Euro erhalten. Der Golfclub Thülsfelder Talsperre e.V. soll für die Einrichtung neuer Tees und eines Waschplatzes – unter der Voraussetzung einer Förderung durch die Gemeinde Molbergen – mit bis zu 27.395,93 Euro unterstützt werden.
- Heimatprofi führt durch wechselvolle Geschichte
Auf den Spuren einer wechselvollen Geschichte trifft man auch den Sensenschmied. Foto: © ETT e. V. Friesoythe. Wer Lust hat, mehr über die Stadt Friesoythe zu erfahren, kann am Sonntag, 22. März, an dem Rundgang des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre teilnehmen. Bei dieser Stadtführung geht es entlang sichtbarer Spuren einer wechselvollen, über 700-jährigen Geschichte. Dabei hören Sie vom Pestschinken, vom Spökenkieker Wreesmann und vieles mehr. Die Stadtführung beginnt um 14.30 Uhr und dauert 1,5 Stunden. Die Teilnahme für Erwachsene kostet pro Person 5,50 EUR, Inhaber der Ehrenamtskarte dürfen kostenfrei dabei sein. Eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr Informationen und Anmeldung beim Team des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre unter (0 44 71) 1 52 56 oder info@thuelsfelder-talsperre.de , Tourist-Information, Bürgermeister-Winkler-Straße 19-21, Cloppenburg, www.thuelsfelder-talsperre.de . Online-Anmeldung unter www.thuelsfelder-talsperre.de
- Gemeinsam für digitale Teilhabe im Alter
Zahlreiche Vertreter nahmen am Workshop im Bildungswerk Friesoythe teil. Foto: privat Friesoythe . Wie bleiben ältere Menschen im Landkreis Cloppenburg dauerhaft gut über digitale Angebote informiert – und wer kann dabei als Brücke dienen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 14 Teilnehmende beim fünften Workshop „Digitale Kompetenzen älterer Menschen fördern“ im Katholischen Bildungswerk Friesoythe. Der Seniorenbeirat Friesoythe mit Heiner Schütte und das Bildungsbüro des Landkreises Cloppenburg mit Sarah Ronn hatten das Treffen gemeinsam vorbereitet und organisiert. Ziel war es, bestehende Initiativen stärker zu vernetzen und neue Wege für eine nachhaltige digitale Teilhabe älterer Menschen zu entwickeln. Breites Netzwerk beteiligt Vertreten waren unter anderem die Seniorenbeiräte aus Friesoythe und der Gemeinde Barßel, das Amt für Bildung, Integration und Demografie sowie der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen für den Landkreis Cloppenburg. Auch das Katholische Bildungswerk Friesoythe und Cloppenburg, die Initiative „Die Macher – Zu jung, um alt zu sein“, die Volkshochschule Cloppenburg, der Beauftragte für Kriminalprävention, Kriminalhauptkommissar Andreas Bonk, sowie der ehrenamtliche Berater und „IT-Lotse“ Axel Thomsen beteiligten sich am Austausch. Praxisbeispiel aus Friesoythe Im Mittelpunkt standen praktische Fragen der digitalen Teilhabe: Wie erreichen Informationen über digitale Angebote ältere Menschen am besten? Welche Rolle können Familienangehörige oder engagierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren spielen? Und wie lassen sich Unterstützungsangebote langfristig sichern? In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden über bestehende Kommunikationswege und entwickelten Ideen, wie diese weiter verbessert werden können. Ein konkretes Praxisbeispiel stellte Nicola Fuhler mit dem „Digitalen Nachmittag“ im Katholischen Bildungswerk Friesoythe vor. Das niedrigschwellige Angebot stößt auf große Nachfrage und zeigt, wie digitale Themen verständlich und alltagsnah vermittelt werden können. Zusammenarbeit soll weiter wachsen Der Workshop endete mit einer spürbar gestärkten Vernetzung der Beteiligten. Zahlreiche Schnittstellen für eine künftige Zusammenarbeit wurden sichtbar, bestehende Netzwerke vertieft und neue Kontakte geknüpft. Einig waren sich alle Beteiligten darin, den Austausch fortzusetzen, um die digitale Teilhabe älterer Menschen im Landkreis Cloppenburg nachhaltig zu stärken.









