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  • Grüne Bösel: Bislang nicht für Kandidaten Burtz ausgesprochen

    Bösel. Die Grünen in Bösel haben eine aus ihrer Sicht missverständliche Berichterstattung über die Bürgermeisterkandidaten richtiggestellt. Entgegen des Eindrucks, der im Artikel entstanden sei, habe sich die Partei bislang nicht für den Bürgermeisterkandidaten Christoph Burtz ausgesprochen, betont Ratsherr Sascha Rühl. Zudem weisen die Grünen darauf hin, dass der Kandidat angekündigt habe, Gespräche mit den anderen Parteien führen zu wollen. Diese Gespräche hätten bislang jedoch nicht stattgefunden. "Daher unterstützen wir seine Kandidatur auch nicht, freuen uns aber auf das angekündigte Gespräch."

  • Hitze im Tierpark: Wenn Alpakas duschen und Otter Eis bekommen

    Wie wär`s mit Gemütlichkeit: Der Zoologische Leiter des Tierparks, Markus Miller, und die zutraulichen Kattas verwöhnen sich in der Mittagshitze mit einer Portion Eis. Foto: Tier- und Freizeitpark Thüle/Martin Pille Thüle. Auch im Thüler Tier- und Freizeitpark herrschen jetzt zeitweise tropische Temperaturen. Deshalb werden die Tiere in diesen Tagen von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern besonders sorgfältig beobachtet und verwöhnt. Bei Hitze hilft – wie bei den Menschen - besonders viel trinken –oder eine kalte Dusche. Einen großen Bedarf nach Abkühlung haben unter den vielen Tieren auch die Schneeeulen mit ihrem Nachwuchs, die aus der arktischen Tundra stammen. Da reicht eine normale Wasserspritze für eine kleine Dusche, die sie geduldig genießen. Für die Alpakas, die aus den südamerikanischen Anden stammen, ist das nicht genug. Für die Herde wird dann extra ein Wasserschlauch angeschlossen. „Den meisten Tieren machen die hohen Temperaturen nicht viel aus“, erläutert Park-Chefin Alexandra Grothaus, „aber begeistert sind sie auch nicht“. Grundsätzlich liebten Tiere den Sommer wie die Menschen auch, sie gingen nur vernünftiger als die Menschen damit um, eben gemächlicher. Sie folgen ihrem eigenen Rhythmus, suhlen sich wie die Kune-Kune-Schweine in kühlen Schlamm, bewegen sich sonst nicht viel und legen sich einfach nur in den Schatten. Grothaus: „In den heißen Mittagsstunden halten sie gerne eine mehrstündige Siesta und werden dann am Abend und in den Dämmerungsstunden wieder aktiver“. Die Tierpfleger haben eine erfrischende Überraschung heute auch noch für die Zwergotter bereit. Für sie kredenzen sie heute Eisbombe mit Fleisch und Weintrauben. Und Eis gibt es an heißen Tagen auch für die Kattas. Mit dem Eistrick, so der zoologische Leiter Markus Miller, soll die ausgeschwitzte Flüssigkeit ausgeglichen werden: „Außerdem haben sie eine schöne Beschäftigung“. Der Wasserverbrauch steigt in diesen heißen Tagen überall im Zoo rapide an, denn alle Tiere müssen häufiger am Tag mit frischem und kühlem Wasser versorgt sein. Auch damit die Otter in regelmäßig sauerstoffreichem Wasser tauchen können. „Alle Kamelarten bekommen bereits ihr Winterfell, da müssen wir sie dann mehrmals am Tag mit dem Wasserschlauch abspritzen“, erklärt Grothaus. „Eis essen mit Alpakas ist nicht so prickelnd“, schmunzelt sie, da hilft nur der Schlauch. Auch wenn’s gemütlich wäre.

  • FFW fordert Entschuldigung – Bürgermeister spricht von „Wahlkampfmanöver“

    Die Kommunalwahl rückt näher, die politischen Debatten gewinnen an Schärfe. Foto: höf Friesoythe. Nach der Ratssitzung zum Grünen Hof verschärft sich die politische Auseinandersetzung. Die FFW ( Freie Friesoyther Wähler) erhebt in mehreren Pressemitteilungen schwere Vorwürfe gegen Verwaltung und CDU, Bürgermeister Sven Stratmann weist diese auf Anfrage von fritz-online schriftlich als unbegründet zurück. Nachdem FFW-Sprecher Olaf Eilers Verwaltung und CDU vorgeworfen hatte, ihn wegen seiner Kandidatur politisch unter Druck setzen und ihn aus seiner barrierefreien Wohnung drängen zu wollen, spricht Stratmann von einem „Wahlkampfmanöver“ und einer bewusst falschen Darstellung der tatsächlichen Geschehnisse. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht ein städtische Wohnhaus am Grünen Hof. Eilers, der aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, bewohnt dort gemeinsam mit seiner Partnerin und deren beiden Töchtern eine barrierefrei umgebaute Wohnung. FFW: Politischer Druck auf Bürgermeisterkandidaten Nach Darstellung der FFW werde unter einem fadenscheinigen Vorwand versucht, Eilers und seine Familie aus der Wohnung zu drängen, um das Grundstück künftig für die Planungen am Grünen Hof zu nutzen. Die Diskussion im Stadtrat habe eine rücksichtslose Verwaltungspraxis offenbart. Eilers spricht von Diskriminierung und wirft CDU und Verwaltung vor, privaten Wohnraum für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Bürgermeister Stratmann widerspricht dieser Darstellung bereits grundsätzlich. „Diese Darstellung ist komplett frei erfunden und entspricht nicht der Wahrheit.“ Er betont, weder sei eine Kündigung des Mietverhältnisses beabsichtigt noch habe es jemals entsprechende Planungen gegeben. Streit über den ursprünglichen Zweck des Grundstücks Ein weiterer Streitpunkt betrifft den Ankauf des Grundstücks durch die Stadt. CDU-Ratsherr Rasmus Braun hatte erklärt, das Gebäude sei ursprünglich zur möglichen Erweiterung der benachbarten Kindertagesstätte erworben worden. Eilers bestreitet dies. Die Verwaltung wolle die Fläche lediglich als Ersatzspielplatz nutzen, um Fehler der eigenen Parkplatzplanung zu beheben. Dass die CDU dieses Vorgehen unterstütze, sei ein „politischer Tiefpunkt“. Auch diesem Vorwurf widerspricht Stratmann deutlich. „Auch diese Darstellung ist komplett frei erfunden und entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit.“ Nach seinen Angaben sei bereits im Verwaltungsausschuss 2020 ausdrücklich beschlossen worden, das Grundstück als potenzielle Erweiterungsfläche für die Kita zu erwerben. Das entsprechende Protokoll sei für alle Ratsmitglieder einsehbar. Mietvertrag sorgt für weiteren Streit Nach Auffassung von Eilers spreche bereits der Mietvertrag gegen die Darstellung der Stadt. Dieser enthalte ausdrücklich die Möglichkeit, die Wohnung entsprechend seiner Behinderung umzubauen. Für Eilers ist deshalb klar: „Ein solcher Vertrag wird nicht geschlossen, wenn die Stadt vorhat, die Mieter nach wenigen Jahren wieder vor die Tür zu setzen.“ Stratmann hält dagegen, die Umbauklausel sei lediglich im gegenseitigen Einvernehmen aufgenommen worden, damit Eilers das ursprünglich nicht barrierefreie Gebäude an seine Bedürfnisse anpassen könne. Der übrige Vertrag entspreche einem üblichen Mietvertrag. Streit um den Ordnungsruf Zusätzlich wirft die FFW dem Bürgermeister vor, seine Kompetenzen überschritten zu haben. Nach Ansicht von Eilers sei ein Ordnungsruf ausschließlich der Ratsvorsitzenden vorbehalten, nicht jedoch dem Bürgermeister. Eilers beantragte deshalb, der Rat solle feststellen, dass Stratmann unzulässig gehandelt habe. Zudem kündigte er eine Prüfung durch die Kommunalaufsicht an. Stratmann stellt den Ablauf anders dar. Er habe keinen formellen Ordnungsruf ausgesprochen, sondern lediglich erklärt, dass bei entsprechender Zuständigkeit ein solcher angezeigt gewesen wäre. Dies sei Aufgabe der Ratsvorsitzenden gewesen. Hintergrund seien aus seiner Sicht die von Eilers verwendeten Formulierungen wie „schäbig“ und „intransparent“ gegenüber der Stadtverwaltung gewesen. Forderungen beider Seiten Während die FFW eine öffentliche Entschuldigung des Bürgermeisters fordert und weitere rechtliche Schritte prüft, sieht Stratmann keinerlei Anlass dazu. „Herr Eilers wünscht sich eine Entschuldigung des Bürgermeisters und sagt zum wiederholten Male nicht wofür. Der Grund ist aus meiner Sicht eindeutig: Es gibt keinen sachlichen Grund.“ Der Bürgermeister wirft Eilers vielmehr vor, den politischen Stil im Rat verlassen zu haben. Die Sitzung sei bis zu dessen Wortmeldung sachlich verlaufen. Persönliche Angriffe gegen Eilers habe es weder von ihm noch von Mitarbeitern oder anderen Ratsmitgliedern gegeben.

  • Wiesenbrand: Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Wohnhäuser

    Feuerwehr und Polizei erkundeten den Brandort. Foto:s Jens Kotte Friesoythe. Am Mittwoch, 15. Juli , wurde die Feuerwehr Friesoythe zu einem gemeldeten Heckenbrand in den Neuenkampsweg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche in Brand geraten war. Aufgrund der engen Bebauung bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf angrenzende Wohnhäuser ausbreitet. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Im Bereich der Brandstelle wurden mehrere bereits abgebrannte Zigaretten gefunden. Zur Klärung der Ursache war auch die Polizei vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wurden an der Brandstelle mehrere Zigarettenreste gefunden. 🚭 Appell der Feuerwehr: Bitte entsorgen Sie Zigaretten niemals achtlos in der Natur oder aus dem Fahrzeug. Selbst vermeintlich erloschene Glutreste können insbesondere bei trockener Vegetation Brände auslösen und erhebliche Sachschäden oder Gefahren für Menschen verursachen.

  • Mit Blaulicht und Helm: Spielerisch Sicherheit vermittelt

    Wie verhalte ich mich nach einem Fahrradunfall? Die Erste Hilfe-Maßnahmen lernten die Kinder kennen. Friesoythe. Blaulicht, spannende Mitmachaktionen und wichtige Tipps für den Alltag: Mit einem abwechslungsreichen Programm ist die erste Ferienpassaktion 2026 in Friesoythe gestartet. Wie bereits im Vorjahr gestalteten die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe, die Polizei Friesoythe, die DLRG sowie die DRK-Bereitschaft Friesoythe gemeinsam einen erlebnisreichen Tag für zahlreiche Kinder. An mehreren Stationen konnten die Teilnehmer die Arbeit der verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen kennenlernen. Dabei erhielten sie nicht nur Einblicke in Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern durften auch selbst aktiv werden und Aufgaben lösen. Warum das Tragen der Helme so wichtig ist. Ein Höhepunkt war erneut die beliebte Schnitzeljagd, bei der die Kinder gemeinsam einen fiktiven Fahrraddieb aufspüren mussten. Teamgeist, Aufmerksamkeit und Kombinationsvermögen waren gefragt, um den Fall erfolgreich zu lösen. Neben Spiel und Spaß legten die Organisatoren in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Verkehrssicherheit. Gemeinsam mit den Kindern wurde über die Bedeutung von Fahrrad- und E-Scooter-Helmen gesprochen. Die Einsatzkräfte präsentierten ihre eigenen Schutzhelme und erklärten anschaulich, weshalb diese bei Einsätzen unverzichtbar sind und welchen Schutz ein Helm im Ernstfall bieten kann. Mit der Ferienpassaktion wollten die beteiligten Organisationen nicht nur für einen spannenden Ferientag sorgen, sondern den Kindern auch wichtige Botschaften mit auf den Weg geben. Ihr gemeinsamer Appell lautet deshalb: Wer mit dem Fahrrad, E-Scooter oder anderen Fahrzeugen unterwegs ist, sollte stets einen Helm tragen – denn eine kleine Entscheidung kann im Ernstfall schwere Verletzungen verhindern und Leben retten. Spielerisch lernten die teilnehmenden Kinder die Arbeit der Rettungskräfte kennen. Fotos: Jens Kotte

  • Hohe Auszeichnung für Pfarrer Ludger Fischer

    Saterland/Bösel/Petersdorf (pi). Große Ehre für einen verdienten Seelsorger: Für sein langjähriges, unermüdliches Engagement im Sinne des Schützenmottos „Für Glaube, Sitte und Heimat“ wurde der Präses „Hümmling-Friesoythe-Löningen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“, Ludger Fischer (2. von links), mit dem St.-Sebastianus-Ehrenschild am Bande ausgezeichnet. Die Ehrung verlieh ihm Diözesanbundesmeister Ludger Koppers (3. von links) während des Festaktes zum Jubiläum der St. Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf. Fischer ist Pfarrer von St. Jakobus Saterland und zudem Leiter des Pastoralen Raums Friesoythe. Fischer habe sich seit 2007 in herausragender Weise um das Schützenwesen und die kirchliche Gemeinschaft verdient gemacht. Dabei sei er weit mehr als nur ein geistlicher Begleiter der Bruderschaften gewesen, denen er mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte. Koppers: „Du warst ein verlässlicher Mittler zwischen Kirche und Bruderschaften“. Glückwünsche kamen auch vom Bezirksbundesmeister HFL Norbert Dinklage (links) und Petersdorfs Brudermeister Jens Bohmann (rechts), der ihm zudem die neue Jubiläumschronik der Petersdorfer Bruderschaft mit auf den Weg gab.

  • Neue Hülle, bewährte Tradition: Gilde stellt Weichen für die Zukunft

    Der Magistrat der Friesoyther Schützengilde wird von den Schützen empfangen. Foto: höf Friesoythe. Für Schützen und Besucher soll sich nichts ändern – intern dagegen war eine grundlegende Neuordnung notwendig: Mit dieser Botschaft erläutert die Schützengilde Friesoythe die Gründung des Schützengilde Friesoythe e. V. Rechtsanwalt und Notar Dr. Darvin Decker, der die neue Satzung gemeinsam mit der Gildeführung erarbeitet hat und zugleich Ersatzfähnrich der Kompanie Wasserstraße ist, erklärte auf Anfrage von fritz-online die Hintergründe der Neustrukturierung. Mit der Gründung dieses Vereins soll für die Schützengilde ein Rechtsrahmen geschaffen werden, um der Verantwortung der Offiziere und des Magistrats Rechnung zu tragen, die Traditionen der Gilde, die Heimat- und Kulturpflege und den Schießbetrieb nachhaltig abzusichern und rechtssicher zu gestalten, heißt es in der Präambel der neuen Satzung. „Nach dem Ergebnis einer kommunalrechtlichen Prüfung, dass die Schützengilde nicht den Rechtsstatus einer Einrichtung der Stadt hat, ergaben sich gravierende Folgefragen, Dieses Thema wollte ich unbedingt noch vor Ende meiner Amtszeit geklärt wissen“, so Bürgermeister Sven Stratmann. Gemeinsam mit Gilde-General Theo Vahle, Adjutant Bernhard Dedden und den im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Schatzmeister Walter Beckmann wurde eine Lösung erarbeitet. „Mit der Gründung eines eingetragenen Vereins haben wir der Schützengilde einen rechtlichen Mantel umgelegt. Unter dem Schutz dieses Mantels kann der Betrieb der Schützengilde und das Friesoyther Schützenfest in althergebrachter Weise fortbestehen“, erklärt Dr. Decker. „Für das Schützenfest ändert sich nichts. Weiterhin kann jeder in seiner Kompanie mit ausrücken. Auch ist die Mitgliedschaft im Verein nicht Voraussetzung, um Schützenkönig in Friesoythe zu werden. Es gelten dieselben Regeln wie in den Jahren zuvor“, versichert Adjutant Bernhard Dedden. Nach der neuen Satzung übernimmt der eingetragene Verein ab diesem Jahr alle Aufgaben: Er kümmert sich um das Friesoyther Schützenfest einschließlich des Vogelschießens und ist für den Betrieb des Gildehauses verantwortlich. „Die Kompanien stellen dabei rechtlich die Abteilungen des Schützengilde e. V. dar, die – wie gehabt – ihren Schießbetrieb selbst regeln und auch eine eigene Kompaniekasse führen dürfen. Die internen Strukturen haben wir beibehalten“, erklärt Dr. Decker weiter. „Die Schützen, die regelmäßig an den Kompanieschießabenden teilnehmen, sollen Mitglieder des Vereins werden. Dies ist auch mit einem Mitgliedsbeitrag verbunden, um den Betrieb der Schießstätte und notwendige Investitionen finanziell abzusichern. Aufgrund der immer höheren Kosten ist hier jeder Schütze gefragt, seinen Beitrag zu leisten“, führt General Vahle aus. Mitglied der Schützengilde kann jede männliche Person ab 16 Jahren werden, die sich der Schützengilde verbunden fühlt, heißt es in der Satzung. Außerdem sieht das Vereinsrecht vor, dass nur Mitglieder an den Kompaniewahlen teilnehmen dürfen und auch nur Mitglieder Offiziere werden können. Die Mitgliedschaft in der Gilde ist jedoch ausdrücklich nicht Voraussetzung, um Mitglied des Magistrats zu werden. Dieser soll weiterhin unabhängig vom Geschlecht oder der politischen Partei aus Vertretern der politischen Führung der Stadt Friesoythe bestehen. Auf der Gründungsversammlung am 14.04.2026 ist daher auch der bisherige Magistrat bestehend aus Sven Stratmann, Melanie Buhr, Heino de Buhr und Raphael Opilski im Amt bestätigt worden.

  • Schwerer Unfall in Bösel, Diebstahl und illegale Müllentsorgung

    Eine 55-jährige Frau aus Bösel wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: Martin Pille Bösel. Am Dienstag, 14. Juli, kam es gegen 14:40 Uhr auf der Garreler Straße in Bösel in Höhe der Straße „Auf dem Rahe“ zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 55-jährige Autofahrerin aus Bösel schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die Frau mit ihrem Pkw die Garreler Straße in Richtung Ortsmitte, als sie aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Lkw kollidierte. Die Autofahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der 31-jährige Fahrer des Lkws aus Molbergen blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Garreler Straße im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Die Sperrung konnte gegen 16 Uhr aufgehoben werden. Diebstahl aus Selbstbedienungsladen Thüle. Unbekannte haben am Montagvormittag Waren aus einem Selbstbedienungsladen am Kurfürstendamm in Friesoythe gestohlen. Nach Angaben der Polizei entwendete der Täter oder die Täterin am 13. Juli 2026 zwischen 9:45 Uhr und 10:15 Uhr Eis sowie Getränke aus dem Geschäft und entfernte sich anschließend unerkannt. Die Polizei Friesoythe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 04491/93390 zu melden. Zwei Personen bei Verkehrsunfall leicht verletzt Friesoythe. Bei einem Verkehrsunfall in Friesoythe sind am Montagnachmittag zwei Autofahrer leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte ein 18-jähriger Autofahrer aus Friesoythe gegen 15:15 Uhr vom Ziegeleiweg nach links auf die Alte Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er einen von links kommenden und vorfahrtberechtigten Pkw eines 57-jährigen Friesoythers. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 8.000 Euro geschätzt. Unbekannte entsorgen Altreifen an Feldweg Friesoythe. Die Polizei Friesoythe ermittelt wegen einer illegalen Müllentsorgung im Bereich der Straße Im Alten Haferland. Am Montag, 13. Juli, wurde den Beamten gemeldet, dass Unbekannte an einem Feldweg rund zehn Altreifen in einem Gebüsch entsorgt hatten. Der Zeitpunkt der Ablagerung ist bislang unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 04491/93390 zu melden.

  • Mit dem Rad klimafreundliche Energien entdecken

    Die Radwanderung startet in Friesoythe, Ziel ist auch das Kulturzentrum alte Wassermühle. Foto: Norbert Klockgether Friesoythe. Wie erneuerbare Energien in der Region genutzt werden, können Interessierte bei einer geführten Radwanderung des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre am Mittwoch, 29. Juli, hautnah erleben. Unter dem Motto „Auf den Spuren sauberer Energien“ führt die rund 45 Kilometer lange Tour zu verschiedenen Stationen, an denen Wasser-, Wind-, Biogas- und Photovoltaikanlagen vorgestellt werden. Start der rund sechsstündigen Radtour ist um 13 Uhr in Friesoythe. An mehreren Stopps erhalten die Teilnehmer Einblicke in die klimafreundliche Energieerzeugung und deren Bedeutung für die Region. Für eine Stärkung unterwegs ist ebenfalls gesorgt: Im Teilnehmerpreis ist eine Bratwurst vom Galloway-Weiderind enthalten. Die Teilnahme kostet 29,50 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre unter Telefon 04471/15256, per E-Mail an info@thuelsfelder-talsperre.de sowie in der Tourist-Information an der Bürgermeister-Winkler-Straße 19–21 in Cloppenburg erhältlich. Zudem ist eine Online-Anmeldung über die Internetseite des Vereins möglich.

  • Premiere zum Jubiläum: Kaiser, König und Schwestern-Trio regieren

    Petersdorfs erster Kaiserthron mit Alfons und Annette Thoben, Kaiserin Kerstin und Ludger Burrichter sowie Gerda und Ludger Schewe (von links). Petersdorf (pi). 75 Jahre lang habe die Schützenbruderschaft Petersdorf das Motto „Glauben, Sitte, Heimat“ mit Herz und Verantwortung gestaltet. So begrüßte Brudermeister Jens Bohmann hunderte von Gästen zur Jubelfeier des Vereins im Festzelt. Unter ihnen Bezirksbundesmeister Hümmling-Friesoythe-Löningen, Norbert Dinklage, sowie der Bezirksbundesmeister des Diözesanverbandes im Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften, Ludger Koppers, der dem Verein zum Jubiläum die Hochmeisterplakette überreichte. Mit der Verleihung würdige der Verband die „langjährigen Bemühungen, das Schützenwesen zu pflegen, die Tradition zu bewahren und die Gemeinschaft zu stärken. Koppers: „Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für das Engagement der Bruderschaft über Jahrzehnte hinweg“. Bösels Bürgermeister Hermann Block lobte den Verein als „Super-Botschafter der Gemeinde“ und überreichte ein Geldgeschenk, auch für die Herausgabe einer Chronik. Würdigung zum 75-jährigen Jubiläum: Der Bezirksbundesmeister des Diözesanverbandes im Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften, Ludger Koppers (rechts) überreichte die Hochmeisterplakette an Petersdorf Schützenchef Jens Bohmann. Die Petersdorfer Schützinnen und Schützen hatten sich für die dreitägige Feier mächtig ins Zeug gelegt. Der quicklebendige Festreigen wurde sonntags mit dem Aufmarsch von einem Dutzend befreundeter Schützenvereine, unter ihnen die „Sint Joris Gilde“ aus der niederländischern Provinz Brabant sowie vier Musikkapellen im Sportstadion fortgesetzt. Dabei proklamierte Bohmann das erste Petersdorfer Kaiserpaar Ludger und Kerstin Burrichter und den weiteren Thron mit Annette und Alfons Thoben sowie Gerda und Ludger Schewe, ehe sich der Festzug über die Straßen und durch den Ort ins Festzelt bewegte. Hier ließ sich der Kaiser nicht lumpen, und nach seinem Motto „So jung kaomt wi nich wehr tauhoope“ wurde es noch eine lange Nacht. Der Schützenfestmontag stand ganz im Zeichen des neuen Königspaares Dieter und Annette Burrichter und dem übrigen Thron mit Maria und Dietmar Frye sowie Elisabeth und Edgar Kruse. Sie alle schreiben Vereinsgeschichte: Dieter ist der Bruder des Kaisers; auch Bruder Josef war bereits König, der Vater vor 65 Jahren. Annette, Maria und Elisabeth auf dem aktuellen Thron sind Schwestern. Schrieb Vereins- und Familiengeschichte: Der neue Königsthron, denn die drei Damen sind Schwestern. Edgar und Elisabeth Kruse, König Dieter und Königin Annette Burrichter sowie Dietmar und Maria Frye (von links). Fotos: Martin Pille

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