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- "Wein & Tapas" feiert kleines Jubiläum im Kulturzentrum
Stiftungsratsvorsitzender Georg Litmathe sowie die Stiftungsvorstände Bernd Rieken (li.) und Bernd Wessels (re.) präsentieren das Plakat zur Veranstaltung. Foto: Bürgerhospitalstiftung Friesoythe . Im Kulturzentrum Alte Wassermühle lädt die Bürgerhospitalstiftung Friesoythe am Freitag, 17. April, ab 19.30 Uhr zu ihrem Benefizabend „Wein & Tapas“ ein. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren fest im Friesoyther Veranstaltungskalender etabliert – und steht diesmal unter einem besonderen Vorzeichen: Die Stiftung feiert ihr fünfjähriges Bestehen. „Unser Benefiz-Abend Wein & Tapas hat sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender in Friesoythe erobert und wird gut angenommen“, freut sich der Vorsitzende des Stiftungsrates, Georg Litmathe. Stiftungsvorstand Bernd Rieken berichtet: „In diesem Jahr feiern wir ein kleines Jubiläum, denn unsere Stiftung wird nun fünf Jahre alt.“ Vorstandsmitglied Bernd Wessels blickt ebenfalls zufrieden zurück: „Die damalige Gründung unserer Stiftung im Jahr 2021 hat sich als geniale Entscheidung herausgestellt.“ In den ersten fünf Jahren habe die Stiftung das St.-Marien-Hospital Friesoythe bereits mit deutlich mehr als 100.000 Euro unterstützen können. Neben Zins- und Mieterträgen aus dem Stiftungskapital hätten insbesondere etablierte Aktionen wie dieser Benefizabend und der Friesoyther Adventskalender dazu beigetragen. Auch in diesem Jahr konnten wieder örtliche Unternehmen als Unterstützer gewonnen werden: Malereibetrieb Grale, bwe Energiesysteme sowie die Volksbank eG engagieren sich für die Veranstaltung. Für den kulinarischen Teil sorgt das Weinhandelshaus Walter Deitermann aus Werlte mit acht ausgewählten Weiß- und Rotweinen. Der Partyservice Többen aus Cloppenburg serviert eine vielfältige Tapas-Auswahl mit 15 Köstlichkeiten, dazu gibt es Ciabatta von der Bäckerei Frerker. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Zebus Jazz Trio, der Service liegt in den bewährten Händen des Teams der Alten Wassermühle. „Es ist schön, dass wir mit diesem Kulturzentrum in Friesoythe das richtige Ambiente für einen derartigen Anlass haben“, betont Bernd Rieken. 90 Platzkarten sind ab sofort bei der Buchhandlung H. B. Schepers in Friesoythe erhältlich. Statt eines festen Eintrittspreises wird eine Spende ab 50 Euro empfohlen. Der Erlös kommt der Stiftungsarbeit zugute. „Wir freuen uns bereits jetzt darauf, einen genussvollen Abend mit möglichst vielen Friesoythern verbringen zu können, um zu zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihrem St.-Marien-Hospital Friesoythe steht“, so die Vertreter der Stiftung.
- Ehrungen und große Pläne: Schützen feiern Erfolge und Jubiläum
Bösel . Die Schützenbruderschaft St. Franziskus Petersdorf hat in ihrer Mitgliederversammlung Ehrungen ausgesprochen und Orden verliehen, die für das Vereinspokalschießen errungen wurden. Das betraf insgesamt 22 Mitglieder, die Brudermeister Jens Bohmann (rechts) ausgezeichnete. Ein weiteres Thema waren die Vorbereitungen des großen Vereinsjubiläums, das vom Samstag, 11. Juli, bis Montag, 13. Juli, gefeiert werden soll. Aus diesem Anlass wird erstmals ein „Kaiser“ über ein Adlerschießen ermittelt. Am ersten Tag gibt es einen Gala-Abend mit dem Niedersachsen-Sound-Orchester und tags darauf einen großen Festumzug durch den Ort. Zudem soll eine Chronik erscheinen. Foto: Martin Pille
- Nur noch wenige Karten für das Theater Laboratorium
Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Für das Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, im Forum am Hansaplatz gibt es nur noch wenige Eintrittskarten. Hauptdarsteller Pavel Möller-Lück bringt gemeinsam mit Jule Schöbel und Sören Wieker das altbekannte Märchen „Hänsel & Gretel“ auf die Bühne – diesmal allerdings weniger als klassisches Märchen, sondern vielmehr als „Familienaufstellung nach L. Haslinger“. Zum Inhalt : Leonard Haslinger ist seit fast 40 Jahren Pförtner am Oldenburgischen Staatstheater – Hüter der Schwelle und des Parkplatzes des Generalintendanten. An der Theaterpforte schreiten die Schicksale der Mitarbeitenden ebenso vorüber wie die der literarischen Figuren auf der Bühne. Aktuell sind das Hänsel und Gretel – im Weihnachtsmärchen, dreimal täglich. Haslinger kennt die Inszenierung auswendig. Doch als seine Mutter mit wichtigen Neuigkeiten anruft, beginnen sich die Übertragung der Märchenaufführung und Haslingers eigene Kindheitserinnerungen zu vermischen. Er spielt mit den Dingen, die ihn umgeben – und plötzlich spielen die Dinge mit ihm. Tragisches, Absurdes, Aberwitziges und Märchenhaftes verschmelzen zu einer ebenso berührenden wie heiteren „Hänsel & Gretel“-Adaption – der wohl ungewöhnlichsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1812. Termin: Sonntag, 19.04.2026, 19 Uhr Ort: Forum am Hansaplatz, Friesoythe Tickets: 32,90 Euro (Vorverkauf bei der Buchhandlung Schepers in Friesoythe) Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene Spieldauer: 100 Minuten plus Pause
- Nur noch wenige Karten für das Theater Laboratorium Oldenburg
Foto: Theater Laboratorium Friesoythe . Für das Theater Laboratorium Oldenburg am Sonntag, 19. April 2026, im Forum am Hansaplatz gibt es nur noch wenige Eintrittskarten. Hauptdarsteller Pavel Möller-Lück bringt gemeinsam mit Jule Schöbel und Sören Wieker das altbekannte Märchen „Hänsel & Gretel“ auf die Bühne – diesmal allerdings weniger als klassisches Märchen, sondern vielmehr als „Familienaufstellung nach L. Haslinger“. Zum Inhalt:Leonard Haslinger ist seit fast 40 Jahren Pförtner am Oldenburgischen Staatstheater – Hüter der Schwelle und des Parkplatzes des Generalintendanten. An der Theaterpforte schreiten die Schicksale der Mitarbeitenden ebenso vorüber wie die der literarischen Figuren auf der Bühne. Aktuell sind das Hänsel und Gretel – im Weihnachtsmärchen, dreimal täglich. Haslinger kennt die Inszenierung auswendig. Doch als seine Mutter mit wichtigen Neuigkeiten anruft, beginnen sich die Übertragung der Märchenaufführung und Haslingers eigene Kindheitserinnerungen zu vermischen. Er spielt mit den Dingen, die ihn umgeben – und plötzlich spielen die Dinge mit ihm. Tragisches, Absurdes, Aberwitziges und Märchenhaftes verschmelzen zu einer ebenso berührenden wie heiteren „Hänsel & Gretel“-Adaption – der wohl ungewöhnlichsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1812. Termin: Sonntag, 19.04.2026, 19 Uhr Ort: Forum am Hansaplatz, Friesoythe Tickets: 32,90 Euro (Vorverkauf bei der Buchhandlung Schepers in Friesoythe) Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene Spieldauer: 100 Minuten plus Pause
- Hausschuh oder Hausverbot?
Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Es gibt diese Fragen, die mehr über uns verraten als jede politische Diskussion. Zum Beispiel: Schuhe im Haus – an oder aus? Kaum hat man die Schwelle überschritten, steht man mitten im stillen Kulturkampf zwischen Barfuß-Zwang und Lässigkeitsliga. Die einen empfangen Gäste mit einem Lächeln – und einem unausgesprochenen „Du weißt, was jetzt zu tun ist“. Draußen bleibt draußen. Straßendreck, Feinstaub – all das endet konsequent auf der Fußmatte. Schuhe sind hier keine Accessoires, sondern mobile Biotope mit Profilsohle. Die anderen winken ab: „Ach, lass ruhig an.“ Parkett bekommt Patina, das nennt man Leben, nicht nur bei Bares für Rares. Wer nur kurz reinspringt, um den Autoschlüssel zu holen oder die Einkäufe abzustellen, wird ja wohl keine ökologische Großlage auslösen. Drei Schritte Asphalt sind schließlich noch kein Schlammfestival. Doch genau dort beginnt der Graubereich. Nur mal eben zur Mülltonne. Einmal kurz ums Auto. Sind die Schuhe danach sauber genug? Rational vermutlich ja. Emotional kommt es darauf an, wen man fragt. Für die eine Fraktion sind es Schritte. Für die andere sind es Prinzipien. Und dann die heikle Kür: Was ist mit Besuch? Sagt man etwas? Ein direktes „Würdest du bitte die Schuhe ausziehen?“ ist ehrlich, effizient, fast schon preußisch. Alternativ funktioniert das kommunikative Ballett: selbst demonstrativ entschlüpfen, bedeutungsvoll Richtung Schuhregal schauen und beiläufig murmeln: „Wir sind hier eher Team Hausschuh.“ Oder man sagt gar nichts – und wischt später meditativ den Flur. Am Ende geht es nie nur um Sohlen. Es geht um Kontrolle und Gelassenheit, um Reinlichkeit und Großzügigkeit, um die Frage, ob das Zuhause Schutzraum ist oder erweiterter Gehweg. Vielleicht liegt die eleganteste Lösung irgendwo dazwischen: ein freundliches Angebot von Hausschuhen statt eines Befehls, ein bisschen Nachsicht für den schnellen Gang zur Mülltonne – und die stille Erkenntnis, dass man an der Schuhfrage sehr zuverlässig erkennt, mit wem man es zu tun hat. Also: Team Ausziehen oder Team Anlassen?
- Starke Frauen setzen politische Impulse in Friesoythe
Neue Ideen und Impulse: Das KFD-Leitungsteam mit Heidi Bley-Albers, Dr. Petra Wagner, Hedwig Sänger und Margret Münzebrock (von links) möchte künftig auch politisch Akzente setzen. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“: Dass dieser Satz 1949 in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde, ist Elisabeth Selbert zu verdanken. Die Juristin und Politikerin gilt als „Mutter des Grundgesetzes“ und war eine von vier bedeutenden Frauen, die die Friesoyther KFD bei einer Tour durch die Stadt vorstellte. Der Titel „Starke Frauen“ lehnte sich dabei an das aktuelle Leitbild des Verbandes an, der sich für die Interessen und Gleichstellung von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft einsetzt. Politische Themen möchte ab jetzt auch die Friesoyther KFD in ihren Programmen positionieren „und das Interesse für Teilhabe wecken“, informiert Sprecherin Dr. Petra Wagner, die seit einem Jahr mit Heidi Bley-Albers, Margret Münzebrock und Hedwig Sänger das Leitungsteam bildet. In Zeiten, in denen extreme Positionen zunehmen, wollen die Mitglieder an die Verantwortung für die demokratische Grundordnung, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit appellieren und Frauen grundsätzlich für Politik auf den unterschiedlichsten Ebenen interessieren. „Über 50 Prozent unserer Gesellschaft sind Frauen, somit ist Politik nicht nur etwas für Männer“, betonte Heidi Bley-Albers. Dass Politikerinnen in Gremien und Parlamenten als starke Stimmen vertreten seien, sei auch ein Bestreben der KFD. Die Friesoyther Gemeinschaft lädt deshalb zu einem Abend mit CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher und Melanie Buhr (SPD), stellvertretende Bürgermeisterin in Friesoythe, ein. Dabei soll es zum einen um die persönliche Motivation gehen, politisches Engagement zu zeigen. Zum anderen sollen Möglichkeiten der politischen Beteiligung erörtert werden. Mit neuen Ideen und Impulsen möchte das Friesoyther Leitungsteam auch darüber hinaus vielfältige Anreize schaffen und neue Mitglieder gewinnen. „Savoir vivre“ heißt es bei der nächsten Zusammenkunft am 23. April mit Menü und Musik von Mireille Mathieu und Edith Piaf. Am 7. Mai unternehmen die Frauen eine „Fahrt ins Blaue.“ Info : Der politische Abend findet am Donnerstag, 12. März, ab 19 Uhr im Friesoyther Franziskushaus statt. Anmeldungen nehmen Dr. Petra Wagner unter Telefon 04491/4548 und Margret Münzebrock unter Telefon 04491/787278 entgegen.
- Erheblicher Wasserschaden im alten Rathausgebäude
Noch ist die Folgenutzung des alten Rathausgebäudes in Friesoythe nicht klar. Akut geht es aber mehr um einen erheblichen Wasserschaden im Untergeschoss. Foto: Höffmann Friesoythe . Die Stadt Friesoythe will neue Waldflächen schaffen und mehrere Areale gezielt aufpflanzen. Gleichzeitig kündigt die Verwaltung Straßensanierungen nach Frostschäden an und sucht Nutzungskonzepte für das alte Rathaus, das derzeit mit einem Wasserschaden zu kämpfen hat. Die Stadt Friesoythe plant, verschiedene Flächen aufzupflanzen, um kleine Wälder entstehen zu lassen. „Wir möchten mit dieser Maßnahme auf Dauer auch größere Waldflächen schaffen“, berichtet 1. Stadträtin Heidrun Hamjediers während der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Wie die 1. Stadträtin weiter berichtete, habe die Verwaltung den durch Frost angerichteten Straßenbruch an mehreren Fahrbahnen im Blick. Sobald sich die Temperaturen dauerhaft auf über null Grad einpendeln, sollen die Sanierungsarbeiten beginnen. Es sei durchaus gewollt, wenn Bürgerinnen und Bürger entstandene Schäden via Internet der Stadtverwaltung melden. Um eine Reaktion zu erhalten, sei es jedoch nötig, die vollständige Adresse zu nennen, erklärte Hamjediers. Wegen der Folgenutzung des alten Rathauses habe es in jüngster Zeit erste Gespräche mit Interessenten gegeben. Nun erwarte man konkrete Angebote und Konzepte. Aktuell gebe es in dem Gebäude einen erheblichen Wasserschaden im Untergeschoss/Souterrain. Um den Schaden beheben zu können, müssten die Räume jetzt komplett geräumt werden. Gespräche mit dem Heimatmuseum und dem Postgeschichtlichen Museum werden geführt.
- 110 Jahre Vehnemoor: Aus Moor und Mangel entstand Industrie
Wiedervernässung heute im Vehnemoor. Bösel/Edewechterdamm . Es war eigentlich keine Firmengründerzeit, als Europa ins dritte und vierte Weltkriegsjahr ging, heute vor 110 Jahren. Und dennoch: Als überall die Ernährungslage schlecht ist, Brot und Kartoffeln so knapp sind, dass Lebensmittelkarten eingeführt werden müssen, gründen Friedrich Graf von Landsberg und Georg Klasmann in Bösel-Edewechterdamm 1916/17 die Vehnemoor GmbH. Nördlich von Bösel lag das Moor, als das Schweigen dort noch tief und unerschütterlich und ernst, aber nicht traurig, geheimnisvoll, aber nicht öde war; ein Schweigen doch, das Katastrophen vorausgeht. Man spürte es: Moore sind unheimlich wie Friedhöfe, und es riecht nach Fäulnis und Tod, aber sie sind das Leben für das Moor. Grünschwarze Tümpel ohne Bewegung ist wie vergossenes Öl. Aber: In der Bevölkerung herrschte ein großer Mangel an Kohle. Wo das Moor zu Torf gestochen und als Holzersatz im Ofen landete, da war die Not die Ursache. Torfwerk Vehnemoor. Fotos: Martin Pille und Archiv Pille Pionierarbeit kam auf die Gründer und ihren späteren Geschäftsführer, Franz Mecking, der Garant für den Erfolg, zu. Das Problem des Absatzes löste er mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Edewecht-Edewechterdamm. Bald wurde mit dem Bau einer Torfstreufabrik begonnen. 1921 verließ der erste Ballen die Presse, um nach Amerika oder den Kanarischen Inseln exportiert zu werden. Schwarztorf wurde in den Pütten zunächst noch im Handstich gefördert. Erst als 1922 die Hochspannungsleitung von Wildenloh herangeführt wurde und zwei Wielandt-Bagger geliefert worden waren, begann der maschinelle Abbau. Nach schweren Gründer- und Kriegsjahren stirbt Franz Mecking 1950. Die Geschäftsführung übernimmt sein Sohn Hans-Heinz Mecking, zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Bernd-Georg. Später ist Hans-Heinz alleiniger Betriebsleiter, vor allem aber dessen Motor, ausgestattet mit dem untrüglichen Gespür für das unternehmerisch Richtige. Eine neue Phase, die der Kultivierung der abgetorften Flächen, beginnt. Danach wird ein größeres Areal für die Errichtung von 21 Nebenerwerbssiedlungen und Häusern freigegeben. Die Firma sorgte für eine neue Heimat vieler; Menschen strömten nach den Weltkriegen aus den verlorenen Gebieten gen Westen, viele davon fanden Arbeit im Moor, den Anschluss an die heimische Bevölkerung, "platt" mischte sich mit schlesischem oder pommerschem Akzent. Heute gehört die Vehnemoorgesellschaft zur Deilmann-Klasmann GmbH. 1975 wird die Brenntorfproduktion eingestellt und Blumenerde und Substrate produziert. Wie alle Torfwerke war auch die Torfgesellschaft einem immer größer werdenden Druck der Naturschützer ausgesetzt und geriet zunehmend in die Diskussion um das rechte Maß zwischen Wirtschaft und Landschaft. Die Moorbahn ist bereits abgebaut Vor über 20 Jahren wurden 1676 Hektar Moor unter Naturschutz gestellt. Zurückholen kann man indes nichts mehr, aber es entsteht etwas, was wertvoll sein kann: ein offener, nährstoffarmer und moortypischer Lebensraum, der Platz bietet für viele schutzbedürftige Arten und Lebensgemeinschaften. Nach Auskunft von Kreissprecher Frank Beumker vom Landkreis Cloppenburg gibt es in der Gemeinde Bösel keine aktive Abbaugenehmigung mehr. Nur noch zwei Genehmigungen existieren für die Gemeinde – bei beiden Flächen ist zwar der Abbau beendet, aber die Renaturierung und der Rückbau mit der Wiedervernässung der Flächen ist noch nicht abgeschlossen. Bis maximal 2046 laufen auch alle anderen Genehmigungen im Landkreis aus. Im Moor beobachten heute die Menschen den faszinierenden Kranicheinflug im Herbst. An den aktiven Torfabbau auf den großen Flächen erinnern dann nur noch das Böseler Gemeindewappen und eventuell für das geübte Auge erkennbare Höhenunterschiede im Landschaftsprofil.
- Jugendfeuerwehr blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Zahlreiche Jugendliche engagieren sich in der Jugendfeuerwehr Friesoythe. Foto: Jens Kotte Friesoythe . Friesoythes Jugendfeuerwehrwart Tobias Tangemann konnte zahlreiche Mitglieder sowie das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr zur Mitgliederversammlung begrüßen. In seinem Jahresbericht ließ er ein ereignisreiches Jahr Revue passieren. Neben den regelmäßigen feuerwehrtechnischen Diensten standen vielfältige gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm – darunter Ausflüge, Veranstaltungen und das Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr. Besonders positiv entwickelte sich die Mitgliederzahl: Derzeit engagieren sich 19 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr Friesoythe. Vier von ihnen wechselten im vergangenen Jahr in die aktive Wehr – ein wichtiger Schritt für die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Laura Poschmann erneut zur Jugendsprecherin gewählt. Oskar Langer übernimmt das Amt des stellvertretenden Jugendsprechers. Neuer Zeugwart ist künftig Oskar Ströher. Eine besondere Auszeichnung erhielt Lasse Siebrands: Die Betreuerinnen und Betreuer ernannten ihn zum „Mitglied des Jahres“. Damit würdigten sie sein außerordentliches Engagement und seine vorbildliche Teilnahme am Dienstbetrieb. Tobias Tangemann dankte den Jugendlichen für ihre engagierte Mitarbeit sowie dem Betreuerteam für die geleistete Arbeit. Sein Dank galt ebenso der Firma Stadtsholte aus Friesoythe, die mit einer Spende die Anschaffung neuer Sitzgarnituren für die Jugendfeuerwehr unterstützte. „Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nachwuchsarbeit und zugleich ein starkes Stück Gemeinschaft“, betonte Tangemann. „Das Engagement der Jugendlichen und des Betreuerteams zeigt, wie lebendig unsere Feuerwehrjugend in Friesoythe ist.“
- CarLa-Tafel in Altenoythe: Rund 50 Gäste informieren sich
Großes Interesse am CDU-Besuch der CarLa-Tafel Altenoythe. Foto: Schmidt Altenoythe . Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Friesoythe haben rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger die CarLa-Tafel in Altenoythe besucht. Die Vorstandsmitglieder Reinhold Looschen (1. Vorsitzender), Werner Fuhler (2. Vorsitzender), Hans Budde (Kassenwart) und Bianca Henken (Beisitzerin) hießen die Gäste willkommen und freuten sich über die große Resonanz. Bei einer ausführlichen Führung durch die Räume sowie einer Präsentation erhielten die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Einblick in Organisation, Abläufe und Herausforderungen der Einrichtung. Dabei wurde deutlich, wie viel logistischer Aufwand und persönliches Engagement erforderlich sind, um Woche für Woche Hilfe zu leisten. Seit 2006 unterstützt die CarLa-Tafel Friesoythe rund 500 Familien in fünf Gemeinden des Landkreises Cloppenburg mit Lebensmittelpaketen. Die Initiative finanziert sich ausschließlich aus Spenden und lebt vom Einsatz ihrer etwa 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie begegnen täglich unterschiedlichsten Lebenssituationen und setzen sich dafür ein, Menschen in schwierigen Lebenslagen würdevoll zu unterstützen. „Auch in unserer Region leben nicht alle Menschen und Familien auf der Sonnenseite. Das gesamte CarLa-Team sorgt dafür, dass auch sie gesehen und würdevoll unterstützt werden. Davor haben wir den größten Respekt und sagen von Herzen Danke“, betonte Stadtverbands-Vorsitzender Jann Christian Hegewald während des Besuchs. Information Symbolbild: Adobe Stock Die Friesoyther Tafel „CarLa“ (Caritas-Lebensmittelausgabe) ist eine Initiative der Gemeindecaritas für das Dekanat Friesoythe und Mitglied im Bundesverband Tafel Deutschland e. V. Ziel ist es, qualitativ einwandfreie, aber nicht mehr verkäufliche oder überschüssige Lebensmittel bei Einzelhandel und Unternehmen einzusammeln und an Menschen mit geringem Einkommen weiterzugeben. Lebensmittel erhalten ausschließlich Personen mit einem gültigen Berechtigungsschein. Dieser wird nach Prüfung der entsprechenden Unterlagen im Haus der Caritas in Friesoythe sowie im Tafelgebäude in Altenoythe ausgestellt. Der Vorstand der CarLa-Tafel besteht aus sechs Personen. Unterstützt werden sie von rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die wöchentlich Lebensmittelpakete an etwa 500 berechtigte Familien in fünf Gemeinden des Landkreises Cloppenburg ausgeben.










