Suchergebnisse
360 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Vogelgrippe: Neuer Stall betroffen
Symbolfoto: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg (fri). In der Gemeinde Saterland wurde ein Ausbruch hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 (Vogelgrippe) in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nach weiteren Informationen der Kreisbehörde amtlich bestätigt. Der Bestand mit 10.500 16 Wochen alten Puten wurde tierschutzgerecht getötet. Somit sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 32 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt 362.500 Puten und 5.300 Enten betroffen. Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Sperrzone zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis wurden als Sperrzone eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone festgelegt. Als Schutzzone wird das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Saterland mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt. Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Saterland sowie der Stadt Friesoythe. Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Barßel und Saterland sowie der Stadt Friesoythe. In der gesamten Sperrzone (Schutzzone und Überwachungszone) ist die Teilausstallung untersagt. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.
- Männergrippe in Bösel: Hausarzt oder Hühnersuppe?
Ziehen im Januar alle Register: Die Böseler Theatergruppe um Regisseurin Anita Hempen (obere Reihe 4. v. links). Foto: Martin Pille Bösel (pi). Das plattdeutsche Theaterstück der Böseler DJK-Spielschar sorgt wieder für jede Menge Spaß: Der Titel „Männerschnuppen-Jappst du noch oder büst du al doot?“ von Jennifer Hülser, ins Plattdeutsche übersetzt von Benita Brunnert, verspricht turbulente Szenen auf der Bühne. Insgesamt sechs Veranstaltungen sollen im Forum der Oberschule über die Bretter gehen, und die dürften, wie in den Vorjahren, schnell ausverkauft sein, denn Eintrittskarten gelten als schönes Weihnachtsgeschenk. Männergrippe Der Schwank hat es „in sich“ und alles, um die Zuschauer zu begeistern! Nur so viel: Im Mittelpunkt steht Alexander, der an einer scheinbar harmlosen Erkältung leidet, diese aber – ganz nach dem bekannten Klischee der „Männergrippe“ – dramatisch überhöht und sich auf das heimische Sofa schleppt, um zu leiden. Seine Frau Anna muss sich gleichzeitig um Haushalt, Gäste und das Chaos kümmern, während Alexanders Freunde sein Leid theatralisch mittragen und sogar das geplante „Männerwochenende“ ins Wohnzimmer verlegen. Hühnersuppe hilft Da wird angesichts ihres dahinscheidenden Ehemanns Hühnersuppe als Allheilmittel gekocht und auch der Hausarzt der Familie wird konsultiert. Und dann taucht auch noch eine Bestatterin des Institutes „Klappe zu“ auf, um die Details einer bevorstehenden Bestattung zu besprechen. Charmant und bodenständig Viele Situationen scheinen „aus dem echten Leben gegriffen“ und sorgten bereits bei den Proben für viel Gelächter. Plattdeutsch ist bei den Aufführungen sozusagen „Amtssprache“, derb, kraftvoll, von bodenständiger Direktheit und umwerfend rauem Charme. Anmeldung und Gutscheine F ür die Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen im Forum der Oberschule nimmt Heinrich Looschen vom 29. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 Anmeldungen unter Telefon 04494/1450 entgegen. Gutscheine für die Seniorenaufführung und die übrigen Theaterabende sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: EP Zemke, Nordenbrocks „Die Getränkekönner“, Farben Seppel, Getränkevertrieb Nordenbrock und Bäckerei Burrichter in Bösel. Die Termine: Seniorenvorstellung: Samstag 17.01.2026, 15 Uhr; weitere Aufführungen : Sonntag, 18. 01. 2026 , 18 Uhr; Freitag 23. 01. 2026, 19.30 Uhr; Sonntag, 25.01.2026, 18 Uhr; Samstag, 31.01.2026, 19:30 Uhr; Sonntag, 26.02.2026, 18 Uhr.
- Mit Show und Charme: Böseler Big Band-Sound im Rampenlicht
Die Big Band Bösel begeistert seit 25 Jahren in der ausverkauften Stadthalle Cloppenburg. Foto: BBB Bösel/Cloppenburg – Voller Vorfreude und frischer Energie bereitet sich die Big Band Bösel auf das schon legendäre Gala-Abend-Wochenende vor. Auch nach 25 Jahren ist das ehrgeizige Ziel klar gesteckt: Dreimal ausverkauftes Haus in der Stadthalle Cloppenburg am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag (12. - 14. Dezember). 25 Jahre Gala-Jubiläum Im vergangenen Jahr feierte die Big Band Bösel ihr silbernes Gala-Jubiläum – mit drei prall gefüllten Aufführungen am dritten Adventswochenende. Musikfans erlebten eine bunte Reise durch klassische Big-Band-Literatur, Rock- und Pop-Hits, Balladen sowie Musical- und Filmmelodien. „Auch in diesem Jahr wollen wir die Stadthalle erneut mit drei Galaabenden füllen und die Gäste mit noch mehr Vielfalt und Spielfreude begeistern“, betont Geschäftsführer Fabian Hagen. Dirigent Christian Meyer verspricht ein aktuelles Repertoire mit einigen „brandneuen Musikstücken“. Show und Klang Die Big Band Bösel hat sich nicht nur musikalisch weiterentwickelt, sondern setzt auch technisch neue Akzente. Modernste Licht- und Tontechnik sowie ein ausgeklügeltes Bühnendesign strahlen im Rampenlicht – und diesen hohen Standard möchte die bekannte Gruppe mit ins neue Jahr nehmen. Entscheidend aber der spezielle Böseler Big Band-Sound, natürlich garniert mit einer großen Portion Charme: Mit neuem Programm, unverwechselbarer Show und bewährtem Engagement steht die Big Band Bösel erneut bereit, die Stadthalle dreimal zum Klingen zu bringen.
- Feuer am Flughafen: Brandursache noch unklar
Brandruine am Flughafen in Staatsforsten: Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Fotos. Höffmann Varrelbusch – Großbrand am Flughafen in Staatsforsten: Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, konkrete Hinweise liegen derzeit jedoch noch nicht vor. In der Nacht zu Samstag ist auf dem Flugplatz Varrelbusch ein Großbrand ausgebrochen. Gegen 0.45 Uhr hatte ein Zeuge die Flammen im Bereich des Towers bemerkt und umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Wie die Polizei weiter mitteilt, griff das Feuer rasch auf die unterhalb des Towers gelegene Gaststätte sowie eine angrenzende Halle über. Die Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot an: Einsatzkräfte aus Cloppenburg, Garrel, Bösel, Emstek, Friesoythe, Ahlhorn und Altmoorhausen waren mit insgesamt 27 Fahrzeugen vor Ort. Auch am Samstagmorgen dauerten die Löscharbeiten an. Der Sachschaden wird bislang auf rund 720000 Euro geschätzt. Neben den betroffenen Gebäuden wurden auch mehrere Flugzeuge sowie ein Fahrzeug durch die Flammen beschädigt oder zerstört. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Werner-Baumbach-Straße im Bereich des Flugplatzes voll gesperrt.
- FRITZ Fotonachlese: Zebu & the Gnus
Friesoyther Kultband feiert 40. Geburtstag Friesoythe (höf). Komm pack das Ding doch noch mal aus und spiel so schön wie früher: Das von Udo Lindenberg geliebte Cello blieb zwar im Kasten, doch die beiden Ur-Gnus Wilhelm Wewer und Otto Hafkemeyer spielten mit Bass und Gitarre so schön wie früher. Vor zweimal ausverkauftem Haus in Friesoythe feierte die Kultband „Zebu & the Gnus“ ihren 40. Geburtstag und sorgten für ordentlich Sound in der „Alten Wassermühle“ in Friesoythe. Dabei die Männer der ersten Stunde sowie die aktuelle Besetzung mit Dr. Thomas Hanisch (Gitarre), Anja Meiert (Gesang), Peter Janssen (Gitarre), Wolfgang Hitschler (Bass) und Ruth Shaw (Geige). Seit Beginn gehören Bandgründer und Pianist Klaus-Dieter Hildebrandt (Zebu) und Drummer Heiner Schepers zum musikalischen Grundfundament. Zum Jubiläum reiste auch der amerikanische Soulsänger und Freund Franke Pharoah an, der bereits in der Gründerzeit zur Band gestoßen war und für seine legendären Auftritte in Friesoythe bekannt ist. Zur Freude der vielen Fans begab sich die Band auf die musikalische Jubiläums-Reise und verließ nach drei mitreißenden Stunden nicht ohne Zugabe die Bühne: Verdammt lang her… Fotos: Höffmann
- Buhr schließt Kandidatur nicht aus
Friesoyther SPD will sich neu aufstellen Foto: Stadt Friesoythe Tut sie’s oder tut sie’s nicht? Wird sich Melanie Buhr als SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Friesoythe aufstellen lassen? Nach dem politischen Nominierungs-Desaster herrscht bei den Genossen seit mehreren Wochen Funkstille. Auch die aktive Ratsfrau und von vielen favorisierte Bewerberin hielt sich lange bedeckt. Doch im Gespräch mit FRITZ online erklärt Melanie Buhr jetzt: „Ich schließe es nicht ganz aus.“ Der Auslöser In der entscheidenden Sitzung der SPD-Findungskommission im vergangenen Oktober hatten sich die Mitglieder mit 7 : 5 Stimmen überraschend für den Vorsitzenden des Friesoyther Ortsvereins, Olaf Eilers, als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September 2026 ausgesprochen. Überraschend deswegen, weil die meisten Beobachter davon ausgegangen waren, dass die stellvertretende Bürgermeisterin, Melanie Buhr, als favorisierte Bewerberin ins Rennen geschickt werde. Das Ergebnis stieß in verschiedenen Teilen der Partei, vor allem auch innerhalb der eigenen Fraktion, auf Unverständnis und sorgte für erhebliche Spannungen. Melanie Buhr Rücktritt und Funkstille Der umstrittene Personalvorschlag führte zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen, am Ende der Debatten gab der gewählte Kandidat seinen Rückzug bekannt . Nicht nur das: In einem Brief an die Mitglieder des Ortsvereins teilten Vorsitzender Olaf Eilers sowie weitere Vorstands-Mitglieder mit, dass sie ihre Ämter zur Verfügung stellen. In dem Schreiben beschrieben sie ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis und kritisierten deutlich das Verhalten einiger Parteimitglieder. Seitdem herrscht nach außen Funkstille. Wie geht es weiter? Hinter den politischen Parteikulissen rumorte und brodelte es jedoch weiter. Der Abstimmungsprozess entwickelte sich zur waschechten Führungskrise. Doch untätig waren die Parteiverantwortlichen nicht. Inzwischen hat es eine Mitgliederversammlung „mit vielen Fragen und Antworten“ gegeben. „Ich musste die Geschehnisse erst ein paar Tage sacken lassen“, beschreibt Melanie Buhr ihre persönliche Reaktion auf das interne Ergebnis. Doch dann habe sie mit den verbliebenen Mitgliedern des „Rumpf-Vorstandes“, Matthis Ballweg und Jürgen Hespe, dem Juso-Vorsitzenden Erik Pünter sowie der Fraktionsvorsitzenden Renate Geuter den Weg für einen Neuanfang besprochen. Das Ergebnis: Noch in diesem Monat soll in einer Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden. Wer tritt an? Damit verbunden ist die Frage: Stellt die SPD überhaupt eine Kandidatin/einen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters? „Das ist die Entscheidung des neuen Vorstandes“, erklärt Buhr. Für sie selbst stellt sie klar: „Ein kompletter Rückzug aus der Kommunalpolitik geht nicht.“ Sie setze sich seit Jahren „mit viel Herzblut“ für die Belange der Stadt Friesoythe politisch ein, „das möchte und kann ich trotz der Niederschläge nicht einfach aufgeben.“ Schließlich könne jedes Gewitter auch reinigend wirken. Auf jeden Fall werde sie als Kandidatin für den neuen Stadtrat zur Verfügung stehen. Und für das Bürgermeisteramt? „Wir führen viele Gespräche, ganz abgehakt habe ich es nicht“. Hier gibt es die Hintergründe zum Rücktritt von Olaf Eilers. Kommentar (von Julius Höffmann) Reinigendes Gewitter oder Dauerregen? Was als routinierter Nominierungsprozess für die Bürgermeisterwahl 2026 gedacht war, ist innerhalb der Friesoyther SPD zu einer Führungskrise mutiert, die offenbar Vertrauen zerstört hat und Fragezeichen hinterlässt – aber eben auch die Chance auf einen Neustart bietet. Die Reaktionen auf die überraschende Empfehlung der Findungskommission, der anschließende Rückzug Eilers’ und die kollektive Aufgabe mehrerer Vorstandsämter zeigen vor allem eines: Die SPD kämpft weniger mit Personalfragen als mit ihrem inneren Zusammenhalt. Die Schärfe der Auseinandersetzungen macht deutlich, wie tief das Misstrauen gewachsen ist. Doch bemerkenswert ist, wie sehr sich die verbliebenen Akteure darum bemühen, die Partei wieder handlungsfähig zu machen. Eine Mitgliederversammlung, der Plan für Neuwahlen eines Vorstands und die Bereitschaft, miteinander – statt übereinander – zu reden, sind richtige Schritte. Im Zentrum des Interesses steht dabei Melanie Buhr. Lange hielt sie sich zurück, vielleicht aus politischer Vorsicht, vielleicht aus Respekt vor dem Chaos, das die SPD selbst verursacht hatte. Dass sie jetzt klar formuliert, ein „völliger Rückzug“ komme für sie nicht infrage, ist ein Signal: Die SPD hat noch Führungspersonal, das sich nicht entmutigen lässt. Buhrs vorsichtiges „Ich schließe es nicht ganz aus“ in Richtung Bürgermeisterkandidatur ist nicht nur ein Satz – es ist eine Einladung an ihre Partei, wieder Vertrauen zu fassen. Die SPD kann nur dann wieder glaubwürdig auftreten, wenn sie zuvor die eigenen Wunden versorgt. Eine Partei, die im Inneren zerstritten wirkt, überzeugt nach außen niemanden. Die nächsten Wochen entscheiden daher weniger über einen Namen, sondern über die Frage, ob die SPD in Friesoythe ihre Krise als reinigendes Gewitter nutzt – oder in Dauerregen stecken bleibt.
- Grandiose Reise in die Partnerstadt
80 Gäste erleben Berlin und Polen Friesoythe . Der Besuch des Plenarsaals des Deutschen Bundestages war für viele Gäste eine Premiere. Genauso der Gang auf der Dachterrasse und in die berühmte Glaskuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin. Der Abstecher in die Bundeshauptstadt gehörte zur viertägigen Jubiläumsreise nach Berlin und Polen anlässlich des 20-jährigen Beste- hens der Städtepartnerschaft zwischen Friesoythe und Swiebodzin. „Das hat sich wirklich gelohnt“, so der einhellige Tenor der 80 Gäste, die in zwei Bussen unterwegs waren. Die erste Nacht verbrachten sie im zentral gelegenen Hotel „Berlin Berlin“ in Berlin und lernten die Besonderheiten der Stadt nach einem ausgiebigen Frühstück während einer interessanten Stadtrundfahrt kennen. Zu Fuß gingen sie bei bestem Wetter durch das Brandenburger Tor und schlenderten über die Prachtstraße Unter den Linden am Hotel Adlon vorbei, bevor es in Richtung Polen weiterging. Schnell erreichte die Gruppe Swiebodzin, nur 170 km von Berlin entfernt. Im Hotel SEN verbrachten sie die beiden nächsten Nächte und vergessen sicherlich nie den „tanzenden Bacchus“ als Gastgeber der Weinprobe am Abend. Am Tag zwei in Polen besuchten die Reisegäste die riesige Christusstatue, lernten ein altes Kloster kennen und machten einen kleinen Stadtspaziergang durch Swiebodzin. Die Dolmetscherinnen Marzena und Martha sorgten für ein gutes Verständnis während des gesamten Aufenthalts, Reiseleiter Julius Höffmann begrüßte die Gruppe am Abend zu einem fürstlichen Festessen in der alten Johanniterburg in nahgelegenen Lagow. Die staunenden Gäste zeigten sich sichtlich beeindruckt vom Innenhof des Restaurants, wo sie ein mehrgängiges Menü genießen konnten. Nach einer offiziellen Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Swiebodzin, Thomasz Olesiak, im Rathaus, ging es am 4. Tag zurück in die Heimat.
- Nach Freispruch: Kurt Schulte wechselt nach Friesoythe
Das Kirchengericht des Bistums Augsburg hat den früheren Münsteraner Dompropst und Offizial vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen. Kurt Schulte. Foto: Offizialat Vechta / Johannes Hörnemann Das Kirchengericht des Bistums Augsburg hat in einem kirchlichen Strafverfahren den früheren Münsteraner Dompropst und Offizial Kurt Schulte (60) vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen. "Denn er hat keine solche Straftat begangen", heißt es in einer Pressemitteilung des Offizialats. Daher sei der gebürtige Böseler in diesem Punkt freizusprechen. Gegen Schulte gab es Vorwürfe von grenzüberschreitendem, unangemessenem Verhalten. Dennoch sprach das Kirchengericht in Augsburg Strafen aus, weil Schulte die Befugnisse seines Amtes und seiner Aufgabe als Dienstvorgesetzter gegenüber einer ihm unterstellten Person missbraucht habe. Demnach ließ er der Person über seinen dienstlichen E-Mail-Account unangemessene private Nachrichten zukommen. "Hier hat sich Schulte nach dem Urteil des Kirchengerichts strafbar gemacht", so das Offizialat. Das Gericht legte daher ein räumlich begrenztes Aufenthaltsverbot für Schulte zum Schutz der betroffenen Person fest. Zudem verbot das Gericht ihm für fünf Jahre, Ämter oder Aufgaben zu übernehmen, die mit einer Weisungsbefugnis gegenüber ihm unterstellten hauptamtlichen Mitarbeitenden ausgestattet wären. Weitere Auflagen für Schulte gibt es nicht. Die Personalkonferenz des Bistums Münster hat zudem entschieden, dass Schulte ab dem 1. Januar 2026 als Pastor (ohne Leitungsaufgaben) in der Pfarrei St. Marien in Friesoythe eingesetzt werden wird. Hintergrund: Der frühere Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hatte Schulte im Juni 2022 bis zur Klärung der Vorwürfe grenzüberschreitenden, unangemessenen Verhaltens beurlaubt. Aufgrund des bald darauf erhobenen Vorwurfes der unbefugten Weitergabe vertraulicher Unterlagen hatte Schulte dem Bischof den Verzicht auf alle Ämter angeboten, dem der Bischof im September 2022 entsprach. Die staatlichen Strafverfolgungsbehörden eröffneten wegen fehlendem Anfangsverdachtes kein Ermittlungsverfahren. In einem kirchlichen Verwaltungsstrafverfahren war Schulte 2023 wegen Geheimnisverrat wegen der unbefugten Weitergabe von Dokumenten in vier Fällen bestraft worden. Als Dompropst stand Kurt Schulte seit 2013 an der Spitze des Münsteraner Domkapitels. Dieses ist vor allem für die Feier der Gottesdienste im St.-Paulus-Dom zuständig. Das Domkapitel wählt zudem den Bischof. Als Offizial leitete Schulte seit 2010 das Offizialat, das Münsteraner Kirchengericht. Zuvor war er unter anderem als Propst in Vechta und zuvor als Pfarrer in Dinklage tätig. Zum Priester war er 1991 geweiht worden.
- Kreis-CDU kritisiert Ministerin Bas
Foto: Höffmann In einem offenen Brief an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas kritisieren der Kreisvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Cloppenburg, Christoph Eilers MdL, der MIT-Kreisvorsitzende, Walter Lohmann, sowie alle Vorsitzenden der CDU-Stadt- und Gemeindeverbände im Landkreis Cloppenburg die jüngsten Äußerungen der Politikerin. „Nicht gegen, sondern mit den Arbeitgebern in Deutschland“ - so heißt es in dem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt:
- Pfarrer Jasper-Bruns wechselt an die Hase
Böseler Pastor geht nach Löningen Pfarrer Stefan Jasper-Bruns wird neuer Pastor in Löningen. Foto: Kirche Bösel Bösel/Löningen . Stefan Jasper-Bruns wird neuer Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus Löningen. Gelegenheit zu einem ersten Kontakt gab es für Gremien und Pastorale Mitarbeitende der Pfarrei St. Vitus bei einem Gespräch im Pfarrheim. Wie in einer Pressemitteilung weiter mitgeteilt wurde, gehören rund 7.700 Katholikinnen und Katholiken zur Pfarrei in Löningen und in den Gemeindeteilen Bunnen, Evenkamp und Benstrup. Der Geistliche soll am 22. Februar 2026 in sein Amt eingeführt werden. Jasper-Bruns stammt aus Recke (Westfalen). Zum Priester geweiht wurde der heute 48-Jährige im Mai 2004 in Münster. Im selben Jahr wurde er Vikar in Dinklage St. Catharina, 2008 wechselte er als Kaplan nach Cloppenburg. Dort blieb er bis 2012. Am 14. April wurde der katholische Priester als Leitender Pfarrer in Bösel, St. Cäcilia, eingeführt. Jasper-Bruns hat, das sagt er selbst, ein Herz für die Katholischen Verbände. So war er u.a. Präses der KAB in Cloppenburg, Präses der Schützenbruderschaft und Bezirkskurat der DPSG. Seit 2013 ist er Präses des Kolpingwerks im Land Oldenburg. Seit Juli 2024 ist Jasper-Bruns Dechant des Dekanates Friesoythe. „Ich bin sehr dankbar für den gemeinsamen Weg, den wir bis Januar in Bösel gehen. Wir haben viele schöne Sachen erleben und gemeinsam erfahren dürfen“, erklärte der Geistliche. Er denke an die große Gemeindepilgerfahrt nach Rom und viele andere Pilgerfahrten. Vieles sei mit viel Unterstützung von vielen Menschen vor Ort bewegt und weiterentwickelt worden: Die Familienkatechese in der Erstkommunionvorbereitung, die Gestaltung und Feiern von schönen und ansprechenden Familiengottesdiensten, der Bau des Begegnungszentrums, die Erstellung von Rasengräberfeldern auf dem Friedhof in Bösel und vieles mehr. „Ich bin gerne Pfarrer in Bösel!“, betonte er. Er halte es für richtig, alle zehn bis fünfzehn Jahre eine Pfarrstelle zu wechseln. „Ich habe gespürt, dass für mich nun der Wechsel in eine neue Aufgabe dran ist,“ erzählte er. „Deshalb freue ich mich auf die neue Pfarrei. Ich freue mich darauf, Pfarrer in Löningen, Benstrup, Bunnen und Evenkamp zu werden. Und ich freue mich darauf, neue Menschen in einem neuen Gemeindegefüge kennen zu lernen". Nach seiner Entpflichtung von der Pfarrstelle in St. Cäcilia Bösel wird zum 1. Februar 2026 ein Pfarrverwalter eingesetzt. Diese Aufgabe ist noch vakant.










