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  • 60 Jahre HGV Friesoythe: Mit Bratwurst und Bier auf Zeitreise

    HGV-Vorsitzender Frank Hanneken konnte zahlreiche Gäste zum 60. Geburtstag des Vereins begrüßen. Fotos: Höffmann Friesoythe. Paragraf 1 der Satzung des HGV Friesoythe vom 30. September 1966, beschlossen und unterzeichnet im Hotel Toben in Friesoythe von acht Gründungsvätern: „Der Handels und Gewerbeverein Friesoythe bezweckt die Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadtgemeinde Friesoythe und die Pflege der wirtschaftlichen Verbindungen zu den Nachbargemeinden. Dabei soll er vor allem die gemeinsamen Interessen von Handel, Handwerk und Industrie vertreten.“ Das war vor 60 Jahren. Den rund Geburtstag feierten zahlreiche Mitglieder des Vereins am Mittwoch im Friesoyther Kulturzentrum Alte Wassermühle, „nicht weit entfernt vom Gründungsstandort“, begrüßte der heutige HGV-Vorsitzende Frank Hanneken die Anwesenden. Man habe sich bewusst für eine lockere Atmosphäre bei Bratwurst und Bier entschieden und auf eine formelle Feierstunde verzichtet. So griffen die Vorstandsmitglieder persönlich zur Grillzange und versorgten die Gäste kulinarisch. Im Gespräch: Die früheren HGV-Vorsitzenden Lisa Olberding und Gert Stuke. Foto: höf Besonders konnte Hanneken mehrere ehemalige Vorsitzende und Vorstandsmitglieder begrüßen. Darunter Lisa Olberding und Michel Glup, die gemeinsam mit dem verstorbenen Gerd Glup von 1991 bis 1999 als Trio den HGV führten. Ebenfalls anwesend war auch Hermann (Felix) Frerichs, der die Leitung 1999 bis 2007 übernommen hatte. Am Mittwoch war auch Gert Stuke dabei, der von 1979 bis 1991 als HGV-Vorsitzender fungierte. Ein besonderer Gruß galt Bernd Dedden, 18 Jahre lang Kassenwart des Vereins. Gemeinsam mit weiteren Gästen wurden Erinnerungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und über alte und neue Zeiten geplaudert. Auch der zukünftige Bürgermeister Jann Christian Hegewald gratulierte persönlich. Frank Hanneken begrüßte den frisch gewählten Verwaltungschef und wünschte sich eine intensive Zusammenarbeit zwischen HGV und Stadtverwaltung.

  • Landtag: Lukas Reinken mit 94,6 Prozent erneut CDU-Direktkandidat

    Kreisvorsitzender Christoph Eilers (links) gratuliert seinem Landtagskollegen Lukas Reinken zum starken Ergebnis. Foto: CDU Garrel/Friesoythe. Mit einem starken Ergebnis geht Lukas Reinken erneut für die CDU um ein Mandat im Niedersächsischen Landtag ins Rennen . Bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus „Zum Schäfer“ in Garrel wählten die stimmberechtigten CDU-Mitglieder am Mittwoch den Landtagsabgeordneten aus Friesoythe mit 94,6 Prozent zum Direktkandidaten für den Landtagswahlkreis 66 Cloppenburg-Nord. Der neu zugeschnittene Wahlkreis umfasst die Stadt Friesoythe sowie die Gemeinden Barßel, Bösel, Garrel, Molbergen und Saterland. In seiner Bewerbungsrede setzte Reinken klare Schwerpunkte in der Bildungs- und Gesundheitspolitik. „Für mich beginnt Bildungsgerechtigkeit lange vor der Einschulung. Jedes Kind soll am ersten Schultag die Lehrerin verstehen und selbst sagen können, was es braucht“, betonte Reinken. Neben einer frühen Sprachförderung sprach er sich insbesondere für eine Stärkung der Schulsozialarbeit aus. Auch die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nahm Reinken in den Blick: „Die Krankenhauslandschaft wird sich verändern. Aber Veränderungen dürfen nicht bedeuten, dass der ländliche Raum am Ende immer weitere Wege zum Arzt und zur Behandlung hat. Deshalb werde ich für die medizinische Versorgung und für unsere Krankenhäuser in Cloppenburg und Friesoythe kämpfen,“ heißt es in einer Pressemitteilung Reinken betonte zudem seine Verbundenheit mit der Region und seine Freude auf die Zusammenarbeit im neu zugeschnittenen Wahlkreis. Mit Blick auf die Landtagswahl im nächsten Jahr rief er die Mitglieder zu einem gemeinsamen und engagierten Wahlkampf auf: „Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass unsere Kinder gute Schulen haben, unsere Region medizinisch gut versorgt bleibt und die Menschen hier mit Zuversicht Verantwortung übernehmen können.“

  • Drei Stellvertreter gesucht: Wer rückt an Hegewalds Seite? Fraktionen wählen Vorsitz

    Alter und neuer CDU-Fraktionschef: Lukas Reinken. Foto: privat Friesoythe. Die 17 CDU-Ratsmitglieder in Friesoythe haben Lukas Reinken während der konstituierenden Fraktionssitzung einstimmig als Vorsitzenden bestätigt. Der 30-Jährige geht damit erneut an der Spitze der größten Fraktion in die Ratsperiode. Zu seinen Stellvertretern wurden Johannes Flatken aus Neuscharrel und Martin Roter aus Thüle gewählt. Sonja Schlangen aus Neumarkhausen komplettiert den Fraktionsvorstand als Schriftführerin. Auch die SPD hat ihre Führungsfrage geklärt. Erstmals übernimmt Melanie Buhr den Vorsitz der Fraktion und tritt die Nachfolge von Renate Geuter an. Damit stehen die beiden größten Fraktionen des Rates nun unter neuer beziehungsweise bestätigter Führung. Viele Personalfragen noch offen Mit den Fraktionswahlen sind allerdings längst nicht alle wichtigen Personalentscheidungen getroffen. Entscheidend dabei die CDU als deutlich stärkste Fraktion, die mit ihrer absoluten Mehrheit alle Positionen besetzen kann. So müssen unter anderem die Ortsvorsteher bestimmt werden. Mit Thüle und Kampe gibt es in der neuen Ratsperiode erstmals acht Ortschaften – zwei mehr als bislang. Dabei muss ein Ortsvorsteher nicht zwingend Mitglied des Stadtrates sein. Auch die Besetzung des Verwaltungsausschusses, der Ratsvorsitz und die Vorsitzenden weiterer Ausschüsse stehen noch auf der politischen Tagesordnung. Dabei spielen aber auch rein rechnerisch die Anzahl der Ratsmitglieder eine Rolle. Beispiel: Der begehrte Verwaltungsausschuss in Friesoythe besteht aktuell aus neun Mitgliedern. Die Anzahl der Vertreter hängt von der jeweiligen Fraktionsstärke ab. Aktuell käme die CDU auf fünf Sitze, die SPD auf zwei und die AfD auf einen - plus Bürgermeister. Besonders aufmerksam wird die Frage verfolgt, wer künftig die drei ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter stellt. Nach den Mehrheitsverhältnissen könnte die CDU sämtliche Positionen mit eigenen Ratsmitgliedern besetzen. Politisch gäbe es allerdings auch Alternativen. Neue SPD-Fraktionschefin: Melanie Buhr Foto: privat Buhr würde Aufgabe gerne fortsetzen Nach Informationen von fritz-online zeichnet sich in der Bürgermeisterfrage eine Lösung mit zwei CDU-VertreternInnen und einer SPD-Vertreterin beziehungsweise einem SPD-Vertreter ab. Namen werden bereits gehandelt, endgültige Entscheiungen sind offenbar noch nicht gefallen. Tendentiell scheint dabei der Frauenanteil eine größere Rolle zu spielen. Eine interessante Personalie ist Melanie Buhr selbst. Sie unterlag im Bürgermeister-Wahlkampf und war in der vergangenen Ratsperiode bereits ehrenamtliche Stellvertreterin des Bürgermeisters. Ob die SPD-Politikerin dieses Amt auch künftig ausüben wird, hängt allerdings von der CDU als Mehrheitsfraktion ab. „Das muss die CDU entscheiden, aber ich würde es gerne tun“, sagt Buhr auf Anfrage von fritz-online. Von der CDU habe sie bislang „noch nichts gehört“. Die Verbindung der beiden Ämter – SPD-Fraktionsvorsitzende und ehrenamtliche Bürgermeister-Stellvertreterin – sieht Buhr nicht als Problem. Ob es tatsächlich dazu kommt, dürfte zu den spannendsten Personalentscheidungen gehören.

  • Alten Laptop fit für die Zukunft machen

    Der Friesoyther Mathe- und Informatiklehrer Eike Baran lädt gemeinsam mit weiteren Fachleuten zum Vortrag und Workshop am kommenden Freitag ein. Foto: privat Friesoythe. Der alte Laptop läuft eigentlich noch gut – doch das Betriebssystem ist veraltet und wird nicht mehr unterstützt? Dann muss der Rechner nicht gleich auf den Müll. Wie sich ältere Geräte fit für die Zukunft machen lassen, zeigen Fachleute beim Repair-Café Friesoythe, dem Techniktreff meet&geek und dem Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG). Am Freitag, 2. Oktober, ab 19.30 Uhr findet dazu im alten AMG-Musiksaal ein Vortrag mit anschließendem Workshop statt. Unter der Leitung des Friesoyther Mathe- und Informatiklehrers Eike Baran erklären Experten, wie sich ein älterer Rechner auf ein modernes Linux-Betriebssystem umstellen lässt. Dabei geht es nicht nur um die Installation eines neuen Betriebssystems. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten auch praktische Unterstützung dabei, ihren eigenen Laptop zu überprüfen, vorzubereiten und wieder zukunftsfähig aufzustellen. Die Veranstaltung knüpft an eine bereits Anfang des Jahres durchgeführte Informationsveranstaltung an. Repair-Café, Techniktreff meet&geek und das AMG wollen damit erneut zeigen, dass das Ende des aktuellen Systems nicht zwangsläufig das Ende eines funktionierenden Computers bedeutet. Die Initiatoren schließen sich damit nach eigenen Angaben der #EndOf10-Kampagne an, die für einen nachhaltigen Umgang mit älteren Computern und den Wechsel zu alternativen Betriebssystemen wirbt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eike Baran empfiehlt allerdings allen, die ihren eigenen Laptop mitbringen möchten, vorab sämtliche wichtigen Daten auf einer externen Festplatte zu sichern.

  • 85 Jahre Alfred Schumacher – 65 Jahre Feuerwehr im Herzen

    Jubilar Alfred Schumacher freute sich über den Besuch der Feuerwehr-Kameraden, die Ehrung und Urkunde überreichten. Foto: Jens Kotte Friesoythe. 85 Jahre Lebenserfahrung, 65 Jahre Feuerwehrdienst und jede Menge Geschichten aus über sechs Jahrzehnten: Alfred Schumacher hatte gleich mehrfach Grund zur Freude. Die Feuerwehr Friesoythe nutzte den besonderen Anlass, um ihrem langjährigen Kameraden persönlich zu gratulieren und ihm eine besondere Auszeichnung zu überreichen. Zu diesem besonderen Jubiläum besuchten der stellvertretende Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording, Ortsbrandmeister Florian Hinrichs, stellvertretender Ortsbrandmeister Daniel Glöckner und Pressewart Jens Kotte den Jubilar zu Hause. Im Gepäck hatten sie die herzlichen Glückwünsche der Feuerwehr – und eine besondere Ehrung. Alfred Schumacher trat bereits 1960 in die Ortsfeuerwehr Friesoythe ein. In den folgenden Jahrzehnten übernahm er zahlreiche Aufgaben und Führungsfunktionen. Er absolvierte die entsprechenden Führungslehrgänge, war unter anderem als Gruppenführer und Zugführer tätig und gehörte viele Jahre als Zugführer dem Ortskommando der Feuerwehr Friesoythe an. Seine Feuerwehrlaufbahn führte ihn vom Feuerwehrmannanwärter bis zum heutigen Dienstgrad des Oberbrandinspektors. Auch mit dem späteren Wechsel in die Altersabteilung war seine Verbundenheit zur Feuerwehr keineswegs beendet. Kamerad Alfred blieb seiner Ortsfeuerwehr eng verbunden, nahm weiterhin Anteil am Dienstgeschehen und verstand es immer wieder, auch die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr zu motivieren. Anlässlich des besonderen Jubiläums hatte der stellvertretende Kreisbrandmeister zudem eine besondere Ehrung dabei: Alfred Schumacher wurde mit der Verdienstmedaille mit Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg e. V. in Bronze ausgezeichnet. Damit werden insbesondere seine "langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen Führungsfunktionen, sein vorbildliches Verhalten sowie seine besonderen Verdienste um die Feuerwehr" gewürdigt. Neben Urkunde und Verdienstmedaille durfte sich Alfred auch über einen Präsentkorb der Ortsfeuerwehr Friesoythe freuen. Die Freude über den Besuch und die besondere Auszeichnung war dem Jubilar deutlich anzumerken. In gemütlicher Runde wurde auf viele Jahrzehnte Feuerwehr zurückgeblickt und natürlich auch die eine oder andere Erinnerung aus früheren Zeiten ausgetauscht. 85 Jahre alt, 65 Jahre Feuerwehr – und noch immer mit ganzem Herzen dabei: Alfred Schumacher hat die Feuerwehr Friesoythe über viele Jahrzehnte geprägt und ist ihr bis heute eng verbunden.

  • Bösel plant neue Lehrküche und größere Mensa

    Südlich zur L35 hin soll in einem Anbau der Böseler OBS am vorderen Teil eine neue Lehrküche in der Mensa entstehen. Foto: Martin Pille Bösel. Der Böseler Schulausschuss hat während seiner jüngsten Sitzung dem Gemeinderat einstimmig empfohlen, sowohl eine neue Lehr- und Lernküche für die Oberschule (OBS) zu bauen, als auch die dortige Mensa zu erweitern. Die Gemeinde würde damit auf die stark steigende Tendenz beim Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder reagieren. Wie der Fachbereichsleiter für Bürgerdienste im Rathaus, Josef Runden, erläuterte, wird die vorhandene Lehrküche im „Langen Jammer“ der St. Martin-Grundschule auch von der Oberschule genutzt. Beide hätten jedoch inhaltlich unterschiedliche Ansätze, zudem erfordere das in der Oberschule implementierte Fach „Gesundheit/Soziales und Wirtschaft“ eine zeitgemäße Küchentechnik und –nutzung, die bislang fehle. Auch eine behinderungsgerechte Ausstattung gibt es noch nicht. Dazu komme, dass die Größe des Raumes für den theoretischen und praktischen Unterricht nicht ausreiche, so Runden. Durch eine am südlichen Teil des Mensagebäudes angedockte Küche könnten bautechnische Energieeffekte genutzt werden. Die Küche in der Grundschule soll dann auch für externe Nutzer zur Verfügung stehen. Unstrittig im Ausschuss war die Tatsache, dass wegen des zu erwartenden aufsteigenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung der Raumbedarf zunehmen werde. Die künftige bei weitem nicht ausreichende Größe in der Mensa hatte die ehemalige Schulleiterin der Grundschule, Rita Schorling, bei der letzten Schulbereisung bereits deutlich gemacht. Die vorhandenen 72 Plätze bei der Mittagsverpflegung müssten bereits jetzt zweimal komplett belegt werden. Der Plan sieht eine Erweiterung der Mensa in nördlicher Richtung sowie eine Nutzungsveränderung des Flurbereiches vor, die insgesamt zusätzliche 54 Plätze bringen sollen, insgesamt dann 126. Der beauftragte Böseler Architekt Frank von Garrel stellte den Ausschussmitglieder zwei mögliche Varianten vor, die zuvor auch mit dem Schulleiter der OBS, Arend Arends, sowie mit der kommissarischen Leiterin der Grundschule, Susanne Michalik-Quent, abgestimmt wurden. Der Ausschuss stimmte der Variante zu, die zusätzlich den Bau eines Verbindungsflures beinhaltet, der Wunsch der beiden Schulleitungen. Geprüft werden soll die Anfrage von Moritz Cloppenburg (FDP), der anregte, eventuell Klimaanlagen in den Gebäuden einzubauen. Sonnenschutzsysteme sind hingegen bereits geplant. Die Gesamtkosten der beiden Bauvorhaben dürften sich nach Einschätzung des Architekten auf etwas mehr als eine Million Euro belaufen. Die Gemeinde erwartet dafür 50-Prozent-Zuschüsse aus der Kreisschulbaukasse in Höhe von ca. 575.000 Euro.

  • Falsche Polizeibeamte am Telefon

    Symbolbild: Adobe Stock Falsche Polizeibeamte rufen ältere Menschen an In Friesoythe wurden am Montag, 28. September, zwei ältere Personen von falschen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Nach Angaben der Polizei ereigneten sich die Anrufe zwischen 12.30 Uhr und 17.30 Uhr. Die unbekannten Täter forderten die Betroffenen auf, Wertgegenstände zusammenzutragen und Vermögenswerte zu benennen. Als Begründung gaben sie an, dass unmittelbar Einbrüche in die jeweiligen Wohnhäuser bevorstünden. In beiden Fällen kam es zu keiner Übergabe von Wertgegenständen. Die Betroffenen wandten sich an die Polizei und schilderten den Sachverhalt. 14-jährige Fahrradfahrerin bei Unfall leicht verletzt Ebenfalls am Montag, 28. September, kam es gegen 17.10 Uhr im Kreisverkehr Grüner Hof in Friesoythe zu einem Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei wollte eine bislang unbekannte Pkw-Fahrerin aus dem Kreisverkehr nach rechts in die Altenoyther Straße abbiegen. Dabei übersah sie eine 14-jährige Fahrradfahrerin aus Friesoythe, die aus Richtung Bösel kommend den Kreisverkehr in Richtung Schwaneburger Straße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, woraufhin die Jugendliche stürzte und sich leicht verletzte. Die Beteiligten unterhielten sich noch vor Ort. Die Pkw-Fahrerin entfernte sich anschließend jedoch von der Unfallstelle, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Die Polizei in Friesoythe bittet unter 04491/93390 um sachdienliche Hinweise. Ackerfläche am Osttangesdamm beschädigt Eine Ackerfläche in Friesoythe am Osttangesdamm, Ecke Am Kaufwald, wurde nach Angaben der Polizei im Zeitraum von Sonntag, 27. September, 13 Uhr, bis Montag, 28. September, 7 Uhr, beschädigt. Unbekannte befuhren die Fläche demnach mit einem Fahrzeug mehrfach im Kreis und wühlten dabei das Erdreich auf. Auch hierzu bittet die Polizei in Friesoythe unter 04491/93390 um Hinweise. Fahrradfahrer in Bösel schwer verletzt – Pkw-Fahrer flüchtet Bereits am Dienstag, 22. September, ereignete sich in Bösel einVerkehrsunfall mit anschließender Flucht. Wie die Polizei mitteilt, war ein 34-jähriger Fahrradfahrer aus Bösel gegen 13.15 Uhr auf dem Steinbergsweg aus Richtung Altenoythe unterwegs. Beim Vorbeifahren kam es zu einer seitlichen Berührung mit dem Lenker des Fahrrads durch einen bislang unbekannten Pkw. Der 34-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle und stürzte in den Seitenraum. Er wurde schwer verletzt. Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Die Polizei in Bösel nimmt sachdienliche Hinweise unter 04494/922620 entgegen.

  • Mit 140000 Euro das Krankenhaus zu einem "noch besseren Ort" gemacht

    Setzen sich ein (von links): Yvonne Westerheide (Geschäftsführerin Krankenhaus), Dr. Corinna Drebenstedt (Vorsitzende Förderverein), Beisitzer Andreas Tegeler, Bernd Roder (zweiter Vorsitzender), Schatzmeisterin Heike de Buhr, Ulla Schütte und Theo Vahle (Beisitzer) sowie Schriftführer Alex Framme. Foto: Förderverein Friesoythe (cl). Das Friesoyther St. Marien-Krankenhaus zu einem noch besseren Ort für Patienten, Angehörige und Pflegepersonal zu machen, hat sich der Förderverein 2015 auf die Fahnen geschrieben. Über 140 000 Euro sind seitdem in die Arbeit des Hospitals geflossen und damit in die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region. „Der Erhalt der Klinik bleibt für unseren ländlichen Raum immens wichtig“, sagt Bernd Roder, der als politischer Vertreter der Gemeinde Bösel bereits seit vielen Jahren Mitglied ist. In Doppelfunktion ist er seit der jüngsten Versammlung tätig: Er übernahm das Amt des zweiten Vorsitzenden, das seit dem plötzlichen Tod von Heiner Schütte im Mai diesen Jahres vakant war. Vorsitzende bleibt Dr. Corinna Drebenstedt, Schatzmeisterin Heike de Buhr und Schriftführer Alex Framme. Als Beisitzer wurden Theo Vahle, Andreas Tegeler, Ulla Schütte und Wilfried Thunert bestätigt. Wie die Vorsitzende mitteilte, sei der auf Spenden angewiesene Verein finanziell gut gerüstet. Neben Beiträgen der 182 Mitglieder, werden wir „unter anderem auch bei Geburtstagen oder Todesfällen bedacht“, sagt die Chefärztin der Geriatrie. Jüngstes Beispiel seien zwei palliativmedizinisch betreute Patienten gewesen, deren Familien sich nach dem Tod dafür dafür entschieden, bei der Beerdigung den Förderverein als Spendenzweckanzugeben. „Sie fühlten sich im Krankenhaus kompetent und fürsorglich begleitet und wollten sich auf diesem Weg bedanken“, freut sich Drebenstedt über die Wertschätzung. Das erste Projekt, das sie mit dem neu formierten Vorstand auf den Weg bringt, ist die Anschaffung einer röntgenfähigen Liege für die Notfallaufnahme im Wert von rund 4000 Euro. Über weitere Projekte werde beraten, bei denen es um das Wohl von pflegebedürftigen Patienten und das Thema „demenzsensibles Krankenhaus“ geht.

  • Sven Stratmann unterliegt in Stichwahl

    Friesoythe/Saterland. Sven Stratmann wird nicht neuer Bürgermeister der Gemeinde Saterland. Der noch amtierende Friesoyther Verwaltungschef unterlag am Sonntag in der Stichwahl dem CDU-Kandidaten Markus Janssen. Janssen setzte sich mit 56,21 Prozent der Stimmen gegen Stratmann durch, der auf 43,79 Prozent kam. Stratmann hatte sich in Friesoythe nicht erneut um das Amt des Bürgermeisters beworben. Stattdessen trat er im Saterland als Einzelvorschlag zur Bürgermeisterwahl an. Für den Einzug ins Rathaus reichte es nun jedoch nicht.

  • Unfall, Rauch und Brand

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe/Markhausen. Mehrere Einsätze haben am Wochenende Polizei und Feuerwehr in Friesoythe und im Ortsteil Markhausen beschäftigt. Am frühen Sonntagmorgen, gegen 3 Uhr, kam es auf der Alten Moorstraße in Friesoythezu einem Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei war ein 37-jähriger Mann aus Lorup mit seinem Pkw in Richtung Friesoythe unterwegs, als er nach rechts von der Fahrbahnabkam und drei Bäume touchierte. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung ergab laut Polizei 1,78 Promille. Zudem besaß der 37-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bereits am Samstagmittag gegen 12.53 Uhr war es zu einer Rauchentwicklung in einemFirmengebäude an der Böseler Straße in Friesoythe gekommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war vermutlich ein technischer Defekt in einem Schaltschrank die Ursache. Dadurch wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein offener Brand wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht festgestellt. Die Feuerwehr Friesoythe rückte mit rund 30 Einsatzkräften aus und belüftete den betroffenen Bereich. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor. Am Samstagnachmittag gegen 16.40 Uhr brannte zudem eine Mülltonne am Industriering im Friesoyther Ortsteil Markhausen. Die Ursache ist bislang unbekannt. Die Flammen griffen auf die Außenverkleidung der Wand einer angrenzenden Lagerhalleüber. Die Feuerwehr Markhausen war mit 23 Einsatzkräften vor Ort und löschte denBrand. Auch hier konnte die Höhe des entstandenen Sachschadens zunächst nicht beziffert werden.

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