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  • Wenn jede Minute zählt: Neue Auflage der Notfallmappe

    Wegen der hohen Nachfrage gibt es nun eine neue Auflage der Notfallmappe. Quelle: Landkreis Cloppenburg Landkreis Cloppenburg. Ein medizinischer Notfall kommt meist unerwartet. Umso wichtiger ist es, dass alle relevanten Informationen schnell griffbereit sind. Genau dafür gibt es die rote Notfallmappe des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN) im Landkreis Cloppenburg. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage ist jetzt eine neue Auflage eingetroffen und ab sofort wieder erhältlich. Rund 13.000 Exemplare der Notfallmappe sind inzwischen im Landkreis im Umlauf. Sie bietet die Möglichkeit, wichtige persönliche und medizinische Unterlagen an einem zentralen Ort aufzubewahren. Dazu gehören unter anderem Medikamentenpläne, Arztberichte, Notfallkontakte sowie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen. Im Ernstfall können Angehörige, Ärztinnen und Ärzte sowie Rettungskräfte dadurch schnell auf wichtige Informationen zugreifen. „Im Notfall zählt oft jede Minute. Die Notfallmappe hilft dabei, wichtige Informationen sofort verfügbar zu haben und kann so zu einer besseren Versorgung beitragen“, betont der Senioren- und Pflegestützpunkt. Dank ihrer auffälligen roten Farbe ist die Mappe leicht zu erkennen und schnell auffindbar. Sie erleichtert die Kommunikation zwischen Betroffenen, Angehörigen, Rettungsdiensten und medizinischen Einrichtungen und kann so auch Krankenhausaufnahmen und Entlassungen unterstützen. Die Notfallmappe ist zum Selbstkostenpreis von fünf Euro erhältlich. Neben dem Senioren- und Pflegestützpunkt wird sie auch über zahlreiche Kooperationspartner im Landkreis Cloppenburg ausgegeben. Eine Übersicht der Ausgabestellen ist auf der Internetseite des SPN verfügbar. Der Senioren- und Pflegestützpunkt befindet sich am Pingel-Anton 23 in Cloppenburg gegenüber dem AOK-Gebäude. Geöffnet ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 04471 15-871 oder per E-Mail an spn@lkclp.de. Der Senioren- und Pflegestützpunkt empfiehlt insbesondere älteren Menschen, chronisch Erkrankten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, frühzeitig für den Notfall vorzusorgen und die Unterlagen in der Notfallmappe regelmäßig zu aktualisieren.

  • Nervenkrimi um die Königswürde: Reinhold Fischer setzt sich durch

    Reinhold und Silke Fischer besetzen in Bösel den Schützenfestthron 2026. Foto: Martin Pille Bösel (pi). „So einen knappen und spannenden Wettstreit um die Königswürde habe ich noch nicht erlebt“, sagte Bösels Schützenchef Martin Oltmann. Reinhold Fischer von der Overlaher Kompanie duellierte sich mit Sebastian Assies (4. Kompanie), die beide 20 Ringe vorgelegt hatten. Noch im ersten Stechen schossen beide haargenau 20,6 Ringe, aber dann hatte Fischer die Nase knapp vorne und ist nun Bösels neue Majestät. Er nimmt am Schützenfestmontag (Montag, 20. Juli) seine Ehefrau Silke mit auf den Thron, der von Silke und Thomas Freke sowie Kerstin und Manfred Seppel nebst Ludger Lapke als Adjutant komplettiert wird. Das Schützenvolk skandierte nach den goldenen Schüssen lautstark Hochrufe. Da gab es kaum noch ein Durchkommen: jeder wollte dem frisch ausgerufenen Königspaar die Hände schütteln Mitbewerber Assies blieb am Ende jedoch die begehrte goldene Schnur; die silberne errang Matthias Skaczylas und die grüne Niklas Nording. Weitere goldene Schnüre gingen an Johanna Butz (Jungschützinnen), Tim Wienöbst (Jungschützen) sowie Andreas Kurmann und Ludger Handt (Könige und Kaiser). Königin Alexandra Jöring dankt ab, es lebe der neue König, heißt es dann am Schützenfestmontag, nach alter Väter Sitte der „Tag der Tage“ für die Böseler Schützen. Um sechs Uhr in der Früh bereits werfen die Musiker die Leute lautstark aus den Betten. Die anschließenden Kompaniefrühschoppen gehören zum Besten, was das Schützenfest zu bieten hat. Um 15 Uhr tritt der neue König erstmals auf den Plan. Im Parkstadion proklamiert der Vorsitzende das neue Königspaar und behängt es mit allen Insignien für gekrönte Häupter. Am Samstag, 18. Juli, wird um 11 Uhr der Jugendkönig ermittelt, der tags darauf um 14.45 Uhr im Parkstadion kundgemacht wird.

  • Gottesdienst unter freiem Himmel

    Thülsfelder Talsperre. Zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel laden die Kirchengemeinde St. Marien Bethen und der Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre am Sonntag, 12. Juli 2026, ein. Die Messe beginnt um 11 Uhr auf dem Aktionsplatz an der Thülsfelder Talsperre (Thülsfelder Talsperre-Süd). Für die musikalische Gestaltung sorgen die Jagdhornbläser aus Dwergte und verleihen dem Gottesdienst inmitten der Natur einen besonderen Rahmen. Weitere Termine der Freiluftgottesdienste sind unter www.thuelsfelder-talsperre.de sowie telefonisch unter 0 44 71 / 1 52 56 erhältlich.

  • Birte Bunte gewinnt in Bösel mit einer beeindruckenden Kür

    Bürgermeister Hermann Block und Vereinsvorsitzende Lena Tholen-Hatke gratulieren Birte Bunte mit „Fille d`or“ zum „Preis der Gemeinde Bösel“. Foto: Martin Pille Bösel/pi. Mit dem überlegenen Sieg von Birte Bunte vom Reit- und Fahrverein Steinfeld-Mühlen und dem Gewinn des Preises der Gemeinde Bösel sah das dreitägige Dressurturnier in Bösel am Wochenende einen seiner Höhepunkte. Mit „Fille d`or“ meisterte sie das vorgegebene Programm, eine Aneinanderreihung höchster Schwierigkeiten wie ausbalancierte Pirouetten, Passagen und Piaffen in alle Richtungen parallel zu den langen Seiten souverän. Die schwungvollen Traversalen in Vorwärts-Seitwärtsbewegungen bildeten dabei eine der elegantesten Übung der hohen Dressur. Geschmeidig glitt das Pferd „auf Kandare“ von e (ner Weisung zur nächsten und tanzte durch die Lektionen, von einer Gangart in die andere. Bemerkenswert, wie wenig sichtbar die Hilfen der Reiterin waren. Strahlend war die Siegerin aus dem Viereck geritten, tätschelte ihr Pferd und bedankte sich für dessen Leistung. Auf den Plätzen folgten Charleen Bertram vom RC Hagen-Grinden auf „Dana“ sowie Susanne Broxtermann vom Renn- und Reitverein Rastede auf „Flower-Power“. Das Turnier hatte am Freitag mit Dressurpferdeprüfungen der Klassen A, L und M seinen Anfang genommen.

  • Diesel aus Lkw gestohlen

    Friesoythe. Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende Dieselkraftstoff aus dem Tank eines geparkten Lastkraftwagens entwendet. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei im Zeitraum von Freitag, 3. Juli 2026, 13 Uhr, bis Montag, 6. Juli 2026, 3.30 Uhr. Der Lkw war während dieser Zeit auf einem Parkplatz an der Alten Hauptstraße abgestellt. Die bislang unbekannten Täter zapften den Dieselkraftstoff aus dem Fahrzeugtank ab und flüchteten anschließend unerkannt. Die Polizei Friesoythe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 04491/9339-0 zu melden.

  • Vorschläge für Beirat für Menschen mit Behinderungen gesucht

    Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Die Amtszeit des Beirates für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Cloppenburg endet am 31. Oktober 2026. Daher steht eine personelle Neubesetzung des Gremiums an. Der Landkreis Cloppenburg ruft alle Selbsthilfeorganisationen, Verbände sowie Träger der freien Wohlfahrtspflege dazu auf, bis zum 31. Juli 2026 geeignete Personen für eine Mitarbeit im Beirat vorzuschlagen. Aus den eingereichten Vorschlägen wird der Kreistag die künftigen Mitglieder auswählen und berufen. Ziel ist es, den Beirat mit engagierten Persönlichkeiten zu besetzen, die die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten und ihre Erfahrungen in die Arbeit des Gremiums einbringen. Die Mitglieder des Beirates sollen vorrangig dem Personenkreis der Menschen mit Behinderungen angehören. Darüber hinaus können auch gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter, mit der Behindertenarbeit besonders vertraute Personen oder Interessenvertretungen von Verbänden vorgeschlagen werden, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Für Rückfragen steht Katja Schneider vom Landkreis Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/15-9023 zur Verfügung. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Landkreises Cloppenburg unter „Gesundheit & Soziales – Soziales – Beirat für Menschen mit Behinderungen“ erhältlich. Dort finden die vorschlagsberechtigten Organisationen auch den Vordruck für einen Wahlvorschlag zum Herunterladen.

  • Kaiser und König: Brüder-Doppel krönt Jubiläumsjahr

    Große Freude: Brudermeister Jens Bohmann (links) präsentiert Ludger Burrichter als ersten Kaiser der Schützenbruderschaft Petersdorf ist im Jubiläumsjahr. Foto: Martin Pille Petersdorf (pi). Der Adler symbolisiert Unsterblichkeit. Der Vorstand der Schützenbruderschaft St. Franziskus und die Schützen jedenfalls verzweifelten beim 1. Kaiserschießen zum 75-jährigen Jubiläum fast an ihm. Rund viereinhalb Stunden bei teils strömendem Regen dauerte das packende Ringen der zehn Anwärter um die Kaiserwürde. Nach vielen Durchgängen ordnete Brudermeister Jens Bohmann immer wieder eine Lockerung des Adlers an. Dann doch noch der historische Moment, denn stete Schüsse höhlten den Adler, und in der Dämmerung des Abends war es um ihn geschehen. Ludger Burrichter von der 2. Kompanie riss die Arme in die Höhe und durfte sich als erster Kaiser der Bruderschaft feiern lassen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bösels Bürgermeister Hermann Block, aber auch zahlreiche Schützenbrüder, Freunde und Besucher reihten sich in die Schar der Gratulanten ein und sorgten für einen würdigen Rahmen dieses besonderen Augenblicks. Seinen Thron wird die neue Majestät mit Ehefrau Kerstin als Kaiserin in Beschlag nehmen: Er wird komplettiert von Gerda und Ludger Schewe sowie Annette und Alfons Thoben. Insgesamt waren zunächst 23 der 35 Petersdorfer Könige zum Schießen angetreten, zehn dann noch zum Stechen. Für die Schützenbruderschaft und die Familie Burrichter erhält die Regentschaft eine ganz besondere Bedeutung: Im ihrem Jubiläumsjahr stammt nicht nur der erste Kaiser aus der Familie Burrichter. Ludger ist der Bruder des neuen Schützenkönigs, Dieter, der am Schützenfestmontag inthronisiert wird, einen Tag nach ihm. Damit nicht genug: Sowohl Vater Josef als auch Bruder Josef standen den Petersdorfer Schützen bereits als König vor. Im Jubiläumsjahr nun also erstmals zwei Brüder als höchste Würdenträger an der Spitze der Bruderschaft – eine außergewöhnliche Konstellation, die in die Vereinsgeschichte eingehen dürfte.

  • Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall befreit

    Das Auto überschlug sich auf dem Pehmertanger Weg. Fotos: Feuerwehr/Jens Kotte Friesoythe. Am Samstagabend wurden die Feuerwehren Friesoythe und Altenoythe gegen 22:03 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Pehmertanger Weg in Friesoythe alarmiert. Nach Angaben der Polizei befuhr eine 22-jährige Friesoytherin den Pehmertanger Weg aus Richtung Thüler Straße kommend. Hinter der Unterführung der Bundesstraße 72 kam sie aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Pkw nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam schließlich an einer Straßenlaterne zum Stillstand. Wie der Pressesprecher der Friesoyther Feuerwehr erklärte, war die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden. Um eine möglichst patientenschonende Rettung zu ermöglichen, entfernten die Einsatzkräfte zunächst die Fahrertür und anschließend das Fahrzeugdach mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät. Anschließend konnte die schwer verletzte Frau achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte befreiten die scher verletzte Frau aus dem Autowrack. Neben der Feuerwehr Friesoythe, die mit vier Fahrzeugen ausrückte, war auch die Feuerwehr Altenoythe im Einsatz. Darüber hinaus waren ein Notarzt, ein Rettungswagen, ein First-Responder-Fahrzeug der DRK-Bereitschaft Friesoythe sowie die Polizei vor Ort. Nach ersten Ermittlungen der Polizei, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 6.000 Euro geschätzt. Während der Rettungs-, Bergungs- und Unfallaufnahme blieb der Pehmertanger Weg bis etwa 23:55 Uhr vollständig gesperrt.

  • Nagelsmanns Rücktritt: Die Kunst, sich selbst ins Abseits zu stellen

    FRITZ-Kolumne am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Da war sie also, die Nachricht vom angeblich freiwilligen Rücktritt des Bundestrainers. "Freiwillig" ist nicht nur im Fußball ein wunderbares Wort. Nach dem enttäuschenden WM-Aus war die Trennung wohl unausweichlich. Dass sie nun als Rücktritt verkauft wird, wahrt das Gesicht aller Beteiligten. Der DFB muss keinen Bundestrainer entlassen – und Julian Nagelsmann kann behaupten, er sei gegangen. Eine klassische Win-win-Situation. Nur eben ohne Sieger. Dabei wäre es zu billig, den Trainer allein zum Sündenbock zu machen. Die Spieler auf dem Platz haben ihren Anteil am Scheitern mit bemerkenswerter Konsequenz beigesteuert. Fehlpässe, ideenlose Auftritte und eine Körpersprache, die streckenweise wirkte, als sei das Achtelfinale bereits der größtmögliche Erfolg gewesen. Trotzdem hat Nagelsmann gerade abseits des Rasens entscheidend an seiner Demontage mitgewirkt. Der Umgang mit Medien verlangt Fingerspitzengefühl, Gelassenheit und gelegentlich die Fähigkeit, auch unbequeme Fragen auszuhalten, ohne gleich den Eindruck zu erwecken, der Fragesteller habe gerade den Elfmeterpunkt umgepflügt. Nun also soll Jürgen Klopp übernehmen. Der Mann, der aus Leidenschaft eine Marke gemacht hat und aus Optimismus bisweilen eine Spielphilosophie. Kann er das richten? Vielleicht. Wahrscheinlich sogar besser als viele andere. Nur: Klopp hätte in diesem Fall erstaunlich wenig zu gewinnen und erstaunlich viel zu verlieren. Wer als Feuerwehrmann zu einem Haus gerufen wird, das bereits bis zum Dachstuhl brennt, sollte sich vorher gut überlegen, ob der Schlauch lang genug ist. Reputation ist schließlich kein Pokal, den man jedes Jahr neu gewinnen kann. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Niederlagen im Fußball selten das Werk eines Einzelnen sind. Spieler, Trainer und Funktionäre tragen ihren Teil dazu bei. Doch wer glaubt, Kommunikation sei eine Nebensache, spielt irgendwann nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen sich selbst. Und so verlässt wieder einer die Bühne mit dem Etikett "freiwillig". Im Fußball glaubt man eben an vieles. An den Videobeweis. An die nächste Saison. Und manchmal sogar an Pressemitteilungen.

  • Mehr Plätze, Mensa und Ganztagsbetreuung: Kita Petersdorf wächst

    Richtfest in Petersdorf: Die Beteiligten feierten den entscheidenden Schritt zur Erweiterung der Einrichtung: Foto: Pille Petersdorf (pi). Mit dem Richtfest für den Anbau der Kindertagesstätte in Petersdorf hat die Gemeinde Bösel einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Erweiterung der Einrichtung getan und damit die Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges Betreuungsangebot Rechnung trägt. Gemeinsam mit der Architektin des Neubaus, Birgit Sauerwald, dem Kita-Personal unter Leitung von Mariana Tangemann, den Eltern, die die Richtkrone lieferten, Rita Berndmeyer vom Katholischen Kirchengemeindeverband Pastoraler Raum Friesoythe als Trägerin der Einrichtung, Bösels Pfarrverwalter Jörn Illenseer, dem stellvertretenden Landrat Bernd Möller, den Handwerkern und sowie weiteren Gästen wurde der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert. Neben den bestehenden zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe entstehen eine zusätzliche Kindergartengruppe sowie eine weitere Krippengruppe im neuen Trakt. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Erweiterung der Ganztagsversorgung. Dafür erhält die Kita eine moderne Mensa, die demnächst die Mittagsverpflegung der Kinder sicherstellen wird. Auch der Außenbereich mit dem Spielplatz wird neu gestaltet. Mit all dem reagiert die Kommune nicht nur auf die steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen, sondern investiert nachhaltig in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das sei ein wichtiges Signal an junge Eltern und ein klares Bekenntnis zu einem familienfreundlichen Standort, sagte Bürgermeister Hermann Block. Block betonte die Bedeutung der Investition auch für den Standort Petersdorf: „Mit dieser Erweiterung setzen Rat und Verwaltung ein ganz bewusstes Zeichen für eine wohnortnahe Kinderbetreuung. Wir stehen zu einem verlässlichen Ganztagsangebot. Und wir stehen ausdrücklich zum Wohnort Petersdorf“. Nach der Fertigstellung verfügt die Gemeinde Bösel über 633 Plätze, davon 165 Krippen- und 468 Kindergartenplätze. Der Landkreis unterstützt den Erweiterungsbau mit ca. 875.000 Euro der insgesamt ca. 1,75 Millionen Euro Baukosten.

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