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  • Plattdeutscher Naomiddag

    Bösel (pi). Zu einem öffentlichen „Plattdütschen Naomiddag“ lädt die Borsla-Vereinigung für Niederdeutsche Sprache und Literatur am Mittwoch, 6. Mai, um 15 Uhr ins Böseler Heimathaus ein. Es soll ein gemütlicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen werden. Gemütliche plattdeutsche Unterhaltung zieht sich durch den ganzen Nachmittag. Aus Essen/Oldbg. kommen mit Friedrich „Fiti“ Hillen und Helmut Schmitz zwei Originale, die Geschichten, Gedichte und Anekdoten „upp Platt“ servieren. Während des „pläseierlicken Naomdags“ soll aber auch gemeinsam gesungen werden, vorzugsweise natürlich auf Plattdeutsch“. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung beim Vorsitzenden der Borsla-Vereingung, Dr. Josef Willer, unter der Telefonnummer 0172 8038813 erforderlich.

  • Schwerer Verkehrsunfall auf der B 72

    Symbolbild: Adobe Stock Ramsloh. Am Donnerstagabend (23.04.2026) ist es gegen 19 Uhr auf der B72 zwischen Ramsloh und Sedelsberg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei übersah ein 29-jähriger Autofahrer aus Damme auf der Fahrt in Richtung Leer eine vorausfahrende 37-jährige Pkw-Fahrerin aus Ostrhauderfehn und fuhr auf deren Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug des 29-Jährigen auf den Überholfahrstreifen geschleudert. Ein nachfolgender 30-jähriger Autofahrer aus Cloppenburg, in dessen Wagen sich ein 26-jähriger Beifahrer aus Ostrhauderfehn befand, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte ebenfalls mit dem Pkw. Die Fahrzeuge kamen teils erst im Bereich der Leitplanken zum Stillstand. Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Lage wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV 10) ausgelöst. Zahlreiche Rettungswagen und Notärzte aus der Region sowie die Freiwillige Feuerwehr Scharrel rückten zur Unfallstelle aus. Personen mussten jedoch nicht aus den Fahrzeugen befreit werden. Bei dem Unfall wurden der 29-jährige Fahrer aus Damme sowie der 30-jährige Fahrer aus Cloppenburg leicht verletzt. Die 37-jährige Frau aus Ostrhauderfehn erlitt schwere Verletzungen. Der Beifahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Reinigungsarbeiten und eines spezialisierten Unfallaufnahmeverfahrens blieb die B72 bis etwa 2 Uhr in der Nacht voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Straßenmeisterei umgeleitet.

  • Gewächshaus brennt in Friesoythe

    Friesoythe. Heute, Freitag, wurde die Feuerwehr Friesoythe gegen 11 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein kleines Gewächshaus aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einer Gartenhütte sowie mehreren Wohngebäuden bestand die Gefahr einer schnellen Brandausbreitung, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnte diese jedoch erfolgreich verhindert werden. Die Feuerwehr Friesoythe war mit insgesamt vier Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt von einem Fahrzeug der Feuerwehr Altenoythe. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Brandstelle mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei Friesoythe sowie die DRK-Bereitschaft Friesoythe im Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor.

  • CDU Friesoythe: 30 Frauen und Männer treten zur Kommunalwahl an

    Die Kandidatinnen und Kandidaten des CDU-Stadtverbandes Friesoythe für den Stadtrat und Kreistag. Foto: Thomas Schmidt Geschlossene Nominierung mit klarer Zustimmung Mit großer Einigkeit hat der CDU-Stadtverband Friesoythe seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2026 aufgestellt. Während der Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus Markhausen am Donnerstagabend wurde die Liste für den Stadtrat einstimmig, die Kreistagsliste mit deutlicher Mehrheit beschlossen: Hegewald führt Stadtratsliste an An der Spitze der 29-köpfigen Stadtratsliste steht Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald. Er betont in einer Pressemitteilung besonders die Breite und Ausgewogenheit des Teams: „Wir haben ein starkes und vielfältiges Kandidatenteam aus allen Ortschaften.“ Er verwies auf die paritätische Besetzung der ersten zehn Listenplätze mit Frauen und Männern – ein Novum für die CDU vor Ort. Zudem seien neun Kandidatinnen und Kandidaten jünger als 45 Jahre, was für eine bewusste Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven stehe. Alle Ortschaften vertreten – Fokus auf Vielfalt Ein besonderes Augenmerk habe auf der regionalen Verteilung innerhalb des Stadtgebietes gelegen. Nach Angaben Hegewalds sind alle acht Ortschaften Friesoythes auf der Liste vertreten – auch kleinere Ortsteile seien gezielt berücksichtigt worden. Starkes Engagement im Vereins- und Berufsleben Die CDU hebt hervor, dass ihre Kandidierenden tief im gesellschaftlichen Leben verwurzelt seien. Engagement in Feuerwehr, Rettungsdiensten, DLRG sowie in Sport-, Heimat- und Kulturvereinen präge das Profil vieler Bewerber. Auch beruflich bilde die Liste einen breiten Querschnitt verschiedener Branchen ab – ein bewusst gewählter Ansatz, um unterschiedliche Lebensrealitäten im Stadtrat widerzuspiegeln. Kreistagsliste vereint Erfahrung und neue Impulse Für den Kreistag des Landkreises Cloppenburg schickt die CDU Friesoythe sechs Kandidaten ins Rennen. Die Liste wird angeführt von Rasmus Braun. Nach Parteiangaben kombiniert das Team kommunalpolitische Erfahrung mit neuen Ideen. Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick Stadtrat nach Listenplätzen: 1.     Jann Christian Hegewald, OV Friesoythe 2.     Marlies Preuth, OV Thüle 3.     Lukas Reinken, OV Altenoythe-Edewechterdamm 4.     Marlies Bornhorst-Paul, OV Friesoythe 5.     Janek Elsen, OV Altenoythe-Edewechterdamm 6.     Sonja Schlangen, OV Markhausen 7.     Bernhard Kramer, OV Gehlenberg 8.     Mira Brand, OV Friesoythe 9.     Achim Fischer, OV Kampe-Kamperfehn 10. Marion Behrens, OV Friesoythe 11. Stefan Nording, OV Neuvrees 12. Stefan Fuhler, OV Neuscharrel 13. Michael Thyen, OV Gehlenberg 14. Martin Roter, OV Thüle 15. Henning Lüken, OV Kampe-Kamperfehn 16. Heinrich Lücking, OV Altenoythe-Edewechterdamm 17. Achim Pleis, OV Altenoythe-Edewechterdamm 18. Thomas Lammers, OV Altenoythe-Edewechterdamm 19. Johannes Flatken, OV Neuscharrel 20. Christoph Böhmann, OV Markhausen 21. Werner Knelangen, OV Markhausen 22. Wolfgang Timme, OV Markhausen 23. Rasmus Braun, OV Friesoythe 24. Andre Fuhler, OV Friesoythe 25. Jens Kotte, OV Friesoythe 26. Maik Stratmann, OV Friesoythe 27. Christian Timme, OV Friesoythe 28. Holger Urban, OV Friesoythe 29. Bernd Wichmann, OV Friesoythe Kreistag nach Listenplätzen: 1.     Rasmus Braun, OV Friesoythe 2.     Achim Pleis, OV Altenoythe-Edewechterdamm und OV Kampe-Kamperfehn 3.     Heinrich Lücking, OV Altenoythe-Edewechterdamm 4.     Stefan Fuhler, OV Neuscharrel und OV Gehlenberg, OV Neuvrees 5.     Martin Roter, OV Thüle und OV Markhausen 6.     Bernhard Möller, OV Friesoythe

  • Landräte schlagen Alarm wegen unzureichender Stromnetze

    Symbolbild: Adobe Stock Oldenburger Münsterland. Unzureichende Stromnetze im Oldenburger Münsterland lassen die Landräte der Landkreise Cloppenburg und Vechta, Johann Wimberg und Tobias Gerdesmeyer, Alarm schlagen. In einem Brandbrief haben sich Gerdesmeyer und Wimberg gemeinsam an Ministerpräsident Olaf Lies gewandt. Dabei geht es darum, dass immer mehr Unternehmen in der Region nicht mehr mit ausreichend elektrischer Energie versorgt werden können. Dies betrifft aktuell sowohl Neuansiedlungen als auch bestehende Unternehmen, die sich erweitern wollen und einen erhöhten Strombedarf anmelden. Bereits in mehreren Erörterungsterminen und Gesprächen, an denen auch Vorstandsmitglieder der EWE AG beteiligt waren, sei das Thema angegangen worden, erklärten die Landräte. Darüber hinaus habe man auch Staatssekretärin Silvia Breher eingeschaltet und um Unterstützung gebeten. Die EWE habe dabei deutlich gemacht, dass das Problem nicht im eigenen Niederspannungsnetz liege, sondern viel mehr im Mittel- und Hochspannungsnetz, das von Avacon betrieben werde. Über EWE habe man daher den Kontakt zu Avacon hergestellt und befinde sich nun in weiteren Gesprächen, erklärten Gerdesmeyer und Wimberg. Unabhängig davon sei aber auch die Politik auf Landes- und Bundesebene gefordert, dringend die Rahmenbedingungen für einen beschleunigten Netzausbau zu schaffen. Dafür müssten verschiedene Fragen geklärt und langwierige Planverfahren abgeschafft werden. Die Netze seien auch durch den Zubau mit Windparks, Batteriespeichern und großen Photovoltaikanlagen belastet. Der Ausbau erneuerbarer Energien müsse sich am Netzausbau orientieren und dürfe nicht zu Lasten der Versorgung der Wirtschaft gehen, erklären die Landräte. Es sei weder volkswirtschaftlich noch ökologisch zu verantworten, wenn Windparks gebaut werden, diese aber nicht ans Stromnetz angeschlossen werden könnten. Da es hier aktuell keinen Mangel an Strom gebe, sondern ein Problem mit unzureichenden Netzkapazitäten, müssten die Prioritäten zunächst auf einen schnellen Netzausbau gesetzt werden. Wir können nicht akzeptieren, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Oldenburger Münsterland aufgrund fehlender Netzkapazitäten zum Erliegen kommt, so Wimberg und Gerdesmeyer weiter. Während Deutschland aktuell mit unzähligen Insolvenzen, der Abwanderung von Produktion und dem Verlust von Arbeitsplätzen zu kämpfen habe, sei es niemandem zu erklären, dass hier, wo noch wirtschaftliche Entwicklung möglich sei, diese an der Stromversorgung scheitere. Da auch andere Regionen bereits mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten, müsse die Politik insgesamt schnell ins Handel kommen, so die Landräte.

  • Hollandflair in Bösel: Erster Hollandmarkt zum Jubiläum

    Bürgermeister Hermann Block wirbt mit den Veranstaltern für den Hollandmarkt in Bösel. Foto: pi Bösel. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens lädt die Gemeinde Bösel am Sonntag, 14. Juni, zu einem besonderen Highlight ein: dem „1. Hollandmarkt“. Mehr als 35 Stände bringen authentisches Markttreiben aus den Niederlanden in die Gemeinde und präsentieren eine große Auswahl an Spezialitäten und Waren. Besucher dürfen sich auf kulinarische Klassiker wie Backfisch, Kibbeling, Matjes, Käse, Poffertjes, Frikandel Spezial, Lakritz und Honigwaffeln freuen. Darüber hinaus bieten zahlreiche Verkaufsstände ein abwechslungsreiches Sortiment für Jung und Alt. Auch Liebhaber von Garten und Dekoration kommen auf ihre Kosten: Blumenzwiebeln, leuchtende Tulpen, Zimmerpflanzen und farbenfrohe Vogelhäuschen sorgen für ein stimmungsvolles Ambiente. Für das passende Urlaubsgefühl sorgt eine niederländische Musikband mit 14 Musikern, die den Markt mit schwungvollen Klängen begleitet und echtes Hollandflair nach Bösel bringt.

  • Unfall in Friesoythe und illegale Reifenentsorgung im Wald

    Friesoythe. Am Dienstagvormittag (21.04.2026) kam es gegen 10:50 Uhr in Friesoythe zu einem Verkehrsunfall an der Straße „Am Alten Hafen“. Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 88-jähriger Autofahrer aus Friesoythe vorwärts in eine Parklücke einfahren, rutschte dabei jedoch von der Bremse ab und prallte gegen die Hauswand eines Gebäudes. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. In einem weiteren Fall beschäftigt eine Umweltstraftat die Behörden: Unbekannte Täter entsorgten im Waldgebiet am Kurfürstendamm zwischen 60 und 70 alte Autoreifen. Die Stadt Friesoythe wurde über den Vorfall informiert und hat Maßnahmen zur Entsorgung eingeleitet. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können, sich unter der Telefonnummer 04491/93390 zu melden.

  • Friesoyther Maitage: Innenstadt wird zur Festmeile

    Der Maibaum als sichtbares Symbol für die Friesoyther Maitage. Foto: Höffmann Friesoythe . Vom 25. bis 26. April 2026 feiern die Friesoyther und ihre Gäste die 48. Maitage. An diesem Wochenende wird die Innenstadt zum lebendigen Treffpunkt mit vielfältigem Programm und zahlreichen Gästen. Damit die Veranstaltung sicher und reibungslos stattfinden kann, wird der gesamte Innenstadtbereich ab Samstag, 25. April, 14 Uhr, bis Sonntag, 26. April, 6 Uhr vollständig gesperrt. Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, folgtam Sonntag eine weitere Sperrung von 1 1 Uhr bis 18 Uhr. Bereits im Vorfeld kommt es zu zusätzlichen Einschränkungen: Die Wasserstraße wird im Abschnitt zwischen Hausnummer 4 und der Einmündung zur Langen Straße von Freitag, 24. April, 7 Uhr, bis Montag, 27. April, 8 Uhr, durchgehend voll gesperrt. Auch rund um den Hansaplatz ist Geduld gefragt. Dort sorgt ein Street Food Festival von Freitag, 24. April, 18 Uhr, bis Sonntag, 26. April, 21 Uhr, für eine weitere Sperrung. Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es künftig bei Veranstaltungen keine halbseitigen Sperrungen mehr geben wird. Stattdessen werden Zufahrten vollständig geschlossen – ein Verlassen der betroffenen Bereiche mit Fahrzeugen ist dann nicht mehr möglich. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus den gesperrten Straßen zu entfernen. Zudem ist während der Veranstaltung mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in den umliegenden Straßen zu rechnen.

  • E-Scooter deutlich zu schnell unterwegs

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Am Montag, 20. April, wurde gegen 18:35 Uhr ein 15-jähriger Friesoyther auf der Thüler Straße von Polizeibeamten kontrolliert, während er mit einem E-Scooter unterwegs war. Nach Angaben der Polizei stellte sich im Rahmen der Überprüfung heraus, dass das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von bis zu 36 km/h erreichen konnte. Damit erlosch die Betriebserlaubnis des E-Scooters. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen den Jugendlichen wurde ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Friesoythe – Zwei Personen bei Verkehrsunfall verletzt Ebenfalls am Montag kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Eine 69-jährige Pkw-Führerin aus Garrel befuhr die Straße Zu den Kämpen und beabsichtigte, nach links auf die Altenoyther Straße abzubiegen. Dabei übersah sie nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei einen 43-jährigen Pkw-Fahrer aus Friesoythe, der in Richtung Edewechterdamm unterwegs war. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

  • Gemeinsam gegen Einsamkeit: Besuchsdienst rückt in den Fokus

    Bernharda Röttgers. Foto: pi Bösel. Einsamkeit hat Konjunktur und ist ein gesellschaftliches Thema, das derzeit groß Karriere macht. Die biblische Aussage „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ (Gen 2,18) versteht die Gemeindecaritas im Pastoralen Raum Friesoythe als einen zentralen diakonischen und gemeindepädagogischen Kernauftrag, der Einsamkeit als ernstes soziales und seelsorgerisches Problem adressiert . Sie will den Besuchsdienst stärken, damit konkret etwas gegen Einsamkeit tun, und bietet deshalb am Samstag, 6. Juni, einen „Tag des Besuchsdienstes“ an. Der Ablauf beginnt unter dem Thema „Zwischen Trost und Begegnung - Warum Besuchsdienste unverzichtbar sind“ um 9 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der St. Cäcilia-Pfarrkirche und wird unter der Leitung des Referenten für die Gemeindecaritas, Diakon Eckhardt Drees, bis 15 Uhr im Begegnungszentrum fortgesetzt. Mit dabei die Pastoralreferentin Hedwig Sänger (Friesoythe) sowie Referenten der Fachstelle für Pastorale Bildung und Begleitung der Katholischen Akademie Stapelfeld. Hintergrund ist nach Worten von Bernharda Röttgers vom Sachausschuss Gemeindecaritas der katholischen St. Cäcilia-Kirchengemeinde Bösel die Werbung um Ehrenamtliche, die Besuchsdienste übernehmen, aber auch für Menschen, die einen Besuchsdienst für sich wünschen. Leidvolle Einsamkeit in der Gesellschaft sei heutzutage ein wachsendes gesellschaftliches Problem,  da sie nicht nur schmerzhaft sei, sondern auch ernsthafte physische und psychische Folgen haben könne. Röttgers: „ Es fehlt oft an Zeit und Raum für persönliche Gespräche im Alltag. Das wollen wir ändern, dafür werben wir“. Jeder Einzelne könne versuchen, den sozialen Beziehungen und heilsamen Begegnungen im Leben wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen, sich ganz bewusst Zeit zu nehmen für Familie und Freunde.  Da das allein aber nicht ausreiche, brauche es zunehmend ehrenamtlich Engagierte, die auf einsame Menschen zugehen, "um sie aktiv anzusprechen und ihnen soziale Angebote machen, die sie aus eigener Kraft nicht annehmen", sagt Röttgers.   Einsamkeit im Alter entsteht häufig durch den Verlust des Partners, soziale Isolation, gesundheitliche Probleme oder eingeschränkte Mobilität. Neben dem Alter erhöhen Faktoren wie Alleinlebende, Alleinerziehende, Menschen mit geringem Einkommen, eingeschränkter Mobilität oder Migrationshintergrund das Risiko, einsam zu sein. Die Angebote sind explizit immer offen für alle Menschen, unabhängig von deren Glauben oder Weltanschauung.

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